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Von karakura am Mi, 16. Oktober 2019 um 17:47

Zu 1. noch ergänzend: Selbst Anbieter für große Datacenter-Lösungen wie z.B. Nutanix verwenden qemu, libvirt und kvm in ihren Produkten. Und da laufen dann hunderte VMs drauf, auch mit Windows.

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Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mi, 16. Oktober 2019 um 17:45

qemu ist ein Nischenprodukt? Hast du getrunken oder einfach keine Ahnung wo qemu überall drinnen steckt?

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Von karakura am Mi, 16. Oktober 2019 um 17:39

1. Das stimmt nicht! qemu wird in teilen auch von VirtualBox und Xen verwendet. Das sind sehr wohl gängige Virtualisierungslösungen, ebenso wie qemu als ganzes auch. Und qxl/spice ist quasi Standard bei qemu. Selbst auf meinem QNAP wird bei der eingebauten Virtualisierungslösung qemu/qxl/spice angeboten. Auf den teuren Synology-Geräten in der Firma (DS3615) wird auch qemu/qxl/spice verwendet. Bei kleineren Standorten werden auf der Synology diverse virtuelle Maschinen gefahren. Und dort auch Windows in der VM. Und wir sind nicht die einzige Firma, die es so macht. Es handelt sich dabei also nicht im geringsten um Nischenprodukte.

2. Bei Linux-Desktops mit qemu/qxl/spice funktioniert das ebenso, auch ohne die Treiber installieren zu müssen. Bei Windows muss ich diese immer separat installieren. Und bei einer Windows-10-VM klappt noch nicht mal das automatische umschalten in den Vollbild-Modus, was bei Windows 7 vorher tadellos ging.

3. Es kann ja durchaus sein, dass einer der KDE-Entwickler oder einer der Neon-Tester es schon mit vmware getestet hat, und dasselbe Problem wie du auch hatte. Vielleicht ist dein Problem aber einfach nicht wichtig genug. Die Nutzung von Neon in einer VM dürfte eine sehr kleine Nische der Anwendung von Neon sein. Jedenfalls sicher deutlich kleiner als die von dir sogenannte Nische mit qemu/qxl/spice.

4. Die qxl-Treiber für Windows sind auch frei.

5. Ich habe mich mit den Problemen vor langer Zeit auch schon an Microsoft und Redhat (für qxl/spice) gewendet. Bei Red Hat ist man sich der Probleme mit Windows bewusst. Seitens Microsoft gab es keine Antwort.

Mit Windows 7 war die Ausgabe der Grafik sehr viel besser und flüssiger als mit Windows 10. Warum Microsoft das so verschlimmbessern musste, frage ich mich immer wieder. Vor allem habe ich das Gefühl dass es mit jedem großen Update (18.09, 19.03) immer schlechter wird, und es sich eher mehr Probleme auftun, als geschlossen werden.

Du vergleichst KDE/Neon doch auch mit anderen Distributionen! Warum ist hier kein Vergleich mit Windows gestattet? Vor allem im Hinblick dessen, was für ein großer Konzern mit so viel Geld dahinter steckt, und selbst die es nicht schaffen, gut funktionierende Produkte sowie auch updates zu entwickeln und vor allem zu testen.

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Von Me am Mi, 16. Oktober 2019 um 17:29

Schaut so aus als,ob die Änderungen nicht mit allen Copyright Inhabern abgestimmt worden sind - die Ankündigung wurde jedenfalls widerrufen: https://lists.qt-project.org/pipermail/interest/2019-October/033979.html

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Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mi, 16. Oktober 2019 um 17:29

Wer redet von embedded devices wenn er kommerzielle software sagt?

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Von theuserbl am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:46

Zeichnet soich da gerade eine Monokultur ab?

Wenn man Desktopsysteme im allgemeinen betrachtet, dominieren vor allem Windows und macOS. Linux kommt erst an dritter Stelle.

Sieht man sich jedoch die Verbreitung von OpenSource-Systemen an, so stehen Systeme mit Linux-Kernel an erster Stelle - und zwar mit großem Abstand zu allen anderen OpenSource-Systemen. Und das gilt nicht nur für Desktop-Systeme, sondern auch für Server, Supercomputer, Smartphones, etc.

In dieser Hinsicht ist es dann doch sehr bedauerlich, wenn ehemalige *BSD-Distributionen zu Linux-Distributionen werden.

Grüße
theuserbl

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Von Hurz am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:41

Mir macht es Angst, wie sehr KDE bei diesem Upgrade wieder kastriert wird. Ich heule immer noch dem Funktionsumfang von KDE 3.x nach und werde nach dem Wechsel zu Plasma 6 entscheiden, ob mir KDE noch was taugt, oder es endgültig aus meinem System verbannt wird.

