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Thema: Mozilla will E-Mail-Client Thunderbird loswerden

56 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von nobuntu am Do, 26. Juli 2007 um 12:22 #
...wird mir immer unsympatischer! :(
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    Von liquidsky am Do, 26. Juli 2007 um 12:29 #
    Langsam bekomme ich das Gefühl hinter Mozilla steckt nur noch Kommerz. Wie in den großen Firmen. Alles was nicht genug Gewinn reinbringt muss raus. Dass nenne ich mal Outsourcing der ganz feinen Art.
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    Von Jasager am Do, 26. Juli 2007 um 12:30 #
    Ja, sie können es umschreiben wie sie wollen, aber im Grunde scheinen sie doch den resourcenfressenden Thunderbird vom gewinnbringenden Firefox trennen zu wollen. Was der Unsinn soll ist mir dabei nicht ganz klar, hat sich da jemand vielleicht in der Tür geirrt, die Foundation ist doch kein börsenorientiertes Unternehmen?
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      Von Oh_no am Do, 26. Juli 2007 um 13:45 #
      Nö,

      aber sie hat hauptamtliche Angestellte. Deren Gehalt speist sich aus den Einnahmen, die mit dem Firefox generiert werden. Und die versuchen halt, den Kurs in eine Richtung zu biegen, der das künftige Gehalt möglichst gut sichert ...

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      Von Schugy am Do, 26. Juli 2007 um 20:07 #
      Der Thunderbird frisst doch nicht viele Ressourcen. Habe mehrere Mailinglisten mit 40 000 und 60 000 Emails und kann den riesigen Posteingang zügig durchsuchen, nach Größe, Datum oder gar nach Themen sortieren, ohne endlos lange warten zu müssen. Mein Sockel-A-Rechner ist mittlerweile eine alte Gurke und mit neuen Rechnern stehen einem mehr Ressourcen zur Verfügung, als mir der Thunderbird je verfrühstücken würd.
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    Von edgear am Do, 26. Juli 2007 um 12:50 #
    Für mich sieht das so aus, als hätten sie einfach nicht genügend Ressourcen. Von daher ist die Trennung dann ein ganz natürlicher und nachvollziehbarer Schritt. Der eben nicht heißt, dass Mozilla den Profit maximieren will, sondern dass sie überlegen müssen, wie sie mit ihren Ressourcen umgehen. Und das sie den Fokus auf Firefox legen, ist doch verständlich. Statt über das böse Mozilla zu meckern, solltet ihr vielleicht überlegen, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind in deren Situation. Immerhin schmeißen sie Thunderbird nicht einfach raus, sondern überlegen mit der Community, wie es am besten weitergehen kann.
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      Von Sebastian am Do, 26. Juli 2007 um 13:08 #
      Ressourcen sind schon da, nur laute Aussage von Mitchell Baker in einem Ihrer Kommentare auf die Frage warum nicht mehr Entwickler für Thunderbird zur Verfügung gestellt werden, sagt Sie das es keinen Unterschied machen wird ob 5 (10 oder 100) Entwickler für Thunderbird bereitgestellt werden. Es liegt Ihrer Meinung nach an der Community um Thunderbird die einfach nicht so groß und vielfältig ist wie beim Firefox...
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        Von Kevin Krammer am Do, 26. Juli 2007 um 14:37 #
        Die Konkurrenz im E-Mail Bereich ist auch wesentlich größer und stärker.

        Unter Windows konkurriert Thunderbird mit Outlook, unter Unix/Linux mit Evolution, Kontact/KMail, usw. und unter Mac OS X vermutlich ebenfalls mit dort richtig stark etablierten Programmen.

        Der Browser Bereich ist dagegen viel leichter. Unter Windows konkurrierte man lange Zeit mit einer völlig veralteten Software namens IE6, unter Unix/Linux war man praktisch der Nachfolger des Standardbrowsers Netscape Navigator.

        Dann kommt auch noch dazu, dass das Medium E-Mail bei weitem nicht so interaktiv ist bzw. weniger gruppenorientierte Konzepte hat, als WWW.
        Das Browser wird oft als "Tor zur Onlinewelt" bezeichnet, ein E-Mail Client ist bestenfalls der Briefkasten daneben.

        E-Mail ist hauptsächlich im Geschäftsleben wichtig, vorallem im Zusammenhang mit anderen PIM Komponenten wie Kontaktverwaltung und Terminen. Die Mozilla Foundation hat mehrmals durchblicken lassen, dass sie derzeit kein Interesse an einer vollständigen PIM Suite haben, bzw. für ein derartig großes Unterfangen nicht die nötigen Resourcen besitzen.

