Festplatte > 2TB

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DH
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Festplatte > 2TB

#1 Beitrag von DH » 15. Jun 2012 15:33

Hallo Linuxgemeinde,

ich betreibe einen kleinen Ubuntu 12.04 Server im LAN. Darauf laufen Standard-Dienste, wie NFS, Samba, FTP, etc..

Nun möchte ich eine große Datenplatte anhängen, zu Sicherungs- und Verteilzwecken.

Wie macht sich denn die 3TB-Platte von WD? Hat jemand so ein Teil, mit ext4 formatiert, in Betrieb?

Viele Grüße - Dieter

DH
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#2 Beitrag von DH » 15. Jun 2012 21:37

Dann teste ich mal selber.

Einziges Problem, die 4K Grenzen zu erwischen.

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hjb
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#3 Beitrag von hjb » 16. Jun 2012 12:50

Hi!

Aktuelle Tools sorgen automatisch für die Ausrichtung auf 4K-Grenzen. Es dürfte kein Problem mit diesen Platten geben.

Grüße,
hjb
Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?

waffel
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#4 Beitrag von waffel » 08. Apr 2013 17:40

Ich häng mich hier mal ran.

hab einen Fujitsu-Siemens Esprimo E5915 mit Intel Core 2 E6300.
Laut Datenblatt ein iQ965. Ist ein ICH8 Intel Chipsatz.

Betriebssystem ist 'ne Opensuse 12.3. Gebootet wird von einer kleinen
Platte.

Hat jemand ne Ahnung, ob ich 3 oder 4 TB Platten als Datenplatte einsetzen kann?

Ich geh mal davon aus, dass das Board so seine Problemchen damit haben wird, aber richtet der Kernel das dann noch und kann trotzdem mit der vollen Kapazität umgehen?

Danke
waffel

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Janka
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#5 Beitrag von Janka » 08. Apr 2013 22:17

Als Datenplatte problemlos, da der laufende Kernel ja direkt mit der Plattenfirmware spricht. Das Board oder BIOS sind nicht beteiligt. Du musst allerdings Partitionierungswerkzeug einsetzen, das GPTs verarbeiten kann (also parted oder ein darauf aufbauendes Werkzeug), denn eine MSDOS-kompatible Partitionstabelle ist nicht mehr möglich, da ist bei 2TB Schluss. Oder du arbeitest auf dieser Platte komplett ohne Partitionen, formatierst sie z.B. als ein großes BtrFS (oder ZFS) und legst die gewünschten Unterteilungen als Subvolumes an. Hat den Vorteil, dass die Subvolumes im Betrieb in der Größe geändert werden können.

Janka
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waffel
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#6 Beitrag von waffel » 09. Apr 2013 8:36

Aha, vielen Dank für die Info. Ich bestell mir dann mal eine Platte und werde dann (hoffentlich) Erfolg vermelden.^^

waffel

DH
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#7 Beitrag von DH » 09. Apr 2013 17:21

Mittlerweile habe ich eine 3TB Datenplatte in einem neu aufgebauten Rechner unter Ubuntu 12.10 laufen. Problemlos.

Gruß - Dieter

fantasia
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#8 Beitrag von fantasia » 10. Apr 2013 18:39

Für welche hast du dich entschieden?
Dies ist ein Text, der an jeden Beitrag von Ihnen angehängt werden kann.

waffel
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#9 Beitrag von waffel » 10. Apr 2013 19:54

Für die hier:

3000GB WD AV-GP Serie WD30EURS 64MB 3.5" SATA 3Gb/s

hab mich allerdings nicht viel mit suchen, abwägen und Überlegungen rumgeplagt.
24/7 ; 3TB ; halbwegs günstig -> gekauft.


Außerdem sind meine letzten beiden Festplatten von WD, und die halten artig durch.
Sollen ja auch nur als Datengrab dienen, ob da nun 70, 90 oder 150mb/s über die Adern eilen, ist mir im Grunde egal.

waffel
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#10 Beitrag von waffel » 15. Apr 2013 21:38

So, hab mir zwei (identische) Platten bestellt. Eine funktioniert, die andere ist bereits auf den Weg zurück. :(

An einem HP5850 (AMD) wird die o.g. 3TB Platte vom Bios mit 800GB erkannt.
Unter Opensuse 12.3 mit Yast -> Partitionierer Partition erstellt -> formatiert ->eingehängt->fertig. 2,8TB werden angezeigt.
Muss man da noch irgendetwas testen? Die magische 2.2TB Grenze? Oder kann man beruhigt von normaler Funktionalität ausgehen? Naja, Fakt ist, solange ich es noch nicht ausprobiert habe, bleiben noch alle Daten da wo sie sich bis jetzt befinden....^^

Mit dem Esprimo 5915 verhält es sich im Übrigen genauso. Alles paletti....^^

edit:
Die Ersatzplatte wurde geliefert. Eingebaut formatiert. Alles bestens.

Danke an alle...^^

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