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Thema: Compiz gewinnt an Akzeptanz

60 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von einem ohne Nickname am Fr, 1. September 2006 um 13:10 #
Könnte mir bitte jemand erklären wie das angelblich in SuSE 10.1 vorhandene Compiz genutzt werden kann? Was muss ich installieren? Wie muss ich das starten? Was muss ich konfigurieren?

Danke euch vorab!

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Von FelixR am Fr, 1. September 2006 um 13:35 #
Leider läuft Compiz nicht auf meiner VIA-Karte (rate jedem/jeder ab eine VIA-Karte zu kaufen) nicht.

Welche Window-Manager-Funktionen unterstützt Compiz in der Zwischenzeit?

Damit meine ich Fenster mit Alt-Rechte-Maustaste vergrößern/verkleinern, Klick auf Fenster vergrößern/verkleinern mit mittlerer Maustaste und vor allem das Speichern der Fensterposition und -Größe.

Die Letzte vermisse ich am meisten bei Metacity - der merkt sich Null - weder die Größe, noch die Position der Fenster und das nervt ziemlich.

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    Von Daniel am Fr, 1. September 2006 um 15:23 #
    Das Speichern von Fenstergroessen haengt immer stark von der Anwendung ab, daher sollte es auch von der Anwendung selbst entschieden werden. Das Speichern der Position staende dem automatischen "optimalen" Positionieren im Wege. Ich bin mir aber sicher, dass es irgendwann (oder jetzt schon) ein Plugin fuer Compiz gibt, fuer diejenigen die dennoch darauf bestehen. Die Chance ist zumindest weit groesser als beim "monolithischen" Metacity.

    Fenster vergroesseren/verkleinern tut man in Compiz mit Alt und der mittleren Maustaste, die rechte Maustaste oeffnet das Fenstermenue (per Default). Davon abgesehen hat Compiz inzwischen auch unzaehlige andere nuetzliche bekannte Features die mit den 3D Funktionen auch mehr Sinn ergeben. Z.B. das Umschalten der Workspaces per Mausrad auf den Desktop oder ein Fenster ueber den Rand auf den naechsten Workspace schieben (was besonders ansprechend aussieht). Sehr schoen ist auch die Funktion den Wuerfel "aufzuklappen" um seine Workspaces aus mittlerer Distanz durchzuscrollen. Ausserdem kann praktisch jede Funktion wahlweise ueber eine Tastenkombination, einen Mausbutton oder die Beruehrung einer Bildschirmecke aktiviert werden.

    Wenn es einen Window-Manager gibt der die Moeglichkeit hat sich zu einem Non Plus Ultra zu entwickeln der absolut jeden zufriedenstellt (vom Usability-Fanatiker wie mir bis zum Hardcore-Geek), dann ist das Compiz. Es dauert sicher nicht lange bis es auch Plugins fuer Tabbed-Windows und aehnliche extra-vagante Features gibt.

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      Von panzi am Fr, 1. September 2006 um 23:03 #
      Also ich bin ja von kwin begeistert. Diese fenster- und anwendungs spezifischen settings die man da einstellen kann finde ich super. Ansonsten ist compitz zwar auch super, aber echt rulen wird eben kwin in kde4 wenn er compitz features bekommt. Ich habe gehört, da das compiz zeug e modular in ner lib oder so implementiert ist verwendet das dann kwin auch, also kaum duplizierter code. Hab ich gehört, müsste man prüfen.
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Von Anonymous Coward am Fr, 1. September 2006 um 13:38 #
Ein Fenstermanager den ich erst mit 100 Plugins benutzbar machen soll ist nicht brauchbar. Ich wollte Compiz neulich mal ausprobieren, habe also entsprechende Pakete installiert - und hatte keine Fensterdekorationen nicht mehr. KWin-Fensterdekorationen werden wohl nach wie vor nicht unterstützt. Sorry, aber bevor Otto Normalverbraucher das nutzt müssen brauchbare Standardkonfigurationen her, wie KWin sie ja schon bietet.
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    Von SebX am Fr, 1. September 2006 um 13:45 #
    Compiz hat benutzbare standart konfigurationen du musst es nur richtig starten,es reicht nicht nur compiz zu starten du musst auch cgwd starten, z.b so:

    compiz --replace gconf && cgwd

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      Von NoReason am Fr, 1. September 2006 um 13:49 #
      Das geht noch viel einfacher:

