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Thema: Ubuntu 8.04 LTS freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von sd07 am Do, 24. April 2008 um 19:44 #
Die xorg.conf ist (fast) leer.
Irgendetwas muß sich bei diesem Release geändert haben.
Mein Problem:
GDM startet in einer katastrophal hohen Auflösung, während der Desktop - nach einmaligem Einrichten via GUI - mit der richtigen Auflösung von 1280x1024 startet (Ubuntu schaltet dann zwischendrin um).
Durch Hineinkopieren meiner alten Debian-xorg.conf habe ich das Problem zwar lösen können.
Trotzdem: Da wartet auf so manchen Ubuntunutzer einige Schreibarbeit, wenn die Einrichtung des X-Servers nicht "out-of-the-box" funktionieren sollte.
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    Von vicbrother am Do, 24. April 2008 um 21:55 #
    Schau dir mal das Programm xrandr an, darauf ist die xorg.conf von Ubuntu ausgelegt. Ich werde am WE meinem Debian diesen Weg beibringen. Er hat nämlich den Vorteil, Auflösungen und weitere Ausgabegeräte on the Fly einrichten zu können. Ohne dem Neustart von X.
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      Von sd07 am Fr, 25. April 2008 um 00:08 #
      Danke für die Info.
      Ich habe mittlerweile gdm stillgelegt.
      Beim Starten des X-Servers sieht man halt - mit der originalen Ubuntu-xorg.conf - etwa noch eine Sekunde die falsche Auflösung, dann kommt sofort das "richtige Bild" mit der korrekten Auflösung.
      Die GUI zur Einstellung der Bildschirmauflösung funktioniert hier jedenfalls fast perfekt.
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    Von Michael Flaig am Do, 24. April 2008 um 23:58 #
    Ja xorg hat schon heut kam noch ne konfigurationsdatei und wird in Zukunft immer weniger config haben, da so ziemlich alles automatisch erkannt wird.
    Um die Auflösung herauszufinden wird AFAIK DDC benutzt, das zwischen Grafikkarte und Monitor gesprochen wird. Problem bei der Sache: Es funktioniert wunderbar für lcd displays, da diese als höchste auflösung die physikalische auflösung angeben und diese wird benutzt (logisch, ist ja auch die einzige, die nicht verwaschen aussieht).
    Viele crt monitore aber z.B. auch mein 22" iiyama geben eine höhere auflösung raus und daher wird diese im gdm verwendet. Das lässt sich aber lösen, indem man die gewünschte Auflösung halt in xorg.conf definiert, vermutlich lässt sich die "beste" auflösung für crt bildschirme nicht einfach so auslesen.
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      Von goldlocke am Fr, 25. April 2008 um 13:09 #
      Xrandr und propriertäre Nvidia-Treiber funktionieren nicht zusammen, sind da meine ergoogleten Infos noch richtig?
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        Von LH am So, 27. April 2008 um 00:32 #
        Ich kann dir nur sagen da sich heute beim Upgrade einige Schwierigkeiten hatte. Keines der verfügbaren nvidia Treiberpakete hat auch nur ansatzweise funktioniert (8600 GT, AMD64 System). Allerdings lag es wohl eher an den Paketen, den sie enthielten anders als sie sollten den Treiber nicht... (!)
        Erst das Orginalpaket von nvidia hat funktioniert, allerdings auch nur wenn die xorg Config vollständig wie gewohnt ausgefüllt war.
        Die Autoerkennung von Ubuntu hat nur unsinn fabriziert, und zudem wurde jede Einstellung sofort vergessen, egal welches Tool ich benutzt habe (gibt ja leider aktuell mehr als einen Weg).

        Das war nervig :)

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          Von sd07 am So, 27. April 2008 um 14:27 #
          Bei meiner alten Geforce4MX hat der Ubuntu-Treiber zwar funktioniert (im Sinne von "3D-Einschalten").
          Aber z.B. Torcs ruckelte beim Spielen merklich (ohne xorg.conf).
          Jetzt benutze ich wieder eine "vernünftige" xorg.conf, seitdem ruckelt nichts mehr.

          Mir gehen aber mittlerweile diese 3D-Treiber-Probleme - in qualitativer wie auch lizenzrechtlicher Hinsicht - so langsam auf die Nerven:

          1. NVidia-Karten erhalten zur Zeit nur proprietäre 3D-Treiber von NVidia, ansonsten gibt es nur diesen absichtlich "kastrierten" 2D-nv-Treiber von Xorg, der aber ebenfalls von NVidia stammt und auch nur von NVIdia gewartet wird und - so sieht es aus - auch nur von NVidia selbst gewartet werden kann. Der nv-Treiber ist zwar "frei", aber anscheinend kann man als Nicht-NVidia-Angestellter trotz vorliegender Sourcen nicht nachvollziehen, was er eigentlich "macht".
          Da bin ich selbst unter BeOS/Haiku mit deren nativen und freien 2D/3D-Treiber besser dran.
          Nouveau-Treiber sind bei Ubuntu scheinbar nicht mit dabei. Leider.

          2. 3D unter Linux ist im Hinblick auf die meisten freien Treiber mittlerweile generell bedroht, da die GLX-Lizenz unfrei ist:
          Siehe z.B.:
          http://fedoraproject.org/wiki/Licensing
          unter "Bad Licenses": "SGI GLX Public License"

          3. Die freien ATI-Treiber enthalten zudem Microcode von ATI (r128 und radeon), von dem man zum einen nicht genau wissen kann, was er wirklich "macht" (obwohl die Sourcen vorliegen), und der zum anderen anscheinend ohne wirklich gültige Lizenz benutzt wird:
          http://wiki.debian.org/KernelFirmwareLicensing
          contains "CCE [bzw. CP] microcode (from ATI)"
          "The problem here is that we don't have a copyright notice or license from ATI to go with the microcode "from ATI". (If ATI has transferred the copyright to Precision Insight or VA Linux, all would be well, but there's no reason to believe that they did, and plenty of reason to believe that they didn't.)"

          Wenn das so weiter geht, reicht bald wieder meine alte Matrox-Millennium-Karte mit 4MB für die unter Linux "bestmögliche Performance": in tollem 2D.

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