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Thema: Ruby: Ein Juwel konkurriert mit Perl und Python

17 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Do, 10. Februar 2000 um 09:11 #
Kann man mit Ruby auch GUI-Programme erstellen?
Mit Python und Perl ist es meineswissens nicht möglich - es sei denn man bindet C/C++-Code ein (wie es im Linux-Magazin schon oft beschrieben wurde). Aber kann Ruby von sich aus - wie C/C++ oder Java - GUI-Programme erstellen (so wie Tcl/Tk)?
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    Von Anonymous am Do, 10. Februar 2000 um 09:35 #
    Klar ist das möglich... Tk kannst Du auch mit Perl benutzen. Für Phyton gibt's z. B. WxWindows.
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    Von hjb am Do, 10. Februar 2000 um 11:51 #
    Für Ruby stehen angeblich mehrere GUI-Toolkits zur Verfügung, darunter Tk. Genaueres weiß ich im Moment nicht.
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    Von henry am Do, 10. Februar 2000 um 15:42 #
    Mittels Žimport TkinterŽ kann man auch unter
    Python Tk nutzen. (Falls man das entsprechende
    Paket installiert hat, dessen Namen ich im Moment
    leider nicht mehr weiß)
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    Von TUX am Do, 10. Februar 2000 um 17:33 #
    Hi Henry,
    Perl-Programme kannst Du mit den Gtk+/GNOME Libs eine Oberfläche verpassen.

    Wolfgang hat gerade einen Artikel dazu veröffentlicht, einige Beiträge weiter oben in den News.

    Stichwort: GLADE.

    Gruß, TUX

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Von Markus am Do, 10. Februar 2000 um 12:01 #
Schon wieder eine neue Sprache?

Macht das wirklich Sinn?
Macht der Nachteil dass sie neu ist nicht die ganzen Vorteile zunichte?

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    Von hjb am Do, 10. Februar 2000 um 13:15 #
    Version 1.0 erschien 1995, noch vor Perl 5.
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    Von Jochen am Do, 10. Februar 2000 um 14:02 #
    Tja, das werden sich einige Leute bei C++/Java/Perl/Python usw. auch schon mal gedacht haben...
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    Von Pierre am Do, 10. Februar 2000 um 16:55 #
    Es kommt immer darauf an, was man will!
    Richtig Programmieren: C/C++
    Auf allen Plattformen + Internet: Java
    und dann gibt es noch Aufgaben, fuer die sich die Skriptsprachen wunderbar eignen - die eine weniger als die andere, aber besser, man hat die Wahl, als dass man umstaendlich programmieren muss!
    Die Vielfalt ist ein Vorteil - auch wenn sie den Nachteil birgt, leicht unuebersichtlich zu werden.
    Warum also nicht noch eine ;-) ich werde sie mir auf alle Faelle mal anschauen.
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    Von Markus am Do, 10. Februar 2000 um 21:57 #
    Es geht ja nicht nur um die Sprache, sondern auch um das ganze Drumherum - Syntaxhighlighting in den Editoren, Klassenbibliothek, Portierung auf verschiedene Plattformen usw usf.

    Alles fängt jedesmal von vorne an. Was da an Manpower verschwendet wird...

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    Von Jochen am Fr, 11. Februar 2000 um 11:27 #
    Die meisten Editoren, die Syntax-Highlighting unterstützen, machen das richtig, nämlich konfigurierbar. Und für jeden Editor machen das vielleicht 4 oder 5 Leute, von denen einer das ganze an den Maintainer schickt. Schon ist das ganze gelaufen.
    Ausserdem: Verschwendung wär's nur, wenn die Leute es nicht freiwillig machen würden. Schon wenn einer nur einfach seinen Spass daran hat, irgendwas zu einer Sprache (wie auch immer) bei zu tragen, ist es keine Verschwendung mehr.
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Von Wolfgang am Sa, 12. Februar 2000 um 02:26 #
Also ich stimme im Wesentlichen Jochens Aussage zu, dass es schon deshalb okay ist weil jemand Spaß daran hat. Ich würde mir diese Sprache wirklich gerne ansehen, insbesondere wie das Übergeben von Programmblöcken an Funktionen realisiert wurde interessiert mich (aber kann Perl das nicht auch? ;-)). Stören tut mich allerdings ein wenig das "100% objektorientiert". Ich finde Mischsprachen besser weil nicht für jeden Zweck OO der richtige Ansatz ist (was auch in Büchern wie dem Standardwerk "Objektorietierte Analyse und Design" zugegeben wird) und mir damit Flexibilität genommen wird.

