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Thema: Erklärung zur Schirmherrschaft über den LinuxTag 2007

66 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Fr, 18. Mai 2007 um 12:44 #
kein Text
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    Von The Roadrunner am Fr, 18. Mai 2007 um 12:56 #
    das hab ich mir auch gedacht. ;)

    Zur News: na sicher wird der her Schaeuble Open-Source in der 'Verwaltung' unterstuetzen. Aus sicht eines BWLers ist sie nun mal sehr guenstig. Nur sollte man ebend nicht die andere Seite des Herrn ausser acht lassen. Der Herr Gates spendet auch Millioen an Hilfsprojekte; kaufen dir deshalb jetzt alle Windows?!

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      Von pinky am Fr, 18. Mai 2007 um 13:14 #
      >Der Herr Gates spendet auch Millioen an Hilfsprojekte; kaufen dir deshalb jetzt alle Windows?!

      Nein, aber es ist doch OK, wenn man Herr Gates dann zu einer Veranstaltung wo es um die Hilfsprojekte einladet bzw. in damit in Verbindung bringt.

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        Von Brom am Fr, 18. Mai 2007 um 15:22 #
        Kannst du das wirklich lesen?
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        Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 17:02 #
        Davon mal ab, dass der Vorposter was anderes meinte: Die Stiftung des Herrn Gates ist ein reines Abschreibeprojekt um Steuern zu sparen. Darüber hinaus ist sie gewinn-orientiert und investiert ihr Geld auch in fragwürdige Konzerne, die den Zielen der Stiftung entgegen arbeiten.
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          Von Neuer am Fr, 18. Mai 2007 um 18:16 #
          Ich halte es für unwürdig, so zu diffamieren.
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            Von Bruno am Sa, 19. Mai 2007 um 02:03 #
            Unwürdig vielleicht schon, recht hat er trotzdem...

            Ob "William Henry Gates III" (wer aus kleinen Verhältnissen bekommt schon solche Namen?) das ganze wirklich durchschaut weiß ich wirklich nicht zu beurteilen; genausowenig wie die Frage ob die ganzen "Sicherheitslücken" in Windows Absicht oder Unfähigkeit sind...

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            Von Du Guter am Sa, 19. Mai 2007 um 09:20 #
            sorry, wenn ich wieder in diese Kerbe schlagen muss, aber die Blauäugigkeit

            einiger Mitmenschen ist wohl doch grenzenlos.


            http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/548/97451/

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              Von anonym am So, 20. Mai 2007 um 15:05 #
              Oder das Verlangen alles schlecht zu reden. Die Stiftung handelt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Je mehr Geld eingenommen werden kann, desto mehr kann zur Hilfe aufgewendet werden. Wenn die grössten Einnahmen eben durch Investitionen in Firmen mit problematischen Arbeitsweisen möglich sind, dann ist das sicher schade und sicher auch Diskussionswürdig, aber kein Grund gleich schlecht zu reden. Die Stiftung hat sicher mehr erreicht, als die meisten von uns jemals erreichen werden. Von daher ist der Weg wohl nicht ganz so falsch.
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                Von my member am Mo, 21. Mai 2007 um 12:37 #
                jo, völlig klar, die gates'sche stiftung hat sicher viel mehr erreicht, als mancher andere, adolf hitler auch, und deshalb ist das auch automatisch gut so? halt - adolf hatte niemals soviel geld wie diese stiftung - sein pech, man siht also, man lebt mit viel mehr geld auch viel mehr länger. auch der gute herr schäuble hat viel mehr erreicht als mancher andere, also auch ein guter, nur hat der onkel schäuble (noch) nicht so viel geld wie die stiftung, wie lange wird er also noch machen? oder die charite in berlin - die gibt es seit über 100 jahren, weil sie gutes tut und noch nie viel geld hatte. oder open source - von natur aus arm, schon oft totgewünscht, und lebt immer noch - irgendwas stimmt da nicht. ist diese zusammenfassung sinnstiftend?
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    Von Rantanplan am Fr, 18. Mai 2007 um 13:12 #
    Wunderbares Thema für eine Freitagnachmittag-Diskussion:
    Mir persönlich ist es egal, ob ich nun mit freier oder unfreier Software überwacht werde. Ich wünsche mir die Überwachung als solche nicht.
    Wie die meisten großartigen Erfindungen kann man sie halt sowohl zum Guten als auch zum Bösen einsetzen.
    Ehrlich gesagt bin ich sogar gegen Leute, die verhindern wollen, das "freie Software" beim Militär oder zum Überwachen eingesetzt werden soll. Und das obschon ich der Sache (gerade beim Thema Überwachung) als solcher auch äußerst kritisch gegenüber stehe!!!
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      Von Jkob am Fr, 18. Mai 2007 um 13:26 #
      Also ich möchte lieber von freier Software überwacht werden, schließlich hat man hier dann die Möglichkeit zu überprüfen, ob auch die richtigen Daten ausgespäht werden. Schade, dass es noch keine Projekte dafür gibt. Man könnte z.B. Module für OpenOffice, Evolution etc. entwickeln, die man sich nachinstalliere kann. Diese wären natürlich viel einfacher in freie SW zu integrieren als in diese blöden proprietären Programme, wo keiner die APIs so genau kennt.

