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Thema: Oracle übernimmt Sun

64 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Dennis am Mo, 20. April 2009 um 15:04 #
für Opensolaris ist das eine gute Nachricht. Dass man Appliances anbieten will, ist ja bereits angekündigt.
Für den gesamten Sun middleware stack bedeutet es das wahrscheinliche aus ebenso für Mysql
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    Von ich am Mo, 20. April 2009 um 16:27 #
    Nicht wirklich. Zum einen verfügt Oracle über einen Preis, der sicherstellt, dass es nur dort eingesetzt wird, wo bestimmte Features unerlässlich sind. Es gibt diverse freie Datenbanken (die allesamt nicht mit Oracle konkurrieren können), da eine Marke wie MySQL eingehen zu lassen macht kaum Sinn.

    Allerdings wird Oracle wohl MySQL nicht in Richtung Enterprise-Features weiterentwickeln.

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      Von Alter Zausel am Mo, 20. April 2009 um 17:51 #
      Konkurrenz kaufen um sich dieser zu entledigen ist ein durchaus übliches vorgehen. Bye MySQL. Hallo Postqres.
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        Von Stefan Becker am Mo, 20. April 2009 um 20:51 #
        Also wenn MySQL Konkurrenz für Oracle ist, dann sollte MS für seine Office Suite am besten den großen Konkurrenten vi aufkaufen.
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          Von MV am Di, 21. April 2009 um 01:38 #
          :-) so etwas ging mir eben auch durch den Kopf.
          Auch wenn Oracle längst nicht die Überdatenbank ist, als die sie immer hingestellt wird, ist sie dennoch eine sehr sehr gute.
          Und in in Richtung MySQL fällt mir da nur eins ein:
          "Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich" :-)

          In diesem Sinne
          Gruß MV

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          Von Anonymer Feigling am Di, 21. April 2009 um 01:51 #
          Man sollte eher MS Word mit Abiword vergleichen. Wenn MS den/die Entwickler von Abiword einstellt und das Projekt "kauft" sei es mutwillig oder als Beigabe zu irgendwas anderem, werden die auch kein Interesse haben es weiterzuentwickeln.
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    Von Hyäne am Mo, 20. April 2009 um 17:51 #
    MySQL ist doch (teils) unter der GPL2. Wenn Oracle Mist machen würde, gäbe es schnell einen Fork.

    Die werden versuchen MySQL möglichst konstruktiv in Ihr Repertoire (was für'n Wort) einzubauen. Irgendein Mix aus MySQL Enterprise schlag-mich-tot Professional Hyper Edition und Ihren eigenen Produkten, um Suns Kundenkreis zu übernehmen und Ihren Kundenkreis noch zu erhöhen (Oracle und MySQL sind beide - auf unterschiedlichem Level - namhaft).

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      Von FreeBSD ich komme am Mo, 20. April 2009 um 18:35 #
      Es hat sich mehrfach gezeigt, dass man mit bezahlten Vollzeitkräften besser die Entwicklung steuern kann. Wenn Oracle seine Mitarbeiter da(von MySQL) abzieht, dümpelt das Projekt vor sich hin. Abgesehen davon, haben die besten Mitarbeiter schon den Kahn verlassen.

      Bsp. für meine These OpenOffice, Kubuntu, das liegt mir auf der Zunge
      2. Aussage: einfach golem und heise Archiv durchsuchen

      Ich freu mich auf einen Push von ZFS und OpenSolaris & Java. Bezweifle aber stark, das Oracle ein Interesse an einer Lizenzänderung seitens ZFS hat.

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Von anon2 am Mo, 20. April 2009 um 15:06 #
Ich weiß auch nicht, wie ich das finden soll? Wie geht's mit MySQL weiter? Was ist mit OpenSolaris?

Fragen über Fragen....

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    Von I.S. am Mo, 20. April 2009 um 15:11 #
    Oh shit...

    Mir wäre es bei weitem lieber gewesen, wenn IBM Sun gekauft hätte.

    Weiß jemand genaueres über Oracles Standpunkt gegenüber OpenSource?

    Ich mache mir ganz schön sorgen, dass das OpenSource-Engagement von Sun massiv unter dem Aufkauf leidet, und vor allem beim Thema Datenbanken / MySQL wird's wohl ziemlich sicher eine Verminderung des Wettbewerbs geben.

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      Von Mister M am Mo, 20. April 2009 um 17:54 #
      Ich mache mir mehr sorgen um OpenOffice. Oracle und Novell werden das schon hinbekommen es gemeinsam zu Grabe zu tragen.
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    Von harald am Mo, 20. April 2009 um 15:11 #
    hmm, so weit ich das sehe wird sich nicht viel ändern. die beiden unternehmen passen sehr gut zusammen, viel besser als ibm und sun.

    opensolaris, ist eine herforage plattform und wird eher ausgebaut, und mysql wird asl lowbudet alternative sicherlich bebehalten werden.

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      Von Andi am Mo, 20. April 2009 um 15:21 #
      Wenn ich es mir aussuchen sollte, wäre Oracle für mich die beste Wahl. Bedenkt man, dass IBM eigentlich schon alles im Portfolio hat, wären mit großer Wahrscheinlichkeit diverse Projekte unter IBM eingestampft worden. Bei Oracle sehe ich es entspannter, denn sie werden wohl die Strategie von Sun fortsetzen und schon deshalb brauchen sie fast alle Projekte.

      Ich glaube deshalb auch nicht, dass MySQL sich große Sorgen machen muss. Wie man bei BDB sieht, scheinen die Geister von Oracle auch Konkurrenzprodukten wohl gesonