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Von rgsidler am Fr, 15. Februar 2019 um 20:09

... alles andere ist - ausser vielleicht bei Servern - hirnverbrannter Umgang mit unseren Ressourcen.

Selbst meine Verstärker für das drahtlose Netzwerk, Router, Switch, Drucker, alles wird abgeschaltet.

Wenn ich die paar Minuten nicht mehr habe, die Geräte aufzustarten, habe ich offensichtlich ganz andere Probleme.

Roland

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Von msi am Fr, 15. Februar 2019 um 19:58

Und warum hocken sich die Entwickler von Mephis und Antix nicht hin und verbessern das bereits bestehende Antix bzw Mephis bzw lassen diese beiden verschmelzen wenn sie unzufrieden sind mit der "Komplettheit" des Desktops (was auch immer das genau bedeuten mag)?

Du hast offenbar nicht verstanden, was MX Linux (so heißt die Distribution eigentlich, und nicht „Antix MX“) ist, nämlich eine Verschmelzung von MEPIS – das nicht mehr gepflegt wird – und antiX. Mit anderen Worten: MX ist das Nachfolgeprojekt von MEPIS.[1] Zudem ist MX keine neue Distribution von gerade eben, sondern das Projekt besteht seit Ende 2013.[1]

Hättest du dir zudem einmal angesehen, was antiX ist und welchen Fokus diese Distribution hat, könntest du dir sicher auch ganz gut vorstellen, was es bedeuten mag, dass man bei MX „einen kompletteren Desktop [...] bieten“ will.

Wieviel Userbasis erwarten sie sich?

MX hat offenbar schon eine nicht unerhebliche Anzahl von Nutzern. Das offizielle Forum beispielsweise hat mehr als 6500 registrierte Nutzer. Und erst kürzlich wurde MX nach einer Umfrage auf DistroWatch in die Liste der Haupt-Distributionen aufgenommen (und dafür Mageia entfernt).[2]

Würdet ihr euch freuen wenn ich jeden Tag ne neue Distri aus dem Boden stampfe? Eine mit grünem Hintergrundbild, eine mit gelben und eine mit blauem?

Es würde schätzungsweise kaum irgendjemanden interessieren.

Deutlich größer sind die Unterschiede inzwischen ja eh nichtmehr zwischen den tausenden Distributionen die es so gibt.

Das stimmt nicht.

Ernsthaft... was ist so schlimm an einem zum Beispiel Debian? Wenn ich will installiere ich es mir ganz schlank oder auch ganz fett, mit einem Bootloader und Desktopumgebung meiner Wahl, mit grafischem Installer oder Textbasiert. Als eierlegende Wollmilchsau oder als Server, wie mir beliebt. Da steht eine große Basis dahinter, das System ist reif, es existiert quasi "ewig".

Mir fallen diverse Gründe ein, aus denen ich Debian eher nicht vorziehen würde. Was aber an Debian oder gleich welcher anderen Distribution „so schlimm“ ist, hängt sehr davon ab, wozu man das System benutzen will und welchen Kenntnisstand man als Nutzer hat.

Wozu um alles in der Welt braucht man diese ganzen verdammten Abkömmlinge? Damit der 0815 Dau nicht damit konfrontiert wird ob er nun Dateisystem X oder Y nimmt? Ist doch Schwachsinnig.

Das fragt man am besten im konkreten Fall diejenigen, die den betreffenden Abkömmling fabrizieren. Du hast aber schon einen ganz guten und keineswegs schwachsinnigen Grund genannt.

Die Linuxgemeinschaft tut sich echt keinen Gefallen mit dieser ewigen Zersplitterung.

Verdammt nochmal zieht an einem Strang!!

Gleichzeitig auf „die Linuxgemeinschaft“ (ich gehör jedenfalls schon mal nicht dazu) zu verweisen und zu schimpfen, bringt ziemlich sicher nichts und ist bei MX Linux ohnehin fehl am Platz.

[1] Vgl. https://mxlinux.org/about-us
[2] Vgl. https://distrowatch.com/polls.php?poll=188

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Von genau am Fr, 15. Februar 2019 um 19:56

Eigentlich Wurscht.

Seit systemd muß ich eh jeden Tag booten,
damit die vielen hängen gebliebenen Tasks
gekillt werden und andere endlich mal wieder
starten!

Vor systemd liefen meine Debian-Server Jahre durch.
Simpler Einzeiler in cron.

Funkioniert mit meine Devuan-Server inzwischen wieder
fast genauso gut.