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      Von NANO am Do, 26. Juli 2007 um 13:13 #
      >> Für mich sieht das so aus, als hätten sie einfach nicht genügend Ressourcen. Von daher ist die Trennung dann ein ganz natürlicher und nachvollziehbarer Schritt. Der eben nicht heißt, dass Mozilla den Profit maximieren will, sondern dass sie überlegen müssen, wie sie mit ihren Ressourcen umgehen. Und das sie den Fokus auf Firefox legen, ist doch verständlich. Statt über das böse Mozilla zu meckern, solltet ihr vielleicht überlegen, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind in deren Situation. Immerhin schmeißen sie Thunderbird nicht einfach raus, sondern überlegen mit der Community, wie es am besten weitergehen kann.

      *zustimm*

      überlegt doch mal: die viele KDE User KMail und Gnome User Evolution¹,² benutzen, allein schon aufgrund der Extrafunktionalität, als Outlook-Express User fühlst du dich sicher wohl mit Thunderbird, aber sonst?

      MEINE Meinung: ich finde Thunderbird nicht schlecht und unter meiner parallelen windows-installation ist es die #1, aber unter linux ist Evolution mein Favorit, ich hab immer das gefühl das irgendetwas bei thunderbird fehlt, ich weiss nicht ...

      ¹ich will jetzt nicht hören, dass evolution von bugs zerfressen ist, die 2.20 wird rundereneuert, die 2.19x Serie hat ingesamt schon mehr als 100 bugfixes bekommen

      ²Für alle die meinen, das Evolution zu lahm ist: mit den desktop-optimization-scripts kann man die Startgeschwindigkeit von Evolution erhöhen

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        Von nobuntu am Do, 26. Juli 2007 um 14:25 #
        > evolution [...] die 2.20 wird rundereneuert, die 2.19x Serie hat ingesamt schon mehr als 100 bugfixes bekommen

        Die neueste Version von Evolution, von der ich gehört habe, war 2.11.x. Du meinst wahrscheinlich die Version, die mit Gnome 2.20.x ausgeliefert werden wird?

        Wo kann man sich über die Entwicklung von Evolution auf dem laufenden halten (außer direkt über Bugzilla). Das interessiert mich auch und du scheinst da Bescheid zu wissen... ;)

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        Von Mike Husum am Do, 26. Juli 2007 um 19:32 #
        Wo kann ich diese desktop-optimization-scripts finden? Was sollen diese Dingerchen konkret machen? Also google hat davon noch nie etwas gehört...
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        Von Sturmkind am Do, 26. Juli 2007 um 22:37 #
        Oh Evolution ist sicher nicht schlecht, aber es bietet nicht im geringsten die Möglichkeiten die Thunderbird bietet. Klar als PIM ist es um Welten besser! Doch der normale User braucht meist eher ein gescheites E-Mail Programm und da hat Evolution im Vergleich zu Thunderbird nach wie vor große Schwächen!

        Grüße
        Sturmkind

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          Von NANO am Fr, 27. Juli 2007 um 17:14 #
          und welche? ich habe thunderbird unter windows und evolution unter linux. ich weiss von nichts, dass ich mit thunderbird mit meinen mails mehr machen kann, als mit evolution.
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      Von tschosie am Do, 26. Juli 2007 um 16:28 #
      Mangelnde Ressourcen sind im Falle der Mozilla-Foundation kein wirkliches Argument. Die Zusammenarbeit mit Google beschert der Foundation Millionen-Überschüsse. Als Non-Profit-Organisation unterstützt die Foundation dankenswerter Weise auch andere Open-Source-Projekte, doch ließen sich mit dem Geld auch genügend hauptamtliche Entwickler einstellen, die Thunderbird in einem vernünftigen Tempo weiterentwickeln.Man müßte nur wollen.
      Ein entsprechender Artikel bei yeebase ( http://t3n.yeebase.com/aktuell/news/ ,der direkte Link wird mir hier wegen der 80-Zeichen-pro-Wort-Beschränkung nicht gestattet) impliziert die Vorstellung, daß Thunderbird nicht in die Strategie des Hauptsponsors der Mozilla-Foundation, nämlich Google, paßt.

      Wie gesagt, Ressourcen sind IMHO ein Scheinargument. Vielmehr werden solche Entscheidungen aus strategischen, letztendlich aus pekuniären Beweggründen getroffen. Auch bei Open-Source-Projekten.

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Von Anti-LC am Do, 26. Juli 2007 um 12:24 #
Ich lese (allein in dem Pro-Linux Artikel)
nirgens, daß Mozilla Thunderbird loswerden
will, sondern nach Möglichkeiten sucht,
Thunderbird genauso erfolgreich zu machen,
wie den Firefox, und vor allem die Release
Zyklen zu verkürzen.
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Von Contentmafia am Do, 26. Juli 2007 um 12:34 #
> als Community-Projekt weiterzuführen

Läßt sich daraus schlußfolgernd, daß FF und TB derzeit keine Community-Projekte sind?

