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Thema: Ubuntu 10.04 wird nächste LTS-Version

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Von Tim am Di, 13. Mai 2008 um 15:29 #
Ich finde es schade ,dass die Firma die hinter Ubuntu steht leider so wenig zur Community beiträgt. Allerdings stehen hinter anderen Distributionen auch finanzkräftige Firmen. Bis auf Debian die es löblicherweise zum größten Teil durch die Community schafft. Ubuntu ist zwar sehr beliebt und erfolgreich, aber was mich einmal interessieren würde sieht es mit der Firma hinter diesem Projekt auch so aus? Machen sie Gewinn oder eher Verlust?

Sie tragen zwar ein bisschen zur Community bei, aber nicht soviel wie andere Distributoren, was wahrscheinlich auch daran liegt das sie nicht so groß sind. Eine bessere Zusammenarbeit mit Debian wäre allerdings schon angebracht, unterstützen sie wenigstens Debian mit Geld?
Immerhin bedient sich Ubuntu ja immer ganzschön an Debian.

Cya

Tim

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Von DerAndere am Di, 13. Mai 2008 um 15:29 #
Wusste man das nicht schon seit Jahren dass alle 2 Jahre eine neue LTS erscheint?
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Von Ubuntu User am Di, 13. Mai 2008 um 16:32 #
Bin wieder zu der vorher von mir benutzten Distribution zurückgekehrt. Leider wurde bei Ubuntu 8.04 der Firefox 3.0 als Beta beigepackt. Der stürzt bei mir oft ab und riss sogar Linux dabei mit. Aber wie kommt es nur, das ich den Firefox 3.0 inzwischen genauso wenig über den Weg traue wie den IE von MS. Liegt es daran, dass Cookies, Java und Javaskript automatisch nach der Installation aktiviert sind oder daran, dass man zwangsweise drei Addons aufs Auge gedrückt bekommt die bei mir nicht deinstallierbar waren und selbst dann noch da sind, wenn man den FF3.0 deinstalliert und durch den FF2.0 ersetzt? Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass, wenn man Addons installieren will zwangsweise auf eine Seite geführt wird die anscheinend dem Distributor nahe steht. Komisch nur, dass der Ad-Blocker "Adblock-Plus" auf dieser Seite nicht wie sonst als einer der meist benutzten Addons zu sehen ist. Vielleicht war der ja ein wenig zu gut und man hat ihn deshalb wie alle anderen auch hinter einer Suchfunktion versteckt. Ich glaube man wird sich in Zukunft mal wieder nach einem andern Browser umsehen müssen!
Ach ja, insgesamt betrachtet bringt Ubuntu 8.04 keine Vorteile mit. Eher Nachteile, wie z.B. den Nachteil, dass wine schlechter funktioniert oder UT2004 in nur einem Fenster laufen will. Kann aber auch an Gnome, an meiner Grafikkarte oder am Nvidia-Treiber liegen. Mir ist es inzwischen egal.

und tschüss

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Von Mind am Di, 13. Mai 2008 um 19:23 #
Also ich kann es nicht verstehen wenn jemand erzählt das Ubuntu nichts zur Community beiträgt. Distributionen haben die Aufgabe die vielen tausend OpenSource-Programme sinnvoll zu bündeln und leicht installierbar den Usern zur Verfügung stellen. Es ist NICHT die Hauptaufgabe von Distributionen irgendwelche Programme weiter zu entwickeln. Sie tun das, aber nur weil sie meinen dass das für die Distribution von Vorteil ist. Ubuntu entwickelt auch Programme, aber die stellen sie genauso wie alle anderen OpenSource Entwickler auf ihren Servern frei herunterladbar im Internet zur Verfügung. Ich kann mir Asterisk Sourcen und Binarys vom Digium-Server herunter laden und die tragen was zur Community bei. Ich kann mir Ubuntu Sourcen und Binarys herunterladen und die tragen nichts zur Community bei? Was ist denn das für ne Logik? Meines Erachtens erfüllt Ubuntu genau die Aufgaben die eine Distribution für die Community erfüllen sollte. Sie kümmert sich um das anständige zusammenführen der tausenden freien Softwareprojekten. Und das so gut, das sie die größte Desktop-Distri geworden sind.

Und was Ubuntu durch Deals mit Dell und und anderen Herstellern für die Community getan hat ist nichts wert? Und das die Community sich umsonst Ubuntu-CDs bestellen kann ist kein Dienst an der Community? Und die Bemühungen von Ubuntu das die großen Softwareprojekte ein ähnliches Release-Shema bekommen hilft auch nicht der Community?

Leute, irgendwas ist mit eurer Weltsicht nicht in Ordnung.

>Es sei ein klarer, nicht unbedingt erwarteter Vorteil von Open Source, dass gerade wegen der fehlenden Kontrolle über den Code der Termin gehalten werden konnte. Allerdings liegt dies weitgehend auch daran, dass Distributoren - und Canonical im Besonderen - wenig zum Code selbst beitragen. Je mehr sie sich auf die Distribution konzentrieren, desto eher können sie ihre Termine einhalten, betont Shuttleworth.

Dem kann ich nur zustimmen. Sollen sich die Asterisk-Entwickler um Asterisk kümmern und die Ubuntu-Entwickler um Ubuntu. Mehr kann man der Community gar nicht zurück geben als einen guten Job als Distribution zu machen. Ach ja, nochmal zur Erinnerung. Die Enterprise-Version von Ubuntu ist auch frei, in Gegensatz zu anderen Distributionen.

Gruß
Mind - Debian FAN

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Von Unwichtig am Di, 13. Mai 2008 um 20:24 #
http://www.debian.org/security/2008/dsa-1571
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Von Thomas am Di, 13. Mai 2008 um 20:42 #
... bin ich schwer enttäuscht von Ubuntu.
Die KDE-Integration ist die schlechteste, hässlichste, und flickenhafteste die ich je bei einer Distribution gesehen habe. Die Tools wirken wirken fehl am Platz, sind unfunktional, instabil und von der Usability her schlicht eine Katastrophe. Hinzu kommt die üble Standardkonfiguration von KDE. Trotz massiver Kritik von allen Seiten ist das Kubuntu-Team zu arrogant endlich mal einzusehen, dass die allermeisten der wenigen Kubuntu-User diese Einstellungen eh als aller erstes wieder auf default zurücksetzen.
Das man sich dagegen entschieden hat das grundsolide, stabile KDE 3.5.x in die LTS aufzunehmen, obwohl diese Version dafür geradezu prevestiniert gewesen währe, ist zwar bedauerlich, aber verständlich. Der absolute Gipfel der Unverschämtheit war aber diese Entscheidung KDE in die Schuhe zu schieben, indem man ihnen unterstellt hat mit KDE4 KDE3 einfach fallen zu lassen. Als wenn irgend eine ordinäre GNOME Version länger gepflegt würde als das die letzte Reihe des stabilsten und besten KDE was es je gab...

Früher habe ich Debian eingesetzt, weil ich von dem Paketsystem absolut überzeugt bin. Bei Ubuntu bin ich eigentlich nur gelandet, weil es das Debian Team einfach nicht gebacken bekommt in adäquaten Zyklen neue Versionen zu veröffentlichen und man sich auf der Testing / Unstable Schiene doch allzu oft Probleme einhandelt.

Gibt es eine Debian basierende Distribution mit guter KDE-Integration und regelmäßigen Releases?
Empfiehlt KDE eigentlich offiziell eine bestimmte Distribution?

Gruß,
Thomas

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