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Thema: Happydigger jetzt auch in deutscher Sprache

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sturmkind am Fr, 18. Mai 2007 um 10:32 #
Gut ich bin jetzt nicht unbedingt ein *Hobbyarchäologe* aber für jene die so etwas interessiert dürfte es durchaus hilfreich sein.

Genial wäre es wenn es für so etwas wie bei CDs eine zentrale Datenbank geben würde über die die Daten ausgetauscht werden können.

Grüße
Sturmkind

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    Von panzi am Fr, 18. Mai 2007 um 13:43 #
    Meinst so wie freedb.org oder meinst in größerem Umfang, so mit Albumcover und quasi einen Wiki zu Künstler und Alben?
    Amarok hat dafür eine Zwischenlösung: von freedb.org holt's die Titelnamen, Albumnamen & Künstlernanmen (wie JEDES andere CD-Abspielprogramm auch), von amazon.com holts die Covers und von Wikipedia Info's zum Künstler und Album.
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Von Johannes am Fr, 18. Mai 2007 um 10:37 #
Sondengänger sind im allgemeinen gar nciht mal so gern gesehen. Wenn die was finden reißen sie es nämlich aus dem Fundzusammenang und machen es für den richtigen Archäologen damit so gut wie wertlos. Es gbt zwar auch löbliche Ausnahmen, die mit der Denkmalpflege zusammenarbeiten, aber die sind leider nciht so häufig.
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    Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 10:51 #
    Ist leider so. Und wenn diese Leute schon eine Datenbank brauchen, um ihre Funde zu verwalten, zeigt das recht deutlich, was für Mengen sie aus dem Boden rauben. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele historisch interessante Fundstellen so zerstört wurden.
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      Von Libbysmilch am Fr, 18. Mai 2007 um 11:12 #
      Ist leider so. Und wenn diese Leute schon eine Datenbank brauchen, um ihre Funde zu verwalten, zeigt das recht deutlich, was für Mengen sie aus dem Boden rauben.

      Naja, wenn ich mir mal die professionellen Institute (Museen) anschaue, da verschwinden die Sachen in Archiven, werden
      dann ca. in 40 Jahren durch einen findigen Studenten wiederentdeckt. Also von dem Standpunkt aus, finde ich eine
      Datenbank gar nicht so schlecht.

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        Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 12:28 #
        Und für wen ist diese Datenbank? Für den privaten Gebrauch des Hobby-Archäologen. Da hat die Allgemeinheit natürlich viel von, zumal die Daten dort alles andere als sicher gelagert sind...

        Das Problem sind aber ja weniger die Fundstücke selbst, die nach dem Fund und der Untersuchung tatsächlich meist nur noch geringen (wissenschaftlichen) Wert haben und dann in Museen landen. Wichtig ist doch der Kontext der Fundstelle und was sich drumherum noch so finden lässt. Das interessiert den Hobby- oder gar Raubgräber aber weniger, und geht so verloren.

        Auf der anderen Seite werde Fundstücke bei unsachgemäßer Grabung beschädigt, wie beispielsweise die Himmelsscheibe von Nebra.

        Hier geht es um Kulturgüter, die der Menschheit allgemein gehören.

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          Von Libbysmilch am Fr, 18. Mai 2007 um 14:22 #
          Gutmenschengeseier .... pah

          - Hier geht es um Kulturgüter, die der Menschheit allgemein gehören. -

          und wer findet sie? und du bestimmst wer die "Menschheit allgemein" ist?
          Was glaubst du, wieviele historische Wertgegenstände im materiellen und künstlerischen Sinne, im Museum liegen von
          Hobbyarchäologen gefunden wurden? ein großteil wird von museen einfach aufgekauft, weil dies oftmals den preis einer
          grabung unterschreitet.

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            Von moi am Fr, 18. Mai 2007 um 15:31 #
            Schlechtmenschengeblubber... ojeoje

            > und du bestimmst wer die "Menschheit allgemein" ist?

