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Thema: Compiz spaltet sich auf

88 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von entwicklung am Mi, 20. September 2006 um 19:59 #
"So beklagen die Entwickler von Compiz-Quinn, dass Novell und speziell David Reveman der Community keine Einblicke in die Zukunft und Weiterentwicklung von Compiz gewähren."

das ist mal wieder ein typisches beispiel dafür, dass sehr viele firmen noch nicht verstanden haben, wie man richtig opensource programme entwickelt und somit das volle entwicklerpotential ausschöpft. Novel, Sun, Red Hat uvm entwickeln zwar opensourceprojekte, aber binden die community nicht richtig ein. es hat den anschein, als ob diese angst hätten die kontrolle über ihre software zu verlieren, was meines achtens aber total unbegründet ist zumal diese gefahr bei solcher entwicklung erst recht gegeben ist. Durch dieses Verhalten wird die Entwicklung meines achtens recht stark gebremst, was man z.b an openoffice recht gut sieht, da die entwicklung hier nur so vor sich dahin kriecht.

diese Unternehmen sollten mal einen blick auch das management von ubuntu schauen, denn die haben es wirklich verstanden die community einzubinden und auch zu halten.

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    Von John am Mi, 20. September 2006 um 20:10 #
    Hm,

    dann zähle doch 'mal bitte auf, welche neuen Projekte z.Z. von der Ubuntu "Community" entwickelt werden...

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      Von iGEL am Mi, 20. September 2006 um 20:18 #
      Moin!

      Ohne irgendwie zu recherieren fällt mir da upstart ein, der neue Init-Daemon. Hinter verschloßenen Türen wird der jedenfalls nicht entwickelt, auch wenn Compiz natürlich etwas komplexer ist.

      iGEL
      PS: Mein erster Gedanke bei der News: Militärputsch jetzt auch bei Linux? ;)

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        Von entwicklung am Mi, 20. September 2006 um 20:30 #
        der menu editor alacart und automatix sind zb solche projekte. nicht zu vergessen, dass die ganzen kleinen "forks" wie zb kubuntu aus der community kommen und später offiziell aufgenommen wurden.
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          Von Rudi am Mi, 20. September 2006 um 21:20 #
          Aha: Grafische Installer und Menüeditoren für Ubuntu sind eine Entwicklung für alle Linux Nutzer ? Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein ? Die KDE Variante von Ubuntu zähle ich übrigens genauso wenig...
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            Von Rubbeldiekatz am Mi, 20. September 2006 um 21:28 #
            alacarte ist seit 2.14 offiziell in GNOME. Inwiefern hat das Ding dann ein Ubuntu-only Nutzen? Bei automatix ist der Einsatz unter anderen Distribution allerdings eher zweifelhat. :)
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              Von entwicklung am Mi, 20. September 2006 um 21:54 #
              also ersteinmal ging es mir nicht darum, dass irgendwelche anderen projekte davon profitieren, sondern darum, dass das ursprungsprojekt von den vielen freiwilligen helfern enorm profitieren kann und somit die entwicklung schneller voran kommt. dies ist bei vielen von firmen geleiteten projekten nicht der fall. hier wird hinter verschlossenen türen gearbeitet und die community nicht integriert, was dem projekt schadet.

              "Bei automatix ist der Einsatz unter anderen Distribution allerdings eher zweifelhat."
              wie man unter http://getautomatix.com/ nachlesen kann ist dieses tool mitlerweile generell für debian basierte distributionen, wobei bis jetzt ubuntu und mephis unterstützt werden. aber darum ging es mir ja eigendlich garnicht...

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              Von düse am Mi, 20. September 2006 um 22:15 #
              Nein der ist erst seit 2.16 in gnome, aber leider nur wenig nützlich, da soweiso viel zu langsam. ich wüsste auch nicht wie Travis Watkins (der Programmierer von Alacarte) mit Ubuntu oder Canonical in Verbindung steht? Alacarte, dass damals noch smeg hiess, wurde erst am 3. Juni, 2005 in Ubuntu aufgenommen. Hört also doch auf hier solchen Unsinn zu erzählen, den man mit einmal schnell-googlen als Lüge entlarvt. Es ist also mit nichten ein Projekt der Ubuntu-Community.

              Alacarte kann (bei mir zumindest) nur das System-Menü verändern, es gibt ja auch kein anderes Menü. Ob das wirklich sinnvoll ist? Sind die ".desktop"-Dateien für einen root so schwer zu verstehen?

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                Von diffusor am Mi, 20. September 2006 um 22:42 #
                > aber leider nur wenig nützlich, da soweiso viel zu langsam

                ja, er ist beim starten leider nicht der flotteste, aber als wenig nützlich kann man ihn deswegen nicht bezeichnen. er ist nun mal der umfangreichste menü editor für gnome. das träge starten kann man auch verkraften, ist ja kein tool dass 3x täglich startet, sondern eher 3x im monat.

                > Es ist also mit nichten ein Projekt der Ubuntu-Community.

                doch, wenn du nicht immer alles mit den "ubuntu ist böse" scheuklappen betrachten würdest, dann würdes du solche sachen auch anerkennen.
                es stimmt dass er sich früher smg genannt wurde, und dass der entwickler ursprünglich kein ubuntu entwickler war. doch dieser menü editor würd im rahmen der ubuntu community veröffentlich (wenn du im offizellen forum suchst, dann wirst du einen post finden in dem der entwickler der die erste version smg ankündigt und in welchem auch die entsprechenden ubuntu pakete zu finden sind). mittlerweile darf sich der entwickler auch offizell zum ubuntu team zählen.
                unterm strich sind das meiner meinung mehr als genung fakten um es als "Projekt der Ubuntu-Community" bezeichnen zu können.

                > Alacarte kann (bei mir zumindest) nur das System-Menü verändern, es gibt ja auch kein anderes Menü.

                dann machst du etwas falsch. man kann das "anwenungen" und das "system" menü verändern. dass das tool durchaus benötigt wird kannst du leicht erkennen wenn du dir einfach die kommenatre zu der news welche die gnome version - in welcher das entspechenden nautilus feature entfernt wurde - ankündigt.

