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Von theuserbl am Sa, 30. Mai 2020 um 14:52

Mein halbes Leben lang war Pro-Linux eine Anlaufstelle für mich im Internet.
Fast den gesamten Zeitraum, seit dem ich online bin, war auch Pro-Linux für mich abrufbar und brachte mir die neuesten Linux- und OpenSource-Nachrichten.

Die können da doch nicht einfach so nun mit den News aufhören...

Aber was solls: Auch von mir einen herzlichen Dank an das Team dahinter. Und alles Gute für die Zukunft.
Durch Euren Weggang wird nicht nur eine Lücke hinterlassen, sondern ein Loch, das nur schwer zu schließen ist.

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Von mm am Sa, 30. Mai 2020 um 14:28

Für die, die das neue Raspberry Pi OS ausprobieren wollen gibt es eine Installationsanleitung und hier ein Raspberry Pi 4 8GB Unboxing.

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Von mm am Sa, 30. Mai 2020 um 14:13

die meisten ziehen wohl eher ein leben mit gesellschaftlichenm zwängen [...] vor :-)
In den Firmen siehst Du auch nur noch Hundetypen, anders kannst auch keine Karriere mehr machen.

einem freien leben in kanadischen wäldern
So frei wird es dort auch nicht mehr sein, wie es in der letzte Trapper dargestellt wird.

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Von Buster am Sa, 30. Mai 2020 um 14:10

Ein Bootloader, der direkt von USB booten kann, ist in Arbeit und hat Beta-Status; den gibts in ein paar Tagen für Jedermann.
Endlich! Trotzdem peinlich das Ganze: Der 3er konnte von USB booten, beim 4er haben sie fast ein Jahr dafür gebraucht.
Der 4er ist eindeutig ein Rückschritt gegenüber seinem Vorgänger, von den Kinderkrankheiten wie Hitzeprobleme usw. ganz zu schweigen. Auf die schrottigen SD-Karten mag ich mich nicht mehr verlassen.

Mal grundsätzlich: Eben Upton und die Foundation preisen immer wieder die Desktop-Tauglichkeit des Raspberry Pi an. Zu einem Desktop gehört für mich auch die Möglichkeit von einer SSD zu booten. Wenn diese über USB angesprochen wird, ist das eh schon ein Notbehelf. Zu diesem Kompromiss wäre ich noch bereit, aber gewiss nicht zu SD-Karten, die sich alle naselang schrotten.

Für den ursprünglichen Zweck des Raspberry Pi – Kindern das Programmieren beizubringen – halte ich SD-Karten meinetwegen für geeignet. Aber eigentlich ist die Foundation doch nur zum Steuersparen da, denn inzwischen ist der Raspberry Pi eien Plattform zum Konsumieren von Medien (Kodi & Co.). Eine ziemlich vernagelte Plattform noch dazu.

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Von mm am Sa, 30. Mai 2020 um 14:04

Muß am schlechten Wechselkurs liegen, da will sich bestimmt niemand bereichern. :D

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Von mm am Sa, 30. Mai 2020 um 14:03

Eine Frage: Hat das mit der angekündigten Website zu tun oder ist das wieder ein eigenes Projekt?

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Von Andre_001 am Sa, 30. Mai 2020 um 13:58

die meisten ziehen wohl eher ein leben mit gesellschaftlichenm zwängen einem freien leben in kanadischen wäldern vor :-)

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Von Anonymous am Sa, 30. Mai 2020 um 13:31

Na,

ich weiss nicht.... das Niveau vieler Kommentare ist so weit gesunken, dass es sogar mir zu unterirdisch war ;)

Ist vielleicht gut so, dass es nicht noch weiter sinken kann.

Und - nach dem Motto "Es ist zwar alles bereits gesagt, aber noch nicht von jedem":

Ein riesiges "Danke schön!" an die Pro-Linux-Macher; habe wohl über 20 Jahre mitgelesen; der älteste Pro-Linux-Tip, den ich mir abgespeichert habe, ist von März 2001.

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Von Nante am Sa, 30. Mai 2020 um 13:26

Mich wundert immer die Preisentwicklung beim Import. Aus US$79,99 auf der pine64-Seite werden auf einmal €132,90 bei Amazon... ;)

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Von Biene754 am Sa, 30. Mai 2020 um 13:15

Bei mir läuft der als mein Desktop Rechner mit Standard Raspbian, habe auch keinen anderen PC mehr. Würde für Desktop aber mindestens die 4GB Variante nehmen.

