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Thema: Petition für freies CDE

51 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von sulu am Mo, 16. Oktober 2006 um 10:31 #
Kein Motiffffffffff
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    Von TBO am Mo, 16. Oktober 2006 um 11:08 #
    Man könnte sowohl Code und Design als abschreckende Beispiele veröffentlichen, nach dem Motto: so bitte nicht.
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      Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 11:23 #
      Man könnte manche Kde/Qt/Gtk,... Applikationen als abschreckende beispiel für ergonomische Programme aufführen.
      Motif ist besser als den Ruf dass bei manche Leute unterstellen. Sicherlich ist bei Motif / CDE nicht alles perfekt aber sehr schöne Feature sind dort auch enthlaten.

      Jean-Jacques

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        Von kairos am Mo, 16. Oktober 2006 um 11:48 #
        "Motif ist besser als den Ruf dass bei manche Leute unterstellen"

        bitte was?

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          Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:18 #
          Als Franzose hat man es mit der Deutscher Sprache nicht einfach.

          Motif und CDE sind besser als den Ruf die sie bei manche Leute geniessen

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            Von taocp am Mo, 16. Oktober 2006 um 14:27 #
            > Als Franzose hat man es mit der Deutscher Sprache nicht einfach.

            pas de problème. :-)
            Ich wünschte, ich könnte durch meine Uni-Aufbaukurse in Französisch auch schon auf französischen Seiten mitlesen und diskutieren. ;-)

            > Motif und CDE sind besser als den Ruf die sie bei manche Leute geniessen

            Sie sind besser als _der_ Ruf, _den_ sie bei manche_n_ Leute_n_ genießen. (Also fast komplett richtig ;-))

            Aber abgesehen davon: Ich halte auch nur bedingt etwas von Motif. Was denkst Du sind denn Vorteile dieses Toolkits gegenüber bspw. GTK?

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              Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 15:29 #
              Die Hauptvorteile, nach meiner Auffassung sind:
              - Stabilität der API, Alten Kode bleibt OK, nutz natürlich nicht die neue
              Featuren.
              - Das Geometry Managment halte ich für sehr gut und besser als mit anderen Toolkits,
              auch wenn manches verbessert seibn sollte.
              - Widget sind leich anpassbar, versuche es 2 Progress Bar mit unterschiedliche
              Balkenfarbe mit gtk zu erzeugen.
              - Resourcen können leichter angepasst werden (einfache Textdatei)

              Dafür gibt es natürlich auch einiges was eine Überarbeitung bedarf.

              Jean-Jacques

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      Von lilili am Mo, 16. Oktober 2006 um 11:45 #
      CDE war zu seiner Zeit äußerst fortschrittlich hat aber leider den Anschluss völlig verloren. Schade. Ich würde mich eher in die Programmierung von KDE oder GNOME oder einen der kleineren wie XFce einarbeiten als jetzt versuchen mit dem alten Ding weiterzumachen.
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        Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:27 #
        CDE war zu seiner Zeit äußerst fortschrittlich hat...
        Ich stimme zu CDE hat den Anscluß verpasst. Warum sollte man
        aber nicht CDE erlauben ?
        Ich würde mich eher in die Programmierung von KDE oder GNOME oder einen der kleineren wie XFce einarbeiten als jetzt versuchen mit dem alten Ding weiterzumachen.
        Ic möchte nicht nach jeder neue Release von QT meine Applikation anpassen.

        Bei Gtk vermisse ich einige Feature, damit können einige Sachen nur mit hohem
        Aufwand realisiert werden. Die Unmenge Bibliothecken die eingebunden werden
        machen hier das Leben auch nicht einfacher.

        Bei Motif/CDE gibt es fast alles was notwendig ist und die API ist
        ausreichend stabil. Alte Motif 1.2 Applikationen lassen sich ohne
        weiteres unter OpenMotif kompilierem und verrichten Ihren Dienst.

