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Thema: Syllable Server 0.3 fertig

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Von FreeOS am So, 14. September 2008 um 17:22 #
Es ist ja nicht nur der Verzeichnisort der Angepaßt werden müßte, sondern
davon ist auch ein völlig neues Look & Feel betroffen.

Würde man z.b. OS/2 mit seinem Objekt Orientierten Desktop nachprogrammieren wollen,
dann wäre das schlichte portieren von Anwendungen von Unix nach OS/2 genauso schlimm,
denn die Anwendungen sollen ja Kenntnis vom Objekt Orientierten Desktop haben was bei einer Portierung aber in der Regel nicht passiert, da der Quellcode ja auch auf den anderen Plattformen laufen soll.

Hier sind also schon Designentscheidungen durch die anderen Plattformen vorweggenommen
und somit ist völlig neue Art von Desktop OS nicht mehr möglich.
Auch Syllable wird diesen Anspruch nicht erfüllen, Haiku aus den gleichen Gründen vermutlich auch nicht.
Beide OS werden also mehr oder weniger wie jedes Unix OS auch, gleich sein.


Um mal ein Beispiel erweiterter Features zu nennen.
Haiku bietet Transports & Attribute für Dateien die die Dateien beschreiben aber
nicht zur Datei gehören.
Damit könnte man sehr viele neue Möglichkeiten haben, aber damit das ganze Konsitent bleibt müßten alle Anwendungen damit umgehen können, was bei einfachen Ports nie passieren wird.
Bei Linux sind die Attribute von Dateien auch nur aufgesetzt, eine echte Integration hat nie stattgefunden.
Wenn du z.b. in Linux mit dem Konsolenbefehl rm eine Bilddatei löschst, dann wird zwar die Bilddatei gelöscht, nicht aber die Thumbnail Datei die sich im ./thumb Ordner befindet.
rm müßte also davon Kenntnis haben oder man müßte die Dateien anders strukturiert speichern, wie z.B. in Haiku.

Aber wenn ich in Haiku Bildateien Attribute zuweisen kann, dann sollte die Anwendung darüber natürlich auch bescheid wissen, was bei einem GIMP Port aber nicht der Fall ist.


Das sind die Probleme von diesen ganzen Portierungen.
Und da du SSH, VNC und SQL ansprichst.
Man sollte sich schon Fragen was man eigentlich will.
Jetzt eine ganz schnelle Lösung, nur damit die anderen Programme auf diesem OS laufen
(ein meiner Meinung nach unsauberer Weg) oder die Programme erst gar nicht portieren und stattdessen native integrierte Programme die das gleiche können von Anfang an neu schreiben.
Letzteres würde zwar deutlich länger dauern, aber nur so erreicht man das eigentliche Ziel ein völlig neues OS zu haben.

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