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                  Von düse am Do, 21. September 2006 um 11:12 #
                  >mittlerweile darf sich der entwickler auch offizell zum ubuntu team zählen.
                  Nein darf er nicht, richtig ist er hat auch zu ubuntu beigetragen, allerdings lief das über den "summer of code" von google und nicht über canonical.
                  Nur weil eine Software im Ubuntu-Forum angekündigt wird ist sie deswegen noch keine Ubuntu-Software. Es ist durchaus üblich, dass Entwickler ihre Arbeit bei Distributoren und in Communities promoten damit die Distros nicht die Releases verpennen ;-)
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                Von Lockervomhocker am Mi, 20. September 2006 um 23:37 #
                Alacarte, dass damals noch smeg hiess, wurde erst am 3. Juni, 2005 in Ubuntu aufgenommen.
                Schönes Beispiel deines mangelnden Fachwissens. Ein Community-Projekt, welches an Tag 1 sofort als Paket verfügbar ist. o_O
                Geh doch bitte wieder Kugelschreiber Zusammenschrauben, davon verstehst du wenigstens was.
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        Von blödelwurst am Mi, 20. September 2006 um 21:12 #
        Wie putscht man bei Linux? (nur sich auf?)
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        Von Anonymous am Mi, 20. September 2006 um 22:07 #
        Upstart? Das wird sich wohl kaum verbreiten da nicht LSB konform.
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          Von niemand am Mi, 20. September 2006 um 22:46 #
          einerseits ist lsb nichts fixes, sondern wird auch weiterentwickelt. andererseits ist upstart auch zu den alten init skripen kompatibel. ich sehe darum durchaus chancen dass es bei guter umsetztung in zukünftige lsb version einfließen kann.
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            Von jan am Do, 21. September 2006 um 11:25 #
            kurzer kommentar dazu, ich habe am dienstag die knot-3 ausprobiert und ich war richtiggehend geschockt als sich mir nach geschätzten 20 sekunden das grafische x-login präsentierte. wirklich beeindruckend.
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          Von TBO am Do, 21. September 2006 um 09:58 #
          > Upstart? Das wird sich wohl kaum verbreiten
          > da nicht LSB konform.

          Wenn es gut ist und sich durchsetzt wird eben die LSB erweitert.

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          Von Martin R. am Do, 21. September 2006 um 10:18 #
          Die LSB sehen einige nicht unbedeutende Entwickler wie beispielsweise Ulrich Drepper durchaus kritisch:
          Do you still think the LSB has some value?
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    Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 07:32 #
    [QUOTE]
    Durch dieses Verhalten wird die Entwicklung meines achtens recht stark gebremst, was man z.b an openoffice recht gut sieht, da die entwicklung hier nur so vor sich dahin kriecht.
    [/QUOTE]
    Das ist so nicht richtig.

    OpenOffice wird kaum von der Community entwickelt weil die Codebasis kaum zu durchschauen ist und viel Einarbeitungszeit notwendig ist.

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      Von Liberator am Do, 21. September 2006 um 09:40 #

      Ist inzwischen aber auch nicht mehr ganz richtig - mittlerweile gibt es zu OpenOffice.org (insbesondere auch zu dessen Interna) so viel Dokumentation, dass sich wohl wochenlang allein mit dem Durcharbeiten der Developer-Dokumentation beschäftigen kann. (Siehe auch die Vorträge der OpenOffice.org-Konferenz vor ein paar Tagen.)

      Ändert natürlich nichts daran, dass OpenOffice.org, genau wie die Mozilla-Projekte, Code-Monster sind, die z.B. jeweils eigene äußerst umfangreiche (und umständliche) Runtime-Objektmodelle ausgerechnet auf Basis von statisch typisiertem C++ implementieren. Bei beiden Projekten hätte man wohl *erheblich* Code und Komplexität einsparen können, wenn z.B. damals schon Objective-C eine kommerziell akzeptierte Alternative auch für andere Plattformen neben NextStep/MacOS X gewesen wäre. Leider hat sich Objective-C auch heute noch nicht wirklich kommerziell etablieren können, trotz seiner offensichtlichen Vorteile im Bereich dynamisch gelinkter Frameworks.

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Von Entwickler am Mi, 20. September 2006 um 20:52 #
solange es keine gescheiten Grafikkartentreiber in der Stabilitätsklasse wie unter Windows gibt. Neue Karten unter Linux? Erst mal vor der Treiberinstallation 10 Stossgebete zum Hersteller, 10 zum St. IGNUcius und eines zum Papst. Danach 3 Kreuze schlagen und X starten.... und mist abgesemmelt sammt System. Tja viel Spass mit Compiz und Co.
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    Von Sepp am Mi, 20. September 2006 um 21:13 #
    Komisch, bei mir funktioniert die beschriebene Vorgehensweise. Bist du vielleicht kein Katholik?
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    Von SvenFischer am Mi, 20. September 2006 um 21:22 #
    Halleluja,

    vor dem Essen bete ich auch immer...

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    Von Lachst du etwa? am Mi, 20. September 2006 um 21:26 #
    Deine Witze werden immer besser. Windows und Stabilität. Und du bist nicht mal rot dabei geworden.
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      Von Entwickler am Do, 21. September 2006 um 07:54 #
      Es ist ja wohl kein Geheimniss dass die Grafikkartentreiber unter Linux im Vergleich zu den Treibern unter Linux wesentlich stabiler sind und auch noch das eine oder andere Feature mehr unterstützen. Besonders negativ fällt immer wieder ATI auf, das ist kein Geheimnis, schau mal in entsprechende Foren, die selben Beschwerden wurden auch schon auf prolinux diskutiert. Wer die miese Treibersituation bez. der Grafikkarten unter Linux leugnet ist ein Schönredner und Ignorant.
      Was die Stabilität von Windows angeht, seit W2k ist Windows sehr stabil. Jedenfalls ist mir dort noch nicht die Kiste abgeschmiert weil ich einen neuen Treiber, egal ob Grafik, Capturebox, Digicam,... installiertem unter Linux schon öfters. Da kackt dann schon mal X ab und reisst das ganze System mit, dank der 'tollen' Treiber für die ATI-Karte.
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        Von Pffft... am Do, 21. September 2006 um 09:04 #
        Mhmmm. Logik solltest du nochmal üben.
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        Von Liberator am Do, 21. September 2006 um 09:51 #

        Windows XP... ist das nicht das System, wo man (sowohl mit NVIDIA- als auch mit ATI-Grafikkarten) stundenlang basteln muss, um bei Mehrschirmbetrieb mehr als 60 Hz auf beiden Monitoren hinzubekommen? (Insbesondere, wenn man -wie im professionellen Umfeld durchaus noch üblich- BNC-Grafikkabel benutzt?) Und wo ein DirectX-Spiel dann trotzdem wieder dauerhaft auf 60 Hz zurückschaltet (und die Anti-Flimmer-Bastelei dann wieder von vorne beginnt)? ;)
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          Von Jupp am Do, 21. September 2006 um 17:08 #
          Nein , Windows ist das System , wo ich die neue Version (die man ehh net braucht)
          nicht auf mein System ( AMD64 3200 , ~1,5 GB Ram ) nicht komplett installieren kann,
          da meine GF 3 TI200 schon veraltet ist ( hat damals ja nur ~520 Taler gekostet).
          Ich muss sie ja wohl irgendwann sinnfrei trotz excellenter Arbeitsweise und Leistung
          entsorgen, da entweder der Treibersupport oder der Support fuer das aeltere OS
          eingestellt wird. :(
          Soviel dazu..

          bye

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        Von kimo am Mo, 25. September 2006 um 00:55 #
        >"Da kackt dann schon mal X ab und reisst das ganze System mit"

        Passiert nicht nur Dir, auch ich habe solche Probleme (seit aktuelleren Kernel 2.6 Versionen) häufig wenn ich denn bttv-Treiber verwende. Und ein paarmal auch wegen ReiserFS. War früher nie der Fall. Scheinbar sollte man seine Distri nicht aktualisieren, sondern immer den gleichen alten Kernel und Programme gebrauchen...

