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Thema: MEPIS setzt wieder auf Debian

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Von Crass Spektakel am Di, 31. Juli 2007 um 20:19 #
Also ich bin mit der Handhabung von Updates seitens Ubuntu auch unzufrieden. Mein LTS bringt Firefox und Thunderbird 1.5 mit und das obwohl seitens Mozilla.com seit einem halben Jahr DRINGENDS zu einem Wechsel zu 2.0 geraten wird weil in 1.5 einfach viele neue Patches einfach nicht mehr einfliesen. Da hilft auch nicht daß Ubuntu händisch zwei-drei kleine Patches ausserhalb der Reihe einbaut wenn der Zug ganz generel längst abgefahren ist (immerhin steht Firefox/Thunderbird 3.0 vor der Tür) Gerade der Browser ist eine sehr kritische Komponente, wenn da keine Liebe zum Detail herscht kann man es auch gleich bleiben lassen.
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    Von sd07 am Di, 31. Juli 2007 um 20:41 #
    Es gab genau dazu hier schon einige Diskussionen.
    1. Ubuntu hatte im Hinblick auf LTS ja selbst angekündigt, daß sie entweder die alten Browserversionen weiter pflegen und mit Updates versorgen werden oder irgendwann zumindest eine neue Browserversion herausgeben würden.
    Sollte Weg 1 tatsächlich funktionieren (und davon gehe ich aus), dann sind Ubuntus Firefox und Thunderbird 1.5 aus LTS auf dem Patchstand der Versionen 2.0.0.5.
    2. Debian packt das Problem etwas anders an: Das Debian-Projekt hat zum einen vor, die in Etch enthaltenen Mozillaversionen möglichst lange zu pflegen und mit Updates zu versorgen. Sollte allerdings ein Punkt erreicht werden, wo es vom Arbeitsaufwand her zu viel wird, dann soll man als Debiannutzer bitte einen anderen Browser verwenden (so steht es sinngemäß in den Release Notes zu Etch).
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    Von Peter Eisentraut am Di, 31. Juli 2007 um 20:59 #
    Das Problem ist (zumindest unter anderem), dass ein neuer Firefox auch andere Pakete betrifft, weil zum Beispiel KDE die Plugins mit verwendet. Das würde im Endeffekt dazu führen, dass man die halbe Distribution neu bauen und upgraden müsste, und das kann ja keiner wollen.

    Dass Mozilla sagt, man sollte irgendwas upgraden, kann man getrost vergessen, denn die haben von Long Term Support keine Ahnung.

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    Von Micha am Di, 31. Juli 2007 um 21:46 #
    Daran ist die Mozilla foundation aber selber schuld, schliesslich sind deren libs dauernd inkompatibel. Das zerbricht einiges, insbesondere gnome apps. Von daher ist es fuer LTS distris nicht moeglich auf ne neue version zu updaten. Eigentlich muesste Mozilla/Firefox von solchen distris runterfliegen.

    Ich habe wirklich etwas ernsthafte Hoffnung, dass das mit WebKit besser wird. Die KDE jungs schaffen jedenfalls khtml kompatibel zu halten und auch noch security fixes kompatibel zurückportieren. Von daher scheint die Codebasis echt besser zu sein, auch wenn es mir unglaublich schwer faellt das zuzugeben ...

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    Von ac am Mi, 1. August 2007 um 01:22 #
    Sicherheitslücken wird Canonical wohl patchen - und so das gelbe vom Ei ist Firefox 2.0.x auch nicht. Du hast nichts verpaßt.
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