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Thema: Einfacheres GUI für Linux geplant

54 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Stephan Tijink am Do, 17. Februar 2000 um 09:13 #
Hört sich ja recht gut an. :-)
Leider gibt es noch keine näheren Info's bzw. Screenshots. Prima finde ich auch das es auf GNOME aufbaut. Ich mag GNOME :-)
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Von Michael am Do, 17. Februar 2000 um 09:21 #
Oh Ja!
Endlich wieder ein Argument mehr um Rainer Juhser den Umstieg zu erleichtern.... Finde ich sehr gut..
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Von Alfred E. am Do, 17. Februar 2000 um 09:52 #
Leider sehe ich diese Ankuendigung mit einem sehr grossem Abstand entgegen.
Gab es nicht bereits schon in der Vergangenheit sehr viele Projekte, die sich "als bas beste was kommen wird" bezeichnet haben? Leider erreichten diese ausser einem Plannungs-Stadium nicht viel.
So sehe ich auch dieses Projekt. Erst wenn ich klare Idizien zu existenz der GUI sehen werde, aendere ich meine Meinung.
Im Moment scheint es gute Propaganda zu sein...

Alfred E.

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Von peter am Do, 17. Februar 2000 um 11:54 #
Noch ne Oberfläche für Linux?
Wassoll der Schrott? Eine Einigung zwischen Gnome
und KDE wäre viel nötiger.
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Von Anonymous am Do, 17. Februar 2000 um 12:00 #
Toll - eine art MAC-OS-Oberfläche für Linux, cool!.
Allerding finde KDE 2.0 auch sehr gut (ähnelt nur zur Microdoffs WinDose)!!
0
Von Steffen am Do, 17. Februar 2000 um 12:27 #
Lieber Gnome und KDE weiter verbessern und nicht noch einmal etwas "neues" anfangen (wenn das neue Projekt auch auf Gnome aufsetzt).
Steckt die Arbeit lieber in Gnome (oder KDE) und schaut, daß die Anwendungen, die es bereits gibt noch besser werden.
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Von Frank Arnold am Do, 17. Februar 2000 um 12:31 #
Es wird sicherlich noch einige Versuche für GUIŽs geben. Sollte es sich nur um einen "Aufsatz" auf die Xlib handeln ist es halt noch ein Fenstermanager mehr. Sollte aber auch an der Hardware-Abstraktion angesetzt werden, könnte es in der Tat ein Knaller werden.
0
Von Peter Gerlach am Do, 17. Februar 2000 um 13:00 #
Hurra, endlich mal wieder was neues?
Nichts gegen schöne und moderne Oberflächen. Die Kommandozeile voll ersetzen? Das gab es bisher noch nie! Entweder wurde sie nebenher doch noch gebraucht oder das betriebssystem konnte wichtige Betriebssystemangelegenheiten eben einfach nicht mehr erledigen (Beispiel Win)
Also kurzum,ich bin sehr skeptisch. Linux auf dem Wege zum endgültigen und absoluten Buntiklick?
  • 0
    Von RvB am Do, 17. Februar 2000 um 13:50 #
    Hah! solche leute, die die Kommandozeile ersetzen wollen: ber die muss ich immer lachen. Vor allem wenn sie eine zu hohe Frequenz fr ihren Monitor einstellen und die Komandozeilenlose oberflaeche ploetzlich nur noch schwarz ist *lach* Lustiger ist es wenn die dann nicht wissen, wie man es ueber die Shell wieder hinbekommt.

    Ich sage nur: wird die kommandozeile entfernt, verbloeden die Linuxer zu usern die keine Befehle eingeben koennen... und die den Rechner ueber sich kontrollieren lassen, weil sie ihren rechner selber nicht mehr unter kontrolle haben!

