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Thema: Pro-Linux: Linux bald nur noch mit eingebauter Microsoft-Lizenz?

121 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von AlgorithMan am Mo, 11. Juni 2007 um 00:56 #
und wenn alle anderen distros ihre seele verkaufen,
mit debian wird es ein solches abkommen niemals geben
das sind die hardliner der software _freiheit_

und sollten alle anderen distros ihre seele verkaufen,
dann ist debian halt das einzige os, das für mich noch in frage kommt

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Von peder am Mo, 11. Juni 2007 um 01:05 #
Gibt es eigentlich Berichte der Meinung Mark Shuttleworth über diese Kooperationsabkommen?
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Von Analytiker am Mo, 11. Juni 2007 um 07:28 #
Mal ehrlich wen verwundert das eigentlich der schon etwas älter ist und sich mit der Microsoft-Strategie auskennt?

Es war schon immer so das Microsoft nie etwas selber erfunden hat, sondern sich Firmen und deren Know-How untertan gemacht hat. Zur Erinnerung: Die Fa. Stacker mit dem Komprimierer, IBM und die OS/2 Entwicklung an der er partizipierte, NTFS welches vom HPFS Team entwickelt wurde. Firmen die nicht spurten wurden einfach eingesackt. Somit konnten ernsthafte Entwicklungen gestopt werden, Erinnerungen an Netscape werden wach, weil der Chef-Visionist Bill Gates der Meinung war das Internet setzt sich nicht durch.

Bei diesen Dingen ging es allerdings immer nur um Teilbereiche nicht um ein komplettes Betriebssystem mit Tools und Applikationen wie es im Linuxbereich gibt, deswegen hat ja auch seit Jahren Steve Balmer Zetter und Mordio geschrien. Jetzt wo sich in den letzten Jahren einige Distributionen herauskristallisierten die auch eine entsprechende Anzahl an Entwicklern ernähren, besteht die Möglichkeit nach bewährter Microsoft-Taktik vorzugehen. Übrigens das mit den Lizenzen hatten da nicht vor einigen Jahren als der SCO vs. Linux Streit begonnen hatte nicht schon einige gewusst wer dahinter steht? Jetzt entblösst der Dämon Microsoft sein wahres Gesicht da die Akte SCO gerade am schliessen ist.

Was ist die Konsequenz. Man kann nur auf Community basierte Distributionen verlassen. Redhat und Ubuntu können jederzeit ebenfalls umfallen. Die Entwicklung am alternativen Kernel, man nannte schon Hurd sollte intensiviert werden, denn auch die butterweichen Äusserungen die ich oftmals von Linus lese gefallen mir nicht. Somit hätten wir dann ein Linux welches von Microsoft niemals kontrolliert werden kann.

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Von iCH am Mo, 11. Juni 2007 um 07:46 #
Die Abkommen sollen doch verhindern, dass die Distros unter die GPL 3 fallen.
Wenn also die Einzelnen Projekte (Am besten die wichtigsten, wie Xorg, KDE, GNOME, usw.) unter die GPL 3 gestellt werden, dann müssen die Distros doch irgendwann umsteigen oder die Programme selber weiterentwickeln, was sie nicht können. Dann wäre der Vertrag nur noch Klopapier :)
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Von Niklot am Mo, 11. Juni 2007 um 08:58 #
Hallo!
Also Debian Etch is mal super gelungen das ist unbestreitbar. Auch werden wir niemals einen Debian/M$ Deal erleben auch das steht glaube ich fest.
Was Ubuntu betrifft bin ich mir da nicht so sicher, immerhin will Mr. Shuttleworth sein Ubuntu auf Dell Laptops verkaufen, und Dell ist ja pikanter Weise auch in diesen Pakt eingebunden.
Was Redhat angeht mach ich mir keine Sorgen, die haben das bereits mehrfach abgelehnt. Die letzten äusserungen des CEO deuten in eine andere Richtung. RedHat will eine Reform des Patentsystems damit der Unfug endlich aufhört. Verständlich. Redhat ist einer der grössten unterstützer von freier Software würden sie sich dem "Pakt des Bösen" anschließen wäre das ein schwerer Schlag für Linux!
Als nächster Kandidat für M$ hat sich wohl Linspire empfohlen, die Warnung vor GPL3 spricht Bände.

Also auf wen soll man noch setzen ausser Debian und Fedora?

Die antwort ist für mich recht einfach: Slackware!

Auch die werden ihre Seele nicht verkaufen! Patrick Volkerding mag ein komischer Kauz mit mancmal eigenartigen Ansichten sein, aber er ist auch verdammt stur wenn es ums Prinzip geht! Und um nichts anders geht es hier!

mfg Niklot

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Von hotzenplotz am Mo, 11. Juni 2007 um 09:32 #
Danke für den interessanten Artikel Herr Ganten!

Ein Klage gegen Microsaft wegen der Verbreitung unbelegter Aussagen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen, muss dringend eingereicht werden. Ich denke Da sind fsfeurope und auch der Linux-Verband in der Pflicht, am besten direkt zwei Klagen einreichen.

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Von nixname am Mo, 11. Juni 2007 um 12:08 #
... und von daher kann Peter Ganten denken, was er will und seine Meinung auch kundtun. Was mir allerdings zu denken gibt ist, wie er das tut. Denn eine Frage bleibt offen: Was bitte ist von Novell oder Xandros lizenziert worden? Was sind denn die Code-Teile, die von Novell und Xandros in den Linux-Kernel eingebaut wurden, nachdem sie dafür eine Lizenz von MS gekauft haben? Also ich halte den Artikel von Peter Ganten für pure Demagogie - wer nicht unseren Weg geht, den beschuldigen wir mit FUD, denn nur wer meinen Weg geht, geht den einzig richtigen Weg.
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Von Friedrich Hattendorf am Mo, 11. Juni 2007 um 22:27 #
wikipedia
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Als Fear, Uncertainty and Doubt (englisch für „Furcht, Ungewissheit und Zweifel“), meist abgekürzt als FUD, wird eine Werbe- oder Kommunikationsstrategie bezeichnet, die der gezielten Bekämpfung eines (in der Regel wirtschaftlichen oder politischen) Konkurrenten dient, insbesondere wenn dieser bislang ein gutes Image hat. Man bedient sich dabei gezielter, aber dennoch subtiler und eher unterschwelliger Falschinformation, zum Beispiel in Pressemeldungen. Häufig werden diese über scheinbar neutrale Quellen verbreitet, deren Verbindung zum eigentlichen Urheber nicht sofort ersichtlich ist. Im Deutschen kommt die Bezeichnung Schmutzkampagne der Bedeutung von FUD nahe.
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Schlimm ist es, dass es in der Linux-Community Leute (U-Boote?) gibt, die so etwas unterstützen

Friedrich

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