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Von Falk am Mo, 18. Juni 2018 um 00:12

Zumindest nicht alles auf einmal.

Kann ich ein EBook verschenken, verleihen oder gar weiterverkaufen?
- Du kannst ein Ebook für jemand anderen kaufen.
- Bei Amazon kannst du Bücher verleihen.
- Weiterverkaufen? Kenne ich gerade nicht die Rechtslage und wie EBooks verkauft werden. Die Verlage wollen das nicht - da müsste man sich wahrscheinlich wirklich ziemlich gut mit dem Rechtssystem auskennen. Evtl. ist das aber legal in der EU.

Kann ich ein EBook bei nichtgefallen zurückgeben bzw. kann ich es vor dem Kauf anschauen?
Du kannst ein Ebook bei Amazon glaube ich zurückgeben (habe ich noch nie gemacht). Dann sollte das Buch von deinen Readern deinstalliert werden. Die Erben von 1984 haben das ausprobiert und behauptet, dass sie nicht die Rechte haben - der Roman ist von den Readern der Leser verschwunden und die Leser haben ihr Geld zurückbekommen. Ich verstehe, wenn dir dieser Mechanismus nicht zusagt.

Bei vielen Büchern kannst du beides kaufen. Wenn du das Ebook noch nicht aktiviert hast, sollte das Rückgaberecht für das Buch möglich sein. Ansonsten müsstest du dich mit Probekapiteln und Rezensionen zufrieden geben. Wenn du das Ebook herunterlädtst, fragen dich die Verlage teilweise, ob du auf dein Rückgaberecht verzichten möchtest. Kann durchaus sein, dass einige Verlage dir eine Rückgabe erlauben, wenn du das Buch nur kurz online gelesen hast (habe ich noch nie ausprobiert).

Wollte mir erst letztens wieder ein paar Bücher kaufen. Sind aber nur mit Nerv-DRM zu haben.
Dann kauf doch woanders. Die meisten Verlage verkaufen ihre Ebooks nicht mit DRM, sondern mit Wasserzeichen. Du hast die volle Kontrolle, nur die Rechteinhaber können herausfinden, wem die Datei verkauft wurde, sollte sie im Internet auftauchen.

Dein EBook Reader braucht Strom, ist meist zu klein. Gibt es die überhaupt mit ordentlichen Stift für Notizen? Ach ja, Farbe fehlt auch. Meist zu teuer für nur EBook lesen. Dabei könnte man sie ja auch prima als Notitzbuch, Webbrowser, Emailreader, etc. gebrauchen. Nope, ist nicht. Reine Ebookreader schöpfen ihr Potential einfach nicht aus.
Er ist kleiner als ein Buch. Deshalb auch leichter. Braucht Strom? Ja, aber reicht es, wenn der Strom eine Woche bis zu mehreren Monaten hält? Die Teile sind wegen des geringen Stromverbrauchs heutzutage meist wasserdicht und man hat Zugriff auf seine ganze Bibliothek - nicht nur auf ein Buch.

Es hat halt Vor- und Nachteile. Die Geräte größer als Tolino Epos und Kobo Aura One haben teileweise auch einen Stift. Aber die sind teuer und wohl auch noch nicht ausgereift. Es gibt sie aber schon - 13-Zoll-Geräte mit E-Ink-Display, Stift und Touch.

Mit dem Ausschöpfen - das ist halt so eine Sache. Ebookreader haben eine Akkulaufzeit von einer Woche bis zu mehreren Monaten. Dadurch muss man die Funktionalität etwas beschränken. Für Betriebssystem und Applikationen. Natürlich kann man das programmieren. Nur das müsste man auch tatsächlich. Ein gewöhnlicher Webbrowser würde den Akku viel zu schnell leer saugen. Auf meinem Tolino Epos läuft ein rudimentärer Browser, der extrem wenig kann. Bücher herunterladen kann er natürlich.

Und natürlich kann man Lesezeichen setzen und Notizen hinzufügen. Aber richtig komfortabel ist das nicht.

Die meisten Bücher sind ja auch schwarz-weiß. Wenn man Farbe möchte, dann sollte man ein Tablet benutzen. Da gibt es auch welche mit Stift und sogar Tastatur, aber nicht die gute Lesbarkeit bei Sonnenlicht und nicht die Akku-Laufzeit.

Ich finde Ebookreader jetzt schon sehr praktisch.

Edit: Sorry - ich war mal wieder zerstreut. Mein Ebookreader heißt Tolino Epos - da sieht man, wie wenig Splash Screens und Logos es am Gerät gibt. Ich bin damit auf alle Fälle zufrieden.

