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Thema: Interview zum Stand von LiMux

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von lilili am Fr, 27. Juni 2008 um 14:04 #
"... statt bis 2008 reicht das Budget wahrscheinlich bis 2011 oder 2012 ;o)
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    Von schueler am Fr, 27. Juni 2008 um 17:49 #
    hmm, bei uns an der Schule hätte das gehießen: "Was, von den Fördergeldern ist noch etwas übrig? Schaffen wir uns eine Klassenraumlizenz Windows XP an (zuvor Win2k), sonst bekommen wir nächstes Jahr keine mehr!"
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      Von TBO am Sa, 28. Juni 2008 um 22:35 #
      Dieses Prinzip findet sich nicht nur an deiner Schule, sondern überall in der Verwaltung und sogar in Unternehmen (jedenfalls in größeren). Am Jahresende wird das Geld rausgekloppt, weil sich das Budget fürs nächste Jahr an den Ausgaben des letzten Jahres orientiert. Ein vollkommen beklopptes System. Wofür werden BWLer eigentlich bezahlt?
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        Von Frickler am Mo, 30. Juni 2008 um 13:23 #
        Ein vollkommen beklopptes System.

        Teils/teils. Bedenke, daß Ressourcen in der Regel knapp sind und man sie daher optimal verteilen möchte.
        Wer sein Geld nicht aufbraucht, braucht vielleicht einfach weniger. Dann ist es sinnvoll, die Kohle woanders hin zu schieben.

        Daß es nicht Sinn der Übung sein kann, am Ende des Jahres die Kohle auf Biegen und Brechen rauszuhauen, ist klar, aber Mißstände gibt es in jedem System.

        Wofür werden BWLer eigentlich bezahlt?

        Schaffen wir sie ab - aber dann müssen sich die ganzen Hobby-Wirtschaftswissenschaftler einen neuen Prügelknaben suchen. ;-)

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Von Naturbursche am Fr, 27. Juni 2008 um 15:51 #
Das bestätigt doch wieder den Spruch:
"Nicht die Zahl entscheidet, sondern der Wille!"

M.f.G.

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    Von Sputnik am Sa, 28. Juni 2008 um 11:43 #
    Es ist tatsächlich der (einzige wirkliche?) Knackpunkt bei einer Migration. - Ich habe mich vor ein paar Monaten mal sehr gewundert, als in einem Linux-Magazin ein psychologischer Fachartikel erschien über Betriebssystem-Migration. Darin wurde erklärt wie soetwas überhaupt nur möglich ist.

    Der tolle 'Tipp' ist noch ein wenig platt... Soetwas funktioniert nur mit sorgfältiger Vorbereitung.

mehr IF
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Von Andre am Fr, 27. Juni 2008 um 16:39 #
Was mich interessiert: Gibt es eigentlich einen Münchner Interoperabilitätsrahmen oder eine Interoperabilitätsstrategie der Stadt?
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Von vicbrother am Fr, 27. Juni 2008 um 17:07 #
15 Techniker und fünf Projektleiter. Das spiegelt gut den Wasserkopf in der Verwaltung wieder. Und 15 Techniker für 14.000 Clients ist ein Witz. Ich kann mir kaum vorstellen, dass 15 Techniker überhaupt die Supportanfragen der User beantworten können. Interessant wäre daher mal ein Bericht dieser Techniker wie das Projekt intern so läuft...
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    Von Tiroler am Fr, 27. Juni 2008 um 17:37 #
    Es erstaunt mich persönlich, dass eine Stadtverwaltung überhaupt 14.000 Rechner benötigt!
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    Von hordipflomp am Fr, 27. Juni 2008 um 17:57 #
    Da steht aber nicht, daß sie nur 15 Techniker & 5 Projektleiter haben, sondern daß ebendiese Besetzung gerade an der Umstellung arbeitet. Was wiederum nicht unbedingt ausschließt, daß weitere Techniker & Projektleiter vorhanden sind.