      Das Ganze führt dann quasi zu einem freiwilligen Überwachungsstaat und ist ca. wie bei diesen Massengentest: Wer nicht mitmacht, ist a priori verdächtig und wer mitmacht und dann doch erwischt wird, hat's auch nicht anders verdient.

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        Von Alex am Fr, 18. Mai 2007 um 14:07 #
        haben natürlich nichts zu befürchten, so das Standardargument, mit dem die Bürgerrechte zugunsten eines nicht näher definierten Sicherheitsbedürfnisses beschnitten werden sollen.

        1. Damit wird eine verfassungswidrige Vorverurteilung in Schuldige und Unschuldige vorgenommen. Wer entscheidet, wer schuldig ist und wer nicht? Der Richter. Vor dem Verfahren?

        2. Um wessen Sicherheit geht es eigentlich? Um meine bestimmt nicht. Ich fühle mich ziemlich sicher vor radikal-islamischem Terrorismus. Mehr Sorgen machen mir da schon die radikal-verfassungsfeindlichen Schnellschüsse eines Herrn Schäuble und seiner Kollegen.

        3. Das Ausspähen ist letztlich nichts anderes als ein technischer Wettlauf Exekutive vs. Verbrecher. Letztere haben leider schon einige Meilen Vorsprung. Unwahrscheinlich, dass auf dieser Ebene so schnell aufgeholt werden kann.

        Gruß, Alex

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          Von Jkob am Fr, 18. Mai 2007 um 14:14 #
          Dem ist jetzt irgendwie die Ironie abhanden bekommen...
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          Von Bruno am Sa, 19. Mai 2007 um 02:21 #
          Zu 1: Manchmal sogar der Gesetzestext. Es gibt in Deutschland Gedanken die sind grundsätzlich Verboten und "Schuldig". Einer weiteren Prüfung auf Stichhaltigkeit bedarf es dabei nicht.

          Zu 2: Es geht wohl um die Sicherheit der Herrschenden, die ihre Identität nicht preisgeben wollen. Sonst wären sie schnell im Zielfeuer der Kritik, aber wie soll man etwas kritisieren, das man nicht einmal beim Namen kennt? Stealth Bomber sind in der Politik viel verbreiteter als in der Luft.

          Zu 3: Verbrechen werden produziert um im Namen der Exekutive die Überwachung auszubauen. Bloß nicht hereinfallen auf diesen Trick. Die echte Überwachung scheint aber nicht auf staatlichem, sondern vielmehr auf privater Ebene stattzufinden. Hat sich schon mal jemand überlegt, was auf privatem Sektor alles Bekannt ist, wenn man die Datenbanken von "Happy Digits", Kreditkartengesellschaften, Banken, Telefongesellschaften (inklusive Bewegunsprofil), Internetprovider, Krankenversicherungen, etc. miteinander verschneidet? Big Brother ist dagegen eine ziemlich laue Nummer...

