Login
Newsletter
0
Von Josef Hahn am Fr, 24. November 2017 um 10:02

PS: In der Münchener Verwaltung spielt man bestimmt schon Trinkspiele auf Basis dieser Wortschöpfung!?

0
Von Josef Hahn am Fr, 24. November 2017 um 10:01

Und auch der stussige, aus der Unterwelt - trotz aller Schwachsinnigkeit - unhinterfragt hochgeblubberte, ähm *räusper* jedem Netzwerktechniker und Sysadmin aus seiner Ausbildung bekannte Begriff "Windows-Basis-Clients" ist wieder dabei :)

0
Von Nur ein Leser am Fr, 24. November 2017 um 09:44

Mag ja sein, das 50 EUR/Monat/User üblich und vertretbar sind für eine Win-Umgebung.

ABER, wenn man dieses Geld für Win ausgeben kann, warum dann nicht für Linux? Da wurde von den Limux Gegnern immer vom Leder gezogen, wie teuer angeblich die Migration war (wobei ein Großteil der Kosten ja für die Vereinheitlichung der Fachanwendungen anfiel, die so oder so hätte stattfinden sollen, unabhängig vom Basissystem). Da würdest Du für den Betrag ebenso professionellen Support bekommen, z.B. von RedHat oder SUSE, oder einem Dienstleister im Bereich Debian.

Zur Erinnerung: Die ursprüngliche Begründung für die Migration von München zu Linux basierte zu einem großen Teil auf der Argumentation, das man quelloffene Software haben und nicht von einem kommerziellen Anbieter abhängig sein wollte. Ein zweites Argument waren die verringerten Kosten, die man sich versprach.

Mit der jetzt angestrebten "Lösung" erreicht man keines der beiden Ziele.
Es ist weder günstig, noch hat man quelloffene Software und ist unabhängig von einem Anbieter.

0
Von nuko am Fr, 24. November 2017 um 09:01

Das mit der Sekretärin, trifft im Prinzip zu. Allerdings ist der Widerstand und die "Gegenwehr" (!) solcher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu unterschätzen und ich habe selber oft gestaunt, was die für einen Druck nach oben ausüben können. - Mittlerweile bin ich pensioniert und raus aus solchen "Geschäften". 1968 hatte ich meine erste Kontakte mit Computern. Die Liste an inkompetenten Arbeitsgruppen und Beschaffern, die ich während meiner aktiven Zeit erlebt habe, schreit zum Himmel.

0
Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 07:34

selbst bei hochgegriffene 2000e je Arbeitsplatz rein an Lizenzkosten wird das für eine Laufzeit von 5 Jahren kleinkram:

2000e / (5 * 12) = 35e je user je Monat
Für - Windows-/Office-/Exchange-/Server- Lizenzen ... selbst wenn es am Ende auf 50e pro Anwender im Monat hinausläuft wär das bei monatlich 2500e Brutto Gehältern vergleichbar Kleinkram.

Und wenn ihr allen ernstes meint die Leute wären zublöd den Druckbutton in LibreOffice zu bedienen wären wir wohl alle damit besser bedient alle Stellen der Stadt komplett neu zu besetzen und dann mit 10% mehr Hirn auf 50% des Personals zu verzichten ...

Manches gelaber hier ist lächerlich und spiegelt zu 100% das Nerd gehabe mancher möchtegern-admins wieder

0
Von Töppke am Fr, 24. November 2017 um 03:56

Lumina, davon habe ich hier und auf anderen Seiten schon gelesen. Ist eventuell in Planung, ein Debian oder *buntu mit Lumina als Distrie auszustatten? Weiß wer was? Auf den ersten Blick siehts jedenfals sehr annehmbar aus.
BSD - TrueOS mit Lumina kommt für mich nicht in Frage.

