Startabbruch openSUSE 12.1 auf Stick

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Phoenix
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Startabbruch openSUSE 12.1 auf Stick

#1 Beitrag von Phoenix » 09. Feb 2012 1:27

Hallo,

folgende Fehlermeldungen erhielt ich gestern beim Startversuch einer "festen" Stickinstallation des openSUSE 12.1-64 KDE.
Temp directory (/tmp) is out of disc space
knotify wurde unerwartet beendet.
Details: ausführbare Datei knotify4 pid: 5286 signal: bus error (7)
Could not start ksmserver. Check your installation.
Gibt es einen Tip, wie ich das von außen her reparieren kann? Auch mehrere Bootversuche haben nicht geholfen. Das einfachste wäre für mich das Editieren mit dem root- Krusader von einer laufenden Installation, aber ein chroot- Prozeß wäre auch möglich.

Ich freue mich auf Hinweise.

Phoenix
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Phoenix
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Vorläufiger Abschluß

#2 Beitrag von Phoenix » 12. Feb 2012 0:30

Ich hab mal versucht, die Meldungen in die Suchmaschine einzugeben.

Info- Quellen
I
II
III
IV
V
VI
Folge:
Erste Aktion: /tmp leeren > Andere Fehlermeldung, nicht wiederholbar
Belegung testen df -h > /- Partition immer noch zu 100 % voll...
Datenpartition löschen (WIN- Format, die wird eigentlich nicht gebraucht)
/- Partition erweitern, dabei /home verschieben

Die Umpartitionierungen erfolgten mit Parted Magic ab DVD, Verluste traten nicht auf.

Stand nach Riesen- Update (zypper- refresh und zypper dup) von ca. 7 Stunden (!)
User_1@linux:~> df -h
Dateisystem Größe Benut Verf Ben%% Eingehängt auf
rootfs 20G 12G 6,8G 65% /
devtmpfs 871M 220K 871M 1% /dev
tmpfs 877M 3,6M 874M 1% /dev/shm
/dev/sda...
/dev/sdb2 2,5G 205M 2,1G 9% /media/70d99e6f-f2be-49be-bce9-612cd4c3b49a
/dev/sdb1 4,7G 3,9G 530M 89% /media/e44d22fc-d17f-4a31-a1d8-de87d1dbad86
User_1@linux:~>

Einige Bootversuche sind gelungen, dabei fand beim ersten Mal eine automatische Systeminstandsetzung statt. Das Sticksystem ist äußerst lahm, aber es funktioniert.

Irgendwie unverständlich ist, weshalb bereits nach 3 bis 4 Monaten das 3/4 System umgekrempelt und erneuert werden mußte beim Update. Da scheint die ganze Version 12.1 nicht viel zu taugen...
:roll:
Schönes Wochenende

Phoenix
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booten, nie hat es geklappt

#3 Beitrag von logoft » 09. Mär 2012 18:20

Hallo,

ich wollte immer Linux auf nen Stick installieren. Hatte immer geklappt, aber beim Booten lief er dann nie. Und irgendwelche Tools wollte ich nicht nehmen. Ich kaufe doch auch kein Auto mit 3 Reifen und das 4. ist ein Tool.

Ich habe mit FAT formatiert und bootfähig gemacht, lief. Nur Linux ging nicht.
Man kann in den Bootsektor schreiben oder so installieren das er bootet.

Ging auch nicht. Und irgendwelche ISOs wollte ich nicht starten. Ich weiß nicht mal ob es mit den mitgelieferten Tools geht. Mit Gparted hatte ich es nicht geschafft das er anschließend bootet. LILO ging nicht und der andere gänige Bootloader ging auch nicht.
Ich habs mit Bootloader-Parti versucht und mit ohne. Beides ging nicht.

Woran es liegt weiß ich bis heute nicht. Ich hätte so gern ein Stick mit Linux. OHNE ISO und ohne Distri fremde Tools. Auspacken, installieren freuen, so will ich es. Geht nur nicht. Bin ich der Fehler oder geht es generell nicht? Und nen fertigen Stick kaufen will ich nicht,

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Re: booten, nie hat es geklappt

