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Von Nicht alles durcheinander am Mo, 12. November 2018 um 16:29

Auch wenn QUIC TCP/UDP ersetzten würde
Tut es ja nicht.
QUIC ist eine Anwendungsschicht, zumindest laut Wikipedia. Beachte die Darstellung des Schichtenmodells. Die Transportschicht UDP wird von QUIC genutzt (steht ja auch so im Artikel "auf UDP aufbaut"):
https://de.wikipedia.org/wiki/Quick_UDP_Internet_Connections

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Von deter-mini-stiko am Mo, 12. November 2018 um 16:01

QUIC verhält sich nicht deterministisch, ist im Fehlerfall schwer zu debuggen. Zusätzlich kommt noch dazu dass QUIC die Leitungskapazitäten nur für sich selbst beansprucht, dieses Problem ist momentan nicht gelöst. Auch wenn QUIC TCP/UDP ersetzten würde, wäre es gegenüber anderen QUIC Sitzungen egoistisch in Bezug auf die Bandbreite.

Mal schauen wo die Entwicklung von HTTP/3 oder QUIC in den nächsten Jahren hinführt.

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Von Trollfütterer am Mo, 12. November 2018 um 15:37

Verfluchtnochmal_xxxxx i s t ein Troll!
Noch dazu einer, dem jede "Gute Kinderstube" und Erziehung fehlt.

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Von Josef Hahn am Mo, 12. November 2018 um 14:54

Jaja, ich weiß, dass früher alles besser war, will immer niemand hören. Ob "alles" besser war, weiß ich auch nicht.

Aber ehrlich, Leute: http 2 ist noch praktisch ein Laborversuch und ist noch kaum richtig angekommen. Da bastelt ihr schon http 3; was nebenbei auch nochmal ein paar untere Schichten durcheinanderwirbelt. Weil Neu ist ja immer besser.

In einem anderen Schauplatz fummelt ihr völlig schräg ein paar Ebenen zu weit oben noch einen unfertigen DNS-Nachfolger an der Seite dran.

Ihr habt bestimmt gute Vorstellungen, was damit angeblich besser werden soll. Aber schon allein die Geschwindigkeit ist daneben. Und auch dieses Sprunghafte. Warum hat man heutzutage nicht mehr das Gefühl, dass da Entwicklungen sinnvoll aufeinander aufbauen, sondern dass immer mehr mit der heißen Nadel drangeschustert wird; wozu man sich in der 35. Iteration dann wieder einen neuen Workaround überlegen muss?

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Von Mandri am Mo, 12. November 2018 um 14:53

CentOS 6: 2.6.32
Debian 9: 3.16.0
Android 8.0: 3.18.66

aber all diese Systeme nutzt ja kaum einer mehr

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Von msi am Mo, 12. November 2018 um 14:22

APT wurde doch auch mittlerweile überarbeitet, du musst nicht mehr "apt-get update && apt-cache search foo" verwenden, sondern nur noch "apt update && apt search foo". Ganz nebenbei ist die Ausgabe auch noch etwas schicker geworden.

Ja, ist mir bekannt und hätte ich mit erwähnen sollen. Auch aptitude funktioniert ja bereits so. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man aber noch dazusagen, dass apt nicht eine neue Version von apt-* ist, sondern eine separate Implementierung eines vereinfachten APT-Frontends.

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Von Wursthand am Mo, 12. November 2018 um 12:29

Aber danach ist alles im Arsch, hab mich selber jahrelang damit beschäftigt und jetzt dann ein altes iPhone und alles ist gude

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Von Condor am Mo, 12. November 2018 um 12:24

Besser nicht, aber anders und das ist gut so. Klar solltest du deine Aussage belegen, sonst endest schnell als Troll. Warum erklärst du nicht den Bootprozess inkl. GRUB2 und den Unterschieden zu Debian etc., oder die NFS4- Unterstützung die doch deutlich ausgebaut wurde, im Desktopbereich angefangen von GDM3 bis hin zu neuen Gnomeversionen die unglaublich stabil laufen und so weiter und sofort.

Debian ziehlt auf andere User ab und das ist ja auch ok.

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Von TuxTuxTux am Mo, 12. November 2018 um 12:16

Nichts geht über Bärenmarke ... :)

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Von Oiler der Borg am Mo, 12. November 2018 um 11:52

musst nur mit leben, dass viele das etwas anders sehen :D
Aber jedem Tierchen, sein Plaisirchen.... :x

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Von inta am Mo, 12. November 2018 um 11:11

APT wurde doch auch mittlerweile überarbeitet, du musst nicht mehr "apt-get update && apt-cache search foo" verwenden, sondern nur noch "apt update && apt search foo". Ganz nebenbei ist die Ausgabe auch noch etwas schicker geworden.

Apk finde ich aber auch in ordnung, eigentlich funktionieren die meisten Paketmanager ganz ordentlich. Bei den Paketformaten würde Vereinheitlichung aber wirklich mal etwas bringen, zumindest sofern auch die Dateisystemstrukturen und Paketnamen angeglichen würden. Ich tu mich immer wieder schwer zwischen z.B. Debian und RedHat zu wechseln.

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Von Ghost am Mo, 12. November 2018 um 10:38

Sehr sachlich belegt. Gefällt mir.

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Von Feelgood am Mo, 12. November 2018 um 10:33

Und das Void als unabhängige Linux Distri dazu.
https://voidlinux.org/

Kein systemd und solch'n Kram, dadurch sauschnell, unkompliziert und stabil.