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          Von lilili am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:31 #
          Wenn einer zuviel Zeit hat darf er sie durchaus in veraltete Software stecken. Ich würde es nicht tun und wenn sich Motiv weiterentwickelt darfst Du da genau so anpassen wie bei QT und GTK auch was allerdings gar nicht so wild sein soll (ausser natürlich bei so großen Sprüngen wie z.B. QT 3.x auf QT 4.x).
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            Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 13:20 #
            Ich habe nSprung von Motif 1.2 auf Motif 2.1 oder auf OpenMotif bedarf ein Anpassung. Bei alte Applikationen werden bestimmte Featuren nicht angeboten (z.B. tooltip, ausser natürlich wenn der Entwickler hierfür eigene Kode spendiert hat).

            Jean-Jacques

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            Von TBO am Di, 17. Oktober 2006 um 01:17 #
            > was allerdings gar nicht so wild sein
            > soll (ausser natürlich bei so großen
            > Sprüngen wie z.B. QT 3.x auf QT 4.x).

            Innerhalb von 3.x bzw. 4.x sind die Anpassungen nicht nur "nicht so wild", besser noch, es sind überhaupt keine notwendig.

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          Von Max am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:48 #
          > Ic möchte nicht nach jeder neue Release von QT meine Applikation anpassen.

          Brauchst du nicht. Du kannst auch heute noch fleißig an deinem Qt2 Programm weiterarbeiten, genauso wie man gtk1.x und gtk2.0 und gtk2.2 Programme entwickeln vund vertreiben kann.

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            Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 13:13 #
            Ich habe vor nicht allzulanger Zeit ein ältere QT Applikation heruntergeladen.
            Das kompilieren (und sauber funktionnieren) ging erst nachdem ich einiges in
            den Sourcen geändert hatte.

            Bei Gtk habe ich nich die Stabilität der API aufgeführt, aber das Fehlen einige Featuren.

            Jean-Jacques

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              Von Wolfram am Mo, 16. Oktober 2006 um 13:24 #
              "Das kompilieren (und sauber funktionnieren) ging erst nachdem ich einiges in
              den Sourcen geändert hatte."

              Diese Feststellung ist absolut zutreffend. Auch mir ist die Kompilation einer Applikation (brahms Noteneditor) nicht gelungen. Diese war auch ursprünglich für Qt2 entwickelt. Da ich kein Entwickler bin, habe ich diese Anwendung dann aufgegeben.

              Dagegen ist dann eine Versionskompatibilität wie bei Motif doch vorzuziehen.

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    Von pslizer am Mo, 16. Oktober 2006 um 21:55 #
    Was hast du denn gegen CDE. Jede Applikation, die unter eine Open Source Lizenz gestellt wird, ist ein Gewinn für die Allgemeinheit.
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Von einem Motif-Hasser am Mo, 16. Oktober 2006 um 10:31 #
Jedes Mal, wenn ich eine Motif-Anwendung sehe, wird mir schlecht... Woran liegt das?
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    Von ccc am Mo, 16. Oktober 2006 um 10:32 #
    Du hast nen zu schwachen Magen, Weichei ;)
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    Von volltroll.de am Mo, 16. Oktober 2006 um 10:57 #
    Hmm, ich glaub ich muss blind sein. Ich habe kein Augenkrebs und finde Motif Optimal, leider hat Wmaker keine Möglichkeit es so darzustzellen.
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    Von o13 am Mo, 16. Oktober 2006 um 14:08 #
    Das liegt an den voellig uebertrieben pseudo 3D effekten. Da wird mir
    auch immer schlecht. Das wirkt total holzklotz-maessig.

    Der Omega13

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      Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 15:34 #
      Das liegt an den voellig uebertrieben pseudo 3D effekten

      Leicht, ohne etwas kompilieren zu müssen anpassbar, nur
      ein wenig Text in z.B. ~/.Xdefaults eintragen und schon
      hat die Applikation ein anderes Ausehen.

