Login
Newsletter
Werbung

Thema: Miguel de Icaza kritisiert GTK 3.0

59 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von KDE User (wenn auch nur aus Ge am Di, 15. Juli 2008 um 19:45 #
oder lieber QTOME?
  • 0
    Von FriedChicken am Di, 15. Juli 2008 um 19:51 #
    Diese Idee wurde ganz ernsthaft unter anderem von Mark Shuttleworth erwogen: http://derstandard.at/?url=/?id=3413799

    Ich fände es nicht schlecht.

    • 0
      Von Michael am Di, 15. Juli 2008 um 20:15 #
      Es wäre eine Katastrophe.
      • 0
        Von Satan Klaus am Mi, 16. Juli 2008 um 04:08 #
        Allerdings. Eine Alternative muss einfach existieren. Aber sollte QT wirklich unter LGPL veröffentlicht werden, wäre das wahrscheinlich der Todesstoß für GTK. Bleibt abzuwarten, ob Nokia die LGPL-Lizensierung wirklich durchziehen wird.
      0
      Von T.x14 am Di, 15. Juli 2008 um 20:16 #
      Da ist sehr viel Wahres dabei, von dem was er sagt. Die Flickschusterei in zig Bereichen sollte langsam mal ein Ende haben.

      T.x14

      0
      Von chr(13) am Di, 15. Juli 2008 um 20:37 #
      Ich fände es nicht schlecht.

      Es wäre aber schlecht. Sicher, Qt mag das beste Toolkit sein. Meiner Meinung nach sollte es aber eine klare Alternative dazu geben, um einer --wenn auch indirekten-- Entwicklung monopolistischer Strukturen vorzubeugen. Immerhin wird Qt von einem kommerziellen Unternehmen entwickelt und gesteuert. Jaja, ich weiß dass Qt nicht nur unter einer kommerziellen Lizenz, sondern auch unter der GPL steht. Die Softwarewelt ist aber wesentlich komplexer und komplizierter. Ich fühle mich jedenfalls wohler mit der Gewissheit, dass es notfalls auch ohne Qt geht.

      • 0
        Von gustl am Mi, 16. Juli 2008 um 20:21 #
        Etwas das unter der GPL steht hat per Definition der GPL kein Monopol.

        Wenn hinreichend viele Leute hinreichend viel Juckreiz aus der TrollTech Richtung abbekommen, dann wird geforked. Ist mit XFree86 auch passiert, geschadet hat es niemandem so wirklich. Die XFree86 Leute sind einen aus ihrer Sicht "Querulanten" losgeworden, und Xorg hat die Features bekommen, die so lange in der Warteschlange gestanden sind.

        Forken ist eben der letzte Ausweg, aber er steht immer offen.

      0
      Von MaX am Di, 15. Juli 2008 um 21:10 #
      > Diese Idee wurde ganz ernsthaft unter anderem von Mark Shuttleworth erwogen: http://derstandard.at/?url=/?id=3413799

      Er sagt in dem Interview doch nur:
      "Ich denke, dass es ohne weiteres möglich ist, die Werte von GNOME auf Basis von QT weiter zu entwickeln. Derzeit verhindern dies aber Lizenzprobleme, ..." Es lebe der Konjunktiv. Also das "ganz ernsthaft" kann ich da so nicht rauslesen. Ich würde ehr sagen "Er zieht die Möglichkeit in Betracht."

    0
    Von gerd am Di, 15. Juli 2008 um 19:52 #
    Ja, warum Gnome nicht auf der Basis von QT. Das ist ohnehin das beste Toolkit, steht unter GPL und hat im Gegensatz zu Mono keine Probleme mit Patenten.
    • 0
      Von Toobles am Di, 15. Juli 2008 um 20:06 #
      Qt und Mono lassen sich so ja schon mal nicht vergleichen, aber seit wann soll Mono denn bitte das GUI-Toolkit von GNOME sein? :)
      0
      Von Michael am Di, 15. Juli 2008 um 20:15 #
      Weil QT nicht für GNOME geeignet ist und QT nicht das bessere Toolkit ist. Und mit Mono hat GNOME mal gar nichts zu tun.
      • 0
        Von lesmeilleures am Di, 15. Juli 2008 um 20:25 #
        *Pruuuuust* Qt ist für Gnome nicht geeignet? Na wenn du das sagst.....
        Wer mal mit Qt gearbeitet hat, will nix anderes mehr. Von der besseren Performanz ganz zu schweigen.
        • 0
          Von frickler am Di, 15. Juli 2008 um 21:47 #
          Sehe ich auch so. Gerade Qt4 und KDE4 sind echte Innovationsmotoren, was Mark ja auch bestätigt. GNOME ist halt wie CDE seinerzeit das auch von allen möglichen Größen der Industrie gestützt wurde, während die Community an KDE gewerkelt hat. Und wo ist CDE heute?
          0
          Von Michael am Di, 15. Juli 2008 um 22:55 #
          Ich habe mit Qt gearbeitet und will den Moloch nie wieder. Und nun? Zudem bietet Qt absolut keinen einzigen Vorteil. Dazu aber Probleme mit der Lizenz.