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        Von Markus am Di, 28. November 2006 um 18:19 #
        >Was die Stabilität von Windows angeht, seit W2k ist Windows sehr stabil.

        Nene, das lass ich hier so nicht gelten. Schon mal mit USB keys gerabeiten? Da ist W2k recht Schrottig. Bluescreen kommt oft.

        Des weiteren, ja, ATI ist Schrott.. Leider.... Bin jetzt viele Jahre bei ATI gefahren und dank ihrer Politik gegenüber Linux wird jetzt wieder auf NVIDIA umgestellt. Und hier rede ich nicht von 50 Euro Karten, nene, ich bin voll der gamer und kaufe TEURE.. Das dürfte ATI also noch recht wehtun.. Tja, ist ihnen aber sicher egal.. Firmen sind im generellen sehr gleichgültig gegenüber dem was die Kunden machen...
        Lustiges Beispiel, das mich zu dieser strategischen Einscheidung gebracht hat (entscheide mich nicht vom hören sagen)
        Habe den Kooraa 3D desktop auf ganzen 8 Systemen ausprobiert... 7 davon waren ATI... neue karten, alte karten, mittelalte...
        auf der EINZIGEN Kiste wo es funktioniert hat, das war die mit der NVIDIA karte... ohne Treiberinstall wohlgemerkt... tja...
        Unterstütze nicht gerne dem Marktführer, weil die eh meistens zu teuer sind. aber in dem Fall, muss ich mich beugen...

        Möchte mich nicht noch 4 Jahre mit ATI treibern rumärgern... Der Linux Desktop ist bei mir keine Utopie mehr, sondern seit rund 3 Jahren realität.. nun mit gut funktionierendem 3D Desktop.. Manno, das Ding ist geil... ;-)

        Und beim Arbeiten kann man soooo cool angeben.... Leute laufen hintern einem durch, Arbeitskollegen und man kurz, ganz unschuldig und "zufällig" am Würfel gedreht (in compiz) und sofort kommt das "was .... ist den das?"
        Kommt näher....
        Ich: "Ahh, das ist der neue Linux 3D Desktop...."
        Grosses staunen, sowas hat man noch nie gesehen... es gibt nichts unter Linux was bisher soviel Neid hervorgebracht hat bei der Windows Professionalität im Haus....
        "Kann ich das auch haben?"
        Ich: "Nein, das läuft nur auf Linux!"

        Und das noch bevor irgendjemand Vista in den Händen halten kann.. Hihih, DAS ist der Beweis dass Linux Windows schon überholt hat... auf dem DESKTOP!!!

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    Von Sascha am Mi, 20. September 2006 um 23:08 #
    Jo ich bete auch aber weder zu Jesus noch zum christlichen Gott. Allerdings hatte ich das bisher beim Einsatz der NVidia Treiber noch nicht nötig. Zumal seitdem ich bei Ubuntu die Treiber bequem via APT installieren kann.

    Grüße
    Sascha

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    Von SiO2 am Do, 21. September 2006 um 10:23 #
    Ich hab mir jetzt ne Grafikkarte geholt, Unter Linux läuft sie Astrein, unter w2k Flackertz das Bild manchmal, als ob jemand am Stecker wackelt (unter X ist es noch _nicht_einmal_ passiert). Soviel zu Graka und Win.

    SiO2

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      Von Entwickler am Do, 21. September 2006 um 13:44 #
      Dann probier mal alle Features deiner Karte aus und heule weil es
      a) unter Linux keinen Treiber gibt
      b) Wenn es einen Treiber gibt er nicht alles unterstützt
      c) Der Treiber völlig verbuggt ist

      Euer Leugnen ist geradezu lächerlich. Die Foren sind voll von Postings wegen der miesen Treibersituation bez. Grafikkarten, das sagen selbst eingefleischte Linuxfans. Aber hier sind wieder nur die Kinder unterwegs die keinen Plan haben oder irgendwelche Spinner die sich krampfhaft die schlechte Situation schönreden, denn Linux ist ja per Definition besser, gelle?

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        Von berd am Do, 21. September 2006 um 14:12 #
        bis auf den unhöflichen Ton muss ich Dir leider recht geben
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        Von moi am Do, 21. September 2006 um 16:22 #
        Mein Gott, wie primitiv....

        Kann es denn nicht einmal ohne Beleidigungen und Giftspritzerei abgehen?

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        Von martin am Do, 21. September 2006 um 23:30 #
        Ja, ich weiß auch nicht. Der 3D-Treiber-Support ist unter aller Kanone, dass ist eigentlich bekannt (wenn überhaupt Treiber, dann nur für x86). Da hilft kein Leugnen, die proprietären Treiber sind Schrott. Intel ist mit seinen OS-Treibern ein löbliches Vorbild, am schlimmsten ist ATI.
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        Von Markus am Di, 28. November 2006 um 18:28 #
        >Dann probier mal alle Features deiner Karte aus und heule weil es>
        >a) unter Linux keinen Treiber gibt
        >b) Wenn es einen Treiber gibt er nicht alles unterstützt
        >c) Der Treiber völlig verbuggt ist