Ich würde mir die Sprache gerne ansehen, aber es gibt so viel was man sich gerne ansehen würde. Hmmm, wollte ich nicht netzwerkmäßig mir einige Wälzer durchlesen? Und wollte ich nicht schon lange mal lernen wie man automake und autoconf verwendet? Und wollte ich nicht lernen wie man mit CVS umgeht? Und wollte ich nicht die Gtk-Programmierung richtig erlernen? Und wollte ich nicht schon lange mal mein dürftiges Java auffrischen? Das war jetzt ein kleiner Einblick in das was ich gerne demnächst machen würde...

So, jetzt müsst ihr mich bemitleiden ;-)

PS: Warum geht es eigentlich in Diskussionen über Programmiersprachen so viel zivilisierter zu als in denen über Distributionen...? Hmmm....

GNUesse von Wolfgang

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    Von hjb am Sa, 12. Februar 2000 um 09:45 #
    Ich weiß nicht, ob Perl sowas kann. Ich dachte, du bist der Perl-Experte? ;-)

    Smalltalk ist auch 100% OO, da gibt es auch kein Entkommen. Trotzdem (oder deshalb) ist es in einigen Einsatzbereichen sehr beliebt. Ich hatte nie die Zeit, richtig was mit Smalltalk zu machen. Demnächst mache ich aber beruflich mal wieder was mit Java...

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    Von Wolfgang am So, 13. Februar 2000 um 18:04 #
    > Ich weiß nicht, ob Perl sowas kann. Ich dachte, du bist der Perl-Experte? ;-)

    *grins* Ja, das geht tatsächlich auch in Perl, aber ich habe das noch nie gebraucht - wozu auch? Naja, im prinzip geht es auch in C, indem man Zeiger auf Funktionen übergibt, das mache ich gerne :)

    > Smalltalk ist auch 100% OO, da gibt es auch kein Entkommen. Trotzdem (oder deshalb) ist es in einigen Einsatzbereichen sehr beliebt.

    Smalltalk ist da ziemlich krass, da ist selbst ein ganz normaler int ein Objekt %~}

    Ich habe außerdem gehört SmallTalk solle ziemlich langsam sein.

    > Ich hatte nie die Zeit, richtig was mit Smalltalk zu machen. Demnächst mache ich aber beruflich mal wieder was mit Java...

    Naja, welche Sprachen man mag ist eben Geschmacksache. Es soll ja sogar Leute geben die noch heute in BASIC programieren *lach*.

    GNUesse von Wolfgang

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    Von Anonymous am Mo, 14. Februar 2000 um 10:29 #
    > Ich habe außerdem gehört SmallTalk solle ziemlich langsam sein.

    Ich habe gehört, daß es oft interpretiert wird. Geschwindigkeit ist angeblich auch nach Kompilation nicht gerade die Stärke dieser Sprache. Dafür einfache Datenbankanbindung und sehr kurze Entwicklungszeiten (alles, was ich so gehört habe, steinigt mich also nicht, wenn es nicht stimmt.).

    In wie weit kann man mit GNU Smalltalk eigentlich vernünftig arbeiten? GUI-Unterstützung, gibt es so etwas für ST.

    > Naja, welche Sprachen man mag ist eben Geschmacksache. Es soll ja sogar Leute geben die noch heute in BASIC programieren *lach*.

    Die einen brauchen Spaghetticode, ich hab es halt lieber strukturiert.

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Von Phisiker am Mo, 14. Februar 2000 um 10:22 #
Die Sprache dürfte es schwer haben anzukommen. Bei einem so schön klingenden Namen wie Perl oder Python wird sie kaum daneben wahrgenommen. Natürlich sind die Möglichkeiten wesentlich aber auch die Namenswahl kann die Akzeptanz wesentlich beeinflussen.
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Von Frank Arnold am Di, 15. Februar 2000 um 17:59 #
Die Entwicklung geht natürlich weiter und irgendwann ist auch Perl oder Python "out". Im Moment sehe ich allerdings wenig bedarf an weiteren Scriptsprachen.
Mir fehlt eigentlich nur noch ein Scripting-Host für Java-Script für Linux ;-)
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