0
Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 01:27

>> Die Qualität des Linux Desktops ist schon ganz gut

"ist schon ganz gut" - ja - aber noch ein spürbares stück von "gut" oder vergleichbar mit Window-Desktop als Gesamt-Ökosystem betrachtet.

>> Würde es manche top Titel, z.B. von EA, exklusiv für Linux geben, würden zumindest die Kiddies schon schnell nachziehen.

Es bräuchte die Systeme nicht exklusiv für Linux geben - überhaupt mal vorhanden wär schon mal ein fortschritt.

0
Von KDE Fan am Fr, 24. November 2017 um 01:10

Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.
Nicht wirklich. Windows ist eindeutig im Vorteil. Wird vorinstalliert ausgeliefert, hat jeder Depp in der Bekanntschaft, alle Hersteller liefern Treiber, Blockbuster Games gibts ausschließlich für Windows, etc. Der Linux Desktop wird deswegen noch lange zu kämpfen haben, um mehr Marktanteile zu bekommen. Dabei geht es nicht um Kostenersparnis oder Qualität. Die Qualität des Linux Desktops ist schon ganz gut. Würde es manche top Titel, z.B. von EA, exklusiv für Linux geben, würden zumindest die Kiddies schon schnell nachziehen.

0
Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 00:57

10% mehr Effizienz durch besser Designte Windows-Software bei den Anwendern, und 10% weniger Adminpersonalkosten wahnwitzige "Stadt-Projekte" alla Limux, günstigere Administratorenjobs etc pp.
10% mehr Effizienz durch standarisierte Applikationen und Professionellen Support von externen Dienstleistern.

0
Von Schwarzer Kofferträger am Fr, 24. November 2017 um 00:33

Was sind schon 100 Millionen oder 200 Millionen Steuergelder mehr unter Freunden?

0
Von Dönerboy am Fr, 24. November 2017 um 00:30

Dein Vorschlag ist also allen 10% weniger zu bezahlen um das zu finanzieren?

0
Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 00:20

und ja ... 100Mio hört sich viel an.
dazu kommen sicher nochmal 100Mio für Office-Lizenzen- sagen wir in summe 250Mio Eur für round about 10.000 Angestellte für 5 Jahre Systemeinsatz.

10.000 * 2.500 EUR (Brutto inkl. Nebenkosten) * 12 Monate * 5 Jahre... => 1,5 Mia...
Da reden wir von 15-20% IT-Kosten im Vergleich zu Lohnkosten...

So what.... vielleicht +10% mehr Kosten im Vergleich Windows/LiMux-Nutzung zu den Personalkosten.

0
Von Andre am Do, 23. November 2017 um 23:50

>> Wenn unter Linux etwas nicht funktioniert, dann ist Linux total Scheiße.

Während es sich bei Windows um einzelfälle handelt - hat man im KDE Bereich dauernt baustellen. Brauchst nur in die Buglisten und Co zu schauen. Wenn Dus nicht glaubst lies Reviews von OpenSuse42.1 - oder Kommentare zu Indexdienst-Userumfrage hier bei ProLinux vor einigen Tagen

Ja Windows hat auch probleme - aber Prozentual deutlich weniger welche beim durchschnittlichen Endanwender aufschlagen (sofern die Hardware halbwegs taugt).

Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.


Microbeispiele it@M:
Fehlende Zertifikate, Kaputte JavaConfigs, Behörden Strukturen bei denen Stur nach KonzernVorschriften gearbeitet wird, Kaputte DesktopConfigs bei denen Einzelapps KDE-Logouts auslösen - das wären mal ein paar ganz konkrete Beispiele die schnell klar machen - rund laufen ist was anderes!

0
Von Andre am Do, 23. November 2017 um 23:48

>> Wenn unter Linux etwas nicht funktioniert, dann ist Linux total Scheiße.