        Ok, interessant. Zuerst mal: Du hast recht! Ohne Ironie...
        Leider ist das so.. Und warum?
        Weil die GraKa Firmen scheisse sind... sorry den Ausdruck... sie nehmen Linux einfach nicht ernst, auf dem Desktop...
        Sie sagen: "Ok, da gibt es 0.004% die Linux auf ihrem Desktop laufen lassen, für die machen wir keinen Aufwand"
        Und irgendwie haben sie recht... Schau mal in der Serverwelt, da kann sich es KEIN HW hersteller leisten, nicht auch jedes Raid, jede Karte, jedes SAN zu unterstützen... weil Linux da schon massivst verbreitet ist...
        Und jetzt kommt der Desktop dran, aber im Moment sind wir noch nirgendwo... Aber was solls, zum gamen nimmt man eh Windows, da ist es ideal dafür, ein Spielzeug eben (ich arbeite sehr sehr gerne mit Linux, weil XP sooo schrottig ist, HÄÄÄÄÄÄNNNGER....... laaaaama.... Virenschutz killt die ganze Produktivität...reinistall.... reboot-o-rama.... klingt vertraut?)
        Ubuntu.. hallo, kannte ich ja bisher gar nicht, installiert schneller und mit weniger Fragen als XP... und unterstützt mehr HW ohne einen Treiber zu installieren und bietet mehr Funktionalität als XP... wieder: von haus aus, extra Zeugs installieren gilt nicht...
        Ich bin sehr erstaunt über wie einfach das geht... und je länger je mehr werden wir Linux Desktops sehen, in Firmen und zuhause... teilweise von Leuten die nichts mit Viren haben wollen, die Kiste nur zum surfen und mailschreiben und Briefschreiben verwenden... das kann man mit Ubuntu, gleich nach dem installieren, total gratis und franko... Totalaufwand? 30 mins... interaktion? Nun, Usernamen und Hostnamen muss man angeben...
        bei XP? wüst.... aktivieren... serial nummer von Office rauskramen... etc...
        Und erstaunlich genug, muss man noch dafür zahlen.. Das OS der Zukunft wird nichts mehr kosten, das kommt garantiert. Weil nämlich kein Mensch sich schert, was das OS macht... das OS macht GAR NICHTS.. man schaue mal einen nackten XP Install an, da kann man gar nichts damit anfangen...

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Von Lyonel am Mi, 20. September 2006 um 21:17 #
Hört sich so an als ob man dann bald auch mit KDE in den "ungetrübten" Genuß von XGL kommt?!
Würde mich jedenfalls sehr darauf freuen.
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    Von SebX am Mi, 20. September 2006 um 21:55 #
    Funktioniert jetzt schon.
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    Von wosch am Mi, 20. September 2006 um 23:20 #
    Das hatte mich bisher auch von Compiz abgehalten und trotzdem hatte ich es probiert und musste zig Pakete nachinstallieren, nur damit ich die gnome-Abhängigkeiten erfülle und war schon sauer, aber die neueste Quinn-Version läuft super bei mir.
    Viel stabiler als ich erwartet habe und mit weniger Fehlern, aber ein paar Kleinigkeiten stören schon noch, so habe ich nach dem Start ein bisschen Chaos. KMix und Powersave starten, direkt nach dem Start, im Fenster ohne Fensterdekorationen und Kopete ist wohl gestartet, aber nirgends zu sehen. Trotzdem ist der Quinn-Fork spitze, weil erst der bei mir richtig funktioniert und inzwischen aller gnome-Ballast weg ist.
    Für KDE-Nutzer jedenfalls ein Riesenschritt.
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Von Kai F. Lahmann am Mi, 20. September 2006 um 21:36 #
"Unter anderem hat das Projekt alle Abhängigkeiten von GNOME in Compiz entfernt und setzt anstatt auf gconf auf eine separate Konfigurationsdatei. Ferner wird für die Konfiguration von Compiz nicht mehr gconf-editor benötigt, sondern eine separate Applikation »csm«." - jo, tolle Verbesserung, für jeden Scheiß das Rad neu zu erfinden. Natürlich wird man jetzt wieder, spätestens wenn man etwas tiefer fummeln will, zum gedit, nano, mcedit o.ä. greifen müssen und Variablen ändern müssen, deren Namen man zufällig bei google findet - HURRA!
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    Von energyman am Mi, 20. September 2006 um 21:48 #
    Anstatt daß man auf einem 'jungfräulichen', weil gnome-freien System 25 Abhängigkeiten installieren muß, nur damit gconf und gconf-editor (nennt es doch gleich registry und regedit, wäre wenigstens ehrlich), laufen, braucht man bei 'beryl' nur noch csm.

    Der Aufwand und die Menge installierten codes nimmt rapide ab.

    Eine gute Sache.

    Niemand, bis auf David, kann was dafür, daß compiz auf das gnome-Pferd setzt. Und niemand, außer den gnomianern kann etwas für die fürchterliche Fehlentwicklung namens 'gconf' und 'gconf-editor'.

    Diesen Ballast loszuwerden war der richtige Schritt.

    Schade, daß er nicht schon viel früher getan wurde.

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    Von catdog2 am Mi, 20. September 2006 um 21:58 #
    Ich finds gut, wenn unnötige abhängigkeiten wegfallen. Nicht jeder, der einen 3d-Desktop will, will gnome benutzen.


    >spätestens wenn man etwas tiefer fummeln will, zum gedit, nano, mcedit o.ä. greifen müssen und Variablen ändern müssen,

    Das ist unter linux so üblich. Wenn du klikibunti haben willst, geh zum Marktführer.

    >deren Namen man zufällig bei google findet - HURRA!

    oder beim geziehlten durchblättern der manpage. ;-)

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    Von Henning Rogge am Mi, 20. September 2006 um 22:16 #
    Bisher kann csm genau das was GConf auch geleistet hat, allerdings wird es in übersichtlicherer Form angeboten. Jede noch so kleine Variable kann eingestellt werden.

    Aber schon jetzt ist CSM wesentlich angenehmer zu benutzen als die Gnome-Registry es jemals war.

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      Von Friedefreudeeierkuchen am Mi, 20. September 2006 um 23:43 #
      Achja und csm als GUI Werkzeug hätte nicht alle gconf Werte bearbeiten können? Kennst du Dieter Nuhr? ^^
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      Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 07:40 #
      > Bisher kann csm genau das was GConf auch geleistet hat, allerdings wird es in
      > übersichtlicherer Form angeboten. Jede noch so kleine Variable kann eingestellt werden.

      Das ist mit Verlaub völliger Unsinn.

      Nehmen wir einmal an du bist Distributor und willst deine eigene Distribution erstellen die ihre eigenen GUI Konfigurationswerkzeuge mitbringen will unter der sich alles unter einem Guss konfigurieren läßt, dann bist du mit csm bzw. deren neue Konfigurationsdatei aufgeschmissen, weil csm läßt sich nicht in deine GUI integrieren und für die Konfigurationsdatei brauchst du einen neuen eigenen Parser.
      Am Ende kommt dann bei deiner einheitlichen Konfigurationsoberfläche für die ganze Distribution so ein Wulst wie Yast heraus.

