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Thema: Miguel de Icaza kritisiert GTK 3.0

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Von Michael Stehmann am Do, 17. Juli 2008 um 13:21 #
"Das ist ein Desktop mit verschiedenen Bedienphilosophien aber nicht."

Genau dieses Beispiel ist lehrreich. Gerade weil man unter verschiedenen Desktops und verschiedenen "Bedienphilosophien" wählen kann, muss man sich der Anstrengung unterziehen, sich mit den jeweiligen Vorzügen und Nachteilen auseinander zu setzen. Gäbe es nur eine Desktopumgebung und nur eine "Bedienphilosophie", wäre man der mit der Notwendigkeit der Wahl notwendigerweise verbundenen Mühen entbunden.

Dem durch Uniformität ausweichen zu wollen, ist IMO ein Irrweg. (Wobei diese Uniformität bereits im Begriff der "Masse" mit anklingt.)

Was die Programmauswahl angeht, ist zwischen KDE (Qt) und Gnome (Gtk) eine gewisse interoperabilität gegeben, so dass auch der KDE-Nutzer auf Gimp nicht notwendigerweise verzichten muss. Zuzugeben ist aber, dass die Anpassung an die "fremde" Umgebung im Einzelfalle gelegentlich Wünsche offen lässt. Auch hier sind daher oft Lernbereitschaft und geistige Beweglichkeit gefordert.

Wer das nicht will, der kann natürlich auch mit unfreier Software und einem unfreien Betriebssystem mit vorgegebenem Desktop glücklich werden. q.e.d. GNU/Linux != Windows.

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