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            Von a@b.de am Mi, 23. Mai 2007 um 09:00 #
            >Zu 1: Manchmal sogar der Gesetzestext. Es gibt in Deutschland Gedanken die sind grundsätzlich Verboten und "Schuldig". Einer weiteren Prüfung auf Stichhaltigkeit bedarf es dabei nicht.

            Ey ... du kannst nicht aus der "linken" Ecke kommen ......

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    Von bullshit am Sa, 19. Mai 2007 um 14:16 #
    was für ein Bullshit soll das denn jetzt sein ?

    Kann doch garnicht gehen, mit Linux jemanden überwachen.
    Der Quelltext ist frei (!)
    und wie will Schäuble (oder einer seiner Schergen)
    denn bitte bei Debian/(U/Ku)buntu/Novell (ehemals Suse)
    einen Trojaner einschleusen !?

    Das der Herr Schäuble freue Software fördert (angeblich)
    liegt wohl an den Kosten für die Quelltexte die oft bei 0 Euro liegen. Wenn man ihm gutes unterstellen will, könnte er noch daran gedacht haben das man so einer Überwachung von Microsoft aus dem Wege gehen könnte.

    Ich denke mal das die Millionen / Milliarden Lizenzgebühren für Windows und die Virengefahr ihn dazu bringen, ... wenn es denn wirklich so ist.

    so far.

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Von einfacheLösung am Fr, 18. Mai 2007 um 13:16 #
Freie Projekte wollen sich auf freien Veranstaltungen präsentieren.
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Von Linus am Fr, 18. Mai 2007 um 13:28 #
mich wuerde interessieren was Pro-Linux zu diesem Thema zusagen hat?
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Von thunderbird am Fr, 18. Mai 2007 um 13:35 #
Zitat: Nach Angaben der Veranstalter würden Proteste ihre Wirkung verfehlen, schon weil Minister Schäuble nicht persönlich anwesend sein wird.

Schade, das wäre der einzige Grund dorthin zu kommen. Ich habe mich schon im Weitspucken geübt, was anderes fällt mir
zu dieser Person nicht mehr ein. Aber schönes Statement von dieser LinuxtagOrganisation, schön opportunistisch bleiben
Jungs, nur keine Stellung beziehen und wenn es die NPD wäre, die freie Software fördern würde, wie würde das Statement
dann aussehen?
Nur keine Traditon brechen, was geht uns die politische Intention(Befürwortung von Foltergeständnissen, Beugung des
Grundgesetzes, kleine Gedächnislücken wenn es um Waffenhändler geht etc.) der Person an, Hauptsache er und seine Be-
hörde unterstützen Freie Software.

Der LinuxTag sah sich schon immer als eine Plattform, auf der auch konträre Themen diskutiert werden
Schön das IHR euch so seht, die Frage ist wohl eher, wie andere euch so sehen.
Da werden seitens des Veranstalters keine konträren Fragen geklärt, da wird sich schön in alter Manie angebiedert.
Für mich ist der LinuxTag damit ein Schandfleck in Berlin, wenn nicht so gar eine reine Provokation seitens dieser
ignoranten Haltung einiger Verantwortlicher.

schönen tag auch

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    Von Hans Dampf am Fr, 18. Mai 2007 um 14:00 #
    Oh Mann, schon wieder einer mit der Argumentationskette

    Schäuble = NPD = Nazi = Mörder = Auschwitz-Judenvergaser = Der Leibhaftige

    Der intellektuelle Schandfleck bist Du.
    Spiel weiter, du albernes Leichtgewicht.