      Bei GConf brauchst du wenigstens nur eine Konfigurtionsschnittstelle um ALLE Anwendungen von deinem Distri GUI Konfigurationssystem aus konfigurieren zu können, die GConf verwenden.

      Der Königsweg wäre natürlich Elektra gewesen.
      Aber siehe dazu weiter unten in meinem anderen Posting.

      Ich gebe Kai F. Lahmann Recht.
      Es ist wieder ein neues Rad zuviel am Wagen.


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        Von moi am Do, 21. September 2006 um 16:35 #
        Keines der Programme, die ich nutze, greift auf gconf zurück. Und das finde ich auch ganz gut so. Mit Compiz-Quinn und CSM hat man wenigstens die freie Wahl des Desktops, ohne unnötige Abhängigkeiten laufen zu lassen.
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    Von thtde am Mi, 20. September 2006 um 22:22 #
    Ich habe auch nicht verstanden, warum die nicht einfach Elektra genommen haben.
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      Von ... am Mi, 20. September 2006 um 22:32 #
      Da ich frühzeitig mit Xgl und Compiz gespielt habe musste ich nach jahrelanger kde nutzung auf gnome wechseln.
      Ich häts nie gedach, aber ich bleibe bei gnome, kommt mir irgendwie viel schneller und nicht so überladen vor (rein subjektiv versteht sich!)
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        Von Amp am Mi, 20. September 2006 um 23:21 #
        KDE kam dir vielleicht in der komplett-Variante langsam vor. Hier läuft jedoch ein pfeilschnelles und nicht überladenes split-KDE mit compiz-quinnstorm und ich bin echt begeistert. Suche grade alle alten gnome-Abhängigkeiten, um die zu löschen. Das macht richtig Spaß (Ich mag gnome wirklich nicht) :D
        0
        Von energyman am Do, 21. September 2006 um 03:43 #
        ein Fall von Selbsttäuschung.

        Gnome ist langsamer und verbraucht mehr Speicher als KDE.

        Ist leider so. Die Jungs haben gnome gekonnt gegen die Wand gefahren.

        • 0
          Von DerZerstörer am Fr, 22. September 2006 um 01:58 #
          Aber auch nur in deinem Kopf ! Vom Ressourcenverbrauch und der Geschwindigkeit her, tut sich bei Gnome vs. KDE nicht viel, aber
          wenn man ein Stein schmeißen will, findet man auch ein.... egal worauf.
      0
      Von Sascha am Mi, 20. September 2006 um 23:20 #
      Elektra das war doch das Teil das ähnlich wie die Windows Registry ist die Konfigurationen in XML-Dateien speichert? Da ich auch mal gerne händisch in Konfigurationsdateien herumschraube sag ich da nur *Nein Danke!*

      Grüße
      Sascha

      • 0
        Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 07:43 #
        > Elektra das war doch das Teil das ähnlich wie die Windows Registry ist die
        > Konfigurationen in XML-Dateien speichert? Da ich auch mal gerne händisch in
        > Konfigurationsdateien herumschraube sag ich da nur *Nein Danke!*

        Oh Herr, bitte mehr Kompetenz für Sascha!

        @ Sascha
        Informiere dich noch einmal gründlich über Elektra, du scheinst nämlich nicht zu wissen
        wie Elektra funktioniert und aus was es besteht.

        0
        Von elektra am Do, 21. September 2006 um 13:10 #
        > ... wie die Windows Registry ...
        Falsch. Es gibt viel Backends.
        > ... Konfigurationen in XML-Dateien ...
        Falsch. XML ist nur das Austauschformat.
        > ... händisch in Konfigurationsdateien ...
        Geht auch mit Elektra.
    0
    Von Sascha am Mi, 20. September 2006 um 23:13 #
    Also ich finde es sehr gut das man sich Unabhängiger von Gnome macht! Zwar nutze ich Gnome aber würde viel lieber Compiz mit einigen wenigen Panels etc. dazu ohne Gnome verwenden. Genau das dürfte aber umso besser möglich sein umso selbstständiger Compiz bzw. der neue Fork ist.

    Grüße
    Sascha

    • 0
      Von Kai F. Lahmann am Do, 21. September 2006 um 14:10 #
      Dir ist aber schon klar, dass das für dich (und alle anderen GNOME-Nutzer oder Leute, die auch nur ein einziges GNOME-Programm nebenbei laufen haben) nur bedeutet, dass sie jetzt neben gconf noch dieses "csm" im RAM haben? Jedes Programm, dass mal wieder meint, das Rad neu zu erfinden, bewirkt nichts anderes, als dass man mehr RAM verbraucht. Es gab doch hier erst vor kurzem einen Artikel der zeigte, dass man am wenigsten RAM braucht, wenn alle genutzten Programme auf den gleichen Libs basieren. Dass das ganze in der dort genannten Form nicht praktikabel ist, ist ein anderer Punkt, wird aber durch solche Änderungen wie diese nur verschlimmert. Hier wurde doch nur gconf neu erfunden, damit es nicht mehr gconf heißt, sondern csm (winzige Designverbesserungen machen zigfache Redundanz auch nicht besser). Was für ein Scheiß bei soetwas rauskommen kann, sieht man wunderschön, wenn man mal auf die unverschämte Idee kommt, cups-pdf benutzen zu wollen. Die Eigenpfusch-Druckdialoge von OpenOffice (der zur Not noch woanders eine PDF-Funktion hat) und Firefox (das Ding ist sowieso das allerletzte) können damit nichts anfangen. Daneben gibt es die Druckdialoge von GNOME bzw. KDE, wo sich mal ein paar Entwickler hingesetzt haben, die sich eben NUR mit einem Druckdialog beschäftigen (Vermeidung von Redundanzen) - und siehe da: das Ding kann damit umgehen. Es gibt einfach keinen Vorteil derartiger Eigenbauten. Die angeblichen Argumente, man würde auf der Festplatte platz sparen (als ob 1MB so relevant sind, größer ist libgnomeprint nicht!), ist ziemlich absurd: irgendwoher muss der eigenhau-Dialog ja auch kommen. Und wenn es den dann gleich 20 mal gibt, braucht es eben mehr Platz, solange er auch nur 1/20 der Größe von libgnomeprint hat. Sinngemäß das gleiche gilt nebenbei auch für die Abhängigkeiten, denn auch diese sind ja nicht sinnlos erfunden, sondern dienen dazu, Funktionen, die gebraucht werden, bereitzustellen.
      • 0
        Von moi am Do, 21. September 2006 um 16:41 #
        Dir ist aber schon klar, daß Leute, die kein Gnom benutzen, bislang immer dieses gconf im RAM haben, wenn sie Compiz benutzen wollen? Und das benutzt sicher nicht viel weniger RAM ;)
        • 0
          Von Gnome is people am Do, 21. September 2006 um 18:40 #
          Klar. Anstatt gconf im ram hat man nun csm. Irgendwand will csm leute auch neue funktionalitäten einbauen, weil gconf das kann -> noch mehr ram, bis der verbrauch auf gleichen level wie gconf. Wo ist denn dann der Vorteil?