0
Von PsychoZapp am Do, 17. Februar 2000 um 15:05 #
GUIs gibt es schon genug. Was wirklich fehlt ist eine _einfache_ Möglichkeit Grafische Programme zu schreiben.
Ich spiele hier bewußt auf die MFC an, denn was nützt mir das beste OS (ich meine LINUX) wenn ich ewig brauche um ein hübsches Programm zu schreiben.
Sicher kriegt ich das auch mit GTK hin, aber mal ehrlich, GTK ist umständlich und die Entwicklungsarbeit relativ hoch, was dazu führt das viele Firmen lieber Windoof Apps entwickeln lassen, da die in der halben Zeit fertig sind.
Glade ist schon sehr praktisch, aber mit VC++ 6.0 zu arbeiten ist _leider_ um einiges einfacher, bequemer und schneller.
Auf Userseite hat sich viel getan in den letzten Jahren, doch die Entwickler stecken noch immer in der Steinzeit fest.
Das hält mich zwar nicht, aber warscheinlich viele andere, vom Programmieren unter Linux ab und es wird für Neulinge sehr schwer sind etwas anzueignen.
  • 0
    Von hjb am Do, 17. Februar 2000 um 21:24 #
    > GUIs gibt es schon genug. Was wirklich
    > fehlt ist eine _einfache_
    > Möglichkeit Grafische Programme zu
    > schreiben.

    Es gibt eine ganze Reihe von einfachen GUIs, aber einfach bedeutet immer auch limitiert, und wer will das wirklich?

    > Ich spiele hier bewußt auf die MFC an,
    > denn was nützt mir das beste OS
    > (ich meine LINUX) wenn ich ewig brauche um
    > ein hübsches Programm zu schreiben.

    Du hast anscheinend noch nie versucht, mit MFC richtige Programme zu schreiben. Wie ist das doch gleich mit der Sprachumschaltung zur Laufzeit? Wieviele Tage muß man daran rumbasteln, und wieviele Ressourcen manuell editeren?

    Oder CTrackRect? Das hat die Farbe Schwarz hardcodiert, und keine Möglichkeit, eine angepaßte Klasse davon abzuleiten.

    MFC ist nicht das Maß aller Dinge. Heißer Tip: wxWindows ist mindestens genauso leistungsfähig, Cross-Plattform und steht unter LGPL.

    > viele Firmen lieber Windoof Apps entwickeln > lassen, da die in der halben
    > Zeit fertig sind.

    Nie und nimmer.

    > Glade ist schon sehr praktisch, aber mit
    > VC++ 6.0 zu arbeiten ist _leider_ um
    > einiges einfacher, bequemer und schneller.

    Und wie oft stürzt es ab? Zu oft im Vergleich zu gcc. Und von wegen einfacher etc. siehe oben.

    Unterm Strich spart VC++ nicht so viel Entwicklungszeit, daß sich der Preis rechtfertigen ließe.

    > Auf Userseite hat sich viel getan in den
    > letzten Jahren, doch die Entwickler
    > stecken noch immer in der Steinzeit fest.
    > Das hält mich zwar nicht, aber
    > warscheinlich viele andere, vom
    > Programmieren unter Linux ab und es wird
    > für Neulinge sehr schwer sind
    > etwas anzueignen.

    Das ist eine durch keinerlei Tatsachen getrübte Behauptung.