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      Von Filbinger am Fr, 18. Mai 2007 um 14:12 #
      Die Argumentationskette(Behauptung) hast du aufgestellt, ich kann davon nichts im Ursprungsthread lesen.
      Nur weil dort die NPD aufgeführt wurde, wurde im Thread nichts dergleichen behauptet, Interpretations- oder
      leichte Leseschwäche in Verbindung mit Synapsenmangel? ;-)
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        Von Hansi Glaser am Fr, 18. Mai 2007 um 14:49 #
        Hi!

        Ganz klar, der Schäuble ist kein Linker, deswegen diese "kritische" (in Wirklichkeit: voreingenommene) Diskussion und diese Hetzjagt.

        Bye
        Hansi

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        Von Hans Dampf am Fr, 18. Mai 2007 um 15:44 #
        Ach komm, auch wenn Du nicht lesen kannst: die NPD hat der schlaue Vorposter ins Gespräch gebracht.

        Der Rest ist bis zum Überdruss bekanntes, bewährtes und beliebtes Extrapolationsmuster von Viertel- bis Halbintellektuellen der bundesdeutschen Bewußseinsindustrie (=Medien).

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          Von Leseschwäche? am Fr, 18. Mai 2007 um 18:05 #
          Ach komm, auch wenn Du nicht lesen kannst: die NPD hat der schlaue Vorposter ins Gespräch gebracht.

          Vielleicht liest du das Posting von Filbinger nochmal durch? Genau das schreibt er doch!

          Der Rest ist bis zum Überdruss bekanntes, bewährtes und beliebtes Extrapolationsmuster von Viertel- bis Halbintellektuellen der bundesdeutschen Bewußseinsindustrie (=Medien).

          Naja, vielleicht solltest du auch nochmal das Ursprungsposting durchlesen. Ausser das dort die NPD erwähnt wird kann ich deine "Argumentationskette" nicht nachvollziehen.

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        Von NoFake am Fr, 18. Mai 2007 um 17:07 #
        glaube da hast du recht ;)
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      Von sebas am Di, 22. Mai 2007 um 11:42 #
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    Von juena am Fr, 18. Mai 2007 um 14:00 #
    Frage: Wozu brauchte ein Linuxtag die Schirmherrschaft des Herr Schäuble, dem Mielke des 21. Jahrhunderts ? Diesem Tag hätte es gut getan, wenn dieser in konsequenter Weise ausgeladen worden wäre. Der Minister für Forschung und Entwicklung, oder wie der auch immer heisst, würde da wohl besser passen.
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    Von cassiel am Fr, 18. Mai 2007 um 16:33 #
    So ähnlich sehe ich das auch. Nur für mich war der Linuxtag schon unten durch als sie sich an Otto-"Ich schwing den Polizeiknüppel"-Schily angebiedert haben. Wird Zeit, dass der Linuxtag geforkt wird.
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      Von nico am Fr, 18. Mai 2007 um 19:42 #
      es gibt genug andere linuxtage, welche durch entsprechende unterstützung, wie
      zusätzliche aussteller,
      vermehrt kommende besucher,
      neue sponsoren,
      ...
      die möglichkeit hätten den sogenannten Linuxtag zu übertrumpfen und in eine bedeutunglose kleine tagung elitärer anbieter zurück zu stufen.
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    Von godwin am Fr, 18. Mai 2007 um 19:13 #
    GODWIN'S LAW!!!!
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Von Torsten am Fr, 18. Mai 2007 um 14:37 #
...auf dem BSI-Kongress nächste Woche: http://www.bsi.de/veranst/IT-SiKongress/Programm.pdf
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Von piewie am Fr, 18. Mai 2007 um 15:16 #
Die Marketingabteilung des linux Tag's läßt Grüßen und hat ein paar nette, unverbindliche Zeilen geschrieben. Ziel ist es niemanden zu verprellen und möglichst viele Besucher zu locken, damit die Vertriebsquoten des Veranstalters erfüllt werden.
Aber es gibt Zeiten, in denen ist genug der Worte gewechselt worden, da gilt es einfach Position zu beziehen. Und dies lassen die Veranstalter klar vermissen. Statt dessen gibt es pädagogidsche, pseudodemokratisches Weichspülerei zu genau dem Mann, der unsere Demokratie aktuell am stärksten gefährdet.
Die deutsche linux-Speerspitze stelle ich mir doch etwas anders vor - linux Tag ohne mich.
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Von User am Fr, 18. Mai 2007 um 16:44 #
Zitat aus der Meldung:
"Und hierfür ist der jeweilige Bundesminister des Innern ein wichtiger Partner, ohne den die Erfolge in der Vergangenheit nicht möglich gewesen wären."