          Deine radikalen Qt Propaganda kannst du für deinen Stammtisch behalten.

          • 0
            Von lauscher am Mi, 16. Juli 2008 um 04:04 #
            > Probleme mit der Lizenz

            so, erzähl mal...

            • 0
              Von fuffy am Mi, 16. Juli 2008 um 08:17 #
              Wurde doch schon so oft genannt. Die Lizenz von Qt erlaubt keine proprietäre Software, ohne an Trolltech zahlen zu müssen. Und das ist für manche Unternehmen schon ein gewichtiger Punkt. Apple stellt gar die komplette Entwicklungsumgebung kostenfrei zur Verfügung, damit Anwendungen für den Mac entwickelt werden. Microsoft tut das zumindest für das .NET Framework SDK.
              • 0
                Von lauscher am Mi, 16. Juli 2008 um 13:50 #
                > Qt erlaubt keine proprietäre Software, ohne an Trolltech zahlen zu müssen

                und damit hast du jetzt ein Problem?

                > ist für manche Unternehmen schon ein gewichtiger Punkt

                Das wage ich mal stark zu bezweifeln. Schließe nicht einfach von deiner Hobby-Fricklerei auf professionelle Softwareentwicklung.

            0
            Von gustl am Mi, 16. Juli 2008 um 20:29 #
            Ich habe sowohl GTK+ als auch QT3 probiert, und mir gefällt QT deutlich besser.

            Und ich verstehe nicht, welche Probleme du mit der Lizenz haben kannst.

            Für Programme die unter der GPL stehen sollen, nutzt man die GPL Lizenz, und für kommerzielle Programme kauft man sich die kommerzielle Version, oder gfrettet sich halt mit GTK+, je nachdem was billiger ist, die Arbeitszeit oder die QT Lizenz.

          0
          Von Toobles am Di, 15. Juli 2008 um 23:23 #
          > Wer mal mit Qt gearbeitet hat, will nix anderes mehr.

          Ansichtssache...

          • 0
            Von Kaiser am Di, 15. Juli 2008 um 23:35 #
            Das Bessere ist der Feind des Guten. Qt ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Es ist sicher gut, auch angesichts der aktuellen Mainstream-Konkurrenz, aber zum Programmierparadies reicht es noch lange nicht.
            • 0
              Von Konkurrenz am Mi, 16. Juli 2008 um 00:10 #
              Das fällt schwer - gibt doch eigentlich nur GTK. Das nenne ich jetzt nicht wirklich Konkurrenz.
              Die würde entstehen mit 5-10 Toolkits aber die Monopolisierung zum schlechten durch Open Source bahnt sich
              nunmal ihren weg.

              Ach ja ich nutze FOX aber das ist Kinderkacke und seit fast 3 Jahren gibts dort nichts mehr an Bewegung,
              genauso übrigens bei FLTK.

          0
          Von Nulli am Mi, 16. Juli 2008 um 23:21 #
          Und wehr mal mit Java/C# gearbeitet hat, will das ganze
          C++/C-Gefrickel nicht mehr haben.

          Für Risiken und Nebenwirkungen checken Sie ihre Pointerzugriffe und Memory-Leaks.