Die 2GB Variante habe ich auch im Einsatz für einen NFS-Server und mein lokales DokuWiki. Aber der langweilt sich sowas von, da kann man auch dem RPi3 beruhigt nehmen.

Einen Raspberry Pi4 mit 8GB, wüsste ich im Moment nicht wie ich den auslasten sollte.... Obwohl, größere Bilder mit Gimp bearbeiten sollte damit auch kein Problem mehr sein oder mit Kdenlive Videos bearbeiten. Oder, was ich immer noch vor hatte, Plasma5 endlich wieder nutzen :) damit könnte ich den vllt. ordentlich auslasten.

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Von Hauke am Sa, 30. Mai 2020 um 13:13

Hallo miteinander,

bevor hier alle "auseinanderslaufen" und wir keine Chance mehr haben, uns auszutauschen, möchte ich anregen, daß alle, die gern einen inoffiziellen Nachfolger im Geiste von Pro-Linux sähen, kurz überlegen, ob sie aktiv an einem Nachfolger mithelfen würden.

Das Betreiben eines Nachfolgers bedeutet kontinuierliche Arbeit in (mindestens) folgenden "Positionen":

* Schreiben von Artikeln (Nachrichten aus der Linux-Welt oder auch mehrteilige Workshops)
* Lektorat (Korrektur und Überprüfung von Artikeln)
* Administration (z.B. Aufsetzen und Wartung der Serverinfrastruktur)
* Entwicklung (CMS, Webseite, Serverinfrastruktur)
* Design (Webseite, Logo, etc.)
* Moderation (z.B. falls es ein Forum oder einen Kommentarbereich geben sollte)
* Sponsoring von Serverkapazitäten (Bereitstellung von (V-)Server(n) für die Webseite, Mail, etc.)
* Projektleitung (Koordination der vorhergehenden Posten)

Wer sich dazu berufen fühlt, eine oder mehrere Positionen bei einem Nachfolger zu übernehmen, möge sich bitte in die Liste unter https://terminplaner4.dfn.de/inoffizieller-pro-linux-nachfolger eintragen. Bedenkt dabei, daß Eure Kontaktdaten für alle öffentlich einsehbar (und nicht vor Spammern geschützt) sind. Sollte jemand einen Nachfolger starten wollen, steht es ihm frei, Euch zu kontaktieren. Verwendet daher also ggf. eine "Wegwerfadresse", die Ihr aber regelmäßig abfragt.

PS Vielen Dank an das Pro-Linux-Team für Eure tolle Arbeit über die letzten 22 Jahre! Das muß Euch erstmal jemand nachmachen!

Cu Hauke

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Von zxy am Sa, 30. Mai 2020 um 13:08

Es steht zu befürchten, dass praktisch fast jedes Dual-Core-x86-System der letzten 10 Jahre schneller als der Raspberry Pi 4 B ist. Der Raspberry 4 Pi hat allerdings wohl einen Kostenvorteil von rund 200-250€ gegenüber einem einfachen Dual-Core-x86-Desktop-System.

Die c't hatte den 4er Pi offenbar gegen ein N4100-Atom-Celeron getestet bzw. verglichen, der Raspberry Pi blieb in der Leistung weit zurück:
https://www.heise.de/ct/artikel/
Bastelcomputer-Raspberry-Pi-4-im-Test-4460668.html

Zudem ist auch die Frage für die meisten Nutzer nicht unwichtig, was an gängigen Peripheriegeräten am Raspberry funktioniert und was nicht.

Außerdem hat der Raspberry mit der 4er-Version (mit Cortex A72-Kernen) seine Unverwundbarkeit gegenüber den Meltdown- und Spectre-Hardwarelücken verloren.

Andererseits kennt der Raspberry 4 Pi soviele Einsatzmöglichkeiten abseits der reinen Desktopnutzung bei sehr geringem Energieverbrauch, dass dieser mit einem üblichen x86-Desktop-System kaum fair vergleichbar ist.

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Von ehWurst am Sa, 30. Mai 2020 um 13:05

Völlig richtig! Aber das Team hat sich doch auch die Mühe gemacht es zum allerletzten Male online und zur Diskussion zu stellen. Darauf nicht zu reagieren fände ich auch nicht richtig. Und es gibt ja immer noch Leute, die sich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt haben und die davon vielleicht profitieren können. Nochmals Danke dem Team für all die Jahre unermüdliche Arbeit!

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Von Anonymous am Sa, 30. Mai 2020 um 13:03

Das halte ich auch so (SSD fürs Rootfilesystem und auf der SD-Karte nur die Boot-Partition).

Ein Bootloader, der direkt von USB booten kann, ist in Arbeit und hat Beta-Status; den gibts in ein paar Tagen für Jedermann.

Und eine 64-Bit-RasPi-Variante ist ebenfalls im Beta-Stadium.

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Von Nante am Sa, 30. Mai 2020 um 13:02

Hitzeproblem mit entsprechendem Gehäuse ist keines:
Das mag wohl stimmen, nur kostet dann so ein Komplettsystem mit Raspberry Pi4, 4GB, Gehäuse, Netzteil, SD-Karte, Kühlelementen und ggf. Lüfter ab 90 Euro aufwärts (gebraucht rund 50 Euro).
Einen gereinigten und durchgeschauten HP oder Lenovo x86_64 Desktop aus Firmenrückläufen, mit Intel oder AMD CPU, 4GB RAM, Radeon HD Graphics 7480D und 1TB Festplatte gbt's ab rund 44 Euro beim Händler.
Ich denke, im Augenblick wäre mir ein Raspberry Pi als Internet-PC-Ersatz noch zu teuer (bei anderen Anwendungen mag das völlig anders sein). Reizen würde mich so ein Ding schon, nur ist das für diesen Zweck meiner Meinung nach unwirtschaftlich.

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Von Anonymous am Sa, 30. Mai 2020 um 12:53

Der RasPi ist halt ein "Gesamtkunstwerk" aus mäßiger Hardware, aber einer gut gepflegten Distribution, Langzeitunterstützung und jeder Menge Support durch Wikis, Foren usw.

Die Mitbewerber bieten das genaue Gegenteil.

Aber die Diskussion lief hier gefühlt schon hundert mal...

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Von ehWurst am Sa, 30. Mai 2020 um 12:19

Hitzeproblem mit entsprechendem Gehäuse ist keines:
am@raspberrypi ~ $ cat /sys/class/thermal/thermal_zone*/temp
43329
SD-Karten verbrenne ich nicht, weil ich seit Raspberry Pi 3 das System von SSD betreibe. Die SD-Karte wird nur beim Booten gelesen und das geschieht nicht oft, da er immer läuft. USB-Boot kommt aber demnächst. Bei mir läuft er jedenfalls seit einem Jahr problemlos.

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Von ric am Sa, 30. Mai 2020 um 11:43

Ich vestehe den Hyp auch nicht.

Sorry, aber da nehme ich lieber etwas mit x86 oder einen 3er, der deutlich besser unterstützt wird.
Was würdest Du den empfehlen?

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Von ric am Sa, 30. Mai 2020 um 11:41

Bei Raspberry steht was über 1GBit über USB 2.0, Deine Angabe muß wohl stimmen. Hab' das auch nur wo anders abgeschrieben.

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Von Himbärchen am Sa, 30. Mai 2020 um 11:10

Warum soll man auch jubeln? Das Ding ist im Gegensatz zu den Vorgängern einfach nur Beta-Ware. Er ist einfach nicht ausgereift, obwohl inzwischen bereits ein B dahinterhängt.

Ein paar der Pi4 Problemchen:
- Hitzeproblem
- Bootet nur von SD-Karten
- Noch immer keine volle Unterstützung von Raspian
usw. usw.

Wiw wir alle wissen verbrennt die RasPis MicroSDKarten ohne Ende. Warum nicht endlich mal von USB booten? Das kann doch nicht so schwer sein. Geht ja bei den anderen auch. Dazu kommen noch Sicherheitsprobleme von Raspian. Raspian hat ja keinen Original-Linux-Kernel an Bord, sondern einen von der Raspian Foundation geforktes und modifiziertes Ding. Sorry, aber da nehme ich lieber etwas mit x86 oder einen 3er, der deutlich besser unterstützt wird.


 
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