#4 Beitrag von Phoenix » 09. Mär 2012 19:32

logoft hat geschrieben: ich wollte immer Linux auf nen Stick installieren. Hatte immer geklappt, aber beim Booten lief er dann nie. Und irgendwelche Tools wollte ich nicht nehmen. Ich kaufe doch auch kein Auto mit 3 Reifen und das 4. ist ein Tool.
Hallo logoft,

ich hab bis heute nicht hinbekommen, Distris mit Grub2 bootbar auf Sticks zu installieren. Distris mit Grub1 bereiten dagegen keine Probleme; als Basis nehme ich meist ext2. Derzeit bootfähig sind openSUSE 12.1-64 KDE, Mageia 1-64 KDE, Sidux Seminarix (!). Einige andere laufen als Live- oder persist Live- Installation, wie Knoppix 6.7.0, Toorox 0711, Partimage 0.6.8, PuppyLinux 4.1.2. Letztere booten nicht mit Grub oder Lilo, sondern mit sowas wie isolinux.
logoft hat geschrieben:Ich habe mit FAT formatiert und bootfähig gemacht, lief. Nur Linux ging nicht.
Man kann in den Bootsektor schreiben oder so installieren das er bootet.

Ging auch nicht. Und irgendwelche ISOs wollte ich nicht starten. Ich weiß nicht mal ob es mit den mitgelieferten Tools geht. Mit Gparted hatte ich es nicht geschafft das er anschließend bootet. LILO ging nicht und der andere gänige Bootloader ging auch nicht.
Ich habs mit Bootloader-Parti versucht und mit ohne. Beides ging nicht.

Woran es liegt weiß ich bis heute nicht. Ich hätte so gern ein Stick mit Linux. OHNE ISO und ohne Distri fremde Tools. Auspacken, installieren freuen, so will ich es. Geht nur nicht. Bin ich der Fehler oder geht es generell nicht? Und nen fertigen Stick kaufen will ich nicht,
Hm hm, das meiste davon kenne ich in ähnlicher Form. Ich habe eine ältere IDE- Platte in ein USB- Geäuse gesteckt. Da ist die Bootbarkeit 100 % verdreht, Grub 2 geht, Grub 1 nicht. Auf dem Ding teste ich seit längerem eine Festinstallation von openSUSE 12.1-64 KDE. Die war mit meinen Mitteln nicht bootbar zu machen; alle Ansätze habe ich angetestet, wie den Grubtyp auf 2 ändern, einen Grub 2 an den Anfang der Platte zu setzen in eine kleine Bootpartition, die Sonderbootmanager Plop oder GAG zu nutzen usw. Bei den meisten dieser Aktionen verließ mich irgendwann die Lust.

Hm, Distris mit Grub 2 starten da...? Also habe ich neu partitioniert und einfach nur so eine Grub 2- Distri in die erste Partition installiert, das openSUSE in die 2 folgenden. Was soll ich sagen? Klappt ganz einfach. War die openSUSE 12.1 schon installiert, suchte sich der Grub2 bei der Installation z.B. des Kanotix Hellfire oder des LinuxMint LMDE den Bootmanager Grub1 des openSUSE selbst aus und band ihn automatisch mit chainload +1 ein.

Jetzt ist das ganze natürlich platzraubend; u.U. sollte es auf einem Stick funktionieren, ein TinyCore oder PuppyLinux oder irgendeine andere Mini- Distri zu installieren; das wirkliche Linux käme in eine weitere Partition. Ich setzte übrigens ein kleines swap bei den Installationen ein, Hauptsache, das wird gefunden beim Start.

Wie gesagt, wohl etwas umständlich, aber durchaus Systemkonform. Die ganzen Super- Sonder- Extra- und Neben- Bootmanagerinstallationen fressen mir einfach zu viel Zeit.

Ich hab auch schon viel und umfangreich nach den Gründen gesucht, weshalb ich Sticks mit Grub2 nicht nutzen kann; eigentlich müßte im Linuxumfeld eine Methode verfügbar sein, den Grund dafür zu finden und zu beseitigen. Immer noch möglich sein könnte, daß das BIOS dazwischenfunkt. Mehr weiß ich allerdings auch nicht.

Vielleicht kommt ja noch eine weitere Antwort.

Schönes Wochenende

Phoenix

P.s.: die 2- Linux- Lösung hat den Vorteil, auch mal eine ganz andere Oberfläche ansehen zu können, wenn die gewohnte nervt... 8)
Unter 8 GB solltest Du aber besser nicht einsetzen, vielleicht sogar besser 16 GB. Hin und wieder kommen jetzt Sticks auf den Markt, worin man noch eine Mikro- SD- Karte einsetzen kann; ob sowas für solcherlei Versuche noch besser wäre...? :o
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