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Von ehWurst am Fr, 15. Februar 2019 um 19:38

pi@raspberrypi:~ $ uptime
19:35:39 up 34 days, 20:17, 2 users, load average: 0,44, 0,10, 0,03

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Von Rokko am Fr, 15. Februar 2019 um 19:29

Neeee du!!! Das ist ein Server Distro!!! Dann schnell mal Solus installieren...

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Von goldenpöter am Fr, 15. Februar 2019 um 19:03

Ich werde wohl doch lieber bei CentOS 7 bleiben, so wie die meisten hier.

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Von Laufzeitläuftweg am Fr, 15. Februar 2019 um 18:59

Das bestimme nicht ich sondern die Ehefrau. Der Befehl muss heißen:
root@l1i:~# uptime
nö, eigentlich so:
wife@1:~# uptime | wife &> sleep

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Von Rolling Releases am Fr, 15. Februar 2019 um 17:27

Ich habe auch ein "Rolling Release" einer anderen Distribution, mit dem Unterschied dass die Updates automatisch gebaut werden "Shellskript via cron", und ich muss nur noch kontrollieren und ganz selten was von Hand machen.

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Von bratensauce am Fr, 15. Februar 2019 um 17:19

... effektive Laufzeit am Tag. Da die Windows-Kernelhibernation aber natürlich die Zeit anders zählt, komme ich auf im Durchschnitt einen Monat (Bis zum nächsten WUpdate). Geht aber mittlerweile sehr schnell - auch die Updates.

Beruflich genau so, ausser dass ich ihn Abends nicht herunterfahre, da ich per Fernwartung drauf muss manchmal.

Alles Windows 10-Kisten. Steinigt mich! Meine Füße stinken auch gerade fürchterlich, pfui bah.

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Von Käsesemmel am Fr, 15. Februar 2019 um 17:14

Verwende openSUSE Tumbleweed, was zum Einen ein Rolling Release ist, aber in dem Sinne noch schlimmer als Arch und Co. ist, weil nämlich fast schon regelmäßig Kernkomponenten neu gebaut werden.

Wenn z.B. libc ein Update bekommt, dann wird fast die ganze Distro neu gebaut und zu mir auf den Rechner geschippert. Das Upgrade auf Python 3.7 hat sich letzte Woche auch angefühlt, wie eine Neuinstallation.

Heißt also ich habe relativ oft Prozesse, die gerne neugestartet werden wollen und dann macht man halt den Reboot.

Wo's dann aber eben doch noch entscheidend besser als Windows ist, ist dass dieser Reboot dann trotzdem nur so lange wie ein normaler Reboot geht, und dass ich selber auswählen kann, wann ich update bzw. neustarte.

Wenn ich ein entspanntes Wochenende habe, dann mache ich das gerne mal zwischen durch.
Und wenn ich überhaupt keine Zeit für Updates habe, dann muss ich mir die auch nicht nehmen. Dann hört das Rollimg Release auf meinem Rechner eben mal auf zu rollen.

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Von Olli am Fr, 15. Februar 2019 um 17:11

Bis ich es ausschalte :)

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Von Läuft! am Fr, 15. Februar 2019 um 17:08

läuft@system ~ % uptime
17:04:41 up 71 days, 17:10, 1 user, load average: load average: 0.23, 0.36, 0.42

...läuft das System. Am Abend läuft ein hibernate, am morgen wacht es auf. Es kommen manchmal mehrere Wochen, einige Monate an Uptime zusammen.

Wenn ich an die Windows Server Zeit denke, so um die Jahrtausendwende denke, da war es "BP" am Wochenende neuzustarten, speziell die Windows Exchange Server damals. Lange her fast schon 20 Jahre. weee...

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Von M.D. am Fr, 15. Februar 2019 um 16:31

Die Aussage ist falsch.

Jeder bekommt das Update auf 18.04.2....nur wer HWE nicht nutzt, dann halt ohne neuen Grafikstack.

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Von kamome umidori am Fr, 15. Februar 2019 um 16:03

Ich meinte natürlich freeciv, freecol ;)

Und vermutlich (offensichtlich!) wünschen verschiedene Leser sehr unterschiedliche Sachen.

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Von Ubuntu-dist-upgrader am Fr, 15. Februar 2019 um 15:47

Ich hab das schon mal gepostet, als das Update auf Ubuntu 18.04.2 vor einer Woche verschoben wurde, aber da viele nicht wissen, wie der Ubuntu-Lebenszyklus funktioniert, poste ich das hier noch mal.