      /usr/bin/compiz-start.py

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      Von ;-) am Fr, 1. September 2006 um 13:59 #
      gconf sieht sehr nach KDE aus ...
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      Von Anonymous Coward am Fr, 1. September 2006 um 17:36 #
      Eben, und das ist viel zu umständlich. KWin ist einfach da, ohne dass ich _irgendwas_ machen muss. Und bei einer grundlegenden Sache wie einem Window Manager sollte das auch so sein. Übrigens habe ich auch versucht, cgwd zu starten, Fensterdekorationen hab ich davon aber trotzdem nicht bekommen -.-
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        Von Sheriff Donnerknall am Fr, 1. September 2006 um 19:26 #
        Es gibt wie immer zwei Varianten:

        - die Leute die sich gerne alles selbst konfigurieren und es dann 100% so haben wie sie's wollen
        - die Leute die lieber eine vorkonfigurierte Version ihrer Distribution verwenden

        Du scheinst eher auf Variante 2 zu passen, also warte einfach noch ein bissl und die Distris werden das mit allen tollen und nützlichen Plugins vorkonfiguriert liefern, installieren und starten. Du brauchst Dich nur noch einloggen. Wenn Du doch lieber selbst zusammenbaust, ists auch fein, dann versteh ich aber Deinen Kommentar nicht.

        SD

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          Von vicbrother am Sa, 2. September 2006 um 15:15 #
          s gibt wie immer zwei Varianten:

          - die Leute die sich gerne alles selbst konfigurieren und es dann 100% so haben wie sie's wollen
          - die Leute die lieber eine vorkonfigurierte Version ihrer Distribution verwenden

          Genau, es gibt immer zwei Varianten:

          - die Leute, die jede Menge Zeit haben Dokumentationen zu lesen, HowTos zu suchen und Foren und Mailinglisten zu fragen
          - die Leute, die mit Ihren System arbeiten müssen und keine Zeit für die Tätigkeit der ersten Gruppe haben - obwohl sie das gerne tun würden.

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    Von robbywilliams am Fr, 1. September 2006 um 14:02 #
    in meinem system läuft das ding auf ubuntu von anfang an ohne große anpassungen extrem stabil, schnell und zuverlässig.
    ich kann also nciht verstehen was du für abneigungen gegen das ding hast.
    im gegenteil das drehen des desktops und die transparenz macht mir das arbeiten um ein vielfaches leichter
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      Von ac am Fr, 1. September 2006 um 17:27 #
      > im gegenteil das drehen des desktops und die transparenz macht mir das arbeiten um ein vielfaches leichter

      War das jetzt ironisch oder ernst gemeint? Letzteren Falles, wäre eine Erläuterung sehr nett. Mir ist nämlich immer schleierhaft geblieben, wozu denn *in der Praxis* das Drehen des Desktops, geschweige denn ein Schwabbeln der Fenster, nützlich ist; Eher ist's nervtötend.