            Die Menschheit allgemein, das ist halt die Menschheit allgemein, also alle Menschen. Wieso sollte man bestimmen wer "alle Menschen" sind?

            Die Museen sind nun mal in erster Linie daran interessiert, Fundstücke vorzuzeigen. Wer die gefunden hat und wie die am Fundort angeordnet waren, interessiert kaum noch einen, wenn es erstmal in der Vitrine liegt.


            Was ist überhaupt ein "Gutmensch"? Bestimmst du das? Das als Schimpfwort zu verwenden, ist eine Perversion an der deutschen Sprache und zeugt von schlechtem Geschmack. Pah!

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            Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 16:56 #
            Soso, und wer gibt Dir das Recht, die kulturellen Hinterlassenschaften unser aller Vorfahren aus dem Boden zu ziehen und privat zu vermarkten?
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            Von gron am Sa, 19. Mai 2007 um 23:36 #
            Der illegale Handel wird oft im Ausland getätigt und ist hierzulande untersagt, die sogn. Grabräuber absolut schädlich. Dem Archäologen geht es nicht primär um das Finden von Gegenständen, sondern der Erschliessung einer vergangenen Kultur. Ein Fund an sich ist hübsch fürs Museeum, aber nutzlos für die eigentliche Wissenschaft, wenn man die genaue Umgebung etc. nicht mehr kennt.
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          Von Mark am Fr, 18. Mai 2007 um 15:29 #
          Naja, wenn irgend so ein Sondengänger einen historischen Nagel (oder sonstwas metallenes) findet und ausgräbt ist die Fundstätte wohl kaum zerstört.
          Aber dann hat man immerhin den Hinweis das dort etwas historisch wertvolles liegt.
          Es kann dann professionell geborgen werden (wenn denn Interesse besteht).
          Für Leute die mit dem Bagger dann stumpf die ganze Landschaft umgraben habe ich natürlich kein Verständnis.
          Aber jeden Sondengänger als Grabschänder und Geschichtszerstörer abzuqualifizieren ist auch der falsche Weg.
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            Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 16:58 #
            Nee, nicht jeden. Wer am Strand nach Münzen sucht, kann das ja gerne machen. Wer aber auf einen historisch wertvollen Fund trifft und diesen privat plündert und verscherbelt (oder in privaten Datenbanken versauern lässt...), macht sich zu recht strafbar.
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        Von Johannes am Fr, 18. Mai 2007 um 22:55 #
        Dieses Argument hört man ja oft. Aber: In Archiven lagert der Fund sicher und vor allem dokumentiert. Kommt also nach 40 Jahren ein Junger Student und interessiert sich für Kugeltopffunde aus Hinterschlupfingen, so wird er bei einem gut geführten Archiv keine Probleme haben diese Funde einem Fundzusammenhang zuzuordnet. Hat die Dinger ein Sondengänger aus dem Boden gezogen wird er davon im schlechtesten Falle nie was erfahren. Im besten Falle - dann auch das gibt es ja - liegen sie bei dem Privatsammler genauso behandelt wie in einem Archiv.
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          Von Heinz am Fr, 18. Mai 2007 um 23:09 #
          Im Land der Blockwarte (Deutschland) sind illegale Sondengänge wohl die Ausnahme. Erstens brauchen die Privatsammler eine Sondengenehmigung, die immer nur für begrenzte Zeit für ein bestimmtes Gebiet gilt, zweitens müssen Funde gemeldet werden. Ist ja klar, dass die Presse nur von Grabräubern berichtet. Das ist die übliche Volksverdummung und Hetze gegen interessierte Hobbysten.
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            Von Johannes am Sa, 19. Mai 2007 um 00:49 #
            Trotzdem können sie - sicher auch ungewollt - noch erheblich Schaden am Boden verursachen. Man sollte auf dieses zweifelhafte Hobby entweder verzichten, oder aber Funde nicht selber ausbuddeln, sondern nur den Standort dem Denkmalamt melden.

