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Von Anonymous am Fr, 16. August 2019 um 09:44

Ja, meine 20 Euro würden den Laden retten.

Ne, zumindest hast Du den Sarkasmus verstanden, das ist hier ja nicht mehr selbstverständlich.

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Von txt-file am Fr, 16. August 2019 um 09:10

Die Architekturen, die aktuell noch nicht mit LLVM funktionieren sind powerpc, mips, mips64 und sparc64.[1]

Finde ich schade, aber mich um dieses Problem zu kümmern, schaffe ich wiederum auch nicht.

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Von Keksi am Fr, 16. August 2019 um 07:43

Die Apache Foundation würde sich bestimmt auch über Spenden und Mitgliedsbeiträge von "Anonymous" freuen. Weil: Geld brauchen sie, da kannst du "kapitalismuskritisch" vor dich hin grunzen wie du willlst.

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Von Anonymous am Do, 15. August 2019 um 21:26

"Was gut ist für Ford, ist auch gut für Amerika", sagte mal ein US-Präsident in den 60igern.

Das gilt auch heute noch - was gut ist für Amazon, Ebay und Google, ist gut für uns alle - das regelt alles die unsichtbare Hand des Marktes. Und die wurde zur Staatsreligion erhoben.

Der Einfluss, den diese Grossfirmen über Organisationen wie Apache auf freie Software nehmen, ist zu unserem Besten.

Also, stell' Dich nicht so an ;)

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Von kubuntuuser am Do, 15. August 2019 um 20:27

Ich kann das Geschimpfe nicht mehr hören, respektive lesen. Da ich nicht weiß ob es im jeweiligen Fall an der verwendeten Hardware oder am eigenen Unvermögen liegt oder ob sich diejenigen einfach nur wichtig tun wollen, will ich das nicht weiter kommentieren! Allerdings werde ich gerne meine Erfahrungen denen mitteilen, die es interessiert.

Meine Anwendung:

Kubuntu, aktuell 19.04 auf einem Lenovo Thinkpad T530, zuvor auf einem T510 und auf einem T500. Meine Lebensgefährtin nutzt auf ihrem neuen Ideapad 330s unter Kubuntu 19.04. Meine Ex (Entwicklerin in der Medizintechnik) nutzte privat auch Kubuntu und LibreOffice auf ihrem Acer Aspire Notebook und ich kann mich nicht erinnern, dass dahingehend je gemotzt wurde. Im Gegenteil, sie wunderte sich sogar oft, weshalb die Firma in der sie arbeitet Geld für MS-Office ausgibt.

Meine Erfahrungen:

Bei meiner Arbeit in einem Industriebetrieb für den ich heute das Projektmanagement DACH leite, und ab und zu auch Kundenschulungen durchführe, ist LO täglicher Begleiter. Die Kolleginnen und Kollegen und die meisten Kunden arbeiten fast ausschließlich mit Windows und verschiedenen MS-Office-Versionen. In der Firmen-Cloud arbeitet seit kurzem ein Collabora-Office, also die Online-Version von LO. Und viele Kolleginnen und Kollegen erfahren derzeit verdutzt, dass man Texte oder Tabellen auch ohne MS-Office zu starten öffnen und bearbeiten kann. Und diese auch noch gleichzeitig im Team bearbeiten kann. Kein Witz!

Aus meiner Sicht kann ich nur jeden bestärken, der es mit LibreOffice und Open Source Software generell versuchen möchte. Ich nutze LO wirklich seit vielen Jahren. Einst habe ich mal privat begonnen mit StarOffice 5.1a unter Windows. StarOffice 5.2 läuft hier heute manchmal noch unter WINE für ganz alte Sachen. Ich habe die ganze Geschichte miterlebt. Beginnend bei StarOffice (nur Windows) über OpenOffice und schließlich LibreOffice (beide unter Linux und zwischendurch auch mal unter Windows). In der Vergangenheit gab es sicher das eine oder andere Kompatibilitätsproblem beim Austausch von MS-Office-Dokumenten. Die Stabilität von LO war eigentlich immer gut. Und ja, es gab früher auch mal Abstürze. Aber erstens gab es dabei äußerst selten mal einen Datenverlust und zweitens läuft es heutzutage wirklich sehr, sehr stabil.