      Jean-Jacques

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        Von einem Motif-Hasser am Di, 17. Oktober 2006 um 13:19 #
        Dann mal her mit deinen Einstellungen.
        Ich will:
        * Anti-Aliasing
        * Untermenüs, die sich selbständig öffnen, wenn man die Maus auf den entsprechenden Menüpunkt bewegt
        * dieses hässliche Rosa weg haben und einen helleren Fensterhintergrund
        * ein "runderes" Aussehen, im Moment ist mir das vieeel zu klobig...

        Motif-Anwendungen fühlen sich für mich immer so an, als würde man mit einem Hammer auf einem Steinklotz rumklopfen... :-/

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          Von Jean-Jacques am Di, 17. Oktober 2006 um 16:43 #
          Antialiasing geht nicht. Ich gebe es zu ein Manko, aber als Mitif entstand gab es so etwas nicht.

          Kein Rosa ist ein Frage des Window Manager, ich müsste mal nachsehen wie die Resource heisst.

          ! dünnere Schattierungen gehen so:
          *shadowThickness: 1
          ! Helleres Grau kan hiermit eingestellt werden. Selstverständlich darf es auch gelb grün usw. sein.
          *background: #eeeeee

          Gegebenfalls muss die Resourcen der Applikation explizit angegeben werden.
          Bei Mtink ein Status Monitor für Epson Druckern, sind Resource im Quelltext
          enthalten und müssen explizit vorgegeben werden in der Form
          Name*resource: wert

          Der Name der Datei mit Default Werte is .Xdefaults- z.B. .Xdefaults-pc.home

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            Von einem Motif-Hasser am Do, 19. Oktober 2006 um 11:21 #
            Na ja, das ist immerhin schon mal etwas. Und das mit dem Rosa habe ich in der Tat verwechselt...

            > Antialiasing geht nicht. Ich gebe es zu ein Manko, aber als Mitif entstand gab es so etwas nicht.
            Das ist aber keine Entschuldigung dafür, das nicht noch nachträglich einzubauen...

            Themes wären auch mal ganz nett, ich meine die Möglichkeiten zur optischen Anpassung sind doch etwas arg beschränkt... Schließlich sollte man sich in seiner Arbeitsumgebung ja auch wohl fühlen... :-P

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              Von Jean-Jacques am Do, 19. Oktober 2006 um 11:51 #
              Das ist aber keine Entschuldigung dafür, das nicht noch nachträglich einzubauen...
              vielleicht kommt es noch irgend wann. Ein wenig Entwicklung ist aber dafür notwendig.

              Themes wären auch mal ganz nett, ich meine die ...
              In der Tat wäre so etwas nicht schlecht, aber man kann trozdem etwas tun
              siehe z.B. http://xwtools.automatix.de/files/mtink.gif

              Jean-Jacques

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Von Praktikant am Mo, 16. Oktober 2006 um 10:40 #
na scheinbar haben alle verbliebenden 750 CDE User schon unterschrieben...
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    Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 11:25 #
    Noch nicht, aber ich werde mein UNterschrift gleich leisten.

    Jean-Jacques

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      Von Wolfram am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:20 #
      Das selbe habe ich vorhin schon gemacht.
      Mir ist nicht nachvollziehbar, wie man so gegen CDE und Motif wettern kann. Natürlich hat das Fensterdesign nicht diese Rundungen wie andere Fenstermanager. Je nach Verwendungszweck finde ich CDE mehr als ausreichend und ist mit dem vorhandenen Komfort - der sicherlich weite weniger ist als bei den führenden Fenstermanagern - extrem sparsam. Bei gleichartigem Komfort wie CDE sind die anderen Fenstermanager nach meinen bisherigen Erfahrungen wesentlich resourcenhungriger.
      Ich würde mich freuen, wenn CDE zu Open Source würde. Hoffentlich läßt es sich dann wirklich ohne Komplikationen in ein bestehendes Linux integrieren. Momentan hat CDE massive Probleme mit den Locals der X-Libraries. Einige Locales-Anweisungen sind nicht in Xorg oder XFree implementiert, die CDE aber erwartet.
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        Von asdasd am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:50 #
        > Natürlich hat das Fensterdesign nicht diese Rundungen wie andere Fenstermanager. Je nach
        > Verwendungszweck finde ich CDE mehr als ausreichend und ist mit dem vorhandenen Komfort -
        > der sicherlich weite weniger ist als bei den führenden Fenstermanagern - extrem sparsam.