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Von komsomolze am So, 17. Juni 2018 um 22:20

Ist etwas versteckt erklärt, aber zu finden
https://en.opensuse.org/openSUSE:Statistics
und abschaltbar.

Ahhh, viel zu spät.

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Von Carazy Penguin am So, 17. Juni 2018 um 20:00

Kann ich ein EBook verschenken, verleihen oder gar weiterverkaufen? Nein, eben nicht!

Kann ich ein EBook bei nichtgefallen zurückgeben bzw. kann ich es vor dem Kauf anschauen? Eher auch nicht?

Wollte mir erst letztens wieder ein paar Bücher kaufen. Sind aber nur mit Nerv-DRM zu haben. Dann eben nicht

Dein EBook Reader braucht Strom, ist meist zu klein. Gibt es die überhaupt mit ordentlichen Stift für Notizen? Ach ja, Farbe fehlt auch. Meist zu teuer für nur EBook lesen. Dabei könnte man sie ja auch prima als Notitzbuch, Webbrowser, Emailreader, etc. gebrauchen. Nope, ist nicht. Reine Ebookreader schöpfen ihr Potential einfach nicht aus.

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Von Craazy Penguin am So, 17. Juni 2018 um 19:52

Auch Programmierbücher sind bei mir häufig auf Papier, da ich schnell Randnotizen machen kann.

Geht auf meinem Tablet (Lenovo Yoga Book inkl. Stift) auch recht fix. Dazu noch Bookmarks zum schnellen blättern.

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Von Jupp am So, 17. Juni 2018 um 18:26

Da wir hier in einem IT-Forum sind, habe ich eine Frage bezüglich Spionage:

Ich habe vorhin von meinem Mobiltelefon aus über Stromausfälle und den "großen Ausfall" hier im Forum geschrieben. Nun war ich gerade mit meinem Raspberry Pi im Internet unterwegs und bekomme überall Werbung für das Buch "Blackout" angezeigt, wohl vom großen Stromausfall in Europa handelt.

Meine Geräte sind untereinander weder verbunden noch synchronisiert. Ich bin auch nicht mit einem Google-Konto angemeldet oder dergleichen.

Einzig und allein teilen sich beide Geräte dasselbe Netzwerk.

Wie kann so etwas funktionieren?

Es ist nicht das erste Mal, dass dies passiert. Dass Android und Google dauerhaft mithören, ist, denke ich, jedem bekannt. Aber wie ist es möglich, dass im Netzwerk alles hinterlegt wird?

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Von Biene754 am So, 17. Juni 2018 um 17:56

Von Suse gibt es verschiedene Images als Download für den Raspberry. Auf https://en.opensuse.org/HCL:Raspberry_Pi3
steht u.a. etwas von LxQt und XFCE

Ansonsten nutze ich tag-täglich den RaspberryPi3 mit Raspbian und das als Standard vorinstallierten LXDE als Oberfläche für meinen Desktop und es läuft ordentlich schnell. Nur sollte man beachten, das man bei 1GB RAM nicht zu viele Tab gleichzeitig im Chromium Browser öffnen sollte da es er sonst zuviel Swap nutzt und er langsam wird.

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Von V_180_358 am So, 17. Juni 2018 um 17:52

Wenn ich sie gekauft habe, egal wo, kann keiner mehr nachvollziehen, was ich damit machen - verschenken, sie selber lesen, oder damit Feuer unter dem Waschkessel machen!
Ich will nicht, daß Firmen deren Geschäftsethik (Google oder Amazon) ich aus Prinzip ablehne darüber Bescheid wissen, was ich lese, wo ich lesen oder wie ich es lese.
Ich habe eine Reihe von e-Books, vor allem Nachschlagewerke wie eine Befehlsreferenz, die sind auf einem Tablet gespeichert, welches noch nie eine Verbindung zum Internet hatte. Und sie auch nie bekommen wird.

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Von Verfluchtnochmal_5987109 am So, 17. Juni 2018 um 17:51

Lass dein scheiss tourette behandeln

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Von Falk am So, 17. Juni 2018 um 17:25

Was ist das mehr als Clonen, Online-Repo anlegen und Upstream setzen, dahin pushen?

Was ich eher sehe, ist z.B. die Rechte/Benutzerwaltung. Das möchte glaube ich niemand mit Linux-Bordmitteln machen. Geht zwar eigentlich auch, dass man einen sshd laufen lässt, Benutzer verwaltet, denen aber keine Shell gibt, noch etwas einschränkt und ihnen entsprechende Gruppenmitgliedschaften für das Repo zuweist, aber naja - da sollte man alles in dem Satz vor dem 1. aber streichen.

