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Thema: Open Sound System wird nächste Woche frei

33 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von NANO am Do, 7. Juni 2007 um 16:31 #
ich glaube dass die entwickler sich das hätten sparen können, denn ich denke nicht dass wirklich viele entwickler sich an OSS machen werden ... ich fände es besser wenn sich OSS und ALSA zusammenschliessen würden und mit vereinten Kräften eine einheitliche API/ABI schaffen würden.
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    Von me1357 am Do, 7. Juni 2007 um 17:17 #
    Naja, man muss immer noch bedenken, dass OSS auf ziemlich vielen Systemen läuft, ALSA nur unter Linux.
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      Von NANo am Do, 7. Juni 2007 um 17:18 #
      ja schon, aber zumindest für die Linux Version
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      Von york am Do, 7. Juni 2007 um 22:02 #
      Interessiert doch keinen.
      Linux ist mit Abstand am populärsten, es geht darum,
      andere "etablierte" OS herauszufordern.

      OSS schafft dies nicht mehr, da ist es egal
      ob die Quelle da ist oder nicht.

      Aber abgesehen davon sollte der
      Linux Kernel eine einheitliche API bereit stellen,
      der ganze Schmarrn von OSS und Alsa ist einfach nur
      LÄSTIG für den Anwender!

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        Von Erik am Fr, 8. Juni 2007 um 06:43 #
        > der ganze Schmarrn von OSS und Alsa ist einfach nur LÄSTIG für den Anwender!
        So ein Unsinn, der Anwender heutiger Distributionen merkt doch gar keinen Unterschied mehr, ich glaube ich musste vor 3 oder 4 Jahren zum letzten Male meine Soundkarte manuell konfigurieren, ansonsten kommt man als Anwender damit überhaupt nicht in Berührung.

        > OSS schafft dies nicht mehr
        Woher willst Du das denn wissen? Hast Du das kommerzielle OSS mal eingesetzt? Nein?

        lg
        Erik

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          Von Matthias Wille am Fr, 8. Juni 2007 um 15:30 #
          Doch, dass ist lästig. Das muss man immer mal wieder beachten, z.B. wenn man wine konfiguriert, oder wenn der mp3blaster auf der Konsole die Soundkarte blockiert - daher keine KDE-Sounds kommen - weil er irgend eine andere Soundschnittstelle benutzt.
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        Von Anonymous Coward am Fr, 8. Juni 2007 um 18:40 #
        > der ganze Schmarrn von OSS und Alsa ist einfach nur
        > LÄSTIG für den Anwender!
        Stimmt, ergo muss eine der Schnittstellen weg. OSS geht nicht, da es auf vielen UNIX-Plattformen das einzige verfügbare System ist --> Weg mit ALSA!

        (nein, ich meine das nicht Ernst. Damit wollte ich nur yorks Posting ad absurdum führen).

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      Von ... am Fr, 8. Juni 2007 um 01:30 #
      Naja, man muss immer noch bedenken, dass OSS auf ziemlich vielen Systemen läuft, ALSA nur unter Linux.

      Und genau das wird mich wieder zu OSS bewegen!

      Die linuxschen Alleingänge muß man ja nicht alle mitmachen.

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    Von Jasager am Do, 7. Juni 2007 um 17:27 #
    Ich hatte vor Jahren mal die kostenpflichtige Version für meine Terratec DMXfire1024, weil die freien Treiber (OSS und ALSA) einfach nur Probleme machten. Die Qualität des Treibers von 4Front war exzellent, für viele Karten könnte das unter einer freien Lizenz (welcher denn?) eine Bereicherung sein.
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      Von Snake2 am Do, 7. Juni 2007 um 18:09 #
      > Die Qualität des Treibers von 4Front war exzellent, für viele Karten könnte das unter einer freien
      > Lizenz (welcher denn?) eine Bereicherung sein.

      Für Linux soll das ganze unter der GPL freigegeben werden.