        Was sind die Vorteile von CDE gegenüber z.B. XFCE? Die Vorteile von XFCE leigen ja auf der Hand.

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          Von Wolfram am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:55 #
          Nach meinen bisherigen Erfahrungen läuft CDE "runder" und ist vom Handling (u.a. auch Konfiguration) angenehmer. Außerdem (das ist natürlich ein geschmacklicher Gesichtspunkt) gefällt mir das Fensterdesign wesentlich besser von CDE. Bei XFCE hätte ich trotz gegenteiliger Beteuerungen der Entwickler erheblich mehr Aufwand, um annähernd das Fensterdesign hinzubekommen.
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Von Yabba-Dabba-Du! am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:35 #
Hoffentlich wird das ganze Motif samt CDE unter GPL gestellt! Endlich kann ich dann das Feeling der "Guten alten Zeit" genießen! Scheiß auf KDE, Gnome, QT und GTK, Motif gehört auf die Rechner. Das ist Technik pur. Keine kunterbuntes rumgekaspere für Hausfrauen, Arbeitslose und Kinder, sondern Technik für Techniker. Mit etwas Glück kann man dann endlich wieder die 200Mhz Rechner auspacken, mit aktueller SW versorgen und damit wieder arbeiten.

Das ist übrigens nicht ironisch, sondern absolut ernst gemeint. Ich weiß das die meisten einer anderen Meinung sind, aber das ist mir egal.

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    Von GeronWhatsUp am Mo, 16. Oktober 2006 um 16:46 #
    Ich schließe mich dem an. Allerdings auch ohne 200 MHz Rechner.
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    Von TBO am Di, 17. Oktober 2006 um 01:22 #
    > Keine kunterbuntes rumgekaspere für
    > Hausfrauen, Arbeitslose und Kinder,
    > sondern Technik für Techniker

    Technik für Techniker? Was soll das bitte sein? Willst Du damit ergonomische Totalausfälle beschönigen? Und als "Profi" darf man keinen Sinn für Ästhetik und elegantes Design haben?

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      Von Yabba-Dabba-Du! am Di, 17. Oktober 2006 um 10:37 #
      Ästhetik und Design... O.K., kann jeder haben, aber bitte dort wo man sich diesen Überfluß leisten kann. Funktionalität steht bei Werkzeugen an erster Stelle und GUI-Oberflächen sind Werkzeuge. Es macht einfach keinen Sinn Rechenleistung zu verschwenden und Fehlerrisiken (mehr Objekte = höheres Risiko) zu erhöhen nur damit es subjektiv schön aussieht. Hast Du Stuck an Deiner Decke? Warum baut man heute nicht mehr wie vor 100 Jahren? Jugendstil und Barock sind schöner als modernes Design, aber einfach zu teuer und so ist das auch bei Software. Warum nicht rationell wenn es geht?
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Von PsycoMike am Mo, 16. Oktober 2006 um 12:56 #
Ich persönlich finde die Intoleranz einiger PseudoLinuxer, gegenüber dem Wunsch nach Freiheit
für CDE und damit auch Motif, zum kotzen.
Wenn ich als einziges Argument die angebliche "Häßlichkeit" anführe, dann dürften sich meiner
Meinung nach ein Großteil der Linuxer auf gewissen Veranstaltungen, gar nicht mehr unter Menschen
trauen.

