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Von Arran am Mi, 19. September 2018 um 11:28

Das ist in etwa genau so rassistisch wie die ständigen Anwürfe dass beinahe alles rassistisch ist wenn man nur lange genug danach sucht.

Und Ja, ich habe das eigentlich als Satire geschrieben, deine Reaktion zeigt jedoch dass diese linke Weltgleichmachung bereits sehr tief in den Köpfen vieler ganz normalen Menschen eingedrungen sind.

Ich will keine Einheitsbreie. Unsere europäisches Erbe hat nun halt sehr viele regionale Unterschiede, mindestens 40 offizielle Sprachen, ungefähr gleichviele mehr oder weniger unabhängige Nationen, komplett unterschiedliche Ideale. So eine Vielfalt auf so kleinem Raum gibt es sonst nie mehr. Es kommt ja nicht von nichts, dass Europa zumindest in den letzten 500 Jahren die wirklich führende Region der Welt ist.

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Von ah am Mi, 19. September 2018 um 11:13

Weil es erheblich einfacher ist als extra irgendwelche VMs zu starten.

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Von Naja am Mi, 19. September 2018 um 11:02

Sehr bescheuert!

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Von Timebandit am Mi, 19. September 2018 um 10:52

Für Sklaverei muß man nicht nach Lybien, dazu muß man sich nur mal anschauen, wie Unternehmen mit Ihren Mitarbeitern umgehen. Man nennt es heute nur nicht mehr Sklaverei und "richtige" Peitschen gibt es auch nicht, aber es ist schon sehr menschenverachtend, wie viele Firmen mit ihren Mitarbeitern umgehen.

Den Begriff "Sklaverei" aus der Sprache tilgen zu wollen, ist obszön. Denn die real existierende Sklaverei verschwindet nicht, wenn man lediglich das Wort ächtet.

Vollkommen richtig! In vielen Fällen, wie z.B. oben, nennt man es "politisch" einfach nur anders.

Und vollends absurd wird es, wenn man den Begriff aus Bereichen tilgen will, die ihn in völlig abstrahierter Bedeutung verwenden.

Yep!

Der alsolute Gipfel ist jedoch, dass diese obszöne Sprachpolizei von einem Land ausgeht, in dem fast jedermann Schusswaffen erwerben kann und das weltgrößter Waffenexporteur ist.

Nicht nur das! Es schlägt sich teilweise auch in deren teilweise menschenverachtetenden Sprechweise wieder. Hab lange für amerikanische Firmen gearneitet, und manchmal schon etwas geschluckt bei den menschenverachtenden Begriffen die sie so um sich werfen.

So ganz ist die USA nicht über "Sklaverei"-Geschichte hinaus. Wie man ja z.B. auch an Ihrer "hire and fire" Mentalität sieht.

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Von Josef Hahn am Mi, 19. September 2018 um 10:51

Es wäre ja technisch nicht so schwierig gewesen, das direkt von Anfang an zu unterstützen. Entweder direkt mit diesem VM-Ansatz, oder halt einfach direkt auf der Hardware. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsmodell hätte ja dann jeder User für sich selbst abwägen können. Native Linux Anwendungen zu fahren wäre ja sowieso eher was für "Advanced Users" gewesen. Man hatte aber wohl zuerst den Plan, die Datenkrake komplett über alles zu stülpen, ohne einen Weg daran vorbei, und hat explizit dafür gesorgt, dass normale Linux Anwendungen nicht laufen. So nagt auch nichts an der Krake.

Und dann musste man vielleicht irgendwann eingestehen, dass es doch unablässig den Wunsch gibt, sich nicht der Krake als Futter auszuliefern. Ich vermute, dass diese Fraktion nicht gigantisch groß ist, aber scheinbar groß genug, dass Google jetzt zähneknirschend normale Linux Anwendungen zulässt. Mit dem Hintergedanken, dass die Leute so zumindest eher zum Chromebook greifen, und dann eben die Krake zumindest ein bisschen mitfüttern, auch wenn sie dann vielleicht Libreoffice benutzen. Besser, als wenn sie eine Krake weiter gehen, und Richtung Redmond füttern.

... aber da dieses Race to the Bottom ja auf allen Plattformen läuft, ist Googles Hoffnung langfristig natürlich nicht geplatzt. So, wie bei den anderen Plattformen auch immer übergriffiger der User verarscht und bespitzelt wird, ist vielleicht das gleiche Chromebook in zwei Jahren wieder der Privacy-Tipp; relativ zu den anderen.

So penetrant, wie wir alle zugesendet werden mit "Cloud Cloud Cloud", wird es sicher in absehbarer Zeit nur noch sehr wenige geben, die diese Beschnüffelung kritisch sehen. Die Mehrheit wehrt sich ja schon heute nicht mehr. Man muss ja auch mit der Zeit gehen, und so... :)

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Von Linuxpower am Mi, 19. September 2018 um 10:47

Da stehen die Hintergründe

Der wahre Grund

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Von glasen am Mi, 19. September 2018 um 10:37

Das Beispiel ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die Emanzipationserklärung wurde im Jahr 1862 veröffentlicht. Der Bürgerkrieg war 1865 vorbei. Ein ehemaliger Sklave, der sich noch persönlich an diese Zeit erinnert, müsste spätestens 1860 geboren worden sein. Wenn wir von einer Elterngeneration von ca. 25 Jahren ausgehen, wäre der Urenkel spätestens 1935 auf die Welt gekommen. Dann wäre sein Urgroßvater 75 Jahre alt. Der Urenkel wäre dann heute 73 Jahre alt und programmiert wahrscheinlich nicht mehr tagtäglich Python.

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Von Timebandit am Mi, 19. September 2018 um 10:34

So ein Blödsinn! Die Bezeichnung ist so gewählt, weil sie das Verhältnis richtig beschreibt. Nur das der Slave weder ausgepeitscht noch ausgenutzt wird.

Was kommt als nächstes? Rechte für Prozesse, oder was?

Meinetwegen macht bigboss und worker daraus, dann passt es auch wieder. Nur parent und child ist kompletter Unsinn, und völlig verwirrend in dem Zusammenhang.

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Von HugoHarassment am Mi, 19. September 2018 um 10:26

Wir neutralisieren, moeglichst ohne Kollateralschaeden.

Wirklich toll hier ... Gesinnungsethik vom Feinsten

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Von Nick Name am Mi, 19. September 2018 um 10:24

Ihr Pappnasen.
Falls in der IT die Worte "Master/Slave" auftauchen, denkt kein normaler IT'ler an Ketten, Slavenmarkt oder sonst etwas in der Art. Es hat damit zu tun, dass es ohne Master keinen Slave gibt.
(ist ja auch ironischer Weise in der Realität. Kein Drecksack, kein Sklave.)
Es hat nichts DAMIT zu tun UND es ÄNDERT auch nichts, wenn das in der IT geändert wird.

"Ich finde scheiße, dass der Fußgängerüberweg "Zebrastreifen" heißt und dass dort Autos drüber fahren, weil so viele Tiere immer noch abgeknallt werden."

Glaubt Ihr, das ändert sich, wenn man den Begriff "Zebrastreifen" verbietet? Man, geht auf die Straße, wenn ihr was ändert wollt, ihr Tastatur-Revoluzzer.

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Von ReturnMaker am Mi, 19. September 2018 um 10:19

was soll ich mit APPS anfangen, zum Arbeiten braucht man Programme.

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Von Nick Name am Mi, 19. September 2018 um 10:17

Wie bescheuert wäre das denn?

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Von iuiouiouiouiouoi am Mi, 19. September 2018 um 09:59

...dass das in US of A auch Urenkel von Sklaven betrifft, die ihren Urgroßvater noch gekannt haben könnten und nun täglich damit programmieren (müssen).