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        Von Kai F. Lahmann am Fr, 1. September 2006 um 17:46 #
        das Schwabbeln hat wirklich keinen Nutzen. Ist aber auch so ziemlich das einzige ohne. Naja, vielleicht noch der Regen-Effekt.
        Der Würfel macht imho den Wechsel der virtuellen Desktops wesentlich intuitiver.
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          Von wechsel am Fr, 1. September 2006 um 18:22 #
          dafür braucht er ewig bis er umgeschaltet hat und wenn man sehr oft den desktop wechselt, dann stört das schon sehr. mich nerft ja schon der normale bildaufbau beim desktopwechsel. ich hoffe doch sehr, dass man später mal diese option deaktivieren kann, was ich beim letzten testen noch nicht konnte.
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            Von Daniel am Fr, 1. September 2006 um 18:41 #
            "Ewig" ist wohl kaum der passende Ausdruck, zumindest wenn man den durchaus stoerenden Zoom Effekt ausschaltet. Ich finde es so auch viel angenehmer mit mehreren Workspaces zu arbeiten. Am nuetzlichsten ist aber sicherlich das Scale plugin. In einer Fensterecke aktiviert schafft es mit einem kleinen Schwenk der Maus viel Uebersicht. Dass der Bildaufbau, etc generell schneller ist schadet auch nicht. Es fuehlt sich einfach alles angenehmer an (vor allem dank der wabbligen Fenster ;-)) und dann geht das Fenster-Managen auch leichter von der Hand. Beim Bearbeiten von Grafiken ist sogar das Zoom-Plugin unheimlich nuetzlich.

            Kurz gesagt, XGL/Compiz schafft viele neue Moeglichkeiten, was man davon in Anspruch nimmt bleibt ja jedem selbst ueberlassen. Zur Zeit liegt die Prioritaet verstaendlicherweise auf Spielerei und Experimenten, das wird sich schon noch beruhigen und nur die sinnvollsten Features werden sich durchsetzen.

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            Von xhonk am Sa, 2. September 2006 um 15:55 #
            | dafür braucht er ewig bis er umgeschaltet hat
            Stell die Geschwindigkeit doch einfach ein. :)
            Oder kauf Dir einen besseren PC, wenn er das nicht schafft.
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          Von ac am Fr, 1. September 2006 um 18:54 #
          > Der Würfel macht imho den Wechsel der virtuellen Desktops wesentlich intuitiver.

          Eben das sehe ich nicht so. Mir gehen auch die schattenwerfenden und aufblendenden Menüs auf den Senkel - vor allem letzteres, weil's immer ein bißchen Zeit kostet. Vielleicht auch nur eine Geschmacksfrage. Es gibt ja auch jede Menge Hobbyisten, die Häckeldeckchen, Sonderlackierungen und was weiß ich nicht alles für Auto, PC und Klo als seligmachend empfinden.

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            Von ac am Fr, 1. September 2006 um 18:55 #
            s/Häckel/Häkel/
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            Von Volker am Fr, 1. September 2006 um 21:02 #
            > Mir gehen auch die schattenwerfenden und aufblendenden Menüs auf den Senkel

            Und mir gehen Leute wie Du auf den Senkel! Wenn Dir diese funktionen nicht gefallen, dann nutze Sie doch einfach nicht und fertig.
            Es zwingt Dich doch niemand dazu...

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              Von ac am Fr, 1. September 2006 um 21:26 #
              Oje, das ist ja eine Antwort, als hätte dir jemand eine Zitrone als Zäpfchen verpaßt. Ich habe doch nicht gesagt, daß du deinen Spielkram nicht haben darfst, sondern nur höflich nach echtem Nutzen gefragt.
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                Von Mafia100 am Sa, 2. September 2006 um 11:57 #
                für ein problem hast du eignetlich?
                Laverst hier die leute mit deinem mist zu das und das ist nervig usw.

                Geh den leuten nicht auf den heist und laver keinen müll das man compiz erst konfigurieren müsste -.-
                Einfach mal das hirn einschalten und das script zum starten richtig einstellen.
                Wenn dir die Effekte auf dn geist gehn dann benutzte Xgl nicht. Ich finde alle Effekte richtig cool und finde nicht das sie Zeit rauben.