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Von Bernd Storck am So, 17. Juni 2018 um 17:24

Früher gab es die Romane von Jules Verne als Fischer-Taschenbücher, teilweise für nur DM 1,80 oder DM 2.80. Das wären dann, wenn man DM in Euro mit 1:2 umrechnet 90 Cent oder € 1,40 für einen ganzen Roman. Bücher sind also nicht an sich teuer, sondern es ist eine Frage der Marktbedingungen.

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Von polix am So, 17. Juni 2018 um 16:38

Weiß wo man ganze Bücherreihen im World Wide Web bekommt. Habe mir so ausgerechnet wie viel z.B die ganze Sammlung von Jules Verne Werken im gedruckten Zustand kosten würde. Viel mehr als ein eBook-Reader für rund 70 Teuronen. Außerdem ist platzsparend :D

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Von Jupp am So, 17. Juni 2018 um 14:49

"Du meinst wahrscheinlich deinen Stromverbrauch beim Lesen."

Selbstverständlich.


"Mit einem e-Book Reader mit Beleuchtung hast du weniger Stromverbrauch als wenn du dein Buch mit Leselampe liest. Überhaupt, der Stromverbrauch (mit e-Book Reader) ist so gering, dass darüber nachzudenken sich überhaupt nicht lohnt."

Es geht nicht darum, ob der Verbrauch gering oder hoch ist, sondern darum, überhaupt Strom zu benötigen. Um ein Buch lesen zu können, benötige ich lediglich Tageslicht oder eine Kerze (z.B. ein Teelicht).


"Amazon hat seine Daten redundant an mehreren Orten gespeichert. Und selbst wenn die alle gleichzeitig zerstört werden, die Bücher sind zusätzlich noch auf den Lesegeräten der Kunden, von wo Amazon sich die zurückholen kann."

Allerdings aber auch nur die Bücher, die sich tatsächlich auf den Geräten befinden. Dabei dürfte es sich größtenteils um Schundliteratur wie Harry Potter und Fifty Shades of Grey handeln.


"Meinst du ernsthaft, dass dein Buch im Regal sicherer ist?"

In der Regel, ja. In Ausnahmen wie einem Brand oder Naturkatastrophen, nein.

Da ich in einem von häufigen Stromausfällen geplagten Ballungsgebiet lebe (ja, das gibt es in Deutschland), ist es mir wichtig, auch weiterhin ein normales Leben führen zu können, ohne auf Strom angewiesen zu sein. Diese Fähigkeit hat die breite Masse heutzutage leider verlernt. Falls der große Ausfall kommt, schauen sie dumm aus der Wäsche.

Auch können diejenigen dann auf ihre Daten, die auf ihren stromfressenden 500-Watt-Rechnern gespeichert sind, nie wieder zugreifen, während ich meinen Hauptrechner (Raspberry Pi) zur Not mit einer Batterie betreiben kann.

Nicht, dass ich mich auf ein solches Szenario vorbereite. Dies war gerade nur ein Gedankenspiel. Mir geht es seit Jahren um die ansteigenden Stromkosten. Ich bin nicht gewillt, einem Konzern monatlich über 100 Euro zu überweisen, nur damit in meiner Wohnung überall bunte Lichtlein blinken und der Indoktrinationsapparat namens Fernseher rund um die Uhr läuft.

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Von Josef Hahn am So, 17. Juni 2018 um 14:12

Inhalte mit DRM interessieren mich grundsätzlich überhaupt nicht. Für sowas gebe ich grundsätzlich kein Geld aus. Gibt es großartig E-Books ohne DRM? Oder sind das meistens eh Ladenhüter, die man dann nutzt, um sich als Verlag oder Buchhändler so erscheinen zu lassen, als hätte man sowas wie eine "Anti-DRM-Strömung"?

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Von hh am So, 17. Juni 2018 um 13:59

1. Der Buchdruck existierte lange bevor der Entdeckung der Elektrizität.
Ach, du glaubst, dass auch heute noch Bücher ohne Stromverbrauch produziert werden?

Zudem geht dies völlig am Thema vorbei.
Du hast das Thema angesprochen. Du meinst wahrscheinlich deinen Stromverbrauch beim Lesen. Dann als Information für dich: Mit einem e-Book Reader mit Beleuchtung hast du weniger Stromverbrauch als wenn du dein Buch mit Leselampe liest. Überhaupt, der Stromverbrauch (mit e-Book Reader) ist so gering, dass darüber nachzudenken sich überhaupt nicht lohnt.