Küss die Hand ;-)

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    Von Snj am Mo, 16. Oktober 2006 um 21:41 #
    Naja, ich bin der Ansicht, wer CDE oder Motif benutzen will, kann das gerne tun, und dann kann es ja nicht schaden, wenn es unter der GPL steht. Allerdings möchte ich es nicht benutzen, weil ich mit KDE, Gnome und dem Rest zufrieden bin und nunmal wirklich finde, dass es hässlich ist. ;)
    Was ich aber auch nicht mag, sind pseudoprofessionelle Informatiker, die der Ansicht sind, Motif sei das einzig Wahre und KDE und Gnome "zu bunt". Das ist ja im Endeffekt das gleiche dämliche Argumente wie "zu hässlich".
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      Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 22:02 #
      Was ich aber auch nicht mag, sind pseudoprofessionelle Informatiker, die der Ansicht sind, ...
      Woher willst Du es wissen ? Im übrigens hat niemanden behauptet dass Motif sei das einzig Wahre
      Motig hat gewisse Vorteile, ist aber nicht perfekt. KDE un Gnome sind vielleicht, für manche zu bunt, dies wurde aber nicht behauptet. Tatsache ist das jeder Toolkit seine Vorzüge und seine Probleme mitbringt. QT (ubd auch z.B. Fltk) laufen auf
      viele Plattforme, was auch ein Vorteil ist. Gtk dürfte auch eine native Chnittstelle für Windows haben (habe ich nicht geprüft).
      Motif baut auf Xt und X11 auf und ist daher auf einen entsprechenden Umgebubg angewiesen.
      Wenn etwas behauptet wird sollte man sich vergewissern dass seine Aussage richtig sind.

      Jean-Jacques

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        Von TBO am Di, 17. Oktober 2006 um 01:19 #
        > KDE un Gnome sind vielleicht, für manche
        > zu bunt,

        Gerade Gnome hat doch eine sehr dezente Farbgebung. Ich kann das nicht so recht nachvollziehen.

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        Von Snj am Do, 19. Oktober 2006 um 19:15 #
        > KDE un Gnome sind vielleicht, für manche zu bunt, dies wurde aber nicht behauptet. (Jean-Jacques)
        > Keine kunterbuntes rumgekaspere für Hausfrauen, Arbeitslose und Kinder, sondern Technik für Techniker. (Yabba-Dabba-Du!)
        Für mich hört sich "kunterbunt" schon so an, als hätte das jemand behauptet. Außerdem hört sich der übrige Post von Yabba-Dabba-Du! stark danach an, als würde er auf Motif schwören. Und "für Hausfrauen, Arbeitslose und Kinder" hört sich an, als sei es abwertend gemeint (nichts gegen Hausfrauen, Arbeitslose und Kinder, aber da sind ja keine "Techniker" enthalten). Mit KDE, Gnome, (...) kann man (auch) gut arbeiten. Manche bevorzugen eben das eine, die anderen das andere.
        Das hörte sich bei einigen der vorigen Beiträge immer so extrem für oder gegen Motif an. Die einen haben gesagt, es sei potthässlich und kriegen davon Augenkrebs, die anderen meinten, ihnen würde von 3D-Effekten, rundem Design und was weiß ich schlecht werden.
        Wer weiß, vielleicht kann man mit Motif bzw. sagen wir CDE gut arbeiten, aber ich persönlich bin mit Gnome und KDE voll und ganz zufrieden. Und hässlich finde ich das Standarddesign von Motif ebenfalls (das von GTK oder QT allerdings auch).
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    Von TBO am Di, 17. Oktober 2006 um 01:24 #
    > Wenn ich als einziges Argument die
    > angebliche "Häßlichkeit" anführe,

    Nicht nur hässlich, auch unergonomisch und vom Handling einfach nicht mehr auf der Höhe der zeit. Schau dir nur mal die Datei- und Print-Dialoge an. Gerade der Dateidialog ist völlig unbenenutzbar.

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      Von Martin am Di, 17. Oktober 2006 um 07:15 #
      Unbenutzbar liegt im Auge des Betrachters. CDE hat mir unter AIX gut gefallen, ich würde es ganz gerne unter Linux benutzen. Und reines GTK ohne schickes Theme ist auch nicht gerade eine Schönheit.