                MfG

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    Von thomas001 am Sa, 2. September 2006 um 16:10 #
    kann die gut designte software auch nichts fuer wenn du zu doof fuers design bist...
    aber bei dir gilt bestimmt schon schaltgetriebe als nicht benutzerfreundlich..*kopfschuettel*
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Von Frank Burkhardt am Fr, 1. September 2006 um 14:17 #
Weiss jemand, warum Alt-Gr und die "Super"-tasten (Windows-Tasten) unter Xgl nicht funktionieren? ich konnte aufgrund dieses Problems bis jetzt noch nie den tollen Zoom-Effekt bewundern :-( .

Gruss,

Frank

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    Von frisil am Fr, 1. September 2006 um 14:26 #
    Starte mit folgendem Script oder passe es an deine Bedürfnisse an:

    #!/bin/bash
    cgwd & compiz --replace gconf decoration state transset wobbly fade minimize cube rotate zoom scale move resize place switcher trailfocus water bs &
    #fix keyboard
    xprop -root -f _XKB_RULES_NAMES 8s -set _XKB_RULES_NAMES xorg
    setxkbmap -model pc105 -layout de -variant basic
    #fix shift-backspace crash
    xmodmap -e "keycode 22 = BackSpace"

    Hier findest du den Keyboard-Fix für Alt-GR und WIN-Tasten und das Abstellen des versehentlichen Resets durch Shift-Backspace.

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    Von Gunni am Fr, 1. September 2006 um 15:40 #
    Guck mal hier, das sollte Dir helfen:

    http://www.ubuntu-forum.de/thread.php?threadid=12974

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Von amd-linux am Fr, 1. September 2006 um 16:13 #
Habe ne ganze Weile gewartet mit dem ersten Compiz-Versuch, weil ich keine List hatte auf separat zu startende X-Server und gebastelte X-Startskripte.

Seit ca. 3 Tagen ist das unter Ubuntu Edgy aber wirklich super einfach, Compiz samt den ganzen super Effekten und Themes zu installieren -

das Beerorkid-Repo einbinden (bald nicht mehr nötig, wandert alles grade in multiverse/universe in sources.list:
deb http://www.beerorkid.com/compiz dapper main
dann
apt-get update
apt-get dist-upgrade
apt-get install nvidia-glx compiz-plugins compiz-gnome gnome-compiz-manager cgwd-themes

Dann ggf. noch in xorg.conf auf nvidia umstellen und das wars. Mit dem compiz-Manager kann man innerhalb Gnome in der laufenden Sitzung zwischen 3D an/aus umschalten sowie die Themes aktivieren etc. Das ganze Gedöns mit Wassertropfen, Maus in die Ecke, Mausrad etc. ist perfect voreingestellt, funktioniert wirklich schon nahezu "out of the box", ohne gefrickel in gconf oder so.

Bin absolut begeistert, compiz sieht nicht nur gut aus, sondern ist super praktisch, vor allem das Anordnen der Fenster bei Maus in die Ecke.

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Von dgrat am Fr, 1. September 2006 um 17:03 #
aus irgendeinem grund läuft bei mir compiz+xgl, aber das verkleinern und vergrößern der fenster mit dem mauszeiger ist sehr stockend! dieser wabbel-effekt läuft dagegen sehr schnell?!

und außerdem scheinen html-textlastige anwendungen das system auch ziemlich ins stocken zu bringen, dabei habe ich ne radeon 9500 und ne 1,8er cpu!

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    Von ok am Fr, 1. September 2006 um 17:37 #
    bei mir hat folgendes geholfen:
    gconf-editor
    apps->compiz->plugins->resize->
    allscreens->options->stretch_texture AN
    Und damit es besser aussieht:
    opacity 60

    Aber ich habe es noch nicht erreicht, dass mein Startmenu bzw. applicationmenu (XGL;KDE) auf Mausklick in Kombination mit einer Taste am Mauszeiger angezeigt wird.
    Meine KDE-Fenstermenüs vermisse ich auch etwas (Fenster auf Bildschirm n, Fenster immer vorn...)

