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Thema: Petition fordert Open Source im Europäischen Parlament

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sturmflut am Do, 18. September 2008 um 14:42 #
Sonst macht gewisses Microsoft-fixiertes Bestandspersonal die Geschichte wieder so lange madig bis die nächste Petition die Wiedereinführung von Windows fordert.
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Von Kevin Krammer am Do, 18. September 2008 um 17:04 #
...und im Vergleich zu einer Umstellung ganzer Rechnerparks auch leichter durchführbar.

Sowas Peinliches wie das kürzlich gestartete "Internet TV" Angebot des Parlaments, das in keiner einzigen offenen Form verfügbar ist, sollte heutzutage nicht mehr passieren.

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    Von JumpLink am Do, 18. September 2008 um 17:14 #
    Ein Zeichen für mich, dass sie vermutlich einfach eine Firma beauftragt haben, die zwar vllt einen zuverlässigen Ruf hat, aber nicht innovativ genug ist um plattformunabhängig zu sein und so etwas ist dann das Ergebnis... eine eigene Open-Source-Gemeinschaft wäre doch etwas tolles, welche Finanziell unterstützt wird, somit hätte man 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, gute Software und sie würden OpenSourceProgrammierer unterstützen, natürlich müsste alles gut organisiert sein.
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    Von kelvan am Do, 18. September 2008 um 17:25 #
    Die Pdfs mit der Forderung wurden offenbar mit MS Word geschrieben und dann konvertiert, zumindest steht als Fusszeile (warum auch immer) DC\721370DE.doc.

    mfg,
    Kelvan

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    Von Erik am Do, 18. September 2008 um 17:58 #
    Das stimmt, ob aber die Vorteile offener Standards auch ähnlich überzeugend wirken würden wie "kuck, so viele Lizenzen und Neuanschaffungen sparen wir ein, soviel Geld bleibt dann übrig", wage ich manchmal zu bezweifeln.


    lg
    Erik

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      Von Kevin Krammer am Do, 18. September 2008 um 18:49 #
      Es hat aber auch den Vorteil, dass eine Lobby nicht so einfach behaupten kann, ihre Auftraggeber würden dann von Aufträgen ausgeschlossen.

      Und durch die Verbreiterung Spektrums an potentiellen Auftragnehmern gibt sich meistens auch ein Einsparungspotential.

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        Von Erik am Do, 18. September 2008 um 19:38 #
        > Es hat aber auch den Vorteil, dass eine Lobby nicht so einfach behaupten kann, ihre Auftraggeber würden dann von Aufträgen ausgeschlossen.
        Naja, momentan ist sie noch ausgeschlossen, denn der "Industriestandard" spricht noch viel zu oft eine andere Sprache als der zertifizierte und offene.

        > Und durch die Verbreiterung Spektrums an potentiellen Auftragnehmern gibt sich meistens auch ein Einsparungspotential.
        Das weiss ich ja auch, nur ist das oft genug auch wirklich ein Grund, für eine Veränderung zu stimmen?

        lg
        Erik

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          Von wisser am Fr, 19. September 2008 um 19:18 #
          Der Einsatz von Opern Source Software in Europäischen Parlament ist noch recht marginal. Zwar werden neue Anwendungen jetzt meist in JAVA geschrieben aber die klasische Desktop Software ist MS pur. Adobe Writer ist auch Standart. Oo ist nicht auf den Rechnern der Beamten installiert.

          Die Admin des Parlamentes wird vielleicht grösstenteils von einem Unternnehemen gemacht.

          Würde vielleicht mal vermuten, dass die Firma M$ Goldpartner ist, und sie es sich in Bezug auf dieses Verhältnis nicht leiten kann, ein solches Prestigeprojekt nicht mit MS Produkten durchzuziehen. Das heisst vielleicht auch, dass sie ihren Kunden erst gar nicht erst auf die Idee bringen werden, dass offenen Standarts heute zum guten Ton gehören.
          Dass in den Entscheidungsgremien vielleicht Leute sitzen, die vorher in der Firma gearbeitet haben, macht den Braten dann auch nicht mehr Fett.

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Von Selopi am Do, 18. September 2008 um 19:53 #
Es wäre schön wenn deutsche Stadtverwaltungen und Gemeinden mehr open-source einsetzen würde. Aber die Win-Admins schauen nicht über den Tellerrand. Da werden fleißig weiter Lizenzen von MS gekauft obwohl die Verwaltung sich das nicht mal leisten kann. Alternativen wie OpenOffice sind da völlig ausreichend.

Sicher ist es schwer eine reine Win-Struktur aufzubrechen aber wenn der Anfang gemacht wird schafft man es vielleicht in 3-4 Jahren.

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    Von Levon am So, 21. September 2008 um 09:39 #
    Ich habe inzwische die Hoffnung mehr oder weniger aufgegeben. Ich bin seit 14 Jahren im Netzwerkbereich als Selbstständiger unterwegs und habe immer versucht. (ich glaube seit SuSE 4.1) Linux in Firmen unterzubringen. Es ist wirklich schwer und braucht viel Überzeugungsarbeit. Ganz stark sind die Branchensoftwareheinis(sorry anderer Ausdruck fällt mir nicht mehr ein). Da steht ein wunderbarer Linux Server rum, worauf Oracle wunderbar läuft (Oracle bringt ja sogar eine eigene Distro raus) und was bekomme ich zu hören -- "Linux nö, da können wir aber dann keinen Support mehr für unsere in den Delphi-Stein gemeiselte Software leisten" -- Meine Antwort "Ähm aber ihre Software läuft doch unter Windows, was bitte hat das mit der Datenbank zu tun" -- Antwort "Entweder Windows-Server oder kein Support" -- Meine Antwort "Ok dann nehm ich eben VMWAre und lass den Win-Server da drin laufen" -- Antwort "Wir übernehmen keinen Support für Linux" --- Antwort von mir "Brauchen Sie doch gar nicht, Sie werden von Linux gar nichts mitbekommen" -- Antwort "Wie gesagt Kein Windows, kein Support"....

    So oder so ähnlich laufen die meisten Gespräche mit Herstellern für Branchenlösungen ab. Anderer Fall -- MCAD von Cimatron -- lief einst hervorragend unter Unix bzw. Linux - Derivaten. Bis dann plötzlich völlig auf Windows umgestellt wurde. Mein Kunde fing fast das heulen an und ist auch heute noch in Trauer um sein Unix.

    Gemeinden und Verwaltungen haben es noch schwerer, da der Pool der Auswahl an Software für Verwaltungen bei weitem nicht so groß ist als der der freien Wirtschaft.

    Es frustriert immer wieder mitanzusehen wie einfältig manche Software-Hersteller sind. Ich verstehe es einfach nicht. Ich Entwickle selber kleine Programme in Java, C, C++ und Assembler und mache mir immer einen Kopf von wegen Plattform-Unabhängigkeit. Und ich bin ein kleiner Betrieb und ich halte mich auch nicht für den schlausten Programmierer, wenn ich dann das Potenzial sehe, daß vielen Software-Schmieden zur Verfügung steht kann ich nur mit dem Kopf schütteln, weil nicht mehr in Richtung Plattform-Unabhängikeit gearbeitet wird.

    Ich denke manchmal der Tellerrand ist irgendwie bei manchen wie der Fels von Gibraltar vom Wasser aus gesehen.

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