Wäre mal auszutesten, wie hoch der Erfolg ohne Schäuble ist. Ich behaupte der hat da gar keinen Einfluß drauf. Wenn er Einfluß nehmen wollte würde er es an anderer Stelle tun, z.B. Software im Bundestag. So sieht es so aus, als wenn er sich einfach nur in ein gutes Licht rücken will.

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    Von User am Fr, 18. Mai 2007 um 16:46 #
    Nachtrag: Er hat in jüngster Zeit unverblümt zugegeben, daß er eh keine Ahnung von IT hat.
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      Von Oh_no am Fr, 18. Mai 2007 um 17:10 #
      Von was haben Politiker schon Ahnung. Schmälert das ihren Einfluß ? Leider nicht !
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      Von Ritsch am Sa, 19. Mai 2007 um 18:19 #
      Und? Muß man das als Innenminister, "Ahnung von IT haben"? Dafür gibt's doch Knechte wie Dich.
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        Von User am So, 20. Mai 2007 um 18:51 #
        Von was hast Du eigentlich Ahnung?
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          Von Ritsch am Mo, 21. Mai 2007 um 13:26 #
          Fühlst Du Dich auf den Schlips getreten? Beim Austeilen bist Du ja scheinbar schnell dabei, nur mit dem Einstecken hapert es ein bißchen.
          Noch mal langsam, für den IT-Dödel: ein Innenminister muß nicht Ahnung haben von IT. Von was ich Ahnung habe, ist eine andere Diskussion. Du hast (Deiner Meinung nach) Ahnung von IT. Ist ja schön, aber glaube doch bitte nicht, dass das besonders wichtig für Führungsersonal ist.
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          Von Y11R1 am Mo, 21. Mai 2007 um 13:50 #
          Von was hast Du eigentlich Ahnung?

          Du gehe Duden, Du lese Duden!

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    Von agra am Fr, 18. Mai 2007 um 17:04 #
    Der Bundestag nutzt doch bereits GNU/Linux: http://www.schoenitzer.de/Linuxnutzerliste
    :)
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Von Keno am Fr, 18. Mai 2007 um 17:07 #
> Nach Angaben der Veranstalter würden Proteste ihre Wirkung verfehlen, schon weil
> Minister Schäuble nicht persönlich anwesend sein wird.

Da könnte man umgekehrt auch mal fragen, warum denen dann die Schirmherrschaft so wichtig war. Ich bleibe dabei: Gerade Veranstaltungen wie der LinuxTag wären das geeignete Mittel, dem BMI mal deutlich zu machen, dass seine Politik nicht überall auf Gegenliebe trifft. Schäuble hat und will Gesetzesvorhaben durchdrücken, die mit den Zielen der Freien Softwarewelt nur schwer vereinbar sind (Vorratsdatenspeicherung, DRM, Softwarepatente, Bundestrojaner etc.)

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    Von Oh_no am Fr, 18. Mai 2007 um 17:36 #

    Diese Art von Protest (Schäuble ausladen) ist sinnlos, weil sie nicht medienwirksam ist, da wäre der Kollateralschaden höher als der Nutzen.

