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Thema: Miguel de Icaza kritisiert GTK 3.0

17 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:27 #
Qt ist natürlich das bessere Toolkit, und zwar in fast jeder Beziehung:
Produktivität, Funktionalität, Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit, Architektur
Einzig in der Lizenz ist GTK freier.
Ich denke, selten kann man eine so klare Empfehlung aussprechen wie für Qt...
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    Von Thomas am Di, 15. Juli 2008 um 20:33 #
    Ich habe vergessen:
    Dokumentation, Support, Zukunftsaussichten
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      Von MaX am Di, 15. Juli 2008 um 21:12 #
      Zukunftsaussichten? Wird Nokia die Desktop-Version denn noch weiterentwickeln? Hoffen wir's...
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        Von Kapitaler Ismus am Di, 15. Juli 2008 um 21:16 #
        nuja, vielleicht wird die entwicklung ja nach indien oder so verlagert. coden können die auch, verlangen aber weniger schotter.
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        Von Sebastian am Di, 15. Juli 2008 um 21:56 #
        Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.
        In der Hinsicht hat Qt im schlechtesten Fall keine besseren Aussichten als GTK, im besten Fall aber die Chance, deutlich schneller weiter zu entwickelt werden.

        Ich halte es für realistisch, dass, würde Gnome einen Wechsel auf Qt wirklich durchziehen wollen, Nokia mit der Foundation zusammen arbeiten würde, um zB Release-Prozesse abzustimmen und spezielle Wünsche zu berücksichtigen. Das wäre für Nokia bzw. Qt eine ziemlich gute Promotion (zweiter großer Linux Desktop wechselt zu Qt), außerdem würde Nokia vermutlich auch von für Gnome/Qt entwickelte Anwendungen profitieren, weil diese (leichter) für ein mobiles System portiert werden können.

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          Von catdog2 am Di, 15. Juli 2008 um 22:49 #
          > Von manchen grundsätzlichen Entwicklungen von Qt für mobile Systeme würde auch die Desktop-Variante profitieren, und da Qt unter der GPL-Lizenz steht, kann es auch jederzeit geforkt > werden, sollte Nokia sich dazu entschließen, nur noch die mobile Variante weiterzuentwickeln.

          Geht möglicherweise sogar noch weiter: http://www.kde.org/whatiskde/kdefreeqtfoundation.php

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          Von Lothar am Mi, 16. Juli 2008 um 00:12 #
          Das wäre aber wohl der Todesstoss. Wenn QT nur noch unter GPL steht kannste KDE als Desktop Umgebung vergessen.
          Sollte also Nokia das weiterentwickeln (lassen - von den Schafen der Commmunity) und nicht mehr verkaufen.....
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    Von lesmeilleures am Di, 15. Juli 2008 um 20:34 #
    Aber wenn Gnome zu Qt wechseln würde, oh Gott, das würde den Linux-Desktop ja gleich um mehrere Dimensionen nach vorne beamen. Wo kämen wir denn da hin? Entwickler bräuchten sich nicht mehr lang überlegen welches Toolkit sie nehmen, undenkbar! Ein einheitlicher Desktop würde sich entwickeln, Frechheit!

    Auch hier haben die drei berühmten Behörden-Regeln ihre Gültigkeit:

    - Das haben wir ja noch nie gemacht!
    - Wo kommen wir denn da hin?
    - Da könnte ja jeder kommen!

    lesmeilleures

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      Von cub am Mi, 16. Juli 2008 um 01:31 #
      Wie wahr, wie wahr. Allerdings dürfte es in nächster Zeit ziemlich ruhig werden um GTK. Die einzige Firma die das wohl noch einigermaßen unterstützt und nun auch hinter den PLÄNEN zu GTK3 steckt, ist die 1-Mann Firma codethinking.
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      Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:54 #
      Es ist ganz und gar nicht möglich GNOME auf Qt (oder KDE auf Gtk) zu portieren, weil Qt und Gtk Frameworks sind, die inhärent den Applikationsaufbau bestimmen. So eine Portierung würde einen Rewrite gleich kommen. Also einen Rewrite von GNOME inklusive zum Großteil allen Gtk/GNOME-Programmen! Also ist so eine Diskussion eh Sinnlos.
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    Von gerd am Di, 15. Juli 2008 um 22:48 #
    Oh, die LGPL ist freier als die GPL? Das wäre mir aber ganz neu...
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      Von panzi am Mi, 16. Juli 2008 um 18:56 #
      In der tat ist sie das. Denn sie lässt auch das dynamische linken von proprietärer Software zu. Also das liegt halt in der Definition von Freiheit. Man darf mehr, auch nicht offenes Vs. es dürfen nur offene Sachen gemacht werden.
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