Wäre es euch auch egal, wenn man "Master" durch "RichBill" und "Slave" durch "PoorLinus" ersetzen würde?

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Von Naja am Mi, 19. September 2018 um 09:53

Es soll ja nicht der Begriff "Sklaverei" aus der Sprache getilgt werden, keine Angst, du darfst das Wort immer noch sagen. Es soll die alltägliche, unbedachte Verwendung inakzeptablen Verhaltens für einen technischen Vorgang geändert werden. Fändest du auch Begriffe wie "Raubmord" oder "Vergewaltigung" ok?

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Von niradis am Mi, 19. September 2018 um 09:47

Wie es scheint "dürfen" wegen Linus einige ihren Terminkalender umschaufeln.

Wie würde er reagieren, wenn er in einer solchen Situation wäre? Ein kleiner Wutausbruch wäre da wohl das mindeste. Vermutlich hat er das jetzt von nicht wenigen gespiegelt bekommen.

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Von Naja am Mi, 19. September 2018 um 09:46

Wählen und sein muss ja nicht unbedingt übereinstimmen.

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Von Nick Name am Mi, 19. September 2018 um 09:44

So ein Blödsinn.
Diese Gesellschaft verblödet immer mehr, es kommt immer mehr Gewalt und Gehirnfresser-Sendungen in das Volksverblödungs TV.
Die Hemmschwelle, einen anderen Menschen einfach in die Fresse zu hauen oder Schlimmeres fällt doch bei Vielen immer mehr.
Die Bildungs-Niveau ist extrem rückläufig und dann nützt so ein Schwachsinn wie Begriffe in der Programmierung oder auf Festplatten zu ändern etwas? Hallo?????

Kommt mal in der Realität an ihr Gutmenschen. Unglaublich diese Genderverblödung etc.
Keine normale Frau, die beruflich Erfolg haben will und hat aus eigenem Antrieb und Können, will diese Quotenregelung, keine. Das kommt nur von dicken, Doppelnachnamen Tussis mit Kindern (Mit Doppelvornamen) in Waldorfschulen.

Und nein, ich bin kein Rechter (Brauner) oder sonst was.
Ich wähle schon immer Links.

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Von Naja am Mi, 19. September 2018 um 09:44

Was für eine trübe braune Brühe du absonderst.

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Von Anonymous am Mi, 19. September 2018 um 09:38

Sklaverei gibt es - in etwas anderem Gewand - auch heute noch. Z.B. in failed states wie Libyen, in denen es kein funktionierendes Rechtssystem gibt, oder in libertären Rechtssystemen, in denen extreme wirtschaftliche Ausbeutung legal ist und es zwar keine offizielle Sklaverei gibt, aber sklaverei-ähnliche Ausbeutungssysteme.

Da braucht man auch nicht weit zu reisen - evtl. reicht ein Trip ins nächstbeste deutsche Rotlicht-Viertel.

Den Begriff "Sklaverei" aus der Sprache tilgen zu wollen, ist obszön. Denn die real existierende Sklaverei verschwindet nicht, wenn man lediglich das Wort ächtet.

Und vollends absurd wird es, wenn man den Begriff aus Bereichen tilgen will, die ihn in völlig abstrahierter Bedeutung verwenden.

Der alsolute Gipfel ist jedoch, dass diese obszöne Sprachpolizei von einem Land ausgeht, in dem fast jedermann Schusswaffen erwerben kann und das weltgrößter Waffenexporteur ist.

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Von niradis am Mi, 19. September 2018 um 09:29

Das ist die hohe Kunst der "Menschenführung" in der Projektleitung
zu erkennen, wen man wie anpacken muss/darf.

Die einen benötigen klare, harte Ansagen. Die anderen erreicht man eher mit sanfteren Tönen. Wer sich allen gegenüber wie ein arrogantes Arschloch verhält, soll sich nicht wundern irgendwann nur noch von solchen umgeben zu sein.


 
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