    Ansonsten ist XGL wirklich super, sieht gut aus und lässt sich auch mit den Standardeinstellungen effektiv bedienen.

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Von Fusselbär am Fr, 1. September 2006 um 17:59 #
Hallo,

Xgl und Compiz funktioniert bei mir astrein!
Aber nach einem Tag benutzen bin ich Seekrank
von den schwabbelden Fenstern gewesen! :-D

Was macht ihr dagegen?
Gewöhnt man sich daran?
Hat man nach einiger Zeit
einen Seemansgang von den schwabbelden Fenstern?

Würde mich mal interessieren, wie ihr das so empfindet.

Wünsche noch einen schönen Freitag ;-)
und das dies angemessen mit einer Mischung aus Humor
und auch Ehrlichkeit diskutiert wird.
Mir ist wirklich ein wenig schwindelig
geworden, von den schwabbelden Fenstern.
Die Beschleunigung durch Xgl finde ich aber wirklich sehr gut!


Gruß, Fusselbär

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    Von furanku am Fr, 1. September 2006 um 19:53 #
    Mich erinnert der momentane Boom auch eher an das aufkommen der ersten Textverarbeitungen mit eigenen Zeichensätzen. Ein Jahr lang sah auch jedes Dokument aus wie ein Erpresserbrief, mit mindestens 10 (und dazu noch schlechten) Zeichensätzen.

    Mal sehen was davon in einem Jahr übrig geblieben ist ... im Augenblick sehe ich auch wenig Funktion und viel Spielerei.

    So einfache Sachen wie daß ein Icon beim Drag'n'Drop einen größeren Schatten wirft, um einen "Schwebezustand" über der ARbeitsfläche anzudeuten, oder ein wenig Transparenz dabei um ein Drop Ziel auch mit dem Icon darüber noch zu erkennen halte ich noch für sinnvoll, aber gerade sowas ist noch garnicht in die Desktop Environments eingebaut. Einfach nur den Windowmanager zu erweitern reicht eben nicht aus, wenn man mit den neuen Möglichkeiten etwas wirklich sinnvollen machen will, dann muß das in die Applikationen und es müßen Human Interface Guidelines her, um das ganze konsistent zu halten.

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      Von dgrat am Fr, 1. September 2006 um 22:43 #
      mich wundert nur warum unter gnome und kde html pages viel langsamer berechnet werden und beim scrollen das ganze ruckelt, bei windows habe ich das prob nicht, bei open office werden die menüs auch etwas langsamer geldaden... da hilft leider kein indirektes gl...

      aber ansonsten bin ich mit linux sehr zu frieden! zuxgl kann ich nur sagen, wirklich notwendig isses nicht, aber es ist ein neuer schritt der getan wird, weil jemand daran interesse hat. genau aus diesem grund gibt es amarok...und die ganzen anderen programme.

      novell fördert das ganze, weil es linux als desktop etablieren will! auch wenn andere sachen nötiger wären.

      in der zeit als ich noch alles testen wollte, ist mir zum beispiel aufgefallen, dass es nicht einen grund gibt gnome statt kde zu nutzen... alleine die tatsache dass ich qt zum coden nehme war ein negativer punkt für gnome mehr, aber an kritiken und flames habe ich mich herausgehalten, weil andere leute halt schlichte graue oberflächen (gnome) mögen, und evtl sinnvole technologien mitentwickeln.

      das ganze ist zwar auch leider ursprung vieler unfertiger dinge... sound unter kde... oder drag and drop... oder der xserver den ich nicht so ganz mag!!!

      oder die tatsache dass niemand bestrebt ist eine klassendoku für die ganze scheiß software zu schreiben wie qt das macht! (dafür hasse ich kde^^)

      aber im prinzip mag ich linux trotzdem, solange es mir nicht ohne möglichkeiten auf datenrettung (wie windows) abstürzt...


      so dass ist meine meinung, unter linux wird halt nie und nimmer ein schritt nach dem andern getan... und das ist vorteil wie auch problem der riesigen community, sondern viele klleine zusammen, egal ob privat oder kommerziell!

