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Thema: Linspire stellt Betaversion von CNR.com vor

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kiwiki4e am Di, 4. Dezember 2007 um 15:24 #
Bisher war ich eigentlich kein Fan von Linspire, aber das hört sich mal richtig interessant an. Wenn es sich dabei wirklich um eine ausgereifte distributionsübergreifende Packetverwaltung handelt, könnte dieser Ansatz das Leben der User wirklich vereinfachen - gerade von kleineren Distries wie PCLinuxOS, die sich eine Armee von Packet-Erstellern nicht leisten können.

Linux auf dem Desktop ist schon sehr ausgereift (meiner unwichtigen Meinung nach ausgereifter als Windows). Aber eine einheitliche (bzw. normalisierte) Softwareverwaltung fehlt für den Enduser noch.

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Von zettberlin am Di, 4. Dezember 2007 um 16:18 #

... Pakete für meine Distro mit nur enem Klick installieren. Wenn ich im Browser auf ein Paket klicke, geht GDebi auf und ...

[div class="gartentroll">]
na gut dann muss ich schon noch viele verwirrende, komplizierte Aktionen durchführen. Ich muss den dicken Button "Installieren" rechts oben finden und dann wird es richtig haarig: ein Passwort will er wissen - au Backe!! Ich muss dann ein Passwort in den Linux reinprogrammieren, damit ich das Programm auch installiert bekomme - das ist hart! Viele Wochen habe ich bei teuren Kursen verbracht und mindestens 30 Kilo Fachliteratur musste ich selber lesen (gibt es leider nicht als Hörbuch: auch so ein Linux-Frickler Mist!), bevor ich das tun konnte.

Kurz: CNR wird Linux den Durchbruch auf allen Computren der Erde bringen tun!

Nur einmal klicken! Toll!

Ach so... Wo eigentlich klicken? Irgendwo? Oder muss ich etwa wieder in komplizierten Listen erst nach dem Programm suchen, das ich haben will? Und dann erst klicken? Dort drauf - ja? Oder kann ich irgendwo klicken und dann brauch ich bloss noch sagen, was ich haben will? Aber dann muss ich das doch wieder erst mal wissen - was ich haben will meine ich...
[/div]

Mal im Ernst Freunde: Kann mir irgendwer erklären, was CNR (oder Klik) gegenüber GDebi und Synaptic mit sinnvollen Voreinstellungen und gut gefplegten Repos für Vorteile hat?

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    Von christian am Di, 4. Dezember 2007 um 16:29 #
    Ein kommerzieller Softwarehersteller muss seine Software im Idealfall nur einmal in CNR "einkippen", die Software kann dann in allen gängigen Distros bequem grafisch installiert werden vom User.

    Zusammen mit einem Verfahren wie apturl eine bequeme Sache für Software-Anbieter wie Skype, die sonst rpm, deb und tar Packete erstellen müssen und dann erst nicht sicher sein können, dass das überall läuft.

    Wenn es dann noch Bezahlsysteme gibt, dann springen auch die kommerziellen Anbieter verstärkt auf den Linux-Zug auf.

    Das ganze wär dann so ein bisserl vergleichbar mit Steam, dieser Spieleplattform auf Windows, die das ganze bereits so ähnlich abbildet.

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      Von duncan am Di, 4. Dezember 2007 um 21:36 #
      > Zusammen mit einem Verfahren wie apturl eine bequeme Sache für
      > Software-Anbieter wie Skype, die sonst rpm, deb und tar Packete
      > erstellen müssen und dann erst nicht sicher sein können, dass
      > das überall läuft.

      Inwiefern stellt das Paketformat sicher, dass eine Software auf einem bestimmten System läuft. Oder anders gesagt, warum kann man bei rpm & Co. nicht sicher sein, dass die Software überall läuft aber bei CNR kann man es?

      Das Problem ist ja nicht das Paketformat, welches letztendlich annähernd beliebig in ein anderes konvertiert werden könnte, sondern Abhängigkeiten und dynamische gelinkte Bibliotheken. Dazu kommen noch verschiedene Startup-Skripte und Konfigurationen. Klar wäre es einfacher, wenn alle Distributionen gleich wären, aber wer legt fest, wie dies dann aussehen soll? Dass es Nachteile durch die Distributionsvielfalt gibt ist klar, aber die Vorteile, dass jeder *sein* System finden kann, überwiegen meiner Meinung nach. Das Problem, dass es Software gibt, die nicht über den Paketmanager installiert werden kann, existiert zwar, ist aber äußerst selten und völlig überbewertet. Abgesehen davon stellt auch CNR nicht sicher, dass wirklich *jede* Software darüber installierbar ist.

      duncan

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    Von Dynamo am Di, 4. Dezember 2007 um 21:48 #
    Ja: Man muß sich nicht bei einer Distribution einschleimen um in deren Repos aufgenommen zu werden... ;)
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      Von zettberlin am Mi, 5. Dezember 2007 um 00:25 #
      > Man muß sich nicht bei einer Distribution einschleimen

      Ist das Schleimen denn so schwierig? Für non-GNU haben doch alle relevanten eine Sonderabteilung und wie ist es denn eigentlich mit dem Schleimen, wenn man im CNR-Warehouse auftauchen will?

      > um in deren Repos aufgenommen zu werden

      Wer die Abhängigkeiten beachtet (und zum Beispiel statisch linkt, wenn die Sachen, die da sind nicht passen...), kann auch mit 3 Klicks installierbare Pakete bauen. Auch die CNR-Pakete müssen irgendwie reinpassen oder ihre eigene Umgebung mitbringen... oder?

      Und wer verbietet eigentlich, eigene Repos aufzumachen und ein Script anzubieten, das diese für Endnutzer leicht integrierbar macht?

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Von blupp am Di, 4. Dezember 2007 um 17:36 #
Finde ich auch einen interessaten Ansatz von Linspire, aber meiner Meinung nach lohnt sich das CNR nur zum Installieren komerzieller Software (bspw. Spiele), für die es auch Sinn macht da diese oft beim ,,normalen" Kauf kein rpm oder deb Paket sondern ein bash Skript o.Ä. ausliefern. Für freie Software gibt es bei SUSE z.B. das neue ,,One-Click-Install" System von welchem ich auch begeistert bin.
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Von Punto am Mi, 5. Dezember 2007 um 06:33 #
Egal was ich bisher benutzt habe, mehr als 1 Klick wars dann doch. Aber wer zählt schon.
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