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Thema: Ubuntu 9.04 kommt mit Ext4

61 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Uli am Di, 13. Januar 2009 um 13:46 #
Moin,

obwohl ext3 ja ein journaling Filesystem ist, wurde bei Ubuntu noch darauf verzichtet (oder vergessen), die regelmäßigen Checks beim Systemstart zu deaktivieren. Ist dies bei aktuellen Ubuntu-Releases endlich abgestellt und wie wird das mit ext4 gehandhabt werden?

-Uli

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    Von glasen am Di, 13. Januar 2009 um 13:53 #
    Der Check ist nicht nur bei Ubuntu so, sondern bei fast allen Distributionen standardmäßig eingestellt. Ein Journal ist kein 100% Garant für ein funktionsfähiges und vor allem konsistentes Dateisystem. Vortrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

    Wenn es jemanden stört, der kann es ja ganz einfach per "tunefs" abschalten.

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      Von Uli am Di, 13. Januar 2009 um 14:01 #
      Verstehe ich nicht, der Witz am Journal ist doch, dass es die Konsistenz gewährleistet?
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        Von LH am Di, 13. Januar 2009 um 14:17 #
        Ja, und nein. Auch ein Journal muss kein 100%iger garant sein das alles stimmt. Es stellt ja an sich nur sicher das es bei Problemen beim schreiben keine Daten verliert.
        Aber es können ja auch andere Fehler auftretten, z.B. ein Bug in der Dateisystemimplementierung, oder auch ein Hardwarefehler. Gerade in letzterem Fall kann es sehr gut passieren das es vom Dateisystem selbst nicht erkannt, und erst ein Komplettcheck zeigt wenn etwas nicht stimmt.
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          Von gnomey am Di, 13. Januar 2009 um 14:22 #
          Ja aber Hardwarefehler sollten eigentlich über SMART erkannt werden und zwar
          - im laufenden Betrieb und ohne zusätzliche Zeitaufwand
          - tlw. soweit möglich schon im Vorfeld, bevor also tatsächlich Datenverlust auftritt

          leider läuft der smartd wohl nur auf wenigen Systemen, viele fühlen sich hier durch fsck sicher, der leider erst anzeigt wenns zu spät ist. Tja auch unter Linux gibt es eben zunehmend falsch/schlecht informierte User.

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            Von phnord am Di, 13. Januar 2009 um 14:27 #
            Datensicherheit gibt es nur durch Redundanz. Da hilft auch SMART nicht, schließlich hat auch SMART keine Glaskugel um auftretende Fehler zu erkennen.
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            Von detru am Di, 13. Januar 2009 um 14:29 #
            sollte, müsste, könnte.

            Fällt dir was auf? Das ist alles relativ.

            Ext 3 ist mir schon mehrmals ohne besonderen grund um die Ohren geflogen, tux sei dank hat mich dieser check beim booten vor dem schlimmsten bewahrt und ich konnte die 300 inodes durch permanentes drücken von "y" "reparieren"...

            Software ist fehleranfällig und beinhaltet fehler und das ist bei fast jeder software so und genau deswegen muss man Kontrollen durchführen.

            Ansonsten sieht das nämlich wie bei Microsoft Windows aus: Dein System fragmentiert dir deine Dateien unterm hintern und nebenbei geht das Dateisystem auch noch hopps und keiner merkts bis es zu spät ist und das ganze ding nicht mehr starten will

            Und zu SMART: Meine Festplatte wird von keinem verfügbaren Smarttool erkannt bzw. richtig ausgelesen (laut den dingern dürfte meine festplatte nicht mehr funktionieren) soviel dazu...

