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Linuxdistri für unerfahrenen Anwender?

 
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is doch wurscht
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Aug 2011 11:27   Titel: Linuxdistri für unerfahrenen Anwender?

Hallo
suche eine Linuxdistribution für einen unerfahrenen Anwender.
Der Anwender hat bis jetzt nur berufliche Erfahrungen mit Windows und MS-Office. MS-Office Kenntnisse sind fortgeschritten. Von Systemadministration usw hat er keine Ahnung (das erledigt die IT-Abteilung) und will sich damit auch nicht beschäftigen.

Die Linuxdistribution soll zu Hause auf einem privaten Notebook laufen. Anwendungen werden die üblichen Internetanwendungen und Office sein.

Welche Linuxdistribution würdet ihr da empfehlen, ohne dass ich mich alle paar Wochen um diesen Rechner kümmern muss?
 

Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 29. Aug 2011 19:25   Titel:

Hallo Gast,

ich denke, es geht um Linux, nicht um die Wurscht...?

Linux ohne Administration ist eigentlich fast wie WIN- es geht alles wie von selbst. Aber ganz ohne...?

Kandidaten aus unstable- Zweigen wären da meiner Ansicht nach ungeeignet- da geht oft etwas schief, und die Herstellbastelei ist nicht immer ganz ohne.

Aber für den Fall, wie Du ihn hier schilderst, gibt es schon "kundenfreundliche" Systeme. Die sollten auf jeden Fall muttersprachlich sein, eine gute integrierte Hilfe bieten, vor allem auch grafische Werkzeuge besitzen und nicht zuletzt auch von vielen Anwendern genutzt werden. Eine muttersprachliche Community ist ebenso kein Nachteil. Na, auch die Linux- Heftverlage sollten die als Favoriten anbieten...

Aus eigener Anschauung kenne ich openSUSE, Mandriva, Mageia als längerfristig genutzte Festinstallationen und ein paar andere als Testversionen; etliche Anwender, denen das Elitengeschwätz abgeht, finden auch die Ubuntufamilie klasse.

Für den Anfang ist eine Distri mit vielerlei Ausstattung gut, aber so Riesendistris können auch so viel Auswahl bieten, daß man den Überblich verliert. Garnicht verkehrt ist eine CD- / DVD- Sammlung mit Livesystemen, die man sich erst einmal problemlos anschauen kann. So 5 oder 6 Stück sind genug.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen bietet gute Ersthinweise. ergänzt um http://de.wikipedia.org/wiki/Distrowatch. Dies: http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?lang=de kann ebenso eine Einstiegshilfe sein.

Viel Erfolg

Phoenix
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Für kein Tier tut man so viel wie für die Katz!

3 BS aktuell
openSUSE 13.1-64 KDE auf Hauptplatte
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Feuervogel



Anmeldungsdatum: 15.07.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 14:19   Titel:

Hallo Gast,

ich denke, dass Du Deinem Bekannten erst einmal die klassischen Distributionen empfehlen solltest, die relativ stabile und im allgemeinen gut funktionierende Installationsroutinen (mit grafischer Oberfläche und Benutzersteuerung) aufweisen. Kandidaten wären da unter anderem eben z.B. die eher "populären" Distributionen openSUSE und Ubuntu (nebst dessen Varianten).

Phoenix Ratschlag Live-Systeme ausprobieren zu lassen ist ebenfalls eine sinnvolle Angelegenheit, um sichergehen zu können, dass die eigene Hardware auch mitspielt.

Was nutzt die tollste Distribution, für die ich mich entschieden habe, wenn es an einer wichtigen Stelle dann hakt (z.B. die ein oder anderen Problemchen bei WLAN-Treibern).

Denkbar wäre auch, dass Du mit Deinem Bekannten mal mit einer Linux User Group in Eurer Nähe Kontakt aufnehmt. Da gibt es sicherlich auch das ein oder andere Helferlein, das eventuelle Berührungsängste mit Linux abbauen helfen kann.

Ich habe mich einfach beim letzten Rechnerkauf (meines Schreibtisch-Rechners) ins kalte Wasser gestürzt und SUSE-Linux installieren lassen (SUSE 9.3), und bin seitdem SUSE/openSUSE treu geblieben.

