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Thema: Xandros bestätigt Übernahme von Linspire

13 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Strippenzieher am Mi, 2. Juli 2008 um 12:11 #
...Andreas Typaldos sieht sein Unternehmen als größten Linux-Distributor in privater Hand und als drittgrößten Linux-Distributor weltweit...

Und was geben sie der Community zurück? Selbstbedienung geht nur kurzfristig gut.

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    Von energyman am Mi, 2. Juli 2008 um 13:41 #
    och, die machen das doch schon länger als Parasit-Ubuntu, also scheint es ja zu klappen.
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    Von bitshifter am Mi, 2. Juli 2008 um 14:16 #
    Die hatten und haben meines wissens nach einige Schlüsselfiguren beschäftigt. Ich war übrigens selbst erstaunt was für eine gute Qualität die Distribution hat.
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      Von sd07 am Mi, 2. Juli 2008 um 14:24 #
      Wenn Du Xandros meinst, dann war das die Qualität von Debian Sarge.
      Auch die Zugabe des proprietären Crossover Office für noch mehr Geld mag in Einzelfällen durchaus sinnvoll (gewesen) sein.
      Nur:
      Hast Du jemals die Anzahl der für die Xandros Sarge-Versionen (3.x und 4.x) zur Verfügung gestellten Sicherheitsaktualisierungen mit denen von Debian Sarge selbst verglichen?
      Falls ja, zu welchem logischen Schluss führt dieser Vergleich?
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        Von Neuer am Mi, 2. Juli 2008 um 14:59 #
        Hallo,

        ist doch offensichtlich, dass Xandros von diesen Problemen nicht betroffen war. :-)

        Aber im ernst, weder Linspire noch Xandros haben eine Zukunft, wenn Canonical mit DELL und vielleicht sogar noch anderen im Bett bleibt, da der Markt von kommerziellen Ubuntu-Derivaten eher dünn ist.

        Ich würde die Nachricht für Konsolidierung halten. Dann dürfen die ja jetzt z.B. ihre Microsoft-Verträge mergen.

        Und CNR, sorry, ich kann mir nicht vorstellen, dass damit Umsatz gemacht wird. Zahlen jemand?

        Gruss,
        Kay

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Von sd07 am Mi, 2. Juli 2008 um 13:55 #
Ganz nüchtern betrachtet gibt es durch den Xandros-Kauf von Linspire jetzt einen "Microsoft-Paktierer" weniger.
Jetzt sind nur noch die Firmen Novell und Xandros übrig.
(In allen drei Fällen war jeweils von einem "Collaboration Agreement" mit Microsoft die Rede.)
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    Von Neuer am Mi, 2. Juli 2008 um 15:05 #
    Hallo,

    ich möchte nochmal deutlich machen: An Kollaboration mit Microsoft ist nichts falsch. An Lizenzzahlungen für Linux an Microsoft ist alles falsch.

    Mich ärgert z.B. nicht, wenn die Novell hilft die Sun-Exklusivität des OOo-Copyrights anzugreifen, und dafür bezahlt wird.

    Mich ärgert nur, wenn kleine kommerzielle Distributionen mit Microsoft-Tax das Leben schwer gemacht werden soll.

    Dies kann ein Beispiel sein, wo es funktioniert. Durch den Kauf haben die Beiden vielleicht irgendwelche Vorteile im Vertrag. Dass sich sonst Nichts ändern soll, ist da das einzige Indiz, ansonsten auch absurd. Aber die kommerzielle Kraft der Beiden ist ohnehin zweifelhaft, vielleicht doch nur Konsolidierung (also statt Pleite gehen).

    Gruss,
    Kay

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    Von hennes am Mi, 2. Juli 2008 um 22:31 #
    Xandros / Linspire = braucht kein Mensch !
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Von gerd am Do, 3. Juli 2008 um 00:01 #
Xandors und Linspire wollen beide eine kommerzielle Linux Distribution anbieten. Machten den Kniefall vor M$ als diese vor der Tür standen und was von Patentzahlungen murmelten. Die dachten wohl, wenn Novell schon mit M$ verbundelt ist, wieso wir nicht auch. So haben wir wenigstens ein paar Kunden dank M$ und ihrer unermüdlichen Marketingabteilung, welche nur das Beste für uns will... Nunja, die ersten "Erfolge" von Xandros und Linspire lassen sich zeigen, keiner Nicht-DAU-Linuxuser lässt Xandros auf dem Eee-PC, sondern installiert sich seine eigene Distro bzw. ein Eee-Abkömmling davon. Xandros und Linspire müssen sich nun zusammenschliessen, damit sie überhaupt als kommerzielle Linux Distro überlebensfähig sind. Was tragen Xandros und Linspire zu Communityprojekten bei ? Wenig bis gar nichts, weil sie einfach zu unbedeutend im Open Source Markt sind...

Schlussfolgerung: Ich denke dieser Firmenzusammenschluss ist der Anfang vom Ende... Ich wüsste nicht, wieso ich als Unternehmen Xandros nehmen soll, wenn Redhat, Debian, CentOS oder halt auch SLES als echte Unternehmensdistros sich im Markt etabliert haben...

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