      Martin

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        Von einem Motif-Hasser am Do, 19. Oktober 2006 um 20:42 #
        > Und reines GTK ohne schickes Theme ist auch nicht gerade eine Schönheit.
        Das ist wahr, aber wenigstens kann man das Aussehen bei GTK+ schnell ändern.
        Nerviger sind da schon die neuen Dateidialoge...
        Aber ansonsten ist GTK+ ein schönes Toolkit und ich sage das als User und als Entwickler, der unter KDE arbeitet...
        Gerade in Verbindung mit gtkmm ist das Programmieren relativ angenehm, sieht man mal von Gtk::ListView ab, das für meine Begriffe etwas "over-engineered" ist...
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Von Michael am Mo, 16. Oktober 2006 um 20:28 #
Ich meine, vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass Motif kein UTF-8 beherrsche, weshalb z.B. nedit es auch nicht könne. Ist das so?

Das wäre ja schon ein Hinderungsgrund. Oder will die Initiative das nachbessern?

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    Von Jean-Jacques am Mo, 16. Oktober 2006 um 21:49 #
    Ich meine, vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass Motif kein UTF-8 beherrsche
    OpenMotif beherrscht UTF8. Lesstif 1.x und motif 1.x und 2.1 nicht.

    Jean-Jacques

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Von bb am Mo, 16. Oktober 2006 um 22:13 #
...ausser ein paar Retro-Freaks? Aber die haben ja eh lieber ihre Original (closed source) Distribution incl. 2 Regalmeter Handbücher neben ihrer 10 Jahren alten (SGI|Sun|HP) Workstation stehen.

Ich kann gerne darauf verzichten. Freilich war Motif "zu seiner Zeit" recht cool, aber das Rad der Zeit hat sich weiterbewegt. Die Gimp-Entwickler werden schon ihre Gründe (von denen natürlicha auch einer die unfreie Lizenz war, aber das war sicherlich nicht ausschlaggebend) gehabt haben, als sie sich entschieden haben, von Motif wegzugehen und statdessen ein eigenes Widgetset zu designen (...obwohl das GTK-API, zumindest in seiner "rohen" C Variante sich auch irgendwie ... seltsam anfühlt, andere Sprachanbindungen sind etwas eleganter).

Wiegesagt: Mir is' Wurscht, ich bin froh, mit Motif nichts mehr zu tun zu haben. Aber es gibt ja auch Leute, die in 6502 Assembler einen TCP/IP Stack für einen 8bitter hacken, um zu beweisen, daß auch ein C64 als Webserver taugt. Die Sinnfrage lässt man bei solchen Aktionen einfach mal aussen vor.

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    Von ixo am Mo, 16. Oktober 2006 um 23:30 #
    Motif war zu seiner Zeit gar nicht cool. Ich hatte eine - für damalige Verhältnisse - recht schnelle Sun und die war mit Motif reichlich platt (cpu + memory). Ich habe mir dann den ctwm (ein aufgemotzter twm) kompiliert (gibt's übrigens immer noch), der war schick, schön und schnell.
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      Von Uwe am Di, 17. Oktober 2006 um 22:30 #
      Wer in den 80gern bereits dabei war, wird sich vielleicht noch erinnern, daß die UNIX Hersteller in 2 große Lage aufgeteilt waren, die konkurrierende Oberflächen etablieren wollten - nämlich Motif und OpenLook. Letztendlich hat sich Motif zwar "durchgesetzt", aber der Kampf hat die Entwicklung von X11 Oberflächen zu lange blockiert.
      Erst dann ging die Entwicklung weiter - weg von reinen Window Managern zu der ersten Desktop Umgebung CDE. In der Zwischenzeit war Windows, das naturgemäß keine Streitigkeiten zwischen Herstellern zu lösen hatte, an X11 vorbeigezogen.

      Motif 1.0 war zu seinen Anfängen durchaus modern, nach den Jahren der Stagnation kam CDE aber zu spät und war daher noch nie "cool". Hätte es die Blockade damals nicht gegeben - vielleicht wären X11 Desktops heute die treibende Kraft, deren Konzepte von anderen Betriebssystemen nachgebaut würde.

      Uwe

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