            Ein Bekannter (ja, er ist Archäologe) von mir hat so mal mit Hilfe von einem Sondengänger einen hochmittelalterlichen Eisenhut gefunden, der in seiner Art wirklich einzigartig ist. So ist die Zusammenarbeit mit Sondengängern gut und richtig, anders nicht.

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      Von Kai F. Lahmann am Fr, 18. Mai 2007 um 23:40 #
      Na... Teilweise auch andersrum: diese Datenbank sorgt auch dafür, dass diese Daten nicht mehr als "irgendwann irgendwo irgendwas" weitergeleitet werden, sondern eben doch etwas genauer (wenn auch immer noch nicht ausreichend!).
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    Von nana am Fr, 18. Mai 2007 um 22:52 #
    Na na, nicht einfach verallgemeinern. Sondengänger arbeiten in der Regel mit professionellen Archis zusammen. Viele Funde und viele Entdeckungen kommen von den Sondengängern. Die Profis haben nicht die nötige Manpower, um das alles alleine zu machen. Sicher gibt es auch schwarze Schafe unter Sondengängern. England mit liberalen Gesetzen diesbezüglich zeigt, dass die Zusammenarbeit mit professionellen Archis sehr gut klappt. In Deutschland ist es je nach Region schwer bis unmöglich eine Sondengenehmigung zu bekommen. Jedes Bundesland hat da andere Gesetze. Deshalb werden in der Tat einige Funde verschwiegen und auf dem Schwarzmarkt verhökert.
    Sonden auf Flächen, die bekanntermaßen eine historische Bedeutung haben, ist in Deutschland ohnehin verboten.
    Den meisten Sondengängern geht es nicht um finanzielles Interesse, sondern sie sind an der Geschichte interessiert. Dass Funde aus dem historischem Zusammenhang gerissen werden ist also eher eine Ausnahme. Abgesehen davon sind die meisten Funde sowieso wertlos. Also reich wird ein Hobbyarchi durch illegale Ausgrabungen/Bergungen wohl nicht.

    Also nicht die Propaganda der Schmierblätter gedankenlos glauben. Sensationsberichte über wenige schwarze Schafe verkaufen sich eben besser als die objektive Wahrheit. Durch die Medien wird nicht aufgeklärt sondern leider nur Meinung gemacht. Das betrifft alle Bereiche.

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      Von gon am Sa, 19. Mai 2007 um 23:47 #
      Gelinde ausgedrückt Blödsinn. Da arbeitet kaum jemand zusammen, warum auch? Die Denkmalpflege arbeitet eigenständig, die Universitäten mit ihren Fachbereichen ebenso, dazu kommen prof. Grabungsfirmen die den Job der Grabung erledigen bzw. Notgrabungen beim Autobahnbau etc. abhalten. Dort zählt der günstigste Preis, die Mär vom Hobbyisten der da irgendwo mithilft stammt noch von anno tobak.

      "Den meisten Sondengängern geht es nicht um finanzielles Interesse, sondern sie sind an der Geschichte interessiert. Dass Funde aus dem historischem Zusammenhang gerissen werden ist also eher eine Ausnahme."

      Der IT-ler hier vor Ort hat davon nicht viel Ahnung, aber auch dies ist nonsense. Den Profi Admin ersetzt auch keine Gelegenheitstüftler mit Linux daheim auf der Kiste, ebenso wenig wie man den Profi im archäologischen Sinn ersetzt. Die Erfassung der Fundumstände ist eine Wissenschaft für sich, bei groß angelegten Funden kommen statistische Verfahren, GIS, Bodenanalysen etc. zur Anwendung, die die oben genannten Laien gerade mal im Ansatz verstehen, wenn überhaupt.

