ipv6 nachteilig bei ipv4

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martin123

ipv6 nachteilig bei ipv4

#1 Beitrag von martin123 » 23. Mai 2014 7:26

Guten Morgen,

beim Aufruf von ifconfig wird mir eine ipv6 Adresse angezeigt, also ist diese auch aktiv?
Kann dies zu Nachteilen beim Betrieb von ipv4 führen?

Danke u nd Grüße
martin123

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Janka
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#2 Beitrag von Janka » 23. Mai 2014 13:57

Ja, nein.

Janka
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.

marolu

kommt drauf an

#3 Beitrag von marolu » 03. Jul 2014 17:06

Wenn ich das in einen ipv6 Handbuch richtig verstanden habe, soll im Handling durch Anwendungen das ipv6 immer Vorrang vor ipv4 haben. Das kann natürlich bei Diensten, die nicht für ipv6 konfiguriert sind, einige Sicherheits- oder Stabilitätsprobleme hervorrufen.

Vom Grundsatz würde ich sagen: Wenn ipv6 im Netzwerk aktiviert, dann auch Netzadapter und Anwendungen entsprechend konfigurieren.

Da Admina zukünftig eh' nicht um ipv6 herum kommt, ist es auch gleich eine gute Übung es kennen zu lernen - wenn auch eine scheußliche.

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Janka
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#4 Beitrag von Janka » 03. Jul 2014 19:26

einige Sicherheits- oder Stabilitätsprobleme hervorrufen.
Nein, tut es nicht.

Ob eine Anwendung IPv6 verwendet, entscheidet sie beim Socket-Aufruf selbst. Genauso, wie sie sich da entscheiden muss, ob sie überhaupt IP-Sockets, oder nicht lieber Unix-Domain-Sockets, Raw-Sockets, Netlink-Sockets oder sonstwas, was der Kernel unterstützt, verwenden will. Will eine Anwendung sowohl IPv4 als auch IPv6 verwenden, muss sie zwei Sätze Sockets vorhalten.

Auf Kernelseite existieren die beiden Systeme parallel bis zur Ebene der einzelnen Pakete herunter.

Janka
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