    0
    Von AG am Fr, 18. Februar 2000 um 11:53 #
    Da muß ich dem hjb rechtgeben. Ich kenne zwar hauptsächlich die OWL, hab aber
    auch schon was mit MFC gemacht. Beide sind keinen Fatz schneller oder
    komfortabler zu programmieren als GTK oder Qt.
    0
    Von PsychoZapp am Fr, 18. Februar 2000 um 12:47 #
    Ich hab nicht gesagt das VC++ 6.0 stabiler ist, nur bequemer. Und ich finde nicht(!)den Compiler gut, sondern die IDE. Insbesondere bei structs. Genau, ich meine das kleine Fenster das dann kommt. Wenn ich ein Linux
    Prog schreibe, muß ich immer alle Header offenlassen um _selber_ nachzuschauen.
    Die MFC halte ich durchaus nicht für das Maß aller Dinge, doch ich Sachen Einfachheit ist es wohl ein guter Leitfaden. Natürlich sind sie nicht perfekt, sie sind ja auch von MS.
    Und zu teuer ist VC++ natürlich auch. Ich will auch kein VC++ für Linux, nur etwas komfortableres als GTK+. Ich werde mir mal wxWindows anschauen. Hoffentlich hast du recht.
    Und abgestürzt ist es mir, im Gegensatz zu Windows auch noch nie.
    Sprachumschaltung während der Laufzeit ist sich ganz nett, aber ich hasse Sprachen, und
    deshalb bin ich der Meinung, das dieser ganze Scheißplanet sich gefälligst auf eine _logische_, _ausnahmenfreie_ und übersichtliche Sprache einigen sollte.
    Genau deswegen werde ich mir keine Arbeit machen, selbst wenn sie noch so gering ist,
    eines meiner Programme multilingual zu gestalten, entweder ich schreib's Englisch oder Deutsch.
    >Das ist eine durch keinerlei Tatsachen getrübte Behauptung.
    Richtig, das ist meine Erfahrung.
    >Du hast anscheinend noch nie versucht, mit MFC richtige Programme zu schreiben.
    Ich verdiene Geld damit. Ich hasse es zwar mit Windoof zu arbeiten und würde viel lieber mit Linux was machen, aber mein Chef und seine Kunden nicht.
    >> viele Firmen lieber Windoof Apps entwickeln
    >> lassen, da die in der halben
    >> Zeit fertig sind.
    >Nie und nimmer.
    Selbst, wenn das nicht so ist, ist es
    doch die Meinung vieler Firmen.
    >> GUIs gibt es schon genug. Was wirklich
    >> fehlt ist eine _einfache_
    >> Möglichkeit Grafische Programme zu
    >> schreiben.
    >Es gibt eine ganze Reihe von einfachen GUIs, aber einfach bedeutet immer auch limitiert, und wer will das wirklich?
    Sollte nur heißen, daß man sich zuerst darum
    kümmern sollte, wo es nicht soviel Auswahl gibt. Und bei GUIs ist die Auswahl doch weit besser als, z.B. IDEs. Kommt mir jetzt nicht mit KDE, das Zeug ist mir viel zu lahm. Das
    einzige Prog, das bei mir noch Resourcen verbrät ist Netscape.
    Abschließend möchte ich nocheinmal ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich keinerlei MS Ports wünsche.
    Ich finde es nur dumm, das man mit Linux,
    ganz leicht Netzwerk-, Sound-, Consolen-
    und Internetanwendungen hinkriegt.
    Nur mit der Grafik hapert's.
    0
    Von Mosh am Sa, 19. Februar 2000 um 05:49 #
    Hi,

    also an Deiner Stelle wuerd' ich mir mal
    Qt anschauen, ist wirklich nicht schlecht.
    Was die Performance angeht, richtig,
    KDE ist noch lahm,
    aber mit KDE 2.0 werden die Karten neu
    gemischt.

    Wenn Du wirklich was schoenes haben willst,
    DANN muss Du einen Blick auf Swing (JAVA) setzen,
    unerreicht !

    > Nur mit der Grafik hapert's.
    Das hat aber nicht nur mit den Toolkits zu tun.
    Zum Beispiel liegst auch an X.
    Wenn XFree4.0 rauskommt, sehe ich schon wieder
    besser fuer Linux.

    Natuerlich ist hier noch Nachholbedarf.

    Stay tuned :)

    Mosh

    0
    Von PsychoZapp am Sa, 19. Februar 2000 um 10:32 #
    Durch die Antworten und eine Mail bin
    ich jetzt besser informiert.
    Danke!
    Ich werd mir jetzt etwas gtk-- und qt anschauen.
0
Von Michael Konrad am Do, 17. Februar 2000 um 15:41 #
Wer denkt, dass eine grafische Benutzeroberfläche, welche die Kommandozeile verdrängt, der falsche Weg ist sollte sich fragen, ob es wirklich eine so gute Idee war in den 60ern von Druckern auf den Bildschirm umzusteigen. Wenn Linux eine ernsthafte Alternative auf dem Desktop sein will, muss es einfacher zu administrieren sein. Dadurch kann man erst den entscheidenden Vorsprung erreichen. Ich stimme zu, dass bis jetzt kein vollständiger MFC - Ersatz vorhanden ist. Jedoch bietet KDevelop interessante Ansätze. Ich bin der Meinung, dass solche Projekte auf jeden Fall unterstützt werden sollen.