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Von klopskind am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:37

Wenn die durchschnittliche Anzahl Requests und Traffic unverändert sind und du von einem Tag auf den anderen knapp 1000 domains auf https umstellst und sich in der durchschnittlichen Last auf der darunter liegenden Hardware nichts ändert was schliesst du daraus?
... in diesem Zusammenhang reichlich wenig, denn - wie ich ja bereits schrieb - muss man die Last (auch / vor Allem) bezüglich des Volumens der verschlüsselt übertragenen Daten normieren. Haben Sie das berücksichtigt?

Zudem lässt sich von einer unveränderten Durchschnittslast (Über welche Definition von "Durchschnitt" reden wir eigentlich? Pro Zeitintervall gemessene Last durch diskretisierte Zeitdifferenz/Zeitintervallänge bzw. Messdauer?) nur bedingt auf die zeitliche Verteilung jener Last, bzw. der sie verursachenden Requests (Anzahl & Volumen) schließen. Die zeitlich integrierte Lastverteilung (nennen wir sie doch Lastsumme mit der Einheit Last mal Zeit) kann für zwei verschiedene Lastverteilungen die selbe sein. Hinter Ihren Daten können sich also verschiedene Lastverteilungen verstecken.
Wie haben Sie gemessen? Über welche Dauer? Mit welcher Messauflösung?

Unabhängig davon arbeitet Hardware bei einer vorgeschriebenen "Lastsumme" (Definition s.o.) für gewöhnlich weitaus effizienter, wenn diese als konstante Lastverteilung statt mit kurzzeitig stark variierender Spitzenlasten anliegt. Denn so liegt die Rechenleistung der Hardware nicht brach (Hardware braucht auch im Idle Strom), die Hardware muss nicht wild zwischen Lastszenarien wechseln (kostet Zeit in Form von Rechenzyklen und Energie), und sie muss nicht ganz so hoch takten (Energiebedarf steigt üblicherweise superlinear oder überproportional mit dem Takt).
Demnach können unterschiedliche Lastverteilungen bei gleicher "Lastsumme" unterschiedlichen Energiebedarf wecken.
Oder können Sie diese Effekte anderweitig ausschließen?

Also lässt sich Ihre Aussage über die Irrelevanz von Verschlüsselung bezüglich der Durchschnittslast bzw. der daraus resultierende Energiebedarf auf der Grundlage dieser Daten nicht belastbar belegen. Es ist komplizierter als Sie hier zu verstehen geben. Ihre Ausführungen sind zu einfach.

Und angenommen, Ihre Aussage wäre korrekt, ließe sich daraus schlussfolgern, dass der durch Verschlüsselung zusätzlich anfallende Rechenaufwand keinen zusätzlichen Energiebedarf wecken würde. Das wäre wissenschaftlich nicht plausibel nachvollziehbar (Perpetuum mobile lässt grüßen!).

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Von Andre am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:37

1. qemu/qlx/spice sind nischenprodukte
2. funktioniert die umstellung der auglösung unter vmware bei diversen anderen gnu/linux distros auch ohne installation der treiber - sogar unter windows.
3. handelt es sich bei nemo explizit um eine test distro um kde funktionen auszuprobieren - da würde ein test unter vmware/virtualbox durchaus sinn machen
4. existieren meines wissens freie kernel treiber für die vmware basisfunktionen
5. findet man zu dem problem bereits seit monaten bugeinträge...

das problem scheint mir also unter neon hausgemacht zu sein.

ausserdem - seit wann sind die probleme auf andern systemen ein massstab für gnu/linux? was soll immer dieser absolut sinnbefreite beissreflex bei kritiken?

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Von Monika L. am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:32

Wie kann es dann sein dass es überhaupt kommerzielle Software gibt die unter Linux läuft? Ist nämlich alles gegen die glibc gelinkt

Diese Aussage ist falsch. Alpine Linux und OpenWrt unterstützen musl (MIT), während Void Linux mehrere C-Standard-Bibliotheken unterstützt (aktuell glibc and musl). Android verwendet Bionic (BSD) und RedHat pflegt Newlib (BSD 3-clause), welches u.a. von ARM Limited mitentwickelt wird.

Die Problematik der LGPL für glibc auf eingebetteten Systemen ist also durchaus bekannt.

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Von Kruzituerken am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:12

Korrektur, gerade gecheckt: Offensichtlich haben sich die Entwickler für embedded devices die LGPL doch durchgelesen. Kommerzielle embedded Projekte verwenden die glibc nämlich nicht.