2. Und die "Cloud" kann nicht kaputtgehen?
Nein. Amazon hat seine Daten redundant an mehreren Orten gespeichert. Und selbst wenn die alle gleichzeitig zerstört werden, die Bücher sind zusätzlich noch auf den Lesegeräten der Kunden, von wo Amazon sich die zurückholen kann.
Meinst du ernsthaft, dass dein Buch im Regal sicherer ist?

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Von Unerkannt am So, 17. Juni 2018 um 13:16

Ein Import macht bei mir gar nichts. Python ist keine kompilierte Sprache. Was die Laufzeitumgebung bei dem Endbenutzer macht liegt nicht in meiner Verantwortung. Das mit der Namensraumerweiterung finde ich etwas seltsam, warum sollte das bloße erwähnen von Namen, die in einer API vorkommen, dazu führen, dass ich mein Werk unter deren Lizenz stellen muss? Das ist keine Anschauung die ich teilen kann. Das wird vor allem lustig, wenn man Pyside und PyQt nebeneinander sieht und "obj = QObject()" vollkommen gleich aussehen.

PyQt verwendet Qt so, dass es unter der GPL3 fällt.
Wenn das wahr wäre (und das ganze "linken" passieren würde), wie wäre dann eine proprietäre Variante von PyQt möglich?

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Von expat am So, 17. Juni 2018 um 12:15

PyQt verwendet Qt so, dass es unter der GPL3 fällt.
Python kann dann PyQt nutzen, somit werden deine Programme auch GPL3.
Was glaubst du was import macht? Es erweitert deinen Namensraum ob jene GPL3 Funktionen.

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Von nicos am So, 17. Juni 2018 um 11:12

Es gibt nicht das alleinige Geshäftsmodell für OSS.

Distributoren und Dienstleister haben es relativ einfach. Diese können basierend auf fremden Code ihr Business aufbauen. Einzelne Projekte haben nicht viel davon, wenn sie in einer Distri aufgenommen wurden. Im Extremfall nimmt RH deine Lösung, baut ein eigenes Ökosystem darum und verkauft es als Komplettlösung ohne etwas direkt zurück zu geben. Das eigentliche Geschäft fließt dann an einem vorbei.

Für einen Dienstleister ist die Software eher ein Abfallprodukt. OSS eher eine Notwendigkeit um Entwicklungskosten zu senken aber nicht das eigentliche Geschäftsmodell.

Bei klassen Anwendungen wird es eher schwieriger. Anwender sehen zu oft die kostenfreie Verfügbarkeit als gegeben hin und kommt sowieso über die Distribution. Support wird nicht zwingend benötigt. Das ist auch als Grund zu sehen, warum bei manchen Projekten die Entwicklung stockt und in manchen Bereichen kaum OSS-Lösungen existieren.

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Von hublot am So, 17. Juni 2018 um 11:11

Wie sieht es denn dort mit der DE/WM auswahl aus? Gibt es einschränkungen oder eine Standardumgebung?
Was ist denn auf einem Raspi3 vernünftig lauffähig?

Oder ist das ganze eher auf headless ausgelegt?

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Von LH_ am So, 17. Juni 2018 um 10:14

"Klingt nach einer unseriösen Briefkastenfirma"

Mir ist diese Schlussfolgerung aus deinen vorherigen Angaben nicht klar.
Gitlab ist schlicht eine sehr verteilte Firma, wie es heute einige gibt. Der klassische Standort mit allen Mitarbeitern in einem Büro ist halt heute nicht mehr bei allen Firmen üblich.

Die Hintergründe für diese Struktur liegen wohl auch im Ursprung von Gitlab: Laut Historyseite begann alles in der Ukraine, und hat sich von da mit einem internationalen Team weiterentwickelt.

Das ist keine Frage der Seriosität, sondern schlicht der Arbeitsstätte der Mitarbeiter. Wenn du mit einer Firma die besten Entwickler haben willst, suchst du heute eben durchaus auch schon mal international.

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Von Thunder am So, 17. Juni 2018 um 09:30

Einfach I2P benutzen und gut ist. Ist zudem noch Sicherer als TOR.
https://geti2p.net/de/
Als sicherer Messenger für Desktop u. Smartphone eignet sich RetroShare.
http://retroshare.net/

Dazu noch Debian oder Arch und man ist gut gerüstet :D


 
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