Während es sich bei Windows um einzelfälle handelt - hat man im KDE Bereich dauernt baustellen. Brauchst nur in die Buglisten und Co zu schauen. Wenn Dus nicht glaubst lies Reviews von OpenSuse42.1 - oder Kommentare zu Indexdienst-Userumfrage hier bei ProLinux vor einigen Tagen

Ja Windows hat auch probleme - aber Prozentual deutlich weniger welche beim durchschnittlichen Endanwender aufschlagen (sofern die Hardware halbwegs taugt).

Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.


Microbeispiele it@M:
Fehlende Zertifikate, Kaputte JavaConfigs, Behörden Strukturen bei denen Stur nach KonzernVorschriften gearbeitet wird, Kaputte DesktopConfigs bei denen Einzelapps KDE-Logouts auslösen - das wären mal ein paar ganz konkrete Beispiele die schnell klar machen - rund laufen ist was anderes!

0
Von asdghjk am Do, 23. November 2017 um 22:19

Dein Vorposter hat nicht ganz unrecht.

Bei welchem Anbieter wurden von Limux denn professioneller Support eingekauft?

Vielleicht hätte man den Limux-Untergang mit Suse oder Red Hat verhindern können, da beide Windows per se nicht als Migrationshindernis zu einer Linux-Infrastruktur hin ansehen, sondern das an Windows-Infrastruktur einbinden, was gewünscht wird.

Es ist das alte Lied: Eine Software- bzw. Betriebssystem-Migration gegen eine Belegschaft funktioniert nicht. In jedem Unix- oder Linuxmigrationsleitfaden ist das nachzulesen.

Der Belegschaftswiderstand bis hoch zur Stadtregierung muss ja immens gewesen sein. Wenn Limux so supertoll funktioniert hätte, wäre das wohl nicht passiert.

Was ist überhaupt Limux? Worin besteht hier die besondere Qualität oder Anpassung? Was war das für ein Eigengebräu mit offenbar nur internem Support?

Dass Kolab als "Email-System"-Ausschreibungsgewinner noch so spät zum Zuge kommen sollte, spricht ja auch dafür, das es Probleme gab, die lange Zeit einfach nicht gelöst wurden.

0
Von kamome umidori am Do, 23. November 2017 um 22:12

Ich meine, es ging vor allem um die Unabhängigkeit von Software und Hersteller, die man nicht kontrollieren kann, denen man nicht vertrauen kann.
Sonst überwiegend korrekt. „Die Sekretärin“ (von der Du nichts weißt, also nicht sehr fair) hat aber nicht die Rückmigration beschlossen!

0
Von lle am Do, 23. November 2017 um 22:09

ja, wirklich. Besser kann man es nicht sagen. Die Wahrheit ist manchmal unangenehm. Ist zwar blöd... ist aber so ;-)

Wie würden die Amerikaner sagen... big Thumbs up

0
Von Anonymous am Do, 23. November 2017 um 21:54

Ja,

ich hoffe auch inständig, dass es mindestens eine Größenordnung teuerer wird und die müchner Verwaltung jahrelang am Rad drehen wird, weil nix mehr richtig funktioniert.

Aber das wird ausgesessen werden und keinen vom Hocker reissen bzw, fegen, wie man an Stuttgart21, dem Berliner Fluch-Hafen und der Hamburger Elbphi sieht.

0
Von Kenner der Szene am Do, 23. November 2017 um 21:27

Das ist wirklich nur noch traurig... aber ein effektives verbrennen von öffentlichen Geldern. Brenne Geld, BRENNE!

0
Von Der Wahrmacher am Do, 23. November 2017 um 21:15

Angesichts dieses Schildbürgerstreiches sollte Microsoft ruhig so tief wie möglich in die Münchner Stadtkasse greifen, wenn man dort schon so freigiebig mit dem Geld der Bürger umgeht. Erfahrungen besagen außerdem, daß Kostenschätzungen großer Projekte in der Realität weit übertroffen werden.


 
Pro-Linux
Pro-Linux @Twitter
Neue Nachrichten