    70% der Bundesbürger finden Dr. Seltsams Weg in den Überwachungsstaat voll ok, weil die ihr politischen Wissen aus Blöd- Zeitung beziehen. Da wird sich nichts dran ändern, wenn der Linuxtag seinen Schirmherrn auslädt.

    Laut Heise soll es ja auf dem Linuxtag eine Diskussionsveranstaltung über Vorratsdatenspeicherung geben; unter den Tisch gekehrt wird das Thema also nicht.

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      Von nico am Fr, 18. Mai 2007 um 19:48 #
      so lange die Entscheidenden Personen aber nicht mit vor Ort sind und die Positionen der anderen mal überdenken bzw. ihre Positionen ohne blabla mit auf den Tisch legen. Wird es einfach nur eine Stammtischrunde von ITlern welche sowieso nichts bewirkt.
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      Von Y11R1 am Mo, 21. Mai 2007 um 13:52 #
      ...nicht daß der kommt und 'ne 200-Meter-Bannmeile um ihn herum gelegt wird oder es präventive Verhaftungen im Vorfeld hagelt, nur wenn einer mit Linux-Käppi oder gar mit *BSD-TShirt daherkommt...
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Von Andre am Fr, 18. Mai 2007 um 19:54 #
"Im Rahmen des LinuxTag sind schon viele "heiße Eisen" angefasst worden und wurden auch durch ihre wohldurchdachte und konstruktive Form der Kritik auch weit über die Veranstaltung hinaus wahrgenomen. So hat die Demonstration gegen Softwarepatente auf dem LinuxTag 2004 sicherlich auch ihren kleinen Teil dazu beigetragen, dass die geplante Gesetzgebung gekippt werden konnte. Wir begrüßen ausdrücklich jede Form des demokratischen Dialogs und laden alle Interessierten zum Austausch auf den LinuxTag ein."

Das war mir damals sehr peinlich, dass der Linuxtag damit belastet wurde, aber am Ende ist alles gut gegangen.

Übrigens, die für OSS ursprünglich mal bei Schily zuständige Staatssekretärin war Frau Zypries, nicht wahr?

Ich sage: Wer was sinnvolles machen will, der soll sich mit Themen beschäftigen. Vorratsdatenspeicherung? Wo waren die Meckerer als das abgestimmt wurde? Wer was bewirken will, der nimmt z.B. jetzt an http://ec.europa.eu/transparency/revision/index_en.htm teil. Alle anderen sollen das Nörgeln lieber lassen.

Dass man mit politischen Angriffen auf einen Minister nichts erreicht, den man gewinnen will, das sollte ja wohl klar sein.

mehr was
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Von katakombi am Fr, 18. Mai 2007 um 21:41 #
...macht eigentlich son schirmherr, wenn der nich mal zur veranstaltung kommt?
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Von Hullibulli am So, 20. Mai 2007 um 21:54 #
Mag sein, dass Schäuble als BMI ein strategischer Partner ist. Aber stellt euch mal vor man hätte in der Nazizeit gesagt: Wir wollen dies und jenes erreichen, und Hitler ist dabei ein strategischer Partner. Es gibt einfach ein falsches Signal. Verfassungsfeinde und Antidemokraten wie Schäuble darf man einfach nicht zu Schirmherren machen, und seien sie strategisch noch so gute Partner.
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    Von Andreas am Mo, 21. Mai 2007 um 09:29 #
    Stimmt, ich frage mich wie und wer eigentlich auf die Idee gekommen ist so einen "Heini" zum Schirmherren zu machen. Wäre vielleicht Otto Schily nicht ein noch besserer Partner gewesen oder vielleicht Herr Gates?
    Ich glaube damit steht der Linuxtag unter keinem guten Licht. Das war ein schter Bärendienst. Dass Herr Schäuble ja wohl nicht einmal anwesend ist, macht sein Interesse deutlich.
    Ich werde jedenfalls weiter gnupg verwenden auch wenn Herr Schäuble der Meinung ist (wie auch schon Herr Schily), dass man sich mit der Benutzung dieser Software bereits verdächtig macht!
    Auch auf die Gefahr von Paranoia (totale Paranoia ist totale Bewußtheit!)
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Von zettberlin am Mo, 21. Mai 2007 um 01:03 #
Was bei der ganzen Diskussion immer unter den Tisch fällt:

Wenn ich mich mit einem BSD-Heimserver, Linuxclients, selbstgebauter/überwachter Firewall, GNUPG und paraniodem Netztverhalten zu nahezu 100% gegen die Onlinedurchsuchung absichere - mache ich mich damit verdächtig?

