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Von Ach je... am Mo, 24. Februar 2020 um 16:14

Bin ich froh das ich meinen Job erfolgreich mit Ubuntu ausführen kann. Kann mich auch nicht beklagen.

Jeder wie er meint.

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Von Ede am Mo, 24. Februar 2020 um 15:47

"Arbeitgeber" haben leider fast alle keine Ahnung. Meiner ist da anders. Ich genieße es an meinem Desktop mit Devuan zu arbeiten. Selbstverwaltet. Ich konnte mich bisher auf nichts mehr im rauen Arbeitsalltag verlassen, als auf dieses System.

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Von Andre_001 am Mo, 24. Februar 2020 um 14:13

es wird schon seine gründe haben warum GNU/Linux auf dem Desktop nach 20Jahren Gnome-/KDE-Entwicklung noch im niedrigen einstelligen Bereich steht. Und das allein mit vorinstallierten Systemen zu verargumentieren ist quatsch - insbesondere auch im Firmenumfeld bei denen der Arbeitgeber vorgibt was zu tun ist und sich beliebige IT-Spzialisiten auf dem Markt einkaufen kann.

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Von Potz Blitz am Mo, 24. Februar 2020 um 13:26

... dass Linux immer noch vorwiegend auf dem Server eingesetzt wird ... zumindest im Unternehmensumfeld. Das ist bedauerlich, stehen doch leistungsfähige Alternativen auch für den Desktop bereit. Besonders im Versionsmanagement der diversen Desktops & ihrer Anwendugen sehe ich noch Nachholbedarf, denn professionelle User haben wenig Lust auf unausgereifte Betaversionen.

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Von Josef Hahn xh am Mo, 24. Februar 2020 um 13:14

Ich kann nur für mich persönlich sagen, dass ich ein Projekt unter Stallman als Benevolent Dictator jederzeit einem Projekt aus der Ecke der Pragmatiker vorziehen würde - wenn es grundsätzlich funktioniert. Natürlich ist die Idee schön, dass Mehrheitsentscheidungen zu guten Ergebnissen führen. Und viele würden das wahrscheinlich direkt unterschreiben, dass das auch so sei. Ich persönlich (und ich spreche hier nur für mich - das ist keine theoretische Abhandlung) sehe einen erdrückend deprimierenden Trend bei FOSS-Software, pragmatisch rumzuwieseln.

Die Tools bekommen dann hundert spezifische Connectoren an diesen und jenen ekeligen Clouddienst, S3 Storage hier, Dropbox da; nur WebDAV tut's nicht gescheit. Alles völlig bloated, damit diese Connectoren da auch toll dranpassen. Facebook muss auch überall dran, in die Tools selbst, und dreimal dick auf die Webseite. Tutorials müssen in Videoform auf Youtube liegen, usw usf. Überall bröselt es noch, aber Gmail und Chromecast oder Gwhatever sind schon liebevoll integriert.

Es sollte inzwischen doch jeder gemerkt haben, dass diese Dickbuden nur solange lieb und nett tun, wie es für sie strategisch geschickt ist. Sobald eine gewisse Schwelle erreicht ist, soll man sich dann durch deren Werbe- und Trackerverseuchten Webseiten klicken, sich unnötig an deren Clouddienste binden, und im Extremfall nur noch per App (oder Alexa-Plugin?!).

Mag man dann alles selbst nicht so richtig, wenn man mal fragt, aber dort erreiche man ja die Masse. Das scheint immer so das übergeordnete Ziel zu sein. Die Entwicklung koordiniert man dann vielleicht noch auf Slack. Natürlich kann das Ergebnis immernoch FOSS sein. Und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die wegen eines Binärblobs für Wifi oder die GPU keine ruhige Nacht mehr haben; aber diese pragmatische Anbiederei an diese fünf Dickbuden mag ich persönlich garnicht. So kann man sich auch selbst abschaffen... Und genau das passiert derzeit, wenn man es die Mehrheit machen lässt. Dann ist es mir persönlich (nochmal: es ist nur meine persönliche Sicht) lieber, wenn sich ein Projekt "zerreißt" in einen (wahrscheinlich größeren) Pragmatiker-Teil, und einen Teil, der langfristig im Sinne der Nutzer (das Ausliefern an diese Buden ist das nicht, schon allein weil alles verwanzt ist) und mit gewissen Prinzipien weitermacht.

Noch lieber wäre es mir natürlich, wenn die breitere Masse es mal wieder hinbekäme, richtige Entscheidungen zu fällen. Aber das Spiel ist wohl auf absehbare Zeit vorbei, weil die handvoll Schlawiner, die vom Lauf der Dinge profitieren natürlich auch gut darin sind, Meinungsmache zu betreiben. Wenn einem _die_ Plattform auf Erden gehört, durch die jegliche Kommunikation und gesellschaftlicher Diskurs geht, mag das dafür vorteilhaft sein.

