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Thema: Miguel de Icaza kritisiert GTK 3.0

31 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Michael am Di, 15. Juli 2008 um 20:15 #
Weil QT nicht für GNOME geeignet ist und QT nicht das bessere Toolkit ist. Und mit Mono hat GNOME mal gar nichts zu tun.
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    Von lesmeilleures am Di, 15. Juli 2008 um 20:25 #
    *Pruuuuust* Qt ist für Gnome nicht geeignet? Na wenn du das sagst.....
    Wer mal mit Qt gearbeitet hat, will nix anderes mehr. Von der besseren Performanz ganz zu schweigen.
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      Von frickler am Di, 15. Juli 2008 um 21:47 #
      Sehe ich auch so. Gerade Qt4 und KDE4 sind echte Innovationsmotoren, was Mark ja auch bestätigt. GNOME ist halt wie CDE seinerzeit das auch von allen möglichen Größen der Industrie gestützt wurde, während die Community an KDE gewerkelt hat. Und wo ist CDE heute?
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      Von Michael am Di, 15. Juli 2008 um 22:55 #
      Ich habe mit Qt gearbeitet und will den Moloch nie wieder. Und nun? Zudem bietet Qt absolut keinen einzigen Vorteil. Dazu aber Probleme mit der Lizenz.

      Deine radikalen Qt Propaganda kannst du für deinen Stammtisch behalten.

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        Von lauscher am Mi, 16. Juli 2008 um 04:04 #
        > Probleme mit der Lizenz

        so, erzähl mal...

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          Von fuffy am Mi, 16. Juli 2008 um 08:17 #
          Wurde doch schon so oft genannt. Die Lizenz von Qt erlaubt keine proprietäre Software, ohne an Trolltech zahlen zu müssen. Und das ist für manche Unternehmen schon ein gewichtiger Punkt. Apple stellt gar die komplette Entwicklungsumgebung kostenfrei zur Verfügung, damit Anwendungen für den Mac entwickelt werden. Microsoft tut das zumindest für das .NET Framework SDK.
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            Von lauscher am Mi, 16. Juli 2008 um 13:50 #
            > Qt erlaubt keine proprietäre Software, ohne an Trolltech zahlen zu müssen

            und damit hast du jetzt ein Problem?

            > ist für manche Unternehmen schon ein gewichtiger Punkt

            Das wage ich mal stark zu bezweifeln. Schließe nicht einfach von deiner Hobby-Fricklerei auf professionelle Softwareentwicklung.

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        Von gustl am Mi, 16. Juli 2008 um 20:29 #
        Ich habe sowohl GTK+ als auch QT3 probiert, und mir gefällt QT deutlich besser.

        Und ich verstehe nicht, welche Probleme du mit der Lizenz haben kannst.

        Für Programme die unter der GPL stehen sollen, nutzt man die GPL Lizenz, und für kommerzielle Programme kauft man sich die kommerzielle Version, oder gfrettet sich halt mit GTK+, je nachdem was billiger ist, die Arbeitszeit oder die QT Lizenz.

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      Von Toobles am Di, 15. Juli 2008 um 23:23 #
      > Wer mal mit Qt gearbeitet hat, will nix anderes mehr.

      Ansichtssache...

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        Von Kaiser am Di, 15. Juli 2008 um 23:35 #
        Das Bessere ist der Feind des Guten. Qt ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Es ist sicher gut, auch angesichts der aktuellen Mainstream-Konkurrenz, aber zum Programmierparadies reicht es noch lange nicht.
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          Von Konkurrenz am Mi, 16. Juli 2008 um 00:10 #
          Das fällt schwer - gibt doch eigentlich nur GTK. Das nenne ich jetzt nicht wirklich Konkurrenz.
          Die würde entstehen mit 5-10 Toolkits aber die Monopolisierung zum schlechten durch Open Source bahnt sich
          nunmal ihren weg.

          Ach ja ich nutze FOX aber das ist Kinderkacke und seit fast 3 Jahren gibts dort nichts mehr an Bewegung,
          genauso übrigens bei FLTK.

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      Von Nulli am Mi, 16. Juli 2008 um 23:21 #
      Und wehr mal mit Java/C# gearbeitet hat, will das ganze
      C++/C-Gefrickel nicht mehr haben.

