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Thema: Microsoft und Linspire kooperieren

9 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von schlonz am Do, 14. Juni 2007 um 10:52 #
Wieso hat eigentlich keiner Respekt vor der drohenden GPL3?

Wenn die Gruppe der Gefährten um Microsoft groß genug ist, könnten dann tatsächlich alle wichtigen Programme geforkt und als GPLv2 weiter gepflegt werden? Ein zweites, parallel existierendes GNU/ Linux (Pardon: MS/ Linux), dass vielleicht das relevante Linux wird?

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    Von Marc am Do, 14. Juni 2007 um 11:03 #
    Ich persönlich hoffe auch, daß viele Entwickler ihre Anwendungen/Skripte/... auf GPLv2 only umstellen (habe ich auch mit allem getan, das ich veröffentlicht habe). Die GPLv3 ist meiner Meinung nach eine riesige, nur auf großem Fanatismus aufgebaute, Bremse für Linux.
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      Von Henry am Do, 14. Juni 2007 um 14:57 #
      Tja, so unterschiedlich können Sichtweisen sein. Ich werde jedenfalls an dem Tag an dem die GPLv3 released wird alles von mir auf GPLv3 only umstellen. Diesem Patentgeschachere muss ein Ende bereitet werden.

      PS: ich denke, die Abkommens-Serie hat nun langsam ein Ende. Linspire hatte sich ja durch die Kritik an GPLv3 schon vor einiger Zeit selbst bei Microsoft empfohlen. RedHat wird nicht mitmachen und Ubuntu wohl auch nicht. Bei Mandriva ist man eigentlich sehr Community-orientiert (zumindest war das so zu Mandrake-Zeiten), so dass ich mir es bei denen auch nicht vorstellen kann. Bis auf ein paar kleinere Distributoren wird MS wohl niemanden mehr bekommen.

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        Von sd07 am Do, 14. Juni 2007 um 16:30 #
        GPLv3only - das finde ich auch richtig.
        Xandros und Linspire werden dann massive Probleme mit ihrer Debian- bzw. Ubuntu-Grundlage bekommen.
        Ich glaube auch nicht, daß Novell ganz allein eine weitere GPLv2only-Linuxentwicklung stemmen könnte.
        Oder gibt es in der neuen GPLv3 doch noch irgendein Schlupfloch?
        Ich denke nicht.
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        Von theBohemian am Fr, 15. Juni 2007 um 09:02 #
        Besser wäre "GPLv3 or, at your option, any later version." :)
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          Von M wie Meikel am Fr, 15. Juni 2007 um 11:52 #
          Nein, besser wäre, wenn jemand das Copyright für das ganze Werk hat und bei Bedarf über eine Umlizenzierung entscheiden kann. Ich denke, die Diskussion um die GPL v3 hat gezeigt, dass die Absichten der FSF nicht immer mit den Absichten der GPL-Nutzer übereinstimmen. Für die einen sind Tivoisation und DRM ein Bug, für die anderen ein Feature.
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    Von Markus am Do, 14. Juni 2007 um 11:09 #
    Selbst ein paar Firmen haben keine Chance so ziemlich allein ein halbes Softwareuniversum weiterzuentwickeln.
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