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        Von gustl am So, 3. September 2006 um 21:25 #
        Zum Geschwindigkeitsvergleich des Desktops:

        Windows war immer schon ein reines Desktopbetriebssystem, und auch wenn es mittlerweile auf dem Server einzusetzen ist, sieht man das noch. Da wird das letzte an Performance programmtechnisch rausgeholt. Unter Linux hat man einmal den Xclient, der dem Xserver sagt was er zu tun hat (kostet zwar nicht viel Zeit aber ein bisserl was ist es immer). Dann gibts darauf den Windowmanager, und auf dem wiederum läuft der Desktop (z.B. KDE). Und auf dem Desktop läuft die Anwendung, die im Falle von OpenOffice.org nicht einmal das gleiche Toolkit zum Zeichnen der Menüs verwendet wie der restliche Desktop (KDE).

        Vorteil gegenüber Windows: Die ganze(!) Grafik ist Netzwerktransparent, und die einzelnen Teilprojekte sind überschaubar, die Grenzen sind scharf getrennt.
        Nachteil: Langsamer, höhere Latenzen.

        Tja, da sieht man auch was wo Priorität hat. Unter Windows ist der Endbenutzer das alleinige Ziel, unter Linux will man möglichst gut wartbaren Code machen.

        Abgesehen davon ist Linux bei Multitasking besser. Das merkt man allerdings erst, wenn man seine Maschine mit einer Rechnung voll auslastet während man irgendeine Desktoparbeit erledigt (z.B. ein Finite-Elemente Programm Bauteilspannungen rechnen lassen während man im CAE System das nächste Modell vorbereitet). Windows kommt da praktisch zum stehen, unter Linux wirds zwar langsam, aber man kann immerhin noch vernünftig arbeiten.

        Hier bei P-L sind wahrscheinlich die meisten mit Linux zufrieden, kennen allerdings auch die Schwächen gegenüber Windows.

        Dass die Entwicklung bei Linux so diskontinuierlich läuft hängt daran, dass es so viele verschiedene Projekte gibt. Die können natürlich nicht alle einen einzigen Releasetermin einhalten (würde auch wenig Sinn machen).

        Willkommen im kreativen und Schöpferischen Chaos! :)

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Von jbx am Fr, 1. September 2006 um 20:07 #
Ist es eigentlich mittlerweile möglich bei eingeschalteter 3d Oberfläsche irgend ein 3d spiel flüssig zu zocken?

Unter Ubuntu hatteich da probleme mit gnome und Enemy Territory.

jbx

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    Von dgrat am Fr, 1. September 2006 um 22:32 #
    im prinzip ist xgl aiglx alles indirektes rendering, deshalb lüft das ganze leider immer langsamer!

    lösung wäre auf Xegl zu warten oder ein plugin zu schreiben das die opengl fenster direkt rendert, zum beispiel im vollbild etc.

    aber ich kenne mich da überhaupt nicht aus, sry!

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      Von panzi am Fr, 1. September 2006 um 23:12 #
      Ja aber ich hege nicht viel Hoffnungen für Xegl. Keiner der großen GraKa hersteller (ATI, nVidia, Intel) wollen eine weiter OpenGL Implementation im kernel-space schreiben.
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        Von dgrat am Sa, 2. September 2006 um 10:17 #
        bisher hat ati es nichtmal geschafft eine vernünftige 2d lösung für xorg zu schreiben... die 3d variante ist im opengl betrieb so schon langsamer als dx, aber unter linux ist der treiber nochmal rund 30% langsamer..

        weiß jemand warum?