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Von devil am Mo, 24. Februar 2020 um 12:23

Natürlich ist das nachvollziehbar. Jetzt wollen aber die Projektmitglieder mitreden, nachdem jahrelange Diskussionen zu nicht geführt haben.

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Von Rudi456 am Mo, 24. Februar 2020 um 12:01

Zunächst mal ist das ein in der OSS-Welt nicht ungewöhnliches System mit einem "Benevolent Dictator for Life" (BDFL). Daran ist erst mal nicht viel auszusetzen, wobei einige Punkte im Falle von GNU und RMS dann doch nicht ganz unproblematisch sind:

1. GNU hat sich schon vor langer Zeit zu einem Meta-Projekt gewandelt - es ist nicht ein einzelnes Projekt sondern vereint mehrere, vormals vollkommen unabhängige Projekte. RMS kann sich bei diesen Projekten nicht auf den Gründungsmythos berufen (anders als bspw. Torvalds beim Kernel oder Van Rossum bei Python). Bei Meta-Projekten sind BDFL aus gutem Grund unüblich, da sie keinen moralischen Anspruch auf die Führung von Projekten haben zu denen sie u.U. nie einen substanziellen Beitrag geleistet haben. Die Idee ist, dass diejenigen, die den größten Beitrag am Erfolg des Projekts geleistet haben, auch die Entscheidungsgewalt über das Projekt haben. Ist das eine Person kann das ein BDFL sein, sind es mehrere Personen sollte die Führungspersönlichkeit gewählt werden.

2. BDFL müssen sich altruistisch verhalten und Dissonanzen vermeiden. RMS tut das nicht. Er zeigt narzisstische Verhaltensmuster und führt Dissonanzen herbei. BDFL agieren üblicherweise als Zünglein an der Waage: wenn sich die Community nicht einig ist entscheidet der BDFL. RMS entscheidet regelmäßig gegen die klare Mehrheitsmeinung der Community. Das kann Projekte zerreißen - wie bei GNU zu beobachten.

3. RMS nimmt sich deutlich mehr Rechte raus als ein BDFL das üblicherweise tut. Alle installierten Strukturen sind reine Makulatur: RMS nimmt Pakete/Projekte auf und entfernt sie (wohlgemerkt nur er - die Projekte dürfen vermeintlich nicht selbst entscheiden ob sie Teil von RMS' GNU sein wollen), er ernennt die Paketbetreuer (im Zweifel meint er, er könne ein Projekt seinen Entwicklern wegnehmen). Wohlgemerkt sprechen wir über Projekte die er weder gegründet noch zu denen er überhaupt jemals nennenswert beigetragen hat (siehe Punkt 1). Das GAC soll ihn beraten und überwachen, wer im GAC Mitglied ist bestimmt aber er allein. Diese Machtfülle ist auch für BDFL - zumindest für ein Projekt der Größe von GNU - nicht üblich.

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Von GNU World Order am Mo, 24. Februar 2020 um 11:28

Klingt, soweit ich das beurteilen kann, doch sehr vernünftig.
Und das RMS weiterhin das Projekt leiten möchte, ist nachvollziehbar, da er es schließlich hochgezogen hat.

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Von Weltmarkthinterherläufer am Mo, 24. Februar 2020 um 09:32

Die Panikmache nimmt teilweise beängstigende Formen an:
Hier wurde die Angestellte einer Apotheke tätlich angegriffen. Sie hatte, was ja Teil ihres Berufes ist, versucht eine wegen diesem Thema völlig hysterische Kundin zu beraten und zu beruhigen.

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Von Heimlicher Bewunderer am Mo, 24. Februar 2020 um 08:42

Wir sind alle sehr stolz auf dich! :D

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Von ric am Mo, 24. Februar 2020 um 08:29

Hallo Ghul,

wie kommt jemand auf eine solche Empfehlung? Blinder Aktionismus oder Geltungssucht?

Atemwegserkrankungen durch neuartiges Coronavirus (2019-nCoV):
Virusübertragung durch den Verzehr von Lebensmitteln oder den Kontakt mit Bedarfsgegenständen ist unwahrscheinlich
(Mitteilung Nr. 008/2020 des BfR vom 29. Januar 2020)

Selbst wenn es eine Schmierinfektion geben sollte, wo sind die ganzen erkrankten Paketboten? Wie komme ich jetzt aber an solch ein Paket aus China?

[..] der Abhol-, Zustell- und Lagerverwaltungsbetrieb der DHL in der Provinz Hubei sei aktuell ausgesetzt, da die Provinzregierung unter anderem alle kommerziellen Flüge von und nach Wuhan ausgesetzt und alle Ausfallstraßen der Provinzhauptstadt abgeriegelt habe. (Tagesschau, 14.02.2020)

Sagt DHL, leider kann ich gerade keine Hyperlinks einfügen. Sollte aber mit einer Suchmaschine zu finden sein.