      Für Risiken und Nebenwirkungen checken Sie ihre Pointerzugriffe und Memory-Leaks.

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    Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:27 #
    Qt ist natürlich das bessere Toolkit, und zwar in fast jeder Beziehung:
    Produktivität, Funktionalität, Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit, Architektur
    Einzig in der Lizenz ist GTK freier.
    Ich denke, selten kann man eine so klare Empfehlung aussprechen wie für Qt...
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      Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:33 #
      Ich habe vergessen:
      Dokumentation, Support, Zukunftsaussichten
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        Von MaX am Di, 15. Juli 2008 um 21:12 #
        Zukunftsaussichten? Wird Nokia die Desktop-Version denn noch weiterentwickeln? Hoffen wir's...
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          Von Kapitaler Ismus am Di, 15. Juli 2008 um 21:16 #
          nuja, vielleicht wird die entwicklung ja nach indien oder so verlagert. coden können die auch, verlangen aber weniger schotter.
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          Von Sebastian am Di, 15. Juli 2008 um 21:56 #
          Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.
          In der Hinsicht hat Qt im schlechtesten Fall keine besseren Aussichten als GTK, im besten Fall aber die Chance, deutlich schneller weiter zu entwickelt werden.

          Ich halte es für realistisch, dass, würde Gnome einen Wechsel auf Qt wirklich durchziehen wollen, Nokia mit der Foundation zusammen arbeiten würde, um zB Release-Prozesse abzustimmen und spezielle Wünsche zu berücksichtigen. Das wäre für Nokia bzw. Qt eine ziemlich gute Promotion (zweiter großer Linux Desktop wechselt zu Qt), außerdem würde Nokia vermutlich auch von für Gnome/Qt entwickelte Anwendungen profitieren, weil diese (leichter) für ein mobiles System portiert werden können.

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            Von catdog2 am Di, 15. Juli 2008 um 22:49 #
            > Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt > werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.

            Geht möglicherweise sogar noch weiter: http://www.kde.org/whatiskde/kdefreeqtfoundation.php

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            Von Lothar am Mi, 16. Juli 2008 um 00:12 #
            Das wäre aber wohl der Todesstoss. Wenn QT nur noch unter GPL steht kannste KDE als Desktop Umgebung vergessen.
            Sollte also Nokia das weiterentwickeln (lassen - von den Schafen der Commmunity) und nicht mehr verkaufen.....
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      Von lesmeilleures am Di, 15. Juli 2008 um 20:34 #
      Aber wenn Gnome zu Qt wechseln würde, oh Gott, das würde den Linux-Desktop ja gleich um mehrere Dimensionen nach vorne beamen. Wo kämen wir denn da hin? Entwickler bräuchten sich nicht mehr lang überlegen welches Toolkit sie nehmen, undenkbar! Ein einheitlicher Desktop würde sich entwickeln, Frechheit!

      Auch hier haben die drei berühmten Behörden-Regeln ihre Gültigkeit:

      - Das haben wir ja noch nie gemacht!
      - Wo kommen wir denn da hin?
      - Da könnte ja jeder kommen!

      lesmeilleures

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        Von cub am Mi, 16. Juli 2008 um 01:31 #
        Wie wahr, wie wahr. Allerdings dürfte es in nächster Zeit ziemlich ruhig werden um GTK. Die einzige Firma die das wohl noch einigermaßen unterstützt und nun auch hinter den PLÄNEN zu GTK3 steckt, ist die 1-Mann Firma codethinking.
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        Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:54 #
        Es ist ganz und gar nicht möglich GNOME auf Qt (oder KDE auf Gtk) zu portieren, weil Qt und Gtk Frameworks sind, die inhärent den Applikationsaufbau bestimmen. So eine Portierung würde einen Rewrite gleich kommen. Also einen Rewrite von GNOME inklusive zum Großteil allen Gtk/GNOME-Programmen! Also ist so eine Diskussion eh Sinnlos.
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      Von gerd am Di, 15. Juli 2008 um 22:48 #
      Oh, die LGPL ist freier als die GPL? Das wäre mir aber ganz neu...
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        Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:56 #
        In der tat ist sie das. Denn sie lässt auch das dynamische linken von proprietärer Software zu. Also das liegt halt in der Definition von Freiheit. Man darf mehr, auch nicht offenes Vs. es dürfen nur offene Sachen gemacht werden.
Pro-Linux
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