So wie Linux eben sein sollte.

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Von Verfluchtnochmal_9687109 am Mo, 12. November 2018 um 10:30

Das muss man einfach so sagen. Nichts geht über RHEL 7.

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Von Port-Porta_Westfalica-Portage am Mo, 12. November 2018 um 10:20

Danke für den Tip. xbps kannte ich nicht, nach der Lektüre der Website:

...kann Binärpakete aus dem Quellcode compilieren und installieren, aber auch aus dem Repositorium herunterladen. Es besteht auch die Möglichkeit der Cross-Compilierung...

Funktioniert ähnlich wie Homebrew, oder Ports, oder Portage, aber:


...ist kompatibel mit dem POSIX/SUSv2/C99 Standards

Das ist eine gute Sache.

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Von Gegendarstellung am Mo, 12. November 2018 um 09:26

Was ist den jetzt so schlecht, an dem wie es Canonical bei Ubuntu macht?

Bevor es Canonical gab, musste man sich in der FOSS Community keine Gedanken machen, ob es überhaupt Schnüffeleien aus der Community, oder vom Distributor zu befüchten gab.
Das war bis dahin ein unangreifbarer Konsens in der FOSS Community, aber Canonical und seine weichgespülte Anwenderschaft, haben da wohl kein Problem mit wenn Daten vom System abgeschnorchelt werden.
Ihr versteht einfach das Problem nicht!

Im Gegensatz zu dem Microschuft aus Redmond, ist Canonical hier zu 100% offen, was und wie gesammelt wird! Selbst die Tools sind als OpenSource verfügbar!

Es gibt keine Unterschiede, beide Unternehmen bespitzeln ihre Benutzer! - Das Canonical dafür OSS entwickelt, um so schlimmer.

Ich wüßte nicht, wie man noch mehr Transparenz erreichen könnte.

Schon einmal darüber nachgedacht, dass es diese »Transparenz« gar nicht bräuchte, wenn wie bisher überhaupt nicht gespitzelt würde.

Suse sehe ich hier schon kritischer, einizig eine etwas oberflächliche Seite im Wiki und keinerlei Hinweis während der Installation.

Es gibt also kritisches Bespitzel und weniger kritisches Bespitzel?

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Von Feelgood am Mo, 12. November 2018 um 08:33

http://www.strcat.de/eigenes/xbps.html

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Von kraileth am Mo, 12. November 2018 um 05:26

Nun, nicht ganz. Man kann die Pakete leicht selbst aus den Quellen bauen (mittels "ravenadm"), man muß aber nicht. Nach dem Bootstrap des Paketmanagers (derzeit ausschließlich "pkg", potentiell können aber weitere hinzugefügt werden) auf der jeweiligen Plattform können einfach Binärpakete installiert werden.

Grundsätzlich ist das System darauf ausgelegt, daß die meisten die Pakete nicht selbst bauen müssen. Die Konfiguration der Quellen erfolgt deutlich weniger feinkörnig als etwa unter Gentoo, mit dem Ziel, über sogenannte "variant packages" unterschiedliche Anwendungsfälle abzudecken. Beispiel: "vim" (Langschreibweise: "vim:standard") ist ein für die meisten Leute richtig konfiguriertes Kommandozeilen-Vim, statt dessen könnte man auch "vim:loaded" installieren, welches viel mehr Features einkompiliert. Weitere Varianten können leicht hinzugefügt werden, wenn sich ein sinnvoller Anwendungsfall auftut (vielleicht :minimal oder etwas ähnliches). Außerdem werden "subpackages" unterstützt, so daß Dokumentation, Lokalisierung, etwaige GTK- oder Qt-Unterstützung modular mitinstalliert werden können oder auch nicht.

Pakete selbst bauen sollten eigentlich nur Entwickler oder Leute, die spezielle Anforderungen haben (OpenSSL statt LibreSSL, anderer Prefix (z.B. /opt statt /raven) usw.).

Außerdem macht "nur ein Ports-Manager" das System auch sonst kleiner, als es ist. Einige Ports lehnen sich mehr oder weniger an das jeweilige FreeBSD-Gegenstück an - alle Ports sind aber eigenständig und spezifisch für Raven unter Berücksichtigung mehrerer Plattformen geschrieben und mit plattformspezifischen Patches versorgt. In Raven stecken jahrelange Planung und viel Herzblut von einem Entwickler, der in der Vergangenheit mit zahlreichen Paketierungssystemen Erfahrung gesammelt hat und (nicht übertrieben sondern wörtlich gemeint) Maintainer für mehrere tausend Pakete gewesen ist.

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Von MichaelK am So, 11. November 2018 um 11:28

Wenn Sie die Wahl haben, welches Paketverwaltungssystem favorisieren Sie?
Eine solche Umfrage ist sinnfrei. Weil die wenigsten werden alle der dort Aufgelisteten kennen. Daher mischt sich da sehr viel rein, wie oft bestimmte Paketformate verwendet werden.

Außerdem ist es weniger interessant zu wissen, welches Paketformat verwendet wird, sondern warum sich genau für dieses entschieden wird.
Zum Glück sind genau darauf die User im Kommentarbereich eingegangen.
Insofern betrachte ich jetzt die Umfrage einfach als Aufhänger, um sich darüber auszutauschen.

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Von Scrumplex am So, 11. November 2018 um 10:55

AppImage ist ja nicht unbedingt ein Paketsystem. Es ist ja nur ein Containerformat für Software.


 
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