Wer kommt auch auf die Idee mit Spiritus Kunststoff oder Gummi zu putzen. Das ganze erinnert mich an eine Putzfrau die gemeint hat, die Monitore putzen zu müssen. Am nächsten Tag waren dann überall Flecken auf den Bildschirmen, die nicht mehr weg gingen.

Wenn man ein Paket vom Paketboten annimmt, dann sollte man auch daran denken, dass man nach dem Unterschreiben der Empfangsbestätigung mit dem Bakterien- und Virenträgerstift die Hände waschen sollte.

Die ganze Ausführung erinnert mich stark an eine Mysophobie, solltest Du vielleicht mal bei einem Arzt abklären lassen. Wobei die »Praxistipps« auch wenig hilfreich sind.

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Von Ghul am So, 23. Februar 2020 um 21:27

Aktuell ist Android für mich die einzige Alternative, wenn man mir dem Gerät auch arbeiten will. Die meisten offenen Phones haben leider immer hardwareseitig Einschränkungen. Wenn ich unterwegs schnell mal per SSH was richten muss, dann brauche ich etwas mit großem Display für meine alten Augen und wenigstens genug Power, dass ich flüssig tippen kann...

Du loggst dich ersnthaft mit Geräten mit Customroms Software in deine Rechner mit ssh ein?

Also ich behandle Smartphones nur als Gastgeräte.
Ich rufe damit weder meine E-Mails ab, noch logge mich darüber in meinen Netflix Account ein.
Auf die Idee, mich vom Smartphone per ssh in meinen Computer einzuloggen, würde ich aus Sicherheitsgründen aber erst gar nicht kommen bzw. diese grundsätzlich ablehnen.

Mein Tipp:
Kauf dir ein kleines Notebook und installiere darauf ein Debian.

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Von Ghul am So, 23. Februar 2020 um 21:07

Laut folgendem Artikel Wie lange Coronaviren auf Flächen überleben kann dieser Virustyp bei Raumtemperatur bis zu 9 Tage auf Oberflächen überleben und infektiös bleiben.

Wenn man sich etwas aus den betroffenen Ländern per Luftfracht schicken lässt, dann kann es eine gute Vorsichtsmaßnahme sein, das Produkt erst einmal 10 Tage im Paket liegen zu lassen, ehe man es überhaupt auspackt.
Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte entsprechende Handschuhe tragen und die Ware vorher desinfizieren.
Isopropanol oder Ethanol sollte dafür genügen, beides gibt es günstig im 5 l Kanister oder einer 1 l Flasche zu erwerben.
Vorsicht ist bei gummi- und kunststoffhaltigen Oberflächen zu waren, die vertragen sich nicht besonders gut mit Ethanol. Ich habe da schon meine Erfahrung mit einer BluRay Fernbedienung für die Playstation 4 gesammelt.

Wenn man ein Paket vom Paketboten annimmt, dann sollte man auch daran denken, dass man nach dem Unterschreiben der Empfangsbestätigung mit dem Bakterien- und Virenträgerstift die Hände waschen sollte.
Eine Berührungslose Empfangsbestätigungsmöglichkeit gibt es bei den mir in Deutschland bekannten Paketdiensten leider noch nicht.

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Von Ghul am So, 23. Februar 2020 um 20:40

Ich nehme einfach den Bildschirm mit.

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Von Ghul am So, 23. Februar 2020 um 20:39

Trolldetektor kaputt?

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Von Ghul am So, 23. Februar 2020 um 20:38

Du schaltest deinen Computer für einen 3 Minuten Toilettengang aus?

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Von Ach je... am So, 23. Februar 2020 um 20:21

Ihr sollt bitte aufhören. Danke

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Von ric am So, 23. Februar 2020 um 19:30

Laut RKI sind in Deutschland bisher 130 Menschen, an der Influenza gestorben (Arbeitsgemeinschaft Influenza).

Und was ist mit Ebola in Afrika? Aktuell 3.936 Erkrankte und 2.253 Tote. Bei einer Mortalität von 66%, gegenüber ca. 2% in China (Ebola virus disease). Geht wohl auch unter.

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Von Clown Operator am So, 23. Februar 2020 um 19:24

Ich würde nicht alles blind glauben was so im Heiseforum geschrieben wird...

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Von Vogel-Gerippe am So, 23. Februar 2020 um 18:00

Jeder Mensch der an so etwas sterben muss ist ein Mensch zu viel! Das ist Fakt!
Wer redet aber von den Menschen, die alleine seit Jahresbeginn hierzulande an den Folgen einer meinetwegen simplen Erkältung verstorben sind?
Man sollte das alles wirklich mal in den Relationen sehen und nicht auf die Panikmache der Medien herein fallen.

btw.
Italien verhängt gerade sogar eine Art "Kriegsrecht" in einigen Regionen.


 
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