Viel Erfolg und Gruß

Feuervogel
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Schreibtisch-Rechner: openSUSE 12.2 (ab 09/2012), Kernel Linux 3.4.6-2.10-default, KDE 4.8.5 (seit 10.09.2012)
Klapp-Rechner (Acer Travelmate 7520G): openSUSE 12.2 (ab 09/2012), Kernel Linux 3.4.6-2.10-desktop, KDE 4.8.5 (seit 09.09.2012)
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 16:57   Titel:

Hallo,

nur so am Rande:

vor 2 Tagen habe ich eine Sammel- DVD aus der PCWelt III/2011 in die Hände bekommen. Grundsätzlich bevorzuge ich separate Live- CD oder DVD, aber um so mal eben eine Distrisammlung zu studieren, ist die Scheibe recht gut.

Da kann man auch schnell erkennen, ob gewisse Komponenten der eigenen Hardware linuxtauglich sind oder nicht. Ich hab z.B. Schwierigkeiten, 3 Systeme ohne Sondereinstellungen ("Bootparameter") verwendbar zu starten. Wenn einem so ein Ding gleich zu Anfang in die Hände gerät, war's das oft schon mit Linux, obwohl das System nichts dazu kann.
Bei der Sammlung probiert man einfach eine andere Distri; wenn dann ales klappt, ist diese Distribution auch für die vorhandene Hardware einsatzklar.

Was ich andeuten möchte: Linux mal eben anzuschmeißen und alles geht, ist Zufall; nur entmutigen lassen darf man sich nicht gleich.

Viel Erfolg

Phoenix
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logout



Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 03. Sep 2011 22:35   Titel:

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Hallo,

nur so am Rande:

vor 2 Tagen habe ich eine Sammel- DVD aus der PCWelt III/2011 in die Hände bekommen. Grundsätzlich bevorzuge ich separate Live- CD oder DVD, aber um so mal eben eine Distrisammlung zu studieren, ist die Scheibe recht gut.

Da kann man auch schnell erkennen, ob gewisse Komponenten der eigenen Hardware linuxtauglich sind oder nicht. Ich hab z.B. Schwierigkeiten, 3 Systeme ohne Sondereinstellungen ("Bootparameter") verwendbar zu starten. Wenn einem so ein Ding gleich zu Anfang in die Hände gerät, war's das oft schon mit Linux, obwohl das System nichts dazu kann.
Bei der Sammlung probiert man einfach eine andere Distri; wenn dann ales klappt, ist diese Distribution auch für die vorhandene Hardware einsatzklar.

Was ich andeuten möchte: Linux mal eben anzuschmeißen und alles geht, ist Zufall; nur entmutigen lassen darf man sich nicht gleich.

Viel Erfolg

Phoenix

Hi Phoenix,
nichts für ungut. Aber wenn ich deine Posts so verfolge glaube ich, dass du eher Probleme mit deiner Hardware denn mit den verschiedenen Linux-Varianten hast.
Ging mir mit meiner hp-Semmel in Bezug auf BSD ähnlich.
_________________
Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 03. Sep 2011 23:13   Titel:

logout hat folgendes geschrieben::

nur so am Rande:
...
nichts für ungut. Aber wenn ich deine Posts so verfolge glaube ich, dass du eher Probleme mit deiner Hardware denn mit den verschiedenen Linux-Varianten hast.
Ging mir mit meiner hp-Semmel in Bezug auf BSD ähnlich.


Hallo logout,

möglicherweise hast Du zu 100% recht. Würde ich mir einen neuen Rechner kaufen, käme da garantiert nichts mehr von NVidia 'rein; nur müßte ich jetzt etliche € auf den Tisch legen, wenn die vorhandenen Teile ersetzt werden sollen. Der Rechner ist sonst nicht schlecht, weil er nicht von der Stange ist, also keinesfalls von so DV- Fachmärkten wie Albrecht stammt.

Das Hauptproblem bei der Grafikdarstellung liegt aber eher bei den Linuxtreibern, nicht unbedingt bei Hardwarekomponenten.

Da hat man einfach nv abgesägt, aber nicht berücksichtigt, daß dann im Anwenderkreis einiges nicht mehr funktioniert. Hätte man noch 1, 2 Jahre gewartet, bis nouveau ein wenig besser war, wären so manche Probleme weggewesen. So aber muß manch einer, der vergleichbare Hardware hat wie ich, Klimmzüge machen.

Aber meine Beiträge in diesem Thread enthielten ja keine Fragen von mir, sondern eher Hinweise auf mögliche Probleme und gutgemeinte Tipps.

Ich hoffe nur, daß Mitleser, deren Hardware genauso fieselig ist wie meine, auch mal zu Tests angeregt werden; vielleicht laufen bei denen dann auch neuere Livesysteme ohne Bootprobleme.