      Mir schwant hier haben einige zuviel Indiana Jones gesehen - netter Film, aber nicht die Realität. Die tatsächlichen Archäologen nennen sich auch nich derart, sondern diese nennen sich in der Regel (Ur)Vor- u. Frühgeschichtler. Die klassische Archäologie ist meist eher mit Kunstgeschichte zu vergleiche. Das sind diejenigen die prof. graben und die Daten wissenschaftlich erfassen. Bei Gräberfeldern mit 3000+ Gegenständen die auf diverse Art und Weise erfaßt werden, brauchts auch schon mehr als eine "Kinderdatenbank".


      "England mit liberalen Gesetzen diesbezüglich zeigt, dass die Zusammenarbeit mit professionellen Archis sehr gut klappt."

      Die Briten werden im archäologischen Umfeld auch nicht sonderlich ernst genommen. Hat nun weniger damit zu tun, aber im allgemeinen passt es dann schon.


      "Also reich wird ein Hobbyarchi durch illegale Ausgrabungen/Bergungen wohl nicht."

      Nein wir glauben den Schmierblättern nicht, sondern sehen es vor Ort. Und da kommt mir so gut wie kein Hobbyist for die Linse, selbst jeder Studi vor der Zwischenprüfung kann mehr und ist sich seiner Verantwortung bewusst!

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        Von TT am Mo, 21. Mai 2007 um 00:08 #
        Deine Ansichten sind wirklich Blödsinn, soviel Schwachsinn auf so engem Raum liest man wirklich selten!!!
        Wie kommt man bitte zu so einer vorgefertigten Meinung die mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat.
        Nana hat die beste Stellungsnahme zu diesem Thema abgegeben, dem lässt sich eigentlich nichts hinzufügen - dass du versuchst dieses zu zerpflücken und dem zu widersprechen, zeigt eigentlich nur das du überhaupt keine Ahnung von dem ganzen hast! Aber hauptsache rumprollen, Hut ab vor solchen Leuten, da weiss ich ja schon von Anfang an was deren Meinung wert ist.

        MfG

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          Von oo am Mo, 21. Mai 2007 um 01:25 #
          Geht es hier um Sondengänger oder Linux?
          Und bitte bleibt doch sachlich. Bis zum Wort von TT hat es bislang auch gut geklappt.
          Über Sondengänger und Sondengänge dürft Ihr euch in eingängigen Foren wie z.B. www.schatzsucher.de ausgiebig streiten.
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            Von Dogfrierer am Mo, 21. Mai 2007 um 02:24 #
            Bevor man sich eine Meinung über Sondengänger bildet sollte man sich vielleicht mal mit der
            Materie vertraut machen. Bild Express und TV sind dazu die unbrauchbarsten Quellen.
            Bei denen zählt nur Auflage/quote.

            Tatsache ist das ein Detektor den 99,9 % aller Sondengänger nutzen maximal 30 -40 cm Tiefe auf mittelgrosse Objekte haben, bei Münzen usw. sehr viel Weniger.
            Die Archeologen intressieren aber die ersten 50 cm gar nicht da es zb. bei Acker als gestörte Fläche gesehen wird genauso Wiesen, da dort ein Fundzusammenhang gar nicht mehr gegeben ist (Pflug etc.).

            Aber wie das bei allem so ist gibt es auch unter den Sondlern Schwarze Schafe(nebra).
            Genauso könnte man auch fordern weg mit Fahrrädern die fahren bei rot über die Ampel.
            Das Problem ist das die Medien nur die halbe Wahrheit sagen und nur das zeigen was Quote
            bringt. Ein lieber Sondler passt da nicht in das konzept.
            Schaut doch einfach mal wer die Historisch bedeutsamen Funde der letzten 30 Jahre gemacht hat, mit sicherheit nicht die Berufsarcheologen.
            Aber in Deutschland ist es halt üblich alle in einen Topf zu werfen. Und der dumme Bürger
            hinterfragt auch nicht, weil er ja TV gebildet ist.Und das TV hat immer recht.

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