Es ist bei Weitem nicht so, daß man jetzt unbedingt auf Ubuntu 18.04.2 updaten müsste. Wer im Moment die 18.04.1 einsetzt und die neuen Features nicht unbedingt braucht, kann noch über 4 Jahre weiter mit der 18.04.1 arbeiten ohne größeres Update-Heckmeck.

Wer 18.04.1 einsetzt, muß explizit die HWE installieren, um auf 18.04.2 upzudaten. Da 18.04.2 nur 6 Monate unterstützt wird, sind mit einem Update auf 18.04.2 zwingend weitere Updates auf 18.04.3 im August 2019, auf 18.04.4 im April 2020 und 18.04.5 im August 2020 verbunden.

Wer es etwas ruhiger haben möchte ("Never change a running system"), installiert die HWE nicht, bleibt bei 18.04.1, das auch bis April 2023 unterstützt wird. Allerdings halt weiter mit Kernel 4.15, unveränderten Grafikstacks, aber trotzdem MIT Sicherheitsupdates.

Das sechsmonatige Durchgehetzte durch die HWE-Updates lohnt sich nur, wenn man auch die neuen Möglichkeiten, die man durch die upgedateten Kernels, Grafikstacks usw. dazubekommt, auch wirklich nutzt. Wer sich z.B. in letzter Zeit eine der neuen AMD-Grafikkarten gekauft hat, kann das Gleis wechseln. Und wie gesagt, wenn man sich dafür entscheidet, dann muss man nach spätestens sechs Monaten nochmal ran, bis 18.04.5 erreicht ist.

siehe https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack

Da wird auch erklärt, welche Pakete man installieren muß, um sich die "Aktualitätsochsentour" aufzuhalsen.

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Von Die nicht am Fr, 15. Februar 2019 um 14:34

Werden die hier nie kapieren, was sich die Leser wünschen!

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Von Jürgen Sauer am Fr, 15. Februar 2019 um 14:06

root@c1i:~# uptime
14:04:55 up 485 days, 23:39, 1 user, load average: 1,93, 1,92, 1,88

root@l1i:~# uptime
14:05:48 up 1404 days, 2:44, 2 users, load average: 0,68, 0,60, 0,60

root@l2i:~# uptime
14:06:10 up 500 days, 21:43, 1 user, load average: 0,27, 0,22, 0,17

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Von nanox am Fr, 15. Februar 2019 um 13:04

Und warum hocken sich die Entwickler von Mephis und Antix nicht hin und verbessern das bereits bestehende Antix bzw Mephis bzw lassen diese beiden verschmelzen wenn sie unzufrieden sind mit der "Komplettheit" des Desktops (was auch immer das genau bedeuten mag)?

Warum muss man wiedermal aus irgendwelchen Launen heraus noch eine Distribution aus dem Boden stampfen?

Was soll das bitte für einen Sinn haben? Wieviel Userbasis erwarten sie sich?

Würdet ihr euch freuen wenn ich jeden Tag ne neue Distri aus dem Boden stampfe? Eine mit grünem Hintergrundbild, eine mit gelben und eine mit blauem? Deutlich größer sind die Unterschiede inzwischen ja eh nichtmehr zwischen den tausenden Distributionen die es so gibt.

Ernsthaft... was ist so schlimm an einem zum Beispiel Debian? Wenn ich will installiere ich es mir ganz schlank oder auch ganz fett, mit einem Bootloader und Desktopumgebung meiner Wahl, mit grafischem Installer oder Textbasiert. Als eierlegende Wollmilchsau oder als Server, wie mir beliebt. Da steht eine große Basis dahinter, das System ist reif, es existiert quasi "ewig".

Wozu um alles in der Welt braucht man diese ganzen verdammten Abkömmlinge? Damit der 0815 Dau nicht damit konfrontiert wird ob er nun Dateisystem X oder Y nimmt? Ist doch Schwachsinnig. Es reicht.. es reicht wirklich.

Die Linuxgemeinschaft tut sich echt keinen Gefallen mit dieser ewigen Zersplitterung.

Verdammt nochmal zieht an einem Strang!!

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Von vladislaw am Fr, 15. Februar 2019 um 12:56

... und kennt die nicht mal? Er kennt die nicht! Wie kommt er dazu, so über die zu reden? Er hat die Leute in seinem ganzen Leben noch nie gesehen.

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Von Donald_Luck am Fr, 15. Februar 2019 um 12:13

Ich fands schade das Spionage ausgebaut wurde,
hätten sie ruhig belassen und erweitern können evtl. um Whistleblower etc.


 
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