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Von Ghul am So, 24. Februar 2019 um 00:49

Aber trotzdem Danke zu deinem Hinweis auf Retroshare.

Eine weitere Recherche über Retroshare hat mich zu folgendem Artikel geführt:
"Retroshare User haften für Urheberrechtsverletzungen Dritter"

Darin heißt es, dass man auch für verschlüsselten Traffic, von dessen Inhalt man nichts weiß, in die Haftung kommt.
Damit sind dann alle Anonymisierungsnetzwerke nicht mehr benutzbar, weil die Gefahr, dass etwas rechtswidriges über den eigenen Rechner weitergeleitet wird, viel zu groß ist.
Ausgenommen davon ist höchstens Tor, weil man dort als bloßer Client gar nichts weiterleitet und somit noch kontrolliert, was man sich über Tor alles ansieht oder downloadet.

I2P ist somit technisch zwar beim Anonymisieren überlegen, aber wenn man für verschlüsselten Traffic, dessen Inhalt man nicht kennt, rechtlich haftet, dann ist dieses Anonymisierungsnetzwerk in Deutschland auch keine Option mehr.
Von einer Verwendung ist somit abzusehen, das gleiche gilt für Retroshare, Tor Proxys, sowie Tor Entry und Exit Nodes.

Für bspw. chinesische Dissidenten und freie Journalisten, die auf Tor Proxys und Exit Nodes im Westen für die freie Informationsbeschaffung oder auf anonyme Hinweise angewiesen sind, ist dieses Urteil natürlich ein Schlag ins Gesicht.
Ich hoffe, dem oder der Richterin war das bewusst.

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Von Ghul am So, 24. Februar 2019 um 00:21

Retroshare bietet keine Anonymität und ist in dieser Hinsicht sogar gefährlich, da es auch ohne Tor funktioniert und jeder, den man als Freund hinzugefügt hat, weiß, was man tut.

Bei Tor kann die Anonymität nur verbessert werden, wenn man sich nur auf hidden services beschränkt. Dann muss man aber aufpassen, dass man nicht doch ins offene Internet rauswählt.
Außerdem bedarf es immer noch einen Tor Entry Knoten.
Wahrscheinlich ist es sicherer, wenn man den selbst stellt und sich nur auf den eigenen Tor Entry Knoten verlässt. Das kostet aber Geld und Aufwand und ist auch nur so sicher, wie der Entry Knoten bzw. Server auf dem dieser läuft sicher ist.

I2P ist hier deutlich sicherer, da es dort keine Entry Knoten gibt und auch nicht klar ist, wann man etwas selber sendet, da man im Rauschen des weitergeleiteten Traffics unter geht.

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Von blablabla233 am Sa, 23. Februar 2019 um 23:57

Hahaha...wow! Was fuer ne hammer funktion.

PS: Bei Debian liegen sie immer im gleichen Ordner...bisschen logischer nicht?

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Von blablabla233 am Sa, 23. Februar 2019 um 23:54

IBM und MS gehoeren doch der NSA oder hab ich da was nicht vertstanden? Wenigstens Oracle kann man noch trauen....puhhh

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Von blablabla233 am Sa, 23. Februar 2019 um 23:51

Du bist zwar nicht nett aber Peng! Richtig gesagt, wer ein schlichtes Pear Packet nicht packetieren kann hat wirklich wenig ahnung und sollte auch die Finger von umstellungen lassen....frickelbuden gibts schon bei Microsoft genug.

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Von Janko Weber am Sa, 23. Februar 2019 um 23:35

Konglomerat! Die stecken alle unter einer Decke. Irgendwann werdet ihr Idioten das alle noch begreifen.


MfG Janko Weber

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Von Janko Weber am Sa, 23. Februar 2019 um 23:32

Warum sollte ich denn ein Update von Flowblade durchführen?

Wenn man vielleicht doch merkt daß von mir oben angedeutete Machenschaften bei den wichtigsten Video-Editoren parallel passieren könnte einem das die Augen öffnen.
Aber dazu müßte man alle testen und in der Lage sein seinen Kopf zum Denken zu benutzen. Und wer kann das schon noch. *?


