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BeitragVerfasst: 16. Jun 2012 21:50 
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Webspace, Webseiten, Wikis, Blogs etc.

Hallo zusammen,

ich bin schon wieder angeregt worden, die Wege und Erfahrungen meiner Experimente mit LO, AOO, Linuxinstallationen, anderen freien Programmen doch öffentlich verfügbar zu machen. Grundsätzlich bin ich dafür, kann mich aber mit dem Thema Wiki in althergebrachter Form überhaupt nicht anfreunden. Eine eigene Webseite einzurichten habe ich schon vor 5 Jahren abgehakt, ich hab schon zu viel "Nettes" darüber erfahren.

Hintergründe:
Da gebe ich mir tagelang Mühe, Dokumente auf einem freien Office zusammenzustellen, nachzubearbeiten, mit Bildern zu versehen, Quellenangaben zu machen, bei Bedarf auch noch mit einem aktiven Inhaltsverzeichnis zu versehen, ggfs. noch als PDF umzuwandeln, kurzum für meine Begriffe perfekt zu machen. Will ich das jetzt öffentlich im Internet verfügbar machen, kann ich die Arbeit im Grunde wieder vergessen, weil mir da mal wieder Vorgaben gemacht werden, die ich nicht akzeptieren will.

Mir leuchtet absolut nicht ein, weshalb ich mir dafür wieder eine gänzlich andere Softwarehandhabung aneignen muß, an sich einfache Formatierungen erst mit Steuerzeichen (Tags) erzeugen muß und eine immense, sinnlose Arbeit machen muß, weil das Netz, vor allem die Wikisoftware, mal wieder nicht an den Menschen, sondern an die Entwicklerbedürfnisse angepaßt wurde. Daß das Gehabe im Anfang des INet sinvoll war, mag einleuchten; heute ist das nur noch Beharren auf Steinzeitpositionen.

Gibt es einen nachvollziehbaren Grund, weshalb ich nicht ODF- Formate 1:1 direkt in ein Wiki einkopieren kann? Oder weshalb ich nicht daraus erstellte PDF- Dokumente simpel und einfach an eine Wikisammlung anhängen kann? Gibt es außer "geht nicht", "ham wir noch nie gemacht", "läßt den weltweiten Austausch nicht zu" und anderem Blödsinn noch nachvollziehbare Argumente dafür oder dagegen?

Ich selbst kann mich sowieso nicht damit anfreunden, daß ein jeder in meinen Wikidokumenten ändern, löschen, ergänzen, die sinngemäß völlig umdrehen könnte und ich dann immense Mühe hätte, meinen Ursprungszustand wiederherzustellen. Wenn das dem von irgendwem erdachten Sinn des Wiki unabänderlich widersprechen sollte, gibt es eben keine von mir erstellten Wikidokumente.

Worauf ich jetzt hinauswill: Ist euch eine Art Wiki bekannt, bei dem man an das EDV- mäßige Grundgerüst im Netz einfach seine Dokumente anhängen kann? Dann müßte man vielleicht die Überschrift seiner Dokumente in ein Inhaltsverzeichnis eingeben, seine Datei heraufladen und gut ist. Ggfs. wäre noch sinnvoll, eine Datenbank für Kommentare von Mitlesern beizufügen, bei deren Absendung der Beitragseinsteller benachrichtigt würde, so wie in Internetforen.

Immer wieder wird bemängelt, daß Wikis abnehmende Einstellerzahlen haben. Für mich ist ganz klar, daß das aktuelle Gehampel einfach nur abschreckt, vor allem, wo es in anderen Bereichen der DV gewaltige Entwicklungen zur Nutzerfreundlichkeit gegeben hat. Ich muß ja dazu hoffentlich nicht auf Linux verweisen? ;-) Nein, hier geht es nicht um Inhalte, sondern um die Blockade durch künstlich herbeigeführte handhabungstechnische Zwänge.

Wie denkt ihr über die Sache?

Schönen Sonntag

Phoenix

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Für kein Tier tut man so viel wie für die Katz!

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BeitragVerfasst: 17. Jun 2012 0:04 
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Beiträge: 3569
Wenn man einfach fertige Texte in einem Wiki abkippt und damit das Wiki als Linkstütze und Datenablage verwendet, hat man das Wiki-Prinzip kolossal missverstanden. Ein Wiki ist nämlich nicht noch irgendsoein CMS, sondern die unverblümte Einladung, lücken- und fehlerhafte Texte sofort und ohne großen Aufstand ändern zu können. Das klappt aber nicht, wenn die Texte nicht im Wikisystem selbst vorliegen.

Janka

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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.