Die Damen und Herren wollen die History-Files von ganz normalen Netznutzern um zu gucken, wer vielleicht mal unliebsame Webseiten anguckt und dann wollen sie diese Leute genauer im Auge behalten - was aber, wenn es sehr sehr schwierig wird, herauszufinden, was ich so im Netzt treibe? Werden dann die ganz smarten Jungs auf mich angesetzt (nur so zur Klärung eines Sachverhalts)? Und was, wenn die dann nur verschlüsselte Archive mit verschlüsselten Archiven darin finden und keinen Key, weil der nur offline vom USB-Stick geladen wird...

????

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    Von einGast am Mo, 21. Mai 2007 um 09:44 #
    Man will ja auch nicht die verdächtigen Cachen, die schon wissen wie sie sich absichern können. Es geht ja eigentlich nur um den Standard-Bürger. Also, treib was du willst wenn man 10.000 Leute beobachten kann, genau weiß welche politische Einstellungen sie haben, weiß was ihre Mittel sind, weiß wann sie in den Swingerclub gehen, weiß welche Medikamente sie kaufen, weiß mit welchen Leuten sie chatten, weiß welche Leute DIR grad schreiben, weiß welchen Button sie beim Online-Voting für die Bürgermeisterwahl geklickt habe. Was glaubst du bist du dann? Einer von vielen mit dem Unterschied das du vielleicht grad ne Bombe baust. -> Na und -> Der Rest ist doch viel interessanter. Die große Gefahr die ich dabei sehe. Fragt mal Opa, ob er gedacht hätte das er anstatt in einer Diktaktur Demokratie leben würde, frag mal Ur-Uropa ob er sich eine Monarchie wegdenken konnte? So selbstverständlich wie die Regierungsform damals war, so ist die Demokratie für uns selbstverständlich. Vielleicht wird mein Enkel auch mal sagen: "jaja mein Opa lebte in einem demokratischen Staat...." Wir hatten in den letzten 100 Jahren VIER mal die Regierungsform gewechselt. Und wer garantiert mir, dass das in den nächsten 20,30,40? Jahren nicht wieder passiert? Was hätte Hitler wohl gemacht, wenn er Zugriff auf alles Geld der Juden gehabt hätte? (So wie es heute möglich ist Dank Banküberwachung). Was hätte er wohl gemacht wenn er die politische Meinung eines jeden einzelnen gewusst hätte?

    Wir schaffen die Möglichkeiten für den Staat von Morgen schon Heute! Und angesichts dessen, dass unsere heiß geliebte "Demokratie" nicht so ganz funktioniert (z.B. Softwarepatente - keiner will sie aber scheinbar wird sie kommen), sehe ich ähnliche Gefahren von unserer heutigen Regierungsform. Zwar werden hier nicht gleich Juden vergast, aber chinesische Zustände geschaffen, wer etwas gegen die Regierung sagt wird gefangen genommen, als terrorverdächtiger von der Wahl ausgeschlossen, sein (Terror-)Geld wird konfisziert, seine Besitztümer versteigert.

    Wieso kann das alles passieren? Weil wir die Möglichkeiten dazu schaffen! Gib nem Mörder eine Waffe, und er wird sie benutzen. Gib den Politikern ein Mittel das sie auf ewig an der Macht bleiben und sie werden ...PLATZ FÜR EIGENE INTERPRETATIONEN...

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