Mit LO habe ich inzwischen auch so gut wie keine Probleme mehr beim Austausch von Dokumenten mit Kollegen oder Kunden. Die Geschäftskorrespondenz läuft über den Writer. Auswertungen bekomme ich in Form von Excel-Tabellen welche von Calc klaglos verarbeitet werden. Alles kein Problem. Bis auf XLS-Dateien. Nachdem Calc diese in die Finger bekommen hat, stellt MS-Office als Datum formatierte Felder als Integer-Zahlen dar, anstatt als Datum. Im Formal xlsx ist alles ok. Schwierig wird es naturgemäß wenn in Excel-Tabellen Makros beinhaltet sind. Aber das kommt zum Glück selten vor. Impress nutze ich für eigene als auch für MS-Powerpoint-Präsentationen von und für Kollegen bzw. auch Kunden. Da darf nichts schief gehen. Und ich bin wirklich kein Masochist.

Mein Fazit:

Von LO 6.3, bezogen über die LibreOffice-Backports bei Launchpad, bin ich nach ersten Tests wirklich begeistert. Das Öffnen von Dokumenten war bisher tatsächlich oft etwas zäh. Aber mit der 6.3 gab es wirklich einen Boost.

Falls also mal jemand bei der Suche nach Informationen über LibreOffice und die Version 6.3 im Speziellen auf dieser Seite landet und sich die diversen Kommentare ansieht, so sei ihm aus meiner persönlichen Erfahrung heraus gesagt: Das ist alles nur Panikmache. Ich kann die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen. Lasst euch um Himmels Willen nicht verrückt machen. LO läuft und ich bin sehr dankbar für dieses tolle Stück Software.

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Von Ghul am Do, 15. August 2019 um 20:11

Das ist ein sehr dämliches Kommentar.

Du tust nämlich so, als wäre Software generell ohne Bugs, wenn sie auf dem Markt kommt.
Und wenn die Entwickler nicht einmal bugfreie Software hinbekommen, wie sollen die da erst ein rechtliches Minenfeld bestehen?

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Von Ghul am Do, 15. August 2019 um 20:09

Studien kann man so drehen wie man sie braucht und solange du nicht zeigst was da in der Studie genau untersucht wurde (auch Privatpersonen?) und man sich die genau durchleist, bringt das eh nichts.

Die Kernel sind kein gutes Beispiel, weil der Linux Kernel eine viel größere Verbreitung und Hardwareunterstützung hat, damit wird das zum Selbstläufer, dass der mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Du könntest aber mal die zlib Bibliothek oder die Godot oder Ogre Engine (MIT) zum Vergleich heranziehen, dann wirst du sehen, dass allein die beiden Engines mehr Unterstützung in einem Jahr bekamen, als die unter der LGPL stehen de Crystal Space Engine die es schon viele Jahre gibt.

Die Ogre und Godot Engine wurden sogar von professionellen Entwicklerstudios genutzt, die Crystal Space Engine nie.
Das LGPL Zeug rührt, wie ich bereits sagte, einfach keiner an.

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Von George99 am Do, 15. August 2019 um 19:33

Hey, immerhin ist schon der cc65, der C-Compiler für den C64 vorhanden! ;.)

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Von egal am Do, 15. August 2019 um 19:25

Zumindest certbot für RHEL8 wäre mir wichtig.

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Von JoeXX am Do, 15. August 2019 um 19:23

Schaut die Verzeichnisse mal durch: https://dl.fedoraproject.org/pub/epel/8/Everything/x86_64/Packages/
In dem EPEL Repo für RHEL 8 sind ja kaum Pakete vorhanden.

Außer einem großen Haufen python* Pakete gibt es im Moment dort kaum etwas. Ich hatte zumindest damit gerechnet, dass der Umfang ansatzweise ähnlich ist wie unter EPEL7. Ich hoffe da kommt bald mehr.

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Von Mietzekatze am Do, 15. August 2019 um 18:52

Aber so langsam wird es Zeit, da sollte jemand mal Hardware spenden.

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Von 1ras am Do, 15. August 2019 um 16:55

Da macht wohl jede Distribution ihre eigene Sache. /etc/network/interfaces kann auch zur Laufzeit dynamisch erstellt worden sein und taucht dann im Paketmanagement nicht auf.

PS: Kein DL, aber richtige Richtung.

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Von nurso am Do, 15. August 2019 um 16:13

Das sehe ich sehr ähnlich. Reiserfs gab es schon zu SuSE 6.4- und damit KDE 1.1.2- bzw. Kernel 2.2-Zeiten (März 2000), als von Ext3 noch nichts zu sehen war und in SuSE 8.0 mit Reiserfs 3.6 war es endgültig stabil. SuSE unterstützte damals die Reiserfs-Entwicklung vehement, weil es gegenüber dem damals dominierenden Ext2 unbedingt ein Journaling Filesystem benötigte, ähnlich dem FAT32-NTFS-Übergang in der Desktopwelt, wo man in jener Zeit mit JFS oder gar XFS nichts anfangen konnte. Suse 6.4 funktionierte übrigens sogar schon mit LVM. Die stürmischen Entwicklungsschübe jener Zeit werden einem gar nicht mehr klar, wenn man etwa nur auf sehr konservative Distros wie Debian Slink (das Debian-Pendant zu SuSE 6.4 in jener Zeit) schaut.

Ich habe noch eine Slackware 14.0 mit Reiserfs auf einem alten AMD K6-2-Rechner laufen, Slackware scheint mir mit Reiserfs performanter zu sein als mit Ext4. Es ist aber klar, dass diese Uralt-Hardware keine Relevanz für heute mehr hat. Debian Stretch ff. kann ich ja leider nicht mehr darauf installieren.

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Von Oiler der Borg am Do, 15. August 2019 um 15:50

angeblich sollte doch erst in vier Jahren eineBewährungsanhörung möglich sein

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Von Gnome-Nutzer am Do, 15. August 2019 um 15:17

Wenn du eine Alternative zu extfs suchst, dann schaue dir xfs an.
Den Gedanken an ReiserFS würde  i c h  schreddern.

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Von Josef Hahn am Do, 15. August 2019 um 14:38

Ich kann das nicht definieren, was die jeweiligen Nutzerinteressen sind. Das muss nicht für jedermann das gleiche sein. Es gibt so Standardaspekte. Verwanzung (um Daten zu verhökern, muss ich auch erstmal welche haben) und Vendor-Lock-In nennst du ja schon... Könnte man mit anfangen...

> Deine Fragestellung führt ins Leere

Damit ist grundsätzlich zu rechnen, wenn man eine Fragestellung an die Leere richtet. ;)

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Von Atalanttore am Do, 15. August 2019 um 14:28

kein Text

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Von Bert am Do, 15. August 2019 um 13:11

Super! Danke!

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Von XFCE Insider am Do, 15. August 2019 um 12:51

Da XFCE ja nun auf GTK3 basiert, lässt sich das ganze auch unter Wayland zum laufen bringen?

Mal sehen, wann es sich bis zum Letzten herumgesprochen hat, dass Wayland erst ab XFCE 4.16 zur Verfügung stehen wird?
Einfach einmal in die XFCE Roadmap schauen, dort wird es doch ganz klar beschrieben!

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Von Andre am Do, 15. August 2019 um 11:57

Insbesondere zu ext2/3 zeiten war ReiserFS3 eine tolles Alternativ-Dateisystem - das meines erachtens auch performanter bei Dateisystem-Operationen reagierte als ext3. Ich konnte die ganzen Argumente gegen ReiserFS3 nie nachvollziehen, und hatte über all die Jahre nur ein einziges mal tatsächlich einen Datenverlust - der aber auf einen SuSE9.0 Bug beruhte (reiserfschk schredderte final).

Schade das ReiserFS4 nach der Verurteilung des Schöpfers praktisch seit 10Jahren nicht mehr fertig entwicklet und in den Kernel aufgenommen wurde. Grundsätzlich hörten sich die Features klasse an...


 
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