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Von Schmidi am Do, 26. Juli 2007 um 12:52 #
Möglicherweise haben die von OOo Interesse daran Thunderbird als PIM (in Verbindung mit Lightning) in eine kommende Version aufzunehmen.
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Von Sebastian am Do, 26. Juli 2007 um 13:12 #
Ob thunderbird als community Projekt wirklich Zukunft hat?
Seamonkey ist ja auch nicht der Bringer...
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    Von NANO am Do, 26. Juli 2007 um 13:15 #
    >> Seamonkey ist ja auch nicht der Bringer...

    ja, aber das liegt wohl eher an der aufspaltung (in: firefox, thunderbird und NVU) als an der community.

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Von Chivas am Do, 26. Juli 2007 um 14:35 #
Mir kommt die Einstellung gegenüber Thunderbird ziemlich naiv vor. Ok, bis jetzt hat Firefox für Aufmerksamkeit gesorgt, die Presse beglückt (Krieg der Browser) und viele wechselfreudige Anwender gefunden.

Um aber ernsthaft für Microsoft eine Konkurrenz darzustellen, braucht es eine vollständige Internet-Suite, damit die Alternative auch für Firmen interessant wird. Und dazu gehört ein Mailclient genauso wie ein ordentlicher Kalender!

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    Von NANO am Do, 26. Juli 2007 um 14:39 #
    die will Thunderbird ja nicht auflösen. für den Kalender gibt's Sunbird und alles zusammen als seamonkey
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    Von Schmidi am Do, 26. Juli 2007 um 14:45 #
    Was Mailclients angeht gibt es aber auch viel mehr gute Auswahl als bei den Browsern. Evolution, Kontact, Novell Groupwise,...
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    Von Kevin Krammer am Do, 26. Juli 2007 um 14:50 #
    Eine PIM Suite ist ein ganz anderes Kaliber. Da muss man zig verschiedene Formate korrekt parsen und erzeugen können, zig verschiedene Protokolle "sprechen" usw.

    Einen Browser kann man praktisch im Alleingang entwickeln, bei einer PIM Suite muss man zumindest mal mit den Herstellern von Groupware Servern kooperieren, im günstigen Falle auch mit den Entwicklern anderer freier PIM Lösungen, um die Interoperabilität zu verbessern.

    Dann tritt man unter Windows auch noch gegen das Duo Outlook/Exchange an, dass durch mehr oder weniger geheime Interaktion gegenseitig schützt. Konkurrenz kann man da praktisch nur sein, wenn man ein annähernd gleich gutes Server/Client Gespann ins Rennen schicken kann.

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      Von Erik am Do, 26. Juli 2007 um 19:53 #
      Einer der Gründe, warum ich davon ausgehe, dass Kontact 4 wie eine Bombe einschlagen kann. Es ist mit seinen leistungsfähigen Anwendungen obendrein auch richtig gut integriert.


      lg
      Erik

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Von Jasager am Do, 26. Juli 2007 um 17:57 #
Ich lese hier wiederholt, es gebe genügend Alternativen. Für Windows mag das Outlook sein, KDE-User sind vielleicht mit KMail gut bedient, aber als Gnome-User habe ich bisher keine Alternative zu Thunderbird finden können, die einen auch nur annähernd vergleichbaren IMAP-Support bietet.

Evoltion mag ja für Pop3 ganz nett sein, aber fehlendes IMAP-Idle und vor allen Dingen die Unfähigkeit, einen IMAP-Ordner als Trash zu wählen, machen für mich Evolution unbenutzbar. Solange man nur von einem Rechner aus Evolution heraus auf den IMAP-Account zugreift, ist dieses VFolder-Konzept sicherlich eine feine Sache, aber benutzt man verschiedene Clients und ab und an einmal das Webinterface, dann müllt einem Evolution den Account mit durchgestrichenen (als deleted markiert) Nachrichten zu und die Konsistenz bei gelöschten Nachrichten geht völlig verloren:

http://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=206061

Kennt jemand neben Thunderbird einen Gnome/Gtk-Mailclient, der beide Killerfeatures unterstützt?

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Von google am Fr, 27. Juli 2007 um 11:50 #
Also warum Google den Thunderbird loswerden will ist mir klar. Der ist direkte Konkurrenz zum GMail. Wenn ich keinen Thunderbird installiert habe kann ich ja auch GMail direkt über Firefox öffnen. Dazu ist der Firefox für Google ja gerade ideal. Ein eigener Browser der dazu dient die eigenen Angebote nutzen zu können. Beim Thunderbird ist das für Google eher schädlich. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass durch das Sponsoring von Google entsprechender Druck ausgeübt wird.
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