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BeitragVerfasst: 17. Jun 2012 17:48 
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Hallo Phoenix,

unter Debian Squeeze könnte ich dafür das Paket openoffice.org-wiki-publisher installieren. Vielleicht findest du ein ähnliches Paket in deiner Distri.

Viele Grüße
Frank


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BeitragVerfasst: 17. Jun 2012 18:05 
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Zitat:
Wenn man einfach fertige Texte in einem Wiki abkippt und damit das Wiki als Linkstütze und Datenablage verwendet, hat man das Wiki-Prinzip kolossal missverstanden. Ein Wiki ist nämlich nicht noch irgendsoein CMS, sondern die unverblümte Einladung, lücken- und fehlerhafte Texte sofort und ohne großen Aufstand ändern zu können. Das klappt aber nicht, wenn die Texte nicht im Wikisystem selbst vorliegen.
N' Abend Janka,

ich kenne das Wikiprinzip zwar grundsätzlich, kann mich aber damit nicht abfinden. Ich suche wirklich nach so einem Container, wie Du das nennst. Durch angehängte Kommentare wäre ich dann ggfs. in der Lage, mein Dokument sachgerecht zu korrigieren.

Im Moment scheint etwas Ruhe im Wikipedia eingekehrt zu sein (zumindest in den Bereichen, die mich interessieren), ich kenne allerdings auch Zeiten, da wurden gewisse Beiträge einfach von irgendwem in seinem Sinn abgeändert oder auch einfach gelöscht. Und das waren weder spamartige noch sonstwie verwerfliche Beiträge. Das Marjorie-Wiki zeigte die dann noch an...

Ich bin schon auf das Blogprinzip aufmerksam gemacht worden, hatte aber noch auf Alternativvorschläge gehofft. Vielleicht gibt's ja schon so etwas, ich hab dann nur mit falschen begriffen danach gesucht?

Nette Grüße

Phoenix

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BeitragVerfasst: 17. Jun 2012 18:48 
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Zitat:
Hallo Phoenix,

unter Debian Squeeze könnte ich dafür das Paket openoffice.org-wiki-publisher installieren. Vielleicht findest du ein ähnliches Paket in deiner Distri.
Hallo Frank,

danke für den Tipp. Aber: schon 2010 war das Konvertieren aus OO für mich ein Sammelthema. So 60 Seiten habe ich als Wiki- Gesamtsammlung, davon bestimmt 20 zur Konvertierung...
Code:
http://www.ooowiki.de/Writer2MoinMoin
http://www.ooowiki.de/WikiKonverter 
http://www.ooowiki.de/Writer2MediaWiki 
http://www.ooowiki.de/Writer2DokuWiki 
http://www.ooowiki.de/Writer2Confluence 
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textverarbeitung 
usw, usf

Wenn ich jetzt nichts geeigneteres als das Wikiprinzip fände, wäre für mich noch der letzte Ausweg, mein OO- Dokument zu öffnen und in eine leere Wikiseite einfach hineinzukopieren. Aber das ist ja bislang nicht möglich- weshalb nicht, ist mir schleierhaft.



Mal sehen, was ich noch so finde

Viele Grüße

Phoenix

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BeitragVerfasst: 17. Jun 2012 21:08 
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Zitat:
ich kenne das Wikiprinzip zwar grundsätzlich, kann mich aber damit nicht abfinden.
Niemand zwingt dich, Wikis zu benutzen. Die Leute die sie benutzen finden das offensichtlich gut so wie es ist. Sonst würden sie ihre Inhalte dort ja nicht einpflegen.
Zitat:
Ich suche wirklich nach so einem Container, wie Du das nennst. Durch angehängte Kommentare wäre ich dann ggfs. in der Lage, mein Dokument sachgerecht zu korrigieren.
Mach ein Blog auf. Gibt etliche kostenlose Anbieter.
Zitat:
Im Moment scheint etwas Ruhe im Wikipedia eingekehrt zu sein (zumindest in den Bereichen, die mich interessieren), ich kenne allerdings auch Zeiten, da wurden gewisse Beiträge einfach von irgendwem in seinem Sinn abgeändert oder auch einfach gelöscht.
Unter jedem Bearbeiten-Fenster in Wikipedia steht dick und fett
Code:
Wenn du nicht möchtest, dass dein Text weiterbearbeitet und weiterverbreitet wird, dann speichere ihn nicht.
[/b]
Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn du damit nicht einverstanden bist, speichere nicht.
Zitat:
Und das waren weder spamartige noch sonstwie verwerfliche Beiträge.
Was dann? Die Grenze des Erlaubten wurde doch höflich genannt: Wenn du mit Weiterbearbeiten und Weiterverbreiten nicht einverstanden bist, bist du in Wikipedia falsch.

Janka

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Ich mag die Schreie.


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