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          Von vicbrother am Sa, 2. September 2006 um 15:18 #
          ATI möchte dass du Windows benutzt - das ist der Grund ;)
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            Von gustl am So, 3. September 2006 um 21:33 #
            Naja, Ironie beiseite:

            ATI möchte nicht für 4% der Kunden 30% der Programmierer binden. Die kriegen 4% der Programmierer und müssen sich aus dem was bei der Windows-proggerei abfällt einen Linux-Treiber basteln.

            Weiters ist es auch nicht besonders hilfreich, wenn man einerseits mit Kernel-APIs leben muss die sich hin und wieder ändern, aber andererseits fremde Hilfe seitens der Community nicht bekommen KANN weil der Source-Code nicht freigegeben wird.

            Ich warte auf OGA, die 3D - beschleunigte Grafikkarte mit freier Hard- und Software. Werde ich sicher noch bis 2009 warten müssen, aber ich denke es lohnt sich. Bis dahin bleibe ich bei meinen 2D- Treibern.

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    Von Markus am Mi, 6. September 2006 um 18:31 #
    Spiele und Fernsehen Unter XGL ist so zu Realisieren:
    http://www.linux-club.de/ftopic65693.html
    Gruß Markus
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Von Alex am Fr, 1. September 2006 um 23:47 #
Es wird sich wahrscheinlich recht schnell herausstellen, dass Effekthascherei, wie sie mit Compiz betrieben wird, ausgesprochen gut geeignet ist, Windows-Nutzer vor Neid Tränen in die Augen zu treiben.

Wer jedoch vernünftig arbeiten will, benötigt keine schwabbelnden Fenster, würfelnde Desktops, oder sonstige Kinkerlitzchen, die vom eigentlichen Inhalt ablenken.

Ich bleibe gerne bei einem schlanken Desktop ohne jegliche graphischen Effekte. Das Einzige, was ich mir gönne, sind antialiased Fonts sowie SVG-Icons, da beides wesentlich augenfreundlicher ist als die jeweiligen Alternativen.

Ich verwende den ROX-Desktop; was mir nur noch fehlt, ist PNG/SVG-Unterstützung bei OroboROX, ein Clipboard-Plugin und eine Lauchbar... mal sehen, wann ich Zeit finde, das noch einzubauen.

Gruß, Alex

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    Von Daniel am Fr, 1. September 2006 um 23:58 #
    Vieles was heute noch als Effekthascherei gilt wird bald genauso selbstverstaendlich sein wie geglaette Schriften und SVG Icons.
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    Von niedhoegg am Sa, 2. September 2006 um 08:57 #
    > Wer jedoch vernünftig arbeiten will, benötigt keine schwabbelnden Fenster, würfelnde Desktops, oder sonstige Kinkerlitzchen, die vom eigentlichen Inhalt ablenken.

    Ich benutze würfelnde Desktops und Exposé schon seit Jahren und arbeite damit ausgesprochen vernünftig und effektiv, ohne, dass es mich vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Sogar Neulinge kapieren leichter, was da passiert, was man beim versehentlichen Umschalten von Desktops unter Linux mit der Maustaste nicht behaupten kann. Da denken die Leute immer, sie hätten was kaputt gemacht oder das Programm wäre abgestürzt und wissen nicht mehr weiter.
    Zudem macht das Arbeiten mehr Spaß.
    Fenster mit Schatten kann man leichter als fokussiert erkennen.
    Und wabbelnde Menüs kann man ausschalten.
    Tolle Effekte bringen aber leider nicht so wirkich viel, wenn sie nicht in den Workflow integriert sind. Wenn das erst einmal geschafft ist, dann wird das auch eher überzeugen ;)

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Von Catonga am Sa, 2. September 2006 um 01:09 #
Wie sieht es denn bei Compiz inzwischen mit Drag&Drop in der Expose Ansicht aus?

Gibt es da schon erste versuche?

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Von Schuglitsch am Sa, 2. September 2006 um 14:59 #
Mit icewm verstecke ich seit 5 Jahren Fenster. Wie lange geht das bei Apple denn schon so?
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