May the tux with you

Michael

  • 0
    Von RvB am Do, 17. Februar 2000 um 17:07 #
    Ich sage ja auch nicht, daß GUIs die Kommandozeile nicht verdrängen dürfen. Aber auf jeden fall sollte es immer die möglichkeit der Kommandozeile geben. FileBrowsen mache ich zB immer viel lieber an der Console mit dem MC, weil dort ich mal schnell ein 'cd verzeichniss' machen kann eh erst ein ordnersymbol irgendwo auf dem Bildschirm zu suchen. Ich kenn keinen wirklich gute X-FileManager... kfm hat keine kommandozeile, ist qt, umständlich über menüs zu bediehnen (jetzt ehrlich. Viel schneller drück ich F8 zum löschen einer datei als erst in menü's rumzusurfen)... Der GMC ist zwar die GNOME Edition vom MC aber was die leutschen von FSF falsch gemacht haben ist alles. Warum nicht ein GTK-Programm, daß genauso wie der MC zu bediehnen ist (vom aussehen abgesehen)? Aber ich will hier jetzt nicht über Filemanager reden. Es lassen sich viel einfacher Konfigurieren. Das eingeben von befehlen ist doch allemal schneller als menüeinträge zu suchen! für mich hatten die VTs...

    zu Kdevelop: warum will man überhaupt QT-Programme machen? So eine blöde Lizens von QT! Und die beste Projektverwaltung ist make... das ist die individuellste, für alles benutzbare, projektverwaltung!

    cu

    0
    Von Malte am Do, 17. Februar 2000 um 18:41 #
    Hi RvB,

    Du solltest Dich mehr mit den Dingen beschäftigen, bevor Du ein vorschnelles und falsches Urteil fällst.

    Kfm besitzt sehr wohl eine Kommandozeile: mit Strg+T kannst Du eine Konsole im aktuellen Verzeichnis öffnen. Wenn er Dir zu "umständlich über Menüs zu bedienen" ist, dann verwende doch die Tastaturshortcuts!"

    Warum man Qt benutzen sollte? Weil es IMHO eine der besten objektorientierten Bibliotheken ist, die es für Unix gibt. IMHO kann Qt der MFC sehr wohl das Wasser reichen.

    KDevelop verwendet make zur Projektverwaltung, so dass ich auch diesen Vorwurf nicht verstehen kann.

    Und wenn Dir ein graphischer Filemanager zu umständlich ist, dann benutz doch die Kommandozeile und statt die Arbeit von Leuten schlechtzumachen, die es vielen Menschen ermöglichen, komfortabel mit Linux zu arbeiten.

    0
    Von RvB am Do, 17. Februar 2000 um 19:23 #
    Keinesfalls wollte ich die arbeit anderer Schlecht machen. und der satzt "was die leutschen von der FSF falsch gemacht haben ist alles" sollte eigentlich ganz anders heißen. Irgendwie war ich da nicht ganz dabei. Ich habe nur ganz einfach meine meinung gesagt...

    Zu den shortcuts: shortcuts sind schwerer zu lernen als kommandos...

    Zu Kdevelop: stimmt es verwendet make... diesen punkt zeihe ich somit zurück, ich habe es mit was anderem Verwechselt :-(

    0
    Von Mosh am Do, 17. Februar 2000 um 22:10 #
    Der zukuenftige heisst Nautilus
    und wird sowas wie der konqueror von KDE werden,
    (integrierter Browser, viewer, etc)

    Mosh

    PS
    QPL ist Open Source _und_ free software (lt. RMS)

    0
    Von Wolfgang am Fr, 18. Februar 2000 um 16:12 #
    Ich kann mich irren (im Gegensatz zu RMS ;)), aber:

    Die QPL wurde meines Wissens vor einiger Zeit umgeändert und ist nun frei. Schau aber mal wo KDE bei Debian ist...

    GNUesse von Wolfgang

    0
    Von Sascha Morr am Fr, 18. Februar 2000 um 16:50 #
    Hallo Zusammen,

    ich bin im Linux Bereich ein Absoluter Neuling habe aber zum Glück einen großen Hang zum basteln. Ich wollte nur sagen das sich Linux sich im Desktop Bereich (mehr als neun von 10 Rechnern haben Windoofs drauf) nur durchsetzen wird sie Linux in diesen Bereich erst wenn es seine Stärken (Stabilität und Sicherheit) mit der Geschwindigkeit (ja es kann auch an meiner alten Gurke liegen das Linux langsamer als Windoof ist) und der einfachen Bedienbarkeit von Windoof bzw. MacOS vereint!!! Es sollte immer die Option geben eine Kommandozeile bzw. ein Terminal zu benutzen aber es sollte auf keinen Fall zwingend notwendig sein!

