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Thema: Russlands Schulen können auf Linux migrieren

51 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Jörg1 am Mo, 7. Juli 2008 um 11:17 #
Russland ist ein wichtiges Land. Das kann nur gut für Linux sein. Wer in der Schule Linux lernt wird es evtl. später weiternutzen. Wir erleben noch den Durchbruch von Linux auf dem Desktop. Wir sind ja noch jung :-)
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    Von peter am Mo, 7. Juli 2008 um 11:29 #
    naja, wenn man so manchem glaubt, ist linux purer kommunismus und da haben es die russen natürlich einfacher :) aber die chance für linux in russland ist da, sicherlich.

    ps: [haben die schüler dort noch immer 3 monate sommerferien?]

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      Von Micha3425 am Mo, 7. Juli 2008 um 11:59 #
      Du hast aber schon mitbekommen, dass der Kommunismus vor über 15 Jahren dort gestürzt wurde und die Regierung derzeit eher im rechten Spektrum anzusiedeln ist?
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      Von Keno am Mo, 7. Juli 2008 um 12:39 #
      Wer behauptet, Linux sei Kommunismus? Wer behauptet, in Russland hätte es jemals Kommunismus gegeben? Selten so einen Quatsch-Kommentar gelesen.

      Und wegen der Sommerferien: 3 Monate frei im Sommer gibt es in vielen Ländern, z.B. auch in Italien.

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      Von haha am Mo, 7. Juli 2008 um 17:55 #
      ps: [haben die schler dort noch immer 3 monate sommerferien?]
      Da, davon aber 2,5 Monate als Erntehelfer ...
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Von Michi am Mo, 7. Juli 2008 um 13:44 #
Und das hier will man sich auch ersparen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/79105/

Man stelle sich vor, Russland und USA liegen im Streit, und Microsoft legt per WGA schnell mal die Infrastruktur des Landes lahm.

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    Von Mr. T am Mo, 7. Juli 2008 um 15:46 #
    Naja, wohl nicht ohne Grund hat das NSA SELinux veröffentlicht... ;-)
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    Von Erik am Mo, 7. Juli 2008 um 16:46 #
    Politische Gründe der Migration sind für den mit ihr einhergehenden Erfolg vollkommen unerheblich. Freie Software ist so unpolitisch wie Software nur sein kann.


    lg
    Erik

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      Von toka am Mo, 7. Juli 2008 um 21:53 #
      Da scheint ein Kategorienfehler vorzuliegen: Software kann gar nicht politisch sein. Das Handeln im öffentlichen Raum ist es immer. Somit ist die Wahl, freie Software an Schulen vorzuschreiben, ganz klar eine politische.
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        Von Erik am Mo, 7. Juli 2008 um 22:10 #
        > Da scheint ein Kategorienfehler vorzuliegen: Software kann gar nicht politisch sein.
        Doch. Es gab und gibt auch heute noch Software, die bestimmte Einsatzzwecke untersagt (zu Kriegszwecken, zu kommerziellen Zwecken, etc.). Freie Software nach Definition der FSF enthält bewusst keine solchen Paragraphen.

        > Somit ist die Wahl, freie Software an Schulen vorzuschreiben, ganz klar eine politische.
        Ja. Allerdings ist das für den Erfolg (und damit die Meldung) nicht relevant und trübt diesen auch in keinster Weise.


        lg
        Erik

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          Von chris am Mo, 7. Juli 2008 um 23:47 #
          Denke schon, dass dies relevant ist - je mehr politischer Druck dahinter steht, desto mehr Ressourcen werden für die Migration bereitgestellt.

          Je mehr Ressourcen, desto höher die Erfolgswahrscheinlichkeit.

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          Von Asgaroth am Mi, 9. Juli 2008 um 14:56 #
          > Doch. Es gab und gibt auch heute noch Software, die bestimmte Einsatzzwecke untersagt (zu
          > Kriegszwecken, zu kommerziellen Zwecken, etc.). Freie Software nach Definition der FSF enthält
          > bewusst keine solchen Paragraphen.

          Aber es wird dennoch die Weitergabe ohne Quellcode untersagt. Warum ist das nicht politisch zu sehen? Bei freier Software geht es ja gerade darum, dass es nicht nur um den technischen Vorteil geht wie RMS öfters hervorhebt, daher auch der Aufforderung der FSF nicht von Open Source sondern freier Software zu reden.

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        Von asdasdsd am Mi, 9. Juli 2008 um 09:12 #
        >Software kann gar nicht politisch sein.

        Streng genommen sind auch Bücher über Politik oder auch Tageszeitungen nicht politisch.

        Sie wirken sich aber politisch aus.
        Gleiches gilt für Software Open/Closed source usw.

        Linux im besonderen, da es das einzige "nicht-Amerikanische" OS ist, sondern wenn man so will internationales "Eigentum". Die Dominanz der USA wird eindeutig durch Linux im OS-Bereich geschwächt.


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Von Sebastian Sauer am Mo, 7. Juli 2008 um 14:10 #
Die Planung läuft wohl schon seit geraumer Zeit. Letztes Jahr gab es zu dem Thema auch einen KDE dot Artikel. Hier die Bekanntgabe und ein paar Screenshots.
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    Von Sebastian Sauer am Mo, 7. Juli 2008 um 14:14 #
    Übrigens nicht nur Schulen, sondern "The Russian government expects to migrate up to 50% of computers within the government sector to Free Software within the next few years."
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Von toka am Mo, 7. Juli 2008 um 21:49 #
Ich frage mich, warum immer wieder anscheinend gedankenlos dieser "Begriff" gebraucht wird.
Es wurde doch schlicht mit unlizensierter proprietärer Software gearbeitet.
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    Von Micha am Di, 8. Juli 2008 um 08:35 #
    Warum nicht?
    Bei Raubkopie weiß jeder was gemeint ist, ohne gleich einen Absatz dafür schreiben zu müssen.
    Du sagst ja vermutlich auch "Ampel" und nicht den korrekten Begriff "Lichtzeichenanlage", oder?
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      Von LH am Di, 8. Juli 2008 um 10:59 #
      Dennoch ist der Begriff unpassend.

      Schwarzkopie wäre nicht schlimmer zu schreiben, aber das völlig unsinnige Wort "Raub" wäre raus, und die Leute wüssten wohl immernoch was gemeint wäre.
      (Gut, auch Schwarzkopie ist nicht wundervoll als Wort, aber besser als RAUBkopie, das ist einfach ein unsinniges Wort).

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        Von Henry am Di, 8. Juli 2008 um 14:20 #
        Um den Unsinn des Wortes klar zu machen, sind inzwischen die Begriffe "Mordkopie" bzw. "Raubmordkopie" als bewusste Übertreibung ziemlich gängig.
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