          Meine Theorie: Das Projekt wird nur gegründet, weil die jungs gnome hassen. Aus Hass entsteht, zum Glück, selten was gutes

          • 0
            Von my2cent am Fr, 22. September 2006 um 03:37 #
            Wozu dieses gconf-Geraffel mit all seinen Abhängigkeiten, wenn man auch gut darauf verzichten kann? Bin jedenfalls froh künftig keine dutzend an Paketen zu installieren zu müssen nur um compiz ein paar simple Konfigurationen lesen zu lassen.
        0
        Von energyman am Do, 21. September 2006 um 19:11 #
        da es viel mehr Leute gibt, die KEIN gnome benutzen, als Gnome-Nutzer, ist das wohl egal, wie es denen geht.

        Außerdem können gnome-Nutzer immer noch den orginalen compiz benutzen. Es zwingt sie ja niemand Beryl zu nehmen. Oder?

        >Es gab doch hier erst vor kurzem einen Artikel der zeigte, dass man am wenigsten RAM braucht, wenn alle genutzten Programme auf den gleichen Libs basieren.

        stimmt. Der Artikel zeigte auch, daß KDE viel weniger Speicher verbraucht, als gnome. Wenn es dir also um Speicherlast geht, benutzt du eh kein gnome. Dann ist es auch sinnvoll, kein gconf und anderen gnome-Kram zu benutzen.


        Außerdem, wieviel reine gnome-Programme gibt es denn?

        Die meisten sind doch nur gtk-Apps mit OPTIONALER gnome-Abhängigkeit. Bis auf vielleicht nautilus. Aber wer will den schon benutzen?

        Also, baust du von Anfang an ohne gnome-Abhängigkeiten, sparst du immens Platz auf Platte und im Ram. Dann will man aber nicht, daß irgendein WM halb gnome reinreißt, nur damit 'gconf' und 'gconf-editor' funktioniert.

0
Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 07:28 #
[QUOTE]
Ferner wird für die Konfiguration von Compiz nicht mehr gconf-editor benötigt, sondern eine separate Applikation »csm«.
[/QUOTE]

Prima, also ein weiterer Parser, ne weitere Eigenwurst und neue Bugs im neuen Confiparser, das wieder zu nichts kompatibel ist als zu sich selbst.

Die hätten lieber auf eine bestehende Konfigurationsbasis setzen sollen,
3rd Party Entwickler werden es jetzt schwer haben, wenn sie z.B. zur besseren Integrierung in ihre Distribution eine eigene Konfigurationsoberfläche für diesen Compiz Fork schreiben wollen.

Mit Elektra wäre das nicht passiert.
Ein Konfigurationssystem aus einem Guss.

  • 0
    Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 10:01 #
    Ich habe mir gerade mal ein paar Screenshots zu Elektra angesehen (http://freshmeat.net/screenshots/45092/48188/), das sieht doch genau so grauenhaft wie GConf aus. Das hat nichts mit einer GUI zum Konfigurieren zu tun, das ist wie GConf ne Kopie der Windows Registry.

    CSM ist erst eine frühe Alpha, daraus wird sich (zumindest ist das geplant) ein Tool entwickeln mit dem man Compiz gut konfigurieren kann. Compiz hat schon jetzt so viele Settings das ein Tool wie GConf dafür einfach unbenutzbar wird.

    • 0
      Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 10:14 #
      > Ich habe mir gerade mal ein paar Screenshots zu Elektra angesehen
      > (http://freshmeat.net/screenshots/45092/48188/), das sieht doch genau so grauenhaft wie
      > GConf aus. Das hat nichts mit einer GUI zum Konfigurieren zu tun, das ist wie GConf ne
      > Kopie der Windows Registry.

      Ähm räusper, ich glaube du hast das mit Elektra und wie so ein System arbeitet noch nicht ganz verstanden.

      Nimm mal GConf als Beispiel und schau dir den Einstellungsdialog von Evolution an.
      Wenn dir das auch nicht auf die Sprünge helfen sollte,
      dann kannst du mich noch einmal fragen, ich werde es dann ausführlich beantworten, versprochen.
      Aber vorher lass ich dich nochmal selber darüber nachdenken.


      > CSM ist erst eine frühe Alpha, daraus wird sich (zumindest ist das geplant)
      > ein Tool entwickeln mit dem man Compiz gut konfigurieren kann.

      Oh toll, aber darum geht es nicht!
      Die Konfiguration von Compiz muß auch mit so Sachen wie einem Distri internen Yast leicht konfigurierbar sein und da hilft dir CSM überhaupt nicht weiter.

      • 0
        Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 10:21 #
        Ich bezweifle das Suse gewillt ist so viel Arbeit in Yast zu stecken um Compiz komplett aus Yast konfigurierbar zu machen. Compiz (Quinnstorm) hat einige Zeit mit GConf gearbeitet und am Anfang ging es ganz gut. aber die Anzahl der nötigen Optionen ist einer GConf-artigen GUI einfach über den Kopf gewachsen.

        Soweit ich weis gibt es ein paar User die überlegen ob sie GConf als Backend für CSM nutzbar machen können, mehr als ein "hätte gerne" ist bisher aber nicht daraus geworden.

        Zu Evolution kann ich nicht viel sagen da ich es nicht kenne und nicht plane es zu installieren da es mir viel zu viele Gnome spez. Dinge fordert.

        Weg von Gconf war meiner Meinung nach einfach schonmal der richtige Schritt da es Compiz von Gnome löst und auf einer breitere Basis stellt. Ob es für die Settings irgendwann noch andere Backends geben wird kann ich mom. nicht sagen, aber der Backend (momentan CSM) ist ja auch nur ein Plugin für Compiz. Es spricht nichts dagegen das jemand ein neues GConf oder ein Elektra Plugin schreibt und automatisch werden alle Plugins dort ihre Daten speichern.

        • 0
          Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 10:46 #
          > Ich bezweifle das Suse gewillt ist so viel Arbeit in Yast zu stecken um Compiz
          > komplett aus Yast konfigurierbar zu machen.