MfG Janko Weber

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Von Jason Bateman am Sa, 23. Februar 2019 um 22:10

Wenn die Cloud bei einem Web-Hoster liegt, der Zugang zur Cloud aber nur einem geschlossenen Personenkreis erlaubt ist, dann kann man ebensogut von einer privaten Cloud sprechen.
Eine Analogie wären Gespräche oder Dokumente in einer Mietwohnung, die gelten ja im Allgemeinen auch als privat.
Selbst gehostet ist natürlich noch besser, wenn man den Aufwand nicht scheut.

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Von Jason Bateman am Sa, 23. Februar 2019 um 22:02

Naja, ob Q3 oder unter dem Weihachtsbaum ist dann langsam auch egal.
Ich warte aber lieber geduldig und hoffe, dass es dann so halbwegs bug-frei kommt ;-)

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Von 3Bst am Sa, 23. Februar 2019 um 20:32

Dieses Smartphone, welches von der Hardware sicherlich auch mobiler Desktop spielen kann ist ein interessantes Projekt. Ich hoffe mal, dass dies ist ein erfolgreiches Produkt wird.
Wem es nicht gefällt, weil es ihm zu langsam geht oder _die_ "KillerÄpp" fehlt der muss ja nicht mitspielen. Aber auch wenn ich persönlich mit dem Release zum Weihnachtsgeschäft rechne hoffe ich bereits im Oktober ein Librem zu besitzen ;-)

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Von Just take it. am Sa, 23. Februar 2019 um 15:14

Wenn ich an Günter Krings denke, dann fällt mir nur folgendes ein:
- 2014 Krings sprach sich dafür aus, dass in sozialen Netzwerken und generell im Internet keine Pseudonyme benutzt werden sollten. Es wäre feige sich hinter anonymen Namen zu verstecken.
- 2011 forderte Krings die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mehrfach auf, die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Mindestspeicherfristen) endlich umzusetzen.
Und halt seit neusten:
Krings möchte dass die Verschlüsselung einer Internetverbindung verboten wird. Eine Nutzung des für Whistleblower wichtigen Netzwerks Tor sollte strafbar sein.
- Für 2030 ist dann geplant, das Krings die Verbindung zwischen den Rezeptoren und Synapsen im menschlichen Gehirn überwachen lässt. Schliesslich ist es feige über Politiker was schlechtes zu denken ;)

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Von blablabla233 am Sa, 23. Februar 2019 um 15:01

Oh...ja hab gerade Artikel gelesen...ich hoffte eigentlich eher dass ein paar Koreaner meine nicht beendeten Games abschließen können nat mit allen achivements.
Das würde aber wohl eher Gamer as a Service heissen....schade...

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Von Pyton am Sa, 23. Februar 2019 um 14:26

Naja, viele schalten noch RetroShare dazwischen bzw. lassen RetroShare (ohne Exitnodes) über TOR laufen. RetroShare lässt aber auch mit I2P zusätzlich verschlüsseln. Somit wird es für NSA und Co. noch schwieriger, denn selbst wenn die die Verschlüsselung von TOR oder I2P knacken, setzt RetroShare eine weitere End-To-End Verschlüsselung darauf und eine Verbindung zu den TOR-Hidden Freunde bzw. Freunde die über I2P mit RetroShare Verbunden sind, funktioniert nur mit den richtigen RetroShare PGP-Schlüssel. Durch das verschlüsselte weiterleiten der Information über den verschiedenen RetroShare Freunde dessen IP-Adresse wiederum durch TOR/I2P verschleiert ist, setzt diese Methode momentan das Maß der höchsten Sicherheit aus.


RetroShare ist ein freies Computerprogramm, das verschiedene verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeiten und serverloses Filesharing zwischen Freunden (friend-to-friend) und darüber hinaus ermöglicht. Es handelt sich um kein striktes Darknet-Programm, weil der Austausch von Informationen und Dateien auch mit nicht direkt verbundenen Freunden auf zweiter, dritter, vierter...Ebene per Turtle-Routing anonym möglich ist. RetroShare kann auch über das Tor und I2P-Netzwerk verborgen Dienste verwenden, um einen sogenannten versteckten Knoten zu erstellen, dessen IP-Adresse dann selbst für die Freunde auf erster Ebene anonymisiert ist. Freunde werden in der Freundesliste mittels RSA-Schlüsseln zuverlässig identifiziert und authentifiziert. RetroShare bietet mehrere Instant-Messaging-Möglichkeiten, einen E-Mail-Client, IP-Telefonie (VoIP), Videokonferenz, Feedreader sowie interne Foren und Channels, mit denen Mitteilungen öffentlich oder anonym an Freunde und Gruppen gesendet werden können. Der Austausch sämtlicher Informationen und Dateien erfolgt dabei ohne zentrale Dienste wie z. B. Server und ist per OpenSSL verschlüsselt.