    CYA

    Sascha

    PS. Ich freue mich auf Eure Kommentare, hier und per E-Mail :))

    0
    Von Frank Arnold am Fr, 18. Februar 2000 um 18:22 #
    Sorry RvB, Du gibst sehr merkwürdige Sachen von Dir ;-(

    Du widersprichst Dich selbst. Du magst keine GUIŽs zum FileBrowsen sondern lieber den MC auf den Kommandozeile? Der MC baut auf die 'ncurses' GUI-Bibliothek (VGA BIOS,System BIOS). Ohne GUI "FileBrowsen" heisst: cp,mkdir & Co.
    Deine Quintessenz:"Ich will eine GUI aber bitte nicht unter X" ?

    Der Rest war auch etwas daneben, Malte hat das schon mukiert.

    Es ist ja nicht schlimm wenn man als Einsteiger noch nicht alles weis, man sollte dann aber nicht so überheblich sein!


    0
    Von RvB am Fr, 18. Februar 2000 um 20:18 #
    wenn ich überhebich geklungen habe, tut es mir leid (nehmt mich deswegen auseinander wie ihr wollt!)
    das mit dem MC war auch nur ein beispiel, damit habe ich nur gesagt, daß ich damit schneller arbeiten kann als mit den üblichen X-Filemanagern... zu cp,mkdir und den restlichen fileutils sage ich jetzt einfach, das sie MIR komfortabler sind als jeder X-Filemanager oder üblicher Consolen-Filemanager (pilot,ytree)... der MC hat einen guten mittelweg gefunden...

    zu deinem ausspruch "Ohne GUI \"Filebrowsen\"", der MC ist keine GUI, weil GUI = Graphical User Interface und der MC (oder anderes was auf ncurses oder auch slang basiert) ist nicht graphisch...

    cu

    0
    Von RvB am Fr, 18. Februar 2000 um 20:23 #
    Und nochwas: such mir doch mal den Text aus meinem kommentar, wo steht, daß ich keine GUIs mag! Im gegenteil, zT. finde ich GUIs sogar praktisch... ich habe nur gesagt ich mag keine X-Filebrowser!

    Und von einem MC auf der Kommandozeile war nie, nie die Rede. Was ich geschrieben habe war "an der Console" und das ist jawohl die Console!

    cu

    0
    Von Frank Arnold am Sa, 19. Februar 2000 um 00:08 #
    Aha, der MC oder anderes auf Curses-Bibliotheken aufgebautes ist nicht grafisch und hat auch keine grafische Benutzerschnittstelle?
    " der MC ist keine GUI, weil GUI = Graphical User Interface und der MC (oder anderes was auf ncurses oder auch slang basiert) ist nicht graphisch..."
    Dann musst Du also den MC über eine Kommandozeile mit Systembefehlen steuern? Den MC den ich kenne kann man in einem Fenster mit der Maus bedienen ;-)

    VGA/EGA(BIOS)aufgesetzte Anwendungen waren mit die ersten GUI-Programme überhaupt. Grosser Schwachpunkt unter anderem die miese Auflösung (z.B. 640x480x256). Du darfst an MC oder Yast1 nicht das allgemeine Aussehen festmachen. Z.B. Quarterdecks Partition Magic "DOS" Teil sieht ähnlich der Win95 UI aus und ist voll auf das VGA-Bios aufgesetzt!

    #zu2 Was ist für Dich der Unterschied zwischen "an der Konsole" und Kommandozeile? Die Console stellt die Kommandozeile ("Kommadointerpreter") bereit. Mir scheint Du hast noch einige Wissenslücken!

    Bye

    0
    Von Mosh am Sa, 19. Februar 2000 um 05:43 #
    Hi Wolfgang,

    > Schau aber mal wo KDE bei Debian ist...

    Ganz einfach,
    QPL ist freie Software, nur,
    QPL ist nicht zu GPL kompatibel,
    und da KDE GPL ist, ist es eigentlich
    nicht erlaubt KDE herauszugeben, da
    von Qt abhaengig.

    Ab KDE 2.0 wollen sie (die KDE-Leute) KDE
    evtl. unter einer neuen Lizenz herausgeben,
    im grossen und ganzen GPL, aber mit der
    "Einschraenkung", auch unter QPL lauffaehig.

    Eine Alternative waere, KDE unter Artistic
    zu stellen.

    Dann wird auch Debian nichts mehr sagen koennen.