        0
        Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:27 #
        Qt ist natürlich das bessere Toolkit, und zwar in fast jeder Beziehung:
        Produktivität, Funktionalität, Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit, Architektur
        Einzig in der Lizenz ist GTK freier.
        Ich denke, selten kann man eine so klare Empfehlung aussprechen wie für Qt...
        • 0
          Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:33 #
          Ich habe vergessen:
          Dokumentation, Support, Zukunftsaussichten
          • 0
            Von MaX am Di, 15. Juli 2008 um 21:12 #
            Zukunftsaussichten? Wird Nokia die Desktop-Version denn noch weiterentwickeln? Hoffen wir's...
            • 0
              Von Kapitaler Ismus am Di, 15. Juli 2008 um 21:16 #
              nuja, vielleicht wird die entwicklung ja nach indien oder so verlagert. coden können die auch, verlangen aber weniger schotter.
              0
              Von Sebastian am Di, 15. Juli 2008 um 21:56 #
              Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.
              In der Hinsicht hat Qt im schlechtesten Fall keine besseren Aussichten als GTK, im besten Fall aber die Chance, deutlich schneller weiter zu entwickelt werden.

              Ich halte es für realistisch, dass, würde Gnome einen Wechsel auf Qt wirklich durchziehen wollen, Nokia mit der Foundation zusammen arbeiten würde, um zB Release-Prozesse abzustimmen und spezielle Wünsche zu berücksichtigen. Das wäre für Nokia bzw. Qt eine ziemlich gute Promotion (zweiter großer Linux Desktop wechselt zu Qt), außerdem würde Nokia vermutlich auch von für Gnome/Qt entwickelte Anwendungen profitieren, weil diese (leichter) für ein mobiles System portiert werden können.

              • 0
                Von catdog2 am Di, 15. Juli 2008 um 22:49 #
                > Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt > werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.

                Geht möglicherweise sogar noch weiter: http://www.kde.org/whatiskde/kdefreeqtfoundation.php

                0
                Von Lothar am Mi, 16. Juli 2008 um 00:12 #
                Das wäre aber wohl der Todesstoss. Wenn QT nur noch unter GPL steht kannste KDE als Desktop Umgebung vergessen.
                Sollte also Nokia das weiterentwickeln (lassen - von den Schafen der Commmunity) und nicht mehr verkaufen.....
          0
          Von lesmeilleures am Di, 15. Juli 2008 um 20:34 #
          Aber wenn Gnome zu Qt wechseln würde, oh Gott, das würde den Linux-Desktop ja gleich um mehrere Dimensionen nach vorne beamen. Wo kämen wir denn da hin? Entwickler bräuchten sich nicht mehr lang überlegen welches Toolkit sie nehmen, undenkbar! Ein einheitlicher Desktop würde sich entwickeln, Frechheit!

          Auch hier haben die drei berühmten Behörden-Regeln ihre Gültigkeit:

          - Das haben wir ja noch nie gemacht!
          - Wo kommen wir denn da hin?
          - Da könnte ja jeder kommen!

          lesmeilleures

          • 0
            Von cub am Mi, 16. Juli 2008 um 01:31 #
            Wie wahr, wie wahr. Allerdings dürfte es in nächster Zeit ziemlich ruhig werden um GTK. Die einzige Firma die das wohl noch einigermaßen unterstützt und nun auch hinter den PLÄNEN zu GTK3 steckt, ist die 1-Mann Firma codethinking.
            0
            Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:54 #
            Es ist ganz und gar nicht möglich GNOME auf Qt (oder KDE auf Gtk) zu portieren, weil Qt und Gtk Frameworks sind, die inhärent den Applikationsaufbau bestimmen. So eine Portierung würde einen Rewrite gleich kommen. Also einen Rewrite von GNOME inklusive zum Großteil allen Gtk/GNOME-Programmen! Also ist so eine Diskussion eh Sinnlos.
          0
          Von gerd am Di, 15. Juli 2008 um 22:48 #
          Oh, die LGPL ist freier als die GPL? Das wäre mir aber ganz neu...
          • 0
            Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:56 #
            In der tat ist sie das. Denn sie lässt auch das dynamische linken von proprietärer Software zu. Also das liegt halt in der Definition von Freiheit. Man darf mehr, auch nicht offenes Vs. es dürfen nur offene Sachen gemacht werden.
      0
      Von Lothar am Di, 15. Juli 2008 um 20:26 #
      Eben deshalb. Weil GPL nicht möglich ist für ein Basis Tool wenn man das mit dem Desktop ernst nimmt.
      Du willst nicht wirklich von jedem Shareware Entwickler mehrere tausend Euro an Schutzgebühr der Nokia
      Mafia zuschiessen.

      Ein Basistoolkit muss frei sein, daher gibt es auch deutlich mehr nicht gebundelte Software für GTK als
      für QT.

      Wenn dann als freie Reimplementierung von QT - was übrigens API mässig auch gruselig ist.