RetroShare ist ein freies Computerprogramm, das verschiedene verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeiten und serverloses Filesharing zwischen Freunden (friend-to-friend) und darüber hinaus ermöglicht. Es handelt sich um kein striktes Darknet-Programm, weil der Austausch von Informationen und Dateien auch mit nicht direkt verbundenen Freunden auf zweiter, dritter, vierter...Ebene per Turtle-Routing anonym möglich ist. RetroShare kann auch über das Tor und I2P-Netzwerk verborgen Dienste verwenden, um einen sogenannten versteckten Knoten zu erstellen, dessen IP-Adresse dann selbst für die Freunde auf erster Ebene anonymisiert ist. Freunde werden in der Freundesliste mittels RSA-Schlüsseln zuverlässig identifiziert und authentifiziert. RetroShare bietet mehrere Instant-Messaging-Möglichkeiten, einen E-Mail-Client, IP-Telefonie (VoIP), Videokonferenz, Feedreader sowie interne Foren und Channels, mit denen Mitteilungen öffentlich oder anonym an Freunde und Gruppen gesendet werden können. Der Austausch sämtlicher Informationen und Dateien erfolgt dabei ohne zentrale Dienste wie z. B. Server und ist per OpenSSL verschlüsselt.

http://retroshare.cc/

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Von NotMad am Sa, 23. Februar 2019 um 13:44

Stimmt. Leute wie du hingegen geben bei jedem Problem gleich auf und wollen stattdessen von fremden geführt werden und ganz nach deren Regeln leben. Auf eigenen Beinen zu stehen, sich gegen etwas wehren oder mal etwas selbst zu kreieren, selbst wenn die ersten Versuche fehlschlagen, das wäre für euch ein unerträgliches Leben. Du akzeptierst widerstandslos die Wahrheit, die diejenigen die dein Leben steuern, als Wahrheit definieren.

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Von blablabla233 am Sa, 23. Februar 2019 um 11:21

Das ist lustig... nur Deutschland und China verbietet gewisse Software...passt ganz gut wie ich finde (Brüder im Geiste?)

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Von glasen am Sa, 23. Februar 2019 um 11:13

Sowohl als auch. Privat heißt in diesem Zusammenhang (So meine Meinung), dass du eine eigene Installation eines Cloud-Dienstes betreibst auf den nur du Zugriff hast.

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Von Josef Hahn am Sa, 23. Februar 2019 um 10:51

> wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man drauf kommen, wie diese Umfrage gemeint war.

Na klar. Wie das "gemeint war", weiß ich genau. Nämlich: "Betreiben Sie private Server?"

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Von Anon am Sa, 23. Februar 2019 um 10:41

Linuxer hören nunmal nicht gern die Wahrheit. Wenn sie sich derer stellen würden, wäre ihr Leben unerträglich. Deswegen baut sich jeder seine Blase auf.

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Von /o\ am Sa, 23. Februar 2019 um 10:19

Herr Telefonist, bitte gehen Sie doch ins Heise-Forum zum Trollen. Hier wird sowas nur unter die Anzeigegrenze gevoted.

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Von Wiesensohle am Sa, 23. Februar 2019 um 10:08

Gilt das nur für eine Cloud die sich bei einem zu Hause befindet (hatte mal kurz eine Nextcloud-Installation auf meinem Raspi – aber der Upload nach draußen war ein Nadelöhr)? Oder spricht man auch noch von einer privaten Cloud, wenn die bei meinem Provider liegt (habe bei Manitu Webspace und die bieten auch eine Nextcloud-Installation an)?


 
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