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              Von Yu Kei am Di, 13. Januar 2009 um 16:11 #
              Da kann man sagen was man will (und leider ist es erst seit Suse 11.0 anders). Das Reiser fs war aus der Benutzer Sicht ein verflucht gutes Dateisystem. Ich weiss nicht wie lange ich dieses System auf wie vielen Rechner benutzt habe, und zum Teil auch immer noch benutze. Mir ist in all diesen Jahren nicht ein einziges Reiser in den Reperaturstatus gegangen und das obwohl ich teilweise den Larry hab raushängen lassen und die Systeme mal kurz ausgeschaltet habe.
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                Von DuuuDooooh am Di, 13. Januar 2009 um 16:59 #
                Mir ist Reiser 2x komplett um die Ohren geflogen.
                Hatte ich bei ext2/3 noch nie.
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                Von allo am Di, 13. Januar 2009 um 18:54 #
                Lol. Schalt einmal den PC im laufenden Betrieb aus mit Reiser. Danach macht dir fsck das ganze FS kaputt.
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                  Von gargel karg am Mi, 14. Januar 2009 um 02:37 #
                  Unsinn. Wir hatten eine ganze Weile 'nen Fileserver mit reiserfs laufen, der staendig einfach im laufenden Betrieb ausgeschaltet wurde ohne ihn korrekt runterzufahren, da das Buttonmodul unter einem 2.4er-Kernel nicht richtig funktionierte. Gab trotzdem keine Probleme.
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                  Von ac am Mi, 14. Januar 2009 um 13:03 #
                  Das wird einiger Wahrscheinlichkeit nach an etwas anderem gelegen haben. Ich habe schon mehrfach bei Systemen mit ReiserFS den Stecker gezogen und danach ohne Probleme wieder hochgefahren.
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                Von Vrenn am Di, 13. Januar 2009 um 19:20 #
                Ich habe auch jahrelang Reiser benutzt, und es ist aus Benutzersicht wirklich ein verflucht gutes Dateisystem, solange nix passiert...
                Durch einen Motherboardfehler stürzte der PC ab, das Dateisystem nicht mehr lesbar und ich kann dir versprechen: bei einem Reiser den Tree zu rebuilden weil dir (Hardware/Strom weg) ist die Hölle schlechthin. Die "Ausbeute" ist im Vergleich zu ext3 auf grund der B-Tree Struktur miserabel, noch höflich ausgedrückt (aus eigener Erfahrung, selber PC annähernd selbe Daten, Stromausfall). Das binäre Suchen von Daten innerhalb Dateifragmenten bleibt dir bei einem gekräschtem Reiser nie erspaart.
                Ext3 ist da stählener. Es gibt einfach mehr gut geschriebene Tools, und Sicherungshaken eingebaut im System. Im Falle des Falles hast du einfach um ein vielfaches mehr Möglichkeiten.
                Fazit: solange es läuft prima, aber ein Problem und es lässt die Hose runter...
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            Von yxcv am Di, 13. Januar 2009 um 14:29 #
            # aber Hardwarefehler sollten eigentlich über SMART erkannt werden
            Stört dich das eigentlich und das tlw. gar nicht. ;-)
            Nichts ist perfekt und wenn ich mich nicht irre, gibt es auch Ausfälle,
            die smart nicht erkennt. (Meine da stand mal was in einer der Linux-
            Zeitschriften.)
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            Von Marc am Di, 13. Januar 2009 um 15:01 #
            Wie macht sich denn smart so im SAN? ;)
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            Von ac am Mi, 14. Januar 2009 um 12:57 #
            > Ja aber Hardwarefehler sollten eigentlich über SMART erkannt werden

            Eigentlich. In der Praxis ist SMART sowas von unzuverlässig - da kann man gleich eine Münze werfen.

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              Von Anonymous am Do, 15. Januar 2009 um 23:43 #
              > In der Praxis ist SMART sowas von unzuverlässig
              Dem kann ich nur zustimmen. Ich kenne einige klar defekte Festplatten, die von Smart noch als OK bezeichnet werden. Da fragt man sich schon, was das Ganze soll, wenn nicht einmal offensichtliche Defekte angezeigt werden. Naja.
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          Von energyman am Di, 13. Januar 2009 um 14:48 #
          falsch. Es stellt einfach nur sicher, daß die Struktur gewährleistet bleibt und das Dateisystem konsistent ist. Die Daten können dabei schonmal verloren gehen.
          Dazu kommt, daß ext3 im falschen Moment unterbrochen, durchaus Unsinn verzapfen kann. Verschlimmernt kommt hinzu, daß bei ext3 per default barrier aus sind - schließlich interessiert kein Schwein, ob die Daten es auf die Platte schadden oder das fs in Ordnung ist - hauptsache Geschwindigkeit!
          ...

          wenn einem an den Daten liegt, nimmt man sowieso lieber reiserfs oder xfs.... die haben barrier an - und sind dann deutlich schneller als ext3, wenn man das dort auch aktiviert.

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            Von Uli am Di, 13. Januar 2009 um 17:54 #
            "falsch. Es stellt einfach nur sicher, daß die Struktur gewährleistet bleibt und das Dateisystem konsistent ist"

            Das ist doch genau, was beim Check regelmäßig überprüft wird, zur Datenintegrität kann fschk auch keine Aussagen treffen. Redundant und lästig, jedenfalls habe ich hier noch kein bestechendes Argument gehört, wo der Vorteil der regelmäßigen Checks liegen soll. Mein xfs macht sowas übrigens nicht und ich glaube noch immer, dass man das einfach aus Gewohnheit von ext2 übernommen hat.

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              Von LH am Di, 13. Januar 2009 um 22:34 #
              "Redundant und lästig"

              Nein, den wie gesagt kann die Datenstruktur auch am Journaling vorbei beschädigt werden.

              Mögliche Ursachen die mir spontan einfallen
              1. Fehler in der Implementierung des Dateisystems
              2. Hardwarefehler der HDD
              3. Eine andere Implementierung mountet das Dateisystem und beschädigt es

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        Von fuffy am Di, 13. Januar 2009 um 19:36 #
        Das kann es gar nicht. Es reicht schon ein Write-Buffer im Festplattencontroller, der bei einem Stromausfall nicht vollständig weggeschrieben wurde.
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    Von hjb am Di, 13. Januar 2009 um 13:56 #
    Der Check wurde nicht vergessen, da sinnvoll ist. In ext4 sieht es genauso aus, allerdings sollen die Checks schneller sein.
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Von Sebastian am Di, 13. Januar 2009 um 14:48 #
Hi,
kann jemand kurz sagen, was für einen normalen (Desktop-)Nutzer ext4 für Vorteile bringen kann? Aus dem Artikel selbst kann ich nur mit der Verbesserung der Geschwindigkeit etwas anfangen, wobei mich da auch interessieren würde, in welchem Rahmen diese Verbesserung wäre.
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    Von finger am Di, 13. Januar 2009 um 15:00 #
    Einen kenn ich -- das pre-allozieren von Dateien.

    Will heissen: Ein torrent-Client könnte sich das vornullen von grossen torrent-Dateien in Zukunft sparen. Wobei die meisten torrent-Clients da eher mit sparse-Dateien arbeiten.. aber es gibt situationen, in welchen das nicht möglich/wünschenswert ist.

    Siehe:

    http://libtorrent.rakshasa.no/ticket/460

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Von Lars am Di, 13. Januar 2009 um 14:57 #
Ich finde es nicht gut das ihr nur über Ubuntu berichtet.

Wo bleiben denn die News zu:

openSUSE 11.2 kommt mit Ext4
Fedora 11 kommt mit Ext4
Arch Linux 2009.02 kommt mit Ext4
Mandriva 2009.1 kommt mit Ext4
??

Naja ich bleib weiterhin bei JFS, weils immernoch das schnellste Dateisystem für Linux ist, ein FS-Check nur eine halbe sekunde dauert und schon immer 64-Bit konnte ;)

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    Von Marc am Di, 13. Januar 2009 um 15:06 #
    Heul doch!

    Wer hat dich jetzt nochmal gezwungen die News zu lesen?

    Wenn du mehr News-Artikel wünschst: schreib sie und schick sie ein!

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    Von anony-muß am Di, 13. Januar 2009 um 15:30 #
    Warum?

    Ubuntu 9.04 kommt im April raus!

    openSuse 11.2 irgendwann
    Fedora 11 kenne ich auch noch kein Termin
    etc.

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    Von schmocka am Di, 13. Januar 2009 um 15:34 #
    #openSUSE 11.2 kommt mit Ext4
    #Fedora 11 kommt mit Ext4
    #Arch Linux 2009.02 kommt mit Ext4
    #Mandriva 2009.1 kommt mit Ext4
    Ist überhaupt auch nur eine von Distributionen schon draußen?
    Die ersten drei definitv nicht! Ist das Ironie die ich nicht verstehe, oder was ist es sonst!
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    Von Lars am Di, 13. Januar 2009 um 16:37 #
    > Naja ich bleib weiterhin bei JFS, weils immernoch das schnellste Dateisystem für Linux ist ...
    Wo hast Du das denn her? Die Geschwindigkeit eines Dateisystems hängt sehr stark davon ab, wie Dein System genutzt wird. Ext3 wird deshalb bei den meisten Distributionen als Standardsystem eingesetzt, weil es in Sachen Stabilität und Performance, etc. einen gesunden Mix für die meisten Standardrechner darstellt. Daß JFS 64Bit Blocknummern verwendet sagt eigentlich auch nichts aus, denn nicht alleine die Größe ist entscheidend... auch die Technik! Ein weiterer, wenn nicht der wichtigste Faktor sind die üblichen Dateigrößen, die auf Deiner Platte abgelegt werden. Wenn Dein Dateisystem nicht zu den Daten auf der Platte paßt, bringt es Dir gar nichts das neueste/geilste Dateisystem zu verwenden. Womöglich steigt lediglich der Speicherverbrauch auf der Platte...
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    Von Pete am Di, 13. Januar 2009 um 17:44 #
    ganz einfach, weil eine News von der anderen abschreibt :-) Gibt das Ubuntu als Info heraus, steht es bei ubuntuusers und überall sonst noch. So geht das hin und her. Keine Bange, die anderen werden auch noch Pressemitteilungen herausgeben oder mal irgendwo ein Interview geben oder eine Alpha herausbringen mit folgenden Features u.s.w.
    Ich finde es schön zu betrachten, wie Ubuntu und openSuse bei Windows wildern. Zumindest in den Ubuntu-Foren kommen ständig Windows-User, die mal Linux ausprobieren wollen und ich bin schon einige Jahre in zwei Foren dabei. Schöne Sache das.
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      Von Jens am Di, 13. Januar 2009 um 18:48 #
      Da hast Du Recht.
      Ich heute meine erstes richtiges Glücksgefühl mit den ganzen Windowsusern.
      Das Ganze Peer-to-Peer ist denen um die Ohren geflogen; und überhaupt, es hat nichts funktioniert.
      Und sie mussten sich eingestehen, dass die ganze Berechtigungssache eine Dreck ist.
      Ich konnte nur sagen: "Jetzt wisst ihr, warum ich das nich nutzen will". Sie gaben mit zumindest ein bisschen Recht :).
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      Von none am Di, 13. Januar 2009 um 19:01 #
      Den Wilderer-Teil verstehe ich nciht. Was hat das mit dem Rest zu tun?
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Von Jochen Schmitt am Di, 13. Januar 2009 um 17:32 #
Wenn Ubuntu auf ext4 umsteigen möchte, dann würde es mich interessieren, ob auch entsprechend angepasste Versionen von Programmen, die wegen ext4 angepasst werden müssen, dabei sind.

Beispiel: Grub kann in der Version 0.97 nicht mit Extents umgehen. Es gibt zwar hierfür ein Patch, der aber nicht in grub-0.97 eingepflegt wird, da die Entwickler an der Fertigstellung von grub2 arbeiten.

Grub2 hingegen besitzt in der aktuellen Beta-Version ext4-Support.

mfg: Jochen Schmitt

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    Von Marc am Di, 13. Januar 2009 um 17:36 #
    Vielleicht hofft man ja, dass grub2 bis dahin fertig ist.

    Ansonsten wird es ja immer funktionieren eine /boot partition mit ext3 anzulegen die grub1 dann benutzt. Macht man ja zur Zeit, wenn man das ganze System auf LVM hat auch nicht anders.

    Aber kann grub2 nicht nicht auch mit LVM umgehen? Ich weiss es grad nicht... wäre toll.

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      Von fragro am Di, 13. Januar 2009 um 19:56 #
      Grub wurde bereits gepatcht!
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      Von ... am Mi, 14. Januar 2009 um 06:12 #
      Aber kann grub2 nicht nicht auch mit LVM umgehen? Ich weiss es grad nicht... wäre toll.

      Hihi, und dann am besten noch Unterstützung für dm-crypt und LUKS.

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      Von Robert am Mi, 14. Januar 2009 um 08:45 #
      Grub2 ist seit Jahren alpha, die Entwicklung steht IMHO dort auch. Grub2 ist der Versuch, alles besser zu machen mit dem Ergebnis, dass alles alpha ist und nichts wirklich funktioniert, was funktionieren sollte - auch wenn ich mir MBR vs. GPT anschaue. Illusionen...
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Von Robert am Mi, 14. Januar 2009 um 08:43 #
Während die ext4-Unterstützung schon seit Mai letzten Jahres in einem Fedora-Release enthalten ist (Fedora 9), so wird es bei Ubuntu doch auch nocheinmal wahr, dass man mit dem Fortschritt mithält...
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    Von LH am Mi, 14. Januar 2009 um 09:25 #
    Fedora ist inzwischen immer die erste der großen Distries die etwas integriert. Allerdings hat Fedora auch mit nichten den Anspruch benutzbar oder auch nur ansatzweise zuverlässig zu sein.
    Ubuntu will zwar ebenfalls State-of-the-art sein, aber zumindest ein bischen länger wartet man dort schon. Nicht das es immer viel bringen würde (Pulseaudio...).
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      Von bla am Mi, 14. Januar 2009 um 11:41 #
      Hört nicht mit Pulseaudio auf, NetworkManager ist auch so ein Fall vollkommen unnötiger, unzuverlässiger Technik.
      Betreue 8 private Laptops von Verwandten und Bekannten mit Ubuntu 8.04 oder 8.10 und habe bei allen nach der Installation erstmal den Networkmanager installiert gelassen. Nach einigen Beschwerden musste ich bei den Rechnern den Networkmanager gegen ifconfig/iwconfig/wicd austauschen und die Kombination ist absolut stabil. Für UMTS musste ich im Endeffekt ein Batchskript erstellen, da das Networkmanager-Applet zwar anfangs sofort funktionierte, dann aber regelmäßig in eine Passwort-Schleife abrückte. Problem immer wieder gefixt, lief ein paar Tage, dann wieder Passwort-Schleife. Das Gnome-Tool (gnome-ppp?) hab ich irgendwie nicht ans Laufen gebracht, das vodafone-tool ist eine Performance-Katastrophe und dann war das batchskript mit Abstand die einfachste und zuverlässigste Lösung, wenn auch sicher nicht elegant.
      Compiz ist noch so ein Fall von Technik, die man als Supporter am liebsten sofort abschalten würde, wenn es nicht so ein Prestigeobjekt wäre.
      PulseAudio ist trotzdem ein gutes Beispiel. Habe bisher noch nicht eine Situation erlebt, in der mir PulseAudio einen Vorteil gebracht hätte. Dafür gab es schon einige ärgerliche Situationen, in denen PulseAudio Probleme gemacht hat.

      Das sind ja alles zentrale Elemente eines grafischen Betriebssystems und wenn sie Probleme machen, stellt das das System in ein ziemlich schlechtes Licht. Für das nächste LTS kann ich nur hoffen, das keine Experimente mit den Kernsystemen gemacht werden.

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        Von LH am Mi, 14. Januar 2009 um 12:10 #
        Abgesehen von einigen idiotischen Einschränkungen des Netzworkmanagers in einigen Versionen (z.B. kein gleichzeitiges nutzen fester IPs und VPN) fand ich den Netzworkmanager bisher recht gut, vor allem auch zuverlässig.
        Mit UMTS habe ich in diesem Punkt keine Erfahrung, da ich es via Bluetooth nutze, und da habe ich nie verstanden wie ich dem das beibringe :)

        "ulseAudio ist trotzdem ein gutes Beispiel. Habe bisher noch nicht eine Situation erlebt, in der mir PulseAudio einen Vorteil gebracht hätte. Dafür gab es schon einige ärgerliche Situationen, in denen PulseAudio Probleme gemacht hat."

        Sehe ich auch so. Nicht das Pulseaudio niemanden hilft, aber so wie es aktuell ist dürfte kaum jemand wirklich davon profitieren, aber vielen sorgen bereiten. Keine gute Wahl.

        Zu Compiz kann ich nichts sagen, ich nutze es nicht. Ist mir zu viel spielerei, und zu wenig echter nutzen.

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Von me am Sa, 18. April 2009 um 09:33 #
Linus Torvalds hat ja auch über ext3 und ext4 geschimpft. Welches Dateisystem würde er denn empfehlen oder nutzt er?
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