Nette Grüße Smile

Phoenix

P.s.: der OP "is doch wurscht" wollte ja hauptsächlich eine Empfehlung für eine relativ problemlose Distri haben. Ich habe mich im Augenblick für Mageia als Testsystem entschieden. Die Hardwareerkennung scheint bestens, das System ist aktuell, hat alle wichtigen Desktopvarianten im Angebot, basiert auf rpm und im Zweifel könnte noch auf Mandriva ausgewichen werden, weil Mageia ja ein Fork von Mandriva ist. Ach ja, ein späterer Umstieg auf z.B. openSUSE sollte auch keine großen Probleme machen. Cool
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logout



Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 04. Sep 2011 9:41   Titel:

Moin Phoenix,
du hast ja Recht, mein Beitrag war schon OT.
Ich habe das gleiche Problem wie du, der nächste D-SLAM steht in 5 Kilometer Entfernung und die download Rate liegt manchmal sogar unter 1kb/s.
Super für einen 6000 Vertrag bei der T-com,oder?
Bin also auch auf Magazin-Distris zu Antesten angewiesen.
Habe aber die Erfahrung gemacht, dass die meisten Live-CDs super auf meinem Thinkpad funktionieren, aber sobald ich sie installiert habe geht vieles gar nicht mehr.
Z.B.: Bei LinuxMint Debian kein Firefox
Scientic Linux kein WLAN
Debian Squeeze bootet erst beim 4.-5. Versuch
usw., usw.
Von daher sind die Live-CDs eine nette Geschichte, aber man kann sich nicht 100% drauf verlassen.
Gruezi logout
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 04. Sep 2011 17:07   Titel:

Guten Abend logout,
logout hat folgendes geschrieben::

du hast ja Recht, mein Beitrag war schon OT.

Ach was, kein Problem. Es gibt Antwortstile, die machen mich recht giftig; Deiner gehört ganz sicher nicht dazu, und völlig abwegig war Dein Einwurf ja nicht.
logout hat folgendes geschrieben::
Ich habe das gleiche Problem wie du, der nächste D-SLAM steht in 5 Kilometer Entfernung und die download Rate liegt manchmal sogar unter 1kb/s.
Super für einen 6000 Vertrag bei der T-com,oder?

Hm, ich hatte vor ein paar Tagen mal das Thema Bittorrent drauf; da habe ich noch nicht alles zusammengetragen, weil es da ziemliche Downloadlücken bei uns gibt. Möglicherweise frage ich noch etwas dazu.
logout hat folgendes geschrieben::
Bin also auch auf Magazin-Distris zu Antesten angewiesen.
Habe aber die Erfahrung gemacht, dass die meisten Live-CDs super auf meinem Thinkpad funktionieren, aber sobald ich sie installiert habe geht vieles gar nicht mehr.

Die PCWelt- DVD hat alle Distris bootbar hinbekommen, bei anderen Verlagen funktionierten nur 2 oder 3 Distris ab DVD, den Rest mußte man selbst brennen. Wie die das ganze zusammenfrickeln, weiß ich nicht; das sieht aus wie ein Multibootsystem.
logout hat folgendes geschrieben::
Von daher sind die Live-CDs eine nette Geschichte, aber man kann sich nicht 100% drauf verlassen.

Ja, das stimmt wohl; kann man aber z.B. eine vollinstallierte Distri (nicht Live- USB) starten, hat man einige Chancen, im System zu schrauben; bootet die erst garnicht, müßte man chrooten oder sowas. Ziemlich aufwendig.
Habe ich aber vor, eine Distri fest zu installieren, zöge ich in jedem Fall eine Vollinstallationsversion vor; ab Livesystem fest installieren verursachte auch bei mir oftmals Schwierigkeiten.

Im Moment bin ich einigermaßen zufrieden mit meinen 2 Systemen auf 2 Festplatten. Das ist schon etwas schwierig zu verstehen mit 2 Systemen ohne Bootmanagerverbindungen, es funktioniert aber. Die Auswahlmöglichkeit bietet der Boot l a d e r des BIOS.

Nette Grüße

Phoenix

P.s.: interessant zum Livesystemthema: http://wiki.aptosid.de/index.php?title=Debian-Live_auf_USB-Stick
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logout



Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 04. Sep 2011 19:38   Titel:

Hi Phoenix,
nochmal OT.
Falls du mal wieder Probleme mit Grub hast, vielleicht ist dies hier was für dich.
http://gag.sourceforge.net/
Gruß
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 04. Sep 2011 23:42   Titel:

Danke, logout,
den kannte ich noch nicht trotz aller Recherchen nach Grub & Co. Das ist für meinen Zirkusladen sicher testenswert.

Nette Grüße

Phoenix
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