          Solange Suse einen eigenen Parser schreiben MUSS, nur um die Compiz Konfigurationsdatei bearbeiten zu können, werden die Suse Leute viel Arbeit in Yast stecken müssen.
          Das ist genau das Problem, welches diese CSM Eigenwurst momentan hervorruft und durch so etwas wie Elektra sehr leicht beseitigt werden könnte.

          Genau dieser Sachverhalt, diese Kompliziertheit und der notwendige Aufwand eigene angepaßte GUIs liefern zu können, ist ja genau das, was mit Elektra behoben werden soll.
          Du müßtest daher also eigentlich ein Befürworter von Elektra sein.

          > aber die Anzahl der nötigen Optionen ist einer GConf-artigen GUI einfach über den Kopf gewachsen.

          Dir ist definitiv nicht klar das GConf eine LowLevel GUI für absolute Ausnahmefälle ist, daher auch dein Einwand das GConf zu kompliziert für den normalen Benutzer sei.
          Aber, deine Befürchtungen sind vollkommen unbegründet.
          Denn genauso wie du Evolution niemals mit GConf konfiguierst, würdest du Compiz nie mit
          diesem Elektra GUI Editor konfigurieren, aber dennoch arbeitet unter der Haube von Evolution GConfig und so würde auch bei Compiz unter der Haube Elektra arbeiten.

          > Weg von Gconf war meiner Meinung nach einfach schonmal der richtige Schritt da es
          > Compiz von Gnome löst und auf einer breitere Basis stellt.

          Du wirst mit CSM niemals eine Konfigurationsgui bekommen, die sich nahtlos in KDE oder Gnome, oder XFCE oder Suses Yast, oder Ubunutus XY oder ... einfügt.
          Genau das ist ja der Haken von CSM und der Grund der für Elektra spricht.

          Elektra ist eine wohl definierte und standardisierte Konfigurationsbasis
          die zustäzlich auch noch eine standardisierte Schnittstelle liefert um
          vereinheitlicht auf diese Konfigurationsbasis zugreifen zu können.
          Und damit, dank dieser vereinheitlichten Schnittstelle, wird es ein Kinderspiel
          eine an KDE, Gnome, XFCE, YAST etc. optimierte und angepaßte GUI für den Endnutzer zu bekommen.
          Genau das ist Elektra!


          CSM dagegen kann höchstens nur an eine einzige Desktop Umgebung angepaßt werden.
          Schreibst du CSM in QT und paßt es an KDE an, dann läßt es sich nicht mit
          der GNOME Human Interface Guidelines (HIG) vereinbaren und es sieht auch nicht so aus,
          wie typische Gnome Programme die GTK verwenden.
          Umgekerht ist es genau das gleiche Problem.
          Paßt du CSM an Gnome an, dann wird es niemals der HIG von KDE entsprechen und sich auch nicht in das Theme von KDE nahtlos einfügen, da es dann ja mit GTK programmiert werden würde.

          Tja und jetzt wirst du sicher sagen das man ja für jeden Desktop eine eigene GUI schreiben kann.
          Richtig, aber für jede dieser GUI mußt du dann noch einmal und noch einmal
          einen eigenen Parser schreiben der die Konfigurationsdatei überhaupt bearbeiten kann und
          genau das fällt mit Elektra weg.

          • 0
            Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 10:55 #
            Du wirfst da zwei Sachen zusammen die nicht zusammengehören (ist zum guten Teil auch meine Schuld weil ich den Unterschied nicht klar gemacht habe).

            das Compiz-Plugin CSM hat keine GUI, es sorgt für eine zentrale Ablage der Konfigurationsdaten aller Compiz Plugins.

            dazu gibt es eine Applikation namens CSM welche mit Compiz kommuniziert um dem User eine einfache GUI zum ändern der Daten zu bieten.

            Es sollte nicht viel arbeit sein das Plugin CSM durch ein alternatives Elektra Plugin zu ergänzen so das die Ablage der Daten der Compiz-Plugins dann dort passiert.

            CSM (die Applikation) steuert Compiz übrigens über das DBus-Plugin in Compiz.

            Theoretisch (bin mir nicht sicher) müßte die Applikation CSM auch laufen wenn statt dem CSM-Plugin ein anderes läuft.

            • 0
              Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 11:11 #
              > das Compiz-Plugin CSM hat keine GUI, es sorgt für eine zentrale Ablage der
              > Konfigurationsdaten aller Compiz Plugins.

              Dann stellt dieses Compiz-Plugin CSM System also so etwas wie Elektra da,
              nur halt im kleinen und stark vereinfacht und auch nur im eigenen Raum innerhalb Compiz.

              > dazu gibt es eine Applikation namens CSM welche mit Compiz kommuniziert
              > um dem User eine einfache GUI zum ändern der Daten zu bieten.

              Ok, das ist dann also unsere GUI für den Benutzer.

              > Es sollte nicht viel arbeit sein das Plugin CSM durch ein alternatives Elektra Plugin
              > zu ergänzen so das die Ablage der Daten der Compiz-Plugins dann dort passiert.

              Ok, aber jetzt ist die Frage, warum hat man das nicht gleich von Anfang an gemacht?
              Warum wurde eine eigene Konfigurationsdatebasis die nur innerhalb Compiz funktioniert neu erfunden?

              > CSM (die Applikation) steuert Compiz übrigens über das DBus-Plugin in Compiz.

              Heißt das also, wenn man mal eine eigene GUI schreiben will,
              daß man dann über DBUS, Compiz einheitlich konfigurieren kann?

              > Theoretisch (bin mir nicht sicher) müßte die Applikation CSM auch laufen wenn statt
              > dem CSM-Plugin ein anderes läuft.

              Ja, wenn du das CSM-Pluing durch Elektra ersetzt und dann die Applikation CSM auf die Elektra Schnittstelle zugreifen läßt sollte das funktionieren.

              • 0
                Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 11:26 #
                > Dann stellt dieses Compiz-Plugin CSM System also so etwas wie Elektra da,
                > nur halt im kleinen und stark vereinfacht und auch nur im eigenen Raum innerhalb Compiz.

                Weniger noch. Das CSM Plugin stellt nur für Compiz die Möglichkeit zur Verfügung Daten persistent zu speichern. Es kommuniziert nur mit Compiz, nicht mit anderen Programmen. Das geschieht über DBus.

                > Ok, aber jetzt ist die Frage, warum hat man das nicht gleich von Anfang an gemacht?
                > Warum wurde eine eigene Konfigurationsdatebasis die nur innerhalb Compiz funktioniert neu erfunden?
                1.) Weil Compiz ein sehr schnelles Projekt im Alpha-Stadium ist und es def. deutlich länger gedauert hätte Elektra zu nutzen
                2.) Weil es wieder ne zusätzliches externes Programm gewesen wäre

                > Heißt das also, wenn man mal eine eigene GUI schreiben will,
                > daß man dann über DBUS, Compiz einheitlich konfigurieren kann?
                Ja. Die gesammte Steuerung und Konfiguration von Compiz geschieht (soweit ich weis) über DBus.