    Mosh

    PS
    BTW KDE gibt es natuerlich fuer Debian,
    halt (noch) nicht im core. ;)

    0
    Von RvB am Sa, 19. Februar 2000 um 08:11 #
    > Was ist für Dich der Unterschied zwischen "an der Konsole" und Kommandozeile?

    Die Console ist nicht immer die Commandozeile! zB lasse ich auf tty8 (ist auch eine console) logfiles laufen... und dort ist dann keine kommandozeile. Auf welchen terminals man sich einloggen kann und anschlißend eine kommandozeile kommt muss man nämlich erstmal in /etc/inittab sagen!

    Console != Kommandozeile

    Und wenn ich MC (beliebtes beispiel ;-)) an der Console laufen lasse bin ich nicht auf der kommandoebene! Trotzdem an der Console (auch wenn der MC eine Kommandozeile bereitstellt)

    cu

0
Von Thomas am Do, 17. Februar 2000 um 17:49 #
Ein GUI was die Kommandezeile
ersetzt wird es nicht geben.
0
Von Ernstl am Do, 17. Februar 2000 um 18:16 #
Es wird immer wieder die GUI von Linux mit Windows bzw. MacOS verglichen. Um etwas besser zu machen, sollte man Bestehendes nicht zwanghaft versuchen zu kopieren (KDE,...).
Teilweise gibt es ja schon Ansätze von 3-dimensionalen GUIs. Bevor man ein "einfacheres" GUI entwickelt, sollte man sich überlegen, ob nicht ein komplett neues (=anderes) GUI als die bisherigen, sinnvoll wäre.

Ernstl
KDE-Fan

  • 0
    Von RvB am Do, 17. Februar 2000 um 18:34 #
    zB der 3dWM ist ganz interessant. Er fängt die ausgaben (oder wie das bei graphischen programmen heißen mag) von den X-Programmen ab und rendert das dan auf ein VT :-) Ich war lange schon nicht mehr auf der homepage, ich geh' gleich mal schauen was daraus geworden ist.

    Ach so: der einzige nachteil des 3dWM ist die steuerung. Immerhin steuert man jetzt nicht nur in zwei dimensionen. AFAIK kann man die 4D-Scollmäuse dazu benutzen... mit dem horizontalen Rad dreht man die fenster horizontal, und demensprechend gillt das auch für das vertikale Rad :-)

    Die Fenster nach hinten und nach vorne schieben tut man mit den Cursor-Tasten...

    0
    Von Peter Gerlach am Do, 17. Februar 2000 um 19:24 #
    .. also wenn ich hinter einem 3-dimensionalem GUI auf der Rückseite eine
    versteckte Kommandozeile finde, dann ist es ja gut. Ich hoffe nur, man muss nicht
    so lange suchen, damit die Kommandos endlich raussprudeln können.
    Schliesslich geht es hier nicht um Win, wo man zum OS ein zusätzliches Nutzerprogramm braucht, nur um in einem Ritt viele Files einheitlich
    mit Jokern umzubenennen :-)
    0
    Von RvB am Do, 17. Februar 2000 um 20:57 #
    Da es jetzt mehrere Anfragen per mail nach der URL von 3dwm gibt, hier ist sie:
    http://www.medialab.chalmers.se/projects/3dwm/main.html
    0
    Von Mosh am Do, 17. Februar 2000 um 22:07 #
    Habt Ihr Euch schon mal die diversen
    3d filemanager angeschaut:

    Ein Graus !

    Diese stonehedge und dieses Sonnensystemhergefliege.

    Dafuer gibt es dann auch ne Nvidia GeForce1024,
    nicht wahr???

    Mosh

    PS
    Hier kennt wohl niemand mehr
    screen
    ! Das ist Komfort!

    0
    Von Dominik Grafenhofer am Mi, 23. Februar 2000 um 23:40 #
    bin fast der meinung, dass ein dreidimensionaler wm auf einem 2D-bilschirm kaum sinn machen wird (stichwort übersicht). vielleicht werden vr-brillen u. ä. für solche oberflächen prädestiniert sein
0
Von Thomas am Do, 17. Februar 2000 um 18:20 #
...mit GUIs kann man nichts richtig automatisieren! Und für ein Grafik-Programm benötigt man eine GUI. So einfach ist das. Fazit: es kommt eben immer darauf an, was man machen will.