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Von Unzuverlässige Entwickler am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:05

Richtig.

Als Blue Systems vor einer Weile Kubuntu die Unterstützung entzogen hat, habe ich den Fehler gemacht zum damaligen Pendant von Blue Systems - Netrunner (nicht rolling) zu wechseln. Das wurde nach kurzer Zeit auch eingestampft und Maui Linux stattdessen aus der Taufe gehoben. Was wiederum nach kurzer Zeit komplett eingestampft wurde - und es wurde empfohlen zur hauseigenen Alternative Netrunner rolling zu wechseln. Ich bin dann reumütig zurück zu Kubuntu.
Und was haben wir heute gelernt - Netrunner Rolling wird gechast, weil die Entwickler mal wieder die Meinung ändern.

So schön und gut die Unterstützung verschiedener Projekte ist - aber vertrauenswürdig sind solche Entwickler, die ständig die Richtung wechseln für mich nicht. Was der Laden anfässt würde ich nicht einsetzen. Wird wahrscheinlich eh demnächst für den nächsten Geschmack der Woche über Bord geworfen.

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Von Kruzituerken am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:05

Weil sich niemand die Bedingungen der LGPL wirklich durchgelesen hat vielleicht?

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Von Bert am Mi, 16. Oktober 2019 um 16:03

Vor ein paar Tagen Kubuntu 19.10 Beta parallel installiert.
Schon mal ein paar wenige Vorarbeiten gemacht.

Gestern war der Dist-Upgrade auf Kubuntu 19.10.

System installiert: 2019-Oct-12 08:16:30
buster/sid
NAME="Ubuntu"
VERSION="19.10 (Eoan Ermine)"
ID=ubuntu
ID_LIKE=debian
PRETTY_NAME="Ubuntu 19.10"
VERSION_ID="19.10"
VERSION_CODENAME=eoan
UBUNTU_CODENAME=eoan
DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=19.10
DISTRIB_CODENAME=eoan
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 19.10"


Heute
Kubuntu-Backports-PPA eingerichtet und Upgrade.

Jetzt läuft Kubuntu 19.10 mit KDE Plasma 5.17 und KDE Framework 5.62.

Freude. :-)
Wenn der gute Eintruck so bleibt, dann wechsele ich von Plasma 5.12 auf Plasma 5.17 im Laufe des Monats.
Bootet in 23 Sekunden und belegt 470MB Hauptspeicher. KDE in knapp fünf Sekunden von SSD.

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Von haha am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:57

Wieviel CO2 wird dabei wohl freigestzt?

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Von GIMBU am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:44

Erstaunlich, das C und C++ nicht mal mehr erwähnt werden.

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Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:37

Wie kann es dann sein dass es überhaupt kommerzielle Software gibt die unter Linux läuft? Ist nämlich alles gegen die glibc gelinkt

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Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:35

Natürlich reicht die durchschnittliche CPU Last am Cluster denn nur die zählt und nicht die 0.5 Prozent Ausreißer die auf einem Liniendiagramm noch nicht mal zu sehen sind weil die für den gesamten Energieverbrauch schlichtweg keine Rolle spielen

Wenn die durchschnittliche Anzahl Requests und Traffic unverändert sind und du von einem Tag auf den anderen knapp 1000 domains auf https umstellst und sich in der durchschnittlichen Last auf der darunter liegenden Hardware nichts ändert was schliesst du daraus?

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Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:28

Du scheinst es nicht zu kapieren dass verschlüsselter Traffic nicht einfach so aufzubrechen ist

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Von karakura am Mi, 16. Oktober 2019 um 15:22

auch unverständlich das man seine distro nicht unter den gängigen virtualisierungsumgebungen testet und die probleme löst...

Welcher Hersteller macht das denn schon? Noch nicht mal Microsoft mit Windows.
Ich habe andauernd Probleme mit copy&paste in einer Windows 10 - VM mittels qemu/qxl/spice. Und die Grafikausgabe könnte auch deutlich flotter sein. Ich finde Microsoft sollte hier endlich mal ordentlich testen und die Fehler auch beheben! Aber ganz im Gegenteil dazu, hat Microsoft sogar noch das große Problem, dass die Qualität ihrer Updates auch selbst bei normalen Installationen - also nicht in einer VM - deutlich nachgelassen hat.

Soll keine Entschuldigung für die Probleme von Linux-Distributionen und Desktop-Oberflächen sein. Aber wie man sieht bekommt noch nicht einmal Microsoft das hin, es wird sogar zusehends schlechter.


 
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