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    Von Der MirBSD-Mensch am Fr, 8. Juni 2007 um 13:32 #
    Die BSDs würdens sicher interessant finden...
    aber als Standard reinkommen wirds aus zwei
    Gründen nicht - es ist GPLd und wir haben
    Sunaudio, das super tut UND ne OSS-Emulation
    mitbringt.

    Aber man kann dem Nutzer ja die Wahl geben.

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Von Doener am Do, 7. Juni 2007 um 16:39 #
Wenn OSS bis jetzt nicht frei war, warum war es dann Bestandteil des Linux-Kernels? Oder gilt das nur für die aktuelle Version?
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Von Leggo am Fr, 8. Juni 2007 um 13:11 #
Das ist mal eine super Nachricht. Jetzt kann man Alsa endlich wieder abschaffen.
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    Von Wolfram am Fr, 8. Juni 2007 um 16:31 #
    Der Jubelschrei ist berechtigt. Ich bin auch froh, von Alsa wegzukommen. In meinen Augen, war das Entstehen des Alsa-Projekts das berühmte "Kind mit dem Bade ausschütten". Warum muß ich, nur weil damals Treiber fehlten, sofort eine ganz andere Konzeption entwerfen?. OSS hat über die Jahre ja gezeigt, daß es auch anders geht. Vor allen Dingen hat Alsa die Konfiguration unnötig verkompliziert. Aber irgendwie ist das bei Linuxprojekten oft so: Sie arten oft in SM-Praktiken aus, anstatt nach nach dem Prinzip "Keep it simple" zu handeln.

    Na, da habe ich dann wieder schöne Sachen zu erledigen. Heute Abend erst mal das Debian Package herunterladen, um mit den Treibern zu spielen.

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      Von Anothermous am Fr, 8. Juni 2007 um 19:41 #
      | Warum muß ich, nur weil damals Treiber fehlten, sofort eine ganz andere Konzeption entwerfen?

      Deine Logik muss müsste man haben. :-)

      Wie kommst Du darauf, dass die Umstellung auf ALSA etwas mit fehlenden Treibern zu tun hatte?
      Hat denn die Umstellung bewirkt, dass plötzlich wegen ALSA mehr Treiber da waren? Und wenn ja:
      woher denn? Auf ALSA wurde wohl eher umgestellt, weil die alte Schnittstelle den Entwicklern
      nicht mehr ins Konzept passte.

      Das Problem mit fehlenden und spartanischen/mangelhaften Treibern besteht nämlich auch unter
      ALSA fort. Und das liegt nach Aussagen der Entwickler schlicht daran, dass sie immer weniger
      Informationen von Seiten der Hersteller bekommen und alles mühsam ausknobeln und recherchieren
      müssen. Und das ist jetzt der richtig interessante Punkt! Woher hat eigentlich 4Front die
      Informationen zu den vielen Karten und seinen Vorsprung in den Treibern? Falls von den
      Kartenherstellern Informationen geflossen sind, dann riecht es doch eher danach, dass auch
      ein NDA unterschrieben wurde. Und wenn das so sein sollte, wie will 4Front dann OSS komplett
      veröffentlichen? Die API können sie sich schenken, was interessiert sind die Treiber der
      einzelnen Karten! Und falls die nur als Binärmodule kommen, dann können sie sich diese Aktion
      auch gleich schenken.

      A.

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Von Julian am Mo, 3. Dezember 2007 um 13:18 #
Mal eine Frage...
Ich benutze GNU/Linux erst seit ein paar Jahren intensiver und hatte in dieser Zeit nie ein einziges Problem mit ALSA. Darum habe ich Support fuer OSS auch nie in den Kernel einkompiliert - und alles ging bestens. Jede Soundanwendung hat mittlerweile ALSA-Unterstützung, ansonsten nimmt man eben den aoss-Wrapper.
Nun sind mir hier so einige Statements gegen ALSA ein Fragezeichen.

Was sind nun objektive Einwände gegen ALSA und/oder für OSS aus Anwender- oder auch Entwicklersicht?

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