      • 0
        Von Mo am Di, 15. Juli 2008 um 20:56 #
        Also die GPL war zu meiner Zeit als freie Lizenz gedacht. Laut Stallman ist sie sogar freier als die LGPL :)
        • 0
          Von Lothar am Mi, 16. Juli 2008 um 00:13 #
          Tja so haben Stalisten immer Freiheit definiert.
          Freiheit ist halt etwas anderes als im Gulag arbeiten zu dürfen.
          0
          Von Satan Klaus am Mi, 16. Juli 2008 um 04:14 #
          Läßt sich drüber streiten was nun freier ist. Aber die Entwicklung durch kommerzielle Lizenzen zu subventionieren ist eindeutig das für alle bessere Geschäftsmodell. Schließlich profitiere ich auch als Lizenznehmer von einem gut dokumentierten, supporteten und großflächig verwendetem Toolkit desen Zukunft gesichert ist. Bei GTK würde ich mich jedoch gerade in anbetracht der Diskussionen um GTK3 - und da hat Miguel recht zu sagen, daß das eine Fehlentscheidung sondergleichen ist - doch fragen, auf ich das wirklich risikieren wollen würde.
          • 0
            Von fuffy am Mi, 16. Juli 2008 um 08:22 #
            Aber die Entwicklung durch kommerzielle Lizenzen zu subventionieren ist eindeutig das für alle bessere Geschäftsmodell.
            Bleibt die Frage, warum ausschließlich Trolltech finanziell vom Linux-Desktop profitieren sollte. Wenn man proprietäre KDE-Anwendungen schreibt, hat das KDE-Projekt nichts davon.
            Ein weiterer "Haken" der Qt-Lizenzierung ist, dass z.B. für KDE3 schon seit einer Weile gar keine proprietären Anwendungen mehr entwickelt werden können, da es von Trolltech keine Qt3-Lizenzen mehr gibt. Es sei denn, man hat sich bereits vor nem Jahr mit Lizenzen eingedeckt. KDE4 ist aber noch lange nicht soweit, dass es KDE3 vollständig ersetzen könnte.
            • 0
              Von Kevin Krammer am Mi, 16. Juli 2008 um 12:30 #
              Wenn man proprietäre KDE-Anwendungen schreibt, hat das KDE-Projekt nichts davon.

              Eben speziell dann hat KDE, wie jeder andere Qt Lizenznehmer auch, automatisch den Nutzen der gesicherten Weiterentwicklung von Qt.
              Benutzer der freien Lizenzoptionen sind vielleicht nur Benutzer der Bibliotheken und keine Mitentwickler, während prorpietäre Nutzer immer zumindest den finanziellen Beitrag leisten.

              ... für KDE3 schon seit einer Weile gar keine proprietären Anwendungen mehr entwickelt werden können...

              Nachdem ohnehin proprietäre Software bisher nur auf Toolkitebene und nicht auf Desktopebene angeboten wird, ist das eine rein akademische Problemstellung.

              0
              Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 19:01 #
              Man kann ohne Probleme Qt4 Programme unter KDE3 verwenden (mach ich hier). Ist dann halt Qt4 only, und kein KDE4 Programm (Unterschiede bei File-Open-Dialog und so). Ja, es ist schon dumm wie lang KDE4 auf sich warten lässt. Eventuell ist ja KDE4.1 verwendbar, eventuell aber erst auch 4.2. Jedenfalls gibts das Problem mit den NVidia Treibern, die eine hundsmiserable 2D Unterstützung unter Linux haben. (-> KDE4 SAU lahm) Ich hoff das ändert sich bald.
        0
        Von LOL am Di, 15. Juli 2008 um 21:09 #
        > Du willst nicht wirklich von jedem Shareware Entwickler
        > mehrere tausend Euro an Schutzgebühr

        Naja, den zwei Leuten, die heutzutage noch Shareware entwickeln, sollte jemand halt mal sagen, dass Shareware bloß in den 90ern hipp war. Der letzte macht das Licht aus ...

      0
      Von MaX am Di, 15. Juli 2008 um 21:19 #
      Welche Probleme hat Mono denn mit Patenten? Mir sind keine bekannt. Und ist Qt wirklich frei von Patentansprüchen dritter?
    0
    Von Nulli am Mi, 16. Juli 2008 um 23:15 #
    Dann eher Jnome oder #nome. C++ ist ja auf dem absteigenen Ast. Bei GNOME scheint man das gemerkt zu haben und setzt daher gleich auf C# oder Java.
Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung