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Thema: Hinweise für bessere Energieverwaltung unter Linux

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von eeeeeeeeeee am Do, 27. November 2008 um 12:51 #
Bei waagerechten Farbverläufen sollte das Bild einfach spaltenweise gespeichert werden.

Das wäre eine einfache Lösung und würde niemanden unnötig unglücklich machen.

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Von volltroll.de am Do, 27. November 2008 um 12:53 #
Muss ja nen (power)Freak sein, aus seinem blog:
"4:05 pm Unexpected results
On my test setup, disabling the blinking cursor in Gnome saves me 2 Watts.
"
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    Von ich am Do, 27. November 2008 um 13:03 #
    Wieso? In Zeiten in der der Prozessor manchmal nur höchsten 8W verbraucht, sind 2 Watt schon eine Hausmarke.

    Ich denke das hat mit den unnötigen Bildaktualisierungen zu tun, die er eindämmen will. Aus dem selben Grund habe ich in der Firma die ganzen bewegten Bildschirmschoner abgeschafft.

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Von Energiesparer am Do, 27. November 2008 um 12:59 #
"Bezüglich der Grafik stellt Garrett fest, dass der Energieverbrauch bei einem relativ statischen Desktop unabhängig davon ist, ob dieser mit zwei- oder dreidimensionaler Grafik erzeugt wurde. Es ist daher sinnlos, Compositing im Akkubetrieb zu deaktivieren."
Sehr zuverlässig reproduzierbar wird bei meinem Laptop (Dell Inspiron 6400n / Ubuntu 8.04) der untere Teil des Display-Rahmens sehr viel heißer, wenn Compositing aktiviert ist. Das macht sich dann auch in kürzeren Akku-Laufzeiten bemerkbar. Werden durch die Compiz-Effekte vielleicht mehr Refreshs erforderlich, die ja wie im Artikel erwähnt Strom fressen?
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    Von catconfuser am Do, 27. November 2008 um 13:16 #
    >der untere Teil des Display-Rahmens sehr viel heißer, wenn Compositing aktiviert ist<

    Das liegt daran, dass beim Compositing mehrere Lagen Pixel übereinander liegen und sich aneinander reiben - das erzeugt dann die Wärme! :-)

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    Von bla am So, 30. November 2008 um 20:17 #
    Liegt vielleicht an der 3D-Grafikleistung. Soweit ich weiß ist die 2D-Hardware-Beschleunigung unter X.org mehr als armselig. (nicht umsonst läuft ein typischer X.org-Desktop mit OpenGL deutlich flüssiger.)
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Von mir am Do, 27. November 2008 um 13:07 #
Ich dachte der wär jetzt Angestellter bei RedHat und arbeitet daher eher an Fedora? Oder ist er nebenher noch bei Ubuntu aktiv?
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Von mir am Do, 27. November 2008 um 13:22 #
>>Beim Verhalten der CPU räumt Garrett mit einigen falschen Vorstellungen auf. Es gibt im Linux-Kernel verschiedene Module, die den Energieverbrauch der CPU regeln (Governors). Der »powersave«-Governor führt demnach nicht zu Einsparungen, der »performance«-Governor nicht zu höherer Leistung. Er empfiehlt, einfach immer den »ondemand«-Governor zu verwenden.

Nunja das ist glaub anders gemeint, denn wenn ich »powersave« eingeschaltet hab läuft die CPU mit minimaler Taktfrequenz und diese steigt dann auch nicht wenn ein Programm mehr oder auch annährend die Leistung braucht. Bei »ondemand« kann dies schon auch der Fall sein dass die Anwendung verbrauchsmäßig gerade etwas unter der aktuellen Leistung der CPU liegt, aber der Takt trotzdem erhöht wird, damit die Anwendung im anderen Fall nicht zu wenig bekommt.

Daher stimmt das so nicht, den wenn ich mit »powersave« den Takt beschränke, hält mein Akku am längsten, was allerdings nicht heißt dass ich nicht auch länger auf Anwendungen warten müsste, sofern diese rechenintensiv wären. Aber bei einem Browser und nem Schreibprogramm ist das z.B. nicht wirklich der Fall und daher bringt mir »powersave« hier doch Vorteile.

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    Von marcel am Do, 27. November 2008 um 13:38 #
    Lies den verlinkten Blogeintrag (der erste Paragraph reicht schon) und er erklärt, warum ondemand doch besser sein kann als powersave. Laut ihm hängt alles davon ab, wie lange der Prozessor idle ist - je öfter desto besser und ondemand erlaubt oft mehr idle Zeiten als powersave (deckt sich auch genau mit deiner Beschreibung).
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    Von default am Do, 27. November 2008 um 14:12 #
    Moderne CPUs verbrauchen deutlich am wenigsten Strom in den verschiedenen Schlafmodi. Daher verbraucht es weniger Strom, wenn die CPU bei kurzer Last einmal "hochdreht" und danach schnell wieder schlafen kann, als wenn sie längere Zeit mit halber Geschwindigkeit arbeitet.
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    Von julian am Fr, 28. November 2008 um 01:47 #
    ich kann dir nur zustimmen - mein thinkpad t500 (also mal aktuelle hardware) hält mit powersave eine halbe stunde länger als mit ondemand (getestet unter kubuntu 8.10).
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    Von pescobar am Fr, 28. November 2008 um 15:08 #
    hm. irgendwie überzeugt mich das ganze nicht.
    also wenn ein programm 80% cpu-auslastung im powersave (bei 1ghz) modus hat, sollte er trotzdem weniger verbrauchen als - sagen wir mal - 50% im ondemand-modus (bei 1.8ghz).
    ich glaube nicht, dass da eine lineare skalierung des verbrauchs innerhalb der einzelnen modi vorliegt.
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Von Bruno am Do, 27. November 2008 um 17:18 #
>> Man sollte auch die Temperaturregelung, die bei mangelhaft gekühlten Systemen nötig sein kann,
>> nicht über die Energieverwaltung realisieren, sondern vollständig separat.

Das ist meineserachtens falsch übersetzt. Es wurde nur gesagt, es sollen keine _statischen_ Limitierungen der CPU-Frequenz genutzt werden, sondern spezielle Anwendungen die eine individuelle Reaktion auf die Temperatur ermöglichen.

Im Original:

If users need to perform thermal management of their systems, write an application that monitors the temperature and limits the CPU speed appropriately. Don't attempt to perform thermal management by using power management functionality to statically limit the processor frequency.

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Von schmolch am Do, 27. November 2008 um 19:07 #
Wieviele Jahre braucht der Linux-Desktop eigentlich noch bis man endlich mal die Energiesparfunktionen der WLAN-Karte nutzen kann?

Selbst wenn ich den sehr benutzerfreundlichen Befehl für die Konsole kenne (bei mir "echo 7 > /sys/bus/pci/drivers/iwl3945/0000\:03\:00.0/power_level"), der sich bei neueren Kernels gerne mal völlig undokumentiert ändert, ist das nach einem Resume wieder zurückgesetzt. Es in /etc/rc.local zu schreiben nützt nichts.

Das solche Fragen im tollen Ubuntuforum nicht beantwortet werden überrascht hoffentlich niemanden.

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    Von ... am Do, 27. November 2008 um 19:32 #
    Die Laptop Mode Tools sind Dein Freund, die kümmern sich sogar noch um einiges mehr. Die einzige Sparmaßnahme, die mir bisher aufgefallen ist, um die sie sich nicht kümmern, ist das Undervolting.
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      Von schmolch am Do, 27. November 2008 um 19:56 #
      Danke aber das funktioniert bei mir leider nicht.
      Laut Homepage verwendet laptop-mode zur Einstellung des Powermanagements iwpriv, aber iwpriv kann man schon lange nicht mehr verwenden sondern man muss wie oben gesagt echo benutzen.

      Die Mailingliste von laptop-mode-tools ist praktisch auch tot.

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        Von schmolch am Do, 27. November 2008 um 20:04 #
        Korrektur, es funktioniert.
        Es gibt 2 conf-Dateien, für den alten und den neuen (iwlwifi) Treiber.
        Danke nochmals.
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        Von ... am Do, 27. November 2008 um 20:28 #
        Laut Homepage verwendet laptop-mode zur Einstellung des Powermanagements iwpriv, aber iwpriv kann man schon lange nicht mehr verwenden sondern man muss wie oben gesagt echo benutzen.

        Da scheinst Du auf irgendeine alte Doku gestoßen zu sein, diese Information trifft jedenfalls für die Treiber iwl3945 und iwl4965 nicht zu.
        Bei beiden Treibern wird der Wert über das sysfs übergeben, also echo nach /sys/class/net/*/device/power_level.
        Bei mir funktioniert das zur vollsten Zufriedenheit mit dem iwl4965.


        Die Mailingliste von laptop-mode-tools ist praktisch auch tot.

        Das Programm ist ausgereift und macht was es soll, das letzte Update ist ca. 5 Monate alt. Vielleicht ist es nicht gar so weit verbreitet (zu unrecht), weil es keine Klicki-(u)Bunti-Software ist.

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    Von powertop am Do, 27. November 2008 um 21:44 #
    powertop von intel kann diese Karten ebenfalls stromsparender betreiben
Pro-Linux
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