                > Ja, wenn du das CSM-Pluing durch Elektra ersetzt und dann die Applikation CSM auf die Elektra
                > Schnittstelle zugreifen läßt sollte das funktionieren.

                Auch so... die CSM Applikation greift ja per DBus auf Compiz zu... die hat mit dem Compiz-Plugin CSM eher wenig (außer dem Namen und das beide zur gleichen Zeit als Ersatz für GConf entstanden) zu tun.
                Glaube ich zumindest...

                Persönlich würde ich Elektra allerdings nicht nutzen da ich es für nicht sinnvoll halte alle Settings zwangsweise in ein System reinzuzwängen. Dezentrale Speicherung hat ihre Vorteile, außerdem sind Textdateien im Notfall leichter zu bearbeiten und zu sichern.

                • 0
                  Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 12:07 #
                  >> Ok, aber jetzt ist die Frage, warum hat man das nicht gleich von Anfang an gemacht?
                  >> Warum wurde eine eigene Konfigurationsdatebasis die nur innerhalb Compiz funktioniert neu erfunden?
                  >1.) Weil Compiz ein sehr schnelles Projekt im Alpha-Stadium ist und es def. deutlich länger gedauert hätte Elektra zu nutzen

                  Also das glaube ich nicht. Elektra ist sehr einfach über die libelektra Bibliothek zu benutzen.


                  >2.) Weil es wieder ne zusätzliches externes Programm gewesen wäre

                  Mag sein, aber Elektra ist ja noch recht neu und wird später sicher noch
                  von viel mehr Programmen benutzt werden, so daß es später sowieso bei beinahe jeder Distribution dabei sein wird.

                  Elektra zu nutzen hat übrigens den Vorteil das man keinen Demon benötigt.
                  Das ist bei DBus anders.

                  > Dezentrale Speicherung hat ihre Vorteile,

                  Welche sollen das gegenüber Elektra sein?

                  Um es mal allgemein auszudrücken,
                  X verschiedene Konfigurationsdateien mit ihrer eigenen Syntax, die wieder einen
                  speziellen Parser brauchen, sehe ich jedenfalls nicht als Vorteil.

                  > außerdem sind Textdateien im Notfall leichter zu bearbeiten und zu sichern.

                  Die Konfigurationsdaten in Elektra bestehen aus Textdateien.


                  • 0
                    Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 12:25 #
                    > Mag sein, aber Elektra ist ja noch recht neu und wird später sicher noch
                    > von viel mehr Programmen benutzt werden, so daß es später sowieso bei
                    > beinahe jeder Distribution dabei sein wird.

                    Oder es wird in der Versenkung verschwinden wie so viele andere Projekte.
                    Warten wir es ab.

                    • 0
                      Von Catonga am Do, 21. September 2006 um 13:42 #
                      > Oder es wird in der Versenkung verschwinden wie so viele andere Projekte.
                      > Warten wir es ab.

                      Wenn man Elektra willentlich nach dem Motto "laß erstmal die anderen ran" ignoriert,
                      wird man das wohl ganz bewußt sicher erreichen.
                      Der Spruch "Wer den Teufel gleich an die Wand malt" kommt schließlich nicht von ungefähr.


                      Anstatt also abzuwarten, wäre es angebrachter Compiz Elektra gleich beizubringen.
                      Für den Anfang kann man das ja auch über eine ./configure --enable-elektra Option regeln.

                  0
                  Von fgf am Do, 21. September 2006 um 13:23 #
                  > Dezentrale Speicherung hat ihre Vorteile
                  Welche Vorteile sind das? Was verstehst du unter dezentral?

                  > Textdateien im Notfall leichter zu bearbeiten und zu sichern.
                  Komisch, ich dachte immer Elektra unterstützt Textdateien.

          0
          Von Sebastian Greiner am Do, 21. September 2006 um 10:52 #
          Du hast nicht verstanden was Catonga Dir mitteilen wollte:
          Es geht nicht darum, dass Du in GConf rumfummelst, sondern dass Du ein Tool wie gset-compiz benutzt und dieses in der GConf- oder Elektra-Datenbank/Config/XML-Datei (wie auch immer die Daten endgültig auf der Platte liegen) die Einstellungen vornimmt. csm hätte EXAKT genauso aussehen können und EXAKT die selbe Funktionalität haben können und trotzdem auf GConf oder Elektra basieren können. Dadurch dass die Schnittstellen zu GConf oder Elektra aber eindeutig definiert sind, hätten Distributoren die Möglichkeit Ihre Config-Tools ganz easy mit Compiz-Unterstützung auszustatten.
          Auch wenn ich als KDE-User die Abhängigkeiten, die für XGL mitinstalliert werden mussten, nicht mag, so würde ich die Idee eines systemweit einheitlichen Konfigurationssystems begrüßen.
          • 0
            Von Henning Rogge am Do, 21. September 2006 um 11:01 #
            Compiz kann komplett per DBus konfiguriert werden, was ebenfalls ein Standard ist (und in KDE4 sogar DCOP ersetzen wird). Zumindest ist dies der Fall seitdem der GConf Backend durch zwei Teile ersetzt wurde, die "Settings-Ablage" CSM und die "Fernsteuerung" DBus ersetzt wurde.
      0
      Von Kai F. Lahmann am Do, 21. September 2006 um 14:13 #
      das einzige, was diese Dinger mit der Windows-Registry gemeinsam haben, ist dass es eine gemeinsame API gegenüber den Programme gibt, um die Variablen zu ändern und auszulesen. Die Windows-Registry schleppt aber unzählige Probleme mit sich rum, die diese Tools alle nicht haben, allen vorran das es eine riesige Binärdatei ist (mag schneller sein, ist dafür aber extrem anfällig und ohne "Notreperaturmöglichkeit") und dass die Keys willkürlich abgelegt werden können (und auch wirklich werden).
      • 0
        Von energyman am Do, 21. September 2006 um 19:17 #
        'diese Dinger' haben noch mehr mit der registry gemein:

        völlig unübersichtlich

        kryptische, nichtsagende 'Schlüssel' deren Werte man irgendwie herleiten muß (weil Information gibt es nicht)

        wenn man Fehler macht, gibt es keinen Weg zurück.

        Das es keinen 'save' und 'restore' oder 'undo' Knopf gibt, sondern jeder Furz direkt übernommen wird, macht es nur noch schlimmer.

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