Sven

0
Von R R am Do, 17. Februar 2000 um 19:28 #
.....ich finde die Idee nicht sonderlich gut
eine noch einfachere Oberfläche zu schaffen,
denn ich bin der Meinung das in den meisten Fällen das gegenteil bewirkt wird. Gnome ist ja eine schöne sache und ich benutze es auch sehr gern aber wenns wirklich schnell und effizient sein soll geht nichts über die shell !

-> gelikter text sagt alles:
(http://neil.franklin.ch/Jokes_and_Fun/Mac_vs_Unix.html) ;-)

0
Von scout am Do, 17. Februar 2000 um 20:29 #
toll wäre ein guter kompromiss. ein linux das ne sehr gute oberfläche besitzt (wie z.B. das kommende mac-os x (oder wie heisst das ding?)) bei der sich alles einfach und vorallem problemlos konfigurieren lässt und für die anderen, harten *lol*, linuxer die kommandozeile. einfach für jeden was.

fazit: finds ne gute idee

  • 0
    Von RvB am Fr, 18. Februar 2000 um 06:55 #
    Das ist doch der gegenwärtige zustand :-)
    0
    Von Wolfgang am Fr, 18. Februar 2000 um 16:12 #
    RvB: Leider ist das noch nicht der Fall, es lassen sich nicht alle Einstellungen über eine GUI machen. Aber das kommt bald.

    scout: Du meinst sowas wie AmigaOS? :)

    GNUesse von Wolfgang

    0
    Von scout am Fr, 18. Februar 2000 um 18:35 #
    rvb: es sollte der gegenwärtige zustand sein, jedoch denke ich, ist kde noch meilenweit davon entfernt ein wirklich gutes gui zu sein. jedoch hats sehr gute ansätze.

    wolfgang: ja genau, wie AmigaOS *G*..ähm, was ist AmigaOS?
    und stimmt, es lassen sich wirklich noch lange nicht alle einstellungen machen.

    wenn ne firma wie suse schon eine distri entwickelt, wieso können die kde nicht so anpassen, dass es optimal auf suse zurechtgeschnitten ist? sodass es yast auch unter kde geben würde, z.B. im kontrollzentrum eingebaut. solche dinge sollten doch möglich sein...

    gruss - scout

    0
    Von Anonymous am Di, 22. Februar 2000 um 09:10 #
    Also näh, wer die SuSE 6.3 benutzt, dem wird bestimmt dieser gelbe Rotzfleck
    in der Buttonleiste aufgefallen sein. Einmal draufklicken und evtl. noch das Root-
    Passwort eingeben, und schon startet yast. Ob der jetzt curses-basiert ist oder
    Qt-basiert ist doch egal, das Tool ist eh nicht so der Hit. Bevor die von SuSE da
    jetzt soundsoviel Kohle in yast.qt investieren, sollten sie erst mal ein paar andere
    Dinge bereinigen.
    Der Kommentar zu AmigaOS spricht für sich: AmigaOS hat in den Versionen
    1.2-3.0 weder einen TCP-Stack gehabt noch war es Multi-User fähig. Alle libs
    waren unlösbar an die Hardware gekoppelt (das ist auch der Grund, warum es
    so lange gedauert hat, bis sich GraKa durchsetzen konnten). Will sagen: da
    kann man eben nicht so viel einstellen wie bei einem reinrassigen Unix-System.
0
Von Mosh am Do, 17. Februar 2000 um 22:13 #
Erst mal abwarten, was die Jungs/Maedels
so bringen, und _dann_, wenn der
Code vorliegt urteilen.

Mac OS X ist das kuenftige Betriebssystem von Apple,
die GUI nennt sich (glaube ich ;) Aqua.

Mosh

  • 0
    Von TUX am Mo, 21. Februar 2000 um 16:51 #
    Hi,
    für den SawMill-WindowManager gibts ein Aqua-Theme, sieht recht edel aus.
    Nette kleine Oberfläche, schon unter Linux verfügbar ;)