    *nur mal so anmerk*

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      Von Volker am Fr, 27. Juni 2008 um 20:02 #
      Auch muss man "Projektleiter" nicht gleich in Verbindung mit (Verwaltungs)Wasserkopf bringen.
      Nirgentwo steht geschrieben, dass ein Projektleiter nicht auch "Techniker" sein kann.
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        Von vicbrother am Sa, 28. Juni 2008 um 09:55 #
        Trotzem sind selbst 20 Leute zur Umstellung von 14.000 Clients nicht gerade viel... Wer macht denn bitte den Anwendersupport und wie läuft der ab? Ich glaube dass zuwenig Personal dafür eingesetzt wird und da die Clients auch noch an verschiedenen Standorten in der Stadt stehen wird das ganze nicht gerade einfacher...
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    Von LiMux-Mitarbeiter am Do, 3. Juli 2008 um 11:53 #
    Die 15 Leute beinhalten nicht den 1st Level Support. Dieser wird dezentral in den Referaten geleistet.
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Von brody-x am Fr, 27. Juni 2008 um 17:38 #
"Das »pädagogische Netz« verfügt über weitere 28.000 Rechner, die wohl bei Windows bleiben."

Ging es irgendeinem anderern Leser wie mir, das er sich beim Lesen über diesen Satz nicht gewundert hat!?!

... an sich sollten anwesende Pädagogen sich wundern, das man sich über derartige Aussagen nicht wundert.

sincerly brody

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    Von Mandrake0 am Fr, 27. Juni 2008 um 20:23 #
    das problem ist nicht windows sondern die pädagogische software.
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      Von insider am Fr, 27. Juni 2008 um 20:27 #
      ... und die Pädagogen die wieder geschult werden müssen.

      Solange hier nicht der Wille ist, sehe ich mittelfristig mit den alten/festgefahrenen Pädagogen, die wir im Lande haben schwarz.

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        Von nico am Sa, 28. Juni 2008 um 20:07 #
        Dann zeig mir mal bitte brauchbare pädagogische software unter linux.
        Da hab ich noch keine gesehen, die man wirklich als Lernsoftware im Vorschulalter verwenden kann. Ansätze sind zwar bei Edubuntu & Co. vorhanden. Aber die gehen nicht weit genug, zielen meist eher auf Schulen.

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          Von phorkyas am So, 29. Juni 2008 um 18:19 #
          Soweit ich das weiß, ist ein großer Teil der Lernsoftware über WINE zum laufen zu bekommen...
          Auf der anderen Seite sind ein erheblicher Teil der Lernsoftware die ich ansonsten gesehen habe auf Mediator basierend. Wenn also tatsächliches Interesse an einer Migration bestehen sollte, dann müsste es doch möglich sein - wie google bei Picasa - etwas Geld in die Hand zu nehmen und einen Entwickler zu bezahlen, der dieses Programm unter WINE lauffähig macht.
          Zudem gibt es eine vielversprechende und potente Alternative:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Squeak
          http://www.squeak.org/

          Außerdem muss es doch wohl möglich sein, ein Programm mit etwas einfacheren Funktionen (und dazu zähle ich einige der Lernprogramme) plattformunabhängig entwickeln zu können...

          Schöne Grüße,
          phorkyas

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            Von Sputnik am Mo, 30. Juni 2008 um 09:27 #
            Die Quelloffene Software reicht jedoch oft nicht aus um Windowsprogramme brauchbar nutzen zu können. - Häufig werden dann doch irgendwelche dll-Dateien z.B. des Internetexploreres benötigt. Sobald aber eine Lizenz bnötigt wird, um über Umwege mit Linux teure Anwendungssoftware zum laufen zu bekommen, ist der Aufwand und das Risiko zu hoch...

            Abhilfe würde eine politische Intiative schaffen. In Deutschland müssten die Bundesländer den Willen bekunden, dass Lernsoftware Linux-kompatibel (oder besser: plattformunabhängig) sein sollte. ... Oder die Softwarehäuser müssten 'zufällig' selbst darauf kommen...

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    Von Widar am Fr, 27. Juni 2008 um 22:16 #
    Es ist ja schon länger bekannt.
    Lieber zahlt man x-Millionen für Microsoft Lizenzen als das man ein "Paar" Hundertausend Teuro dafür bezalt, das diese Lernsoftware auch nativ unter einem freiem System läuft.
    Aber unser System hat ja das Geld.
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Von Henry am Fr, 27. Juni 2008 um 20:09 #
>dass in München derzeit 15 Techniker und fünf Projektleiter an der Umstellung arbeiten. Er betont, dass der Basisclient keine eigene Linux-Distribution ist, sondern lediglich eine Anpassung von Debian.

Die 15 Techniker sind bestimmt noch wochenlang damit beschäftigt die kaputten OpenSSL-Schlüssel auszutauschen [duck] ;)

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