    Gruß, TUX

    0
    Von RvB am Mo, 21. Februar 2000 um 20:15 #
    SawMill-WindowManager kenne ich nicht, kannst du mir ne URL geben?

    zu AQUA-Themes: gibt es auch für xmms, licq, Enlightenment, gkrellm, GTK,... dann sieht schon fast das ganze system wie AQUA aus :-( Ach und für AfterStep (wo jetzt einen neue Stabile version 1.8 draußen ist) und WindowMaker gibt es auch AQUA-Themes

    cu

    0
    Von Mosh am Mo, 21. Februar 2000 um 22:37 #
    http://sawmill.sourceforge.net/

    Mosh

0
Von Steffen am Fr, 18. Februar 2000 um 00:19 #
Warum nicht ein gute GUI schaffen, mit der man ohne
Kommandozeile komfortabel arbeiten kann und auch
Linux-Neulinge sich sofort zurechtfinden (deswegen
ist auch die Ähnlichkeit zu Mac-Os oder Windows gar
nicht so schlecht).
Dazu noch die Möglichkeit weiterhin bieten alles auch
über Kommandozeile zu machen. KDE ist dabei auf dem
richtigen Weg (GNOME kenne ich dafür nicht gut genug)

Was jetzt wichtig ist Standards zu setzen für die
"normalen" Benutzer, die sich am Computer nicht
so gut auskennen und nicht Lust haben ständig
andere Benutzeroberflächen zu lernen.
(KDE weiter so!!!!)

Wenn jetzt noch die Installation einfacher wird
(vorallem von Paketen, die von Distribution nicht mit
auf die CD kopiert wurden), dann wird sich Linux
sicherlich als wichtiges Betriebssystem durch-
setzen.

  • 0
    Von Mosh am Fr, 18. Februar 2000 um 00:31 #
    die PIPEN kann?
    cat *.c | grep prinft | ...

    Ich noch nicht.

    Mosh

    0
    Von hjb am Fr, 18. Februar 2000 um 11:36 #
    Bei diesem einfachen Beispiel können die meisten GUIs noch mithalten: Find in Files aufrufen, printf eingeben.

    Allerdings ist die Anzahl der Kommandos, die man mit Pipes erzeugen kann, unendlich groß. Eine GUI kann niemals alle davon anbieten, aber jede bemüht sich, möglichst viel anzubieten. Daher kommt es, daß GUIs so unflexibel, aufgeblasen und plump sind.

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    Von scout am Fr, 18. Februar 2000 um 18:42 #
    wieso können selten oder nie gebrauchte funktionen nicht vom system getrennt werden, sodass diese die performance nicht beeinträchtigen, andere, häufig benutzte funktionen jedoch ständig aktiv bleiben? dies wird zwar mit dem cache etc. gemacht, jedoch finde ich, noch ziemlich unökonomisch.
    würde so nicht eine ziemlich schlanke und schnelle GUI entstehen?
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Von Frank Arnold am Sa, 19. Februar 2000 um 00:24 #
Viele scheinen zu vergessen das sie erst mit Yast & Co. den Weg zu Linux gefunden haben. Der grösste Teil aller wäre nicht in der Lage ohne ein grafisches Frontend wie z.B. Yast ein Linux System einzurichten (mich eingeschlossen). Nun wo es darum geht Linux in die Stufe der Desktop-OSŽs zu heben, was nunmal ein einfachere GUI beinhaltet, erzählen sie was von wegen "ich brauche nur die Konsole".
Das ist doch total unehrlich! Helft lieber mit dabei das solche Projekte was werden!


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    Von RvB am Sa, 19. Februar 2000 um 08:18 #
    stimmt, (fast) keiner kann sagen, daß er absolut allles an der Shell erledigen kann. Da hat X (und ein ordentlicher WindowManager wie AfterStep/WindowMaker) doch viel mehr komfort... oder hat man an den Consolen schon mal DockApps gesehen? Außerdem finde ich das WebBrowsen unter Lynx zwar nicht unkomfortabel aber es sieht halt nicht so gut aus und die tabellenspalten werden untereinander dargestellt. Pro-Linux.de unter Lynx sieht zwar noch vertragbar aus aber andere sind wirklich eine katastrophe

    cu

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Von stepardo am Do, 12. Oktober 2000 um 09:32 #
Warum denn schon wieder eine neue oberfläche?? kann man denn nicht gnome und/oder kde weiterentwickeln?? eigentlich ist es näml. völlig überflüssig 3(!) oder mehr benutzeroberflächen zu benutzen. d.h. ich will nicht zig unausgereifte Guis haben sondern eine oder 2, die wirklich gut sind!
Beschäftigt euch mit wirklich wichtigen dingen z.B. einen mediaplayer für linux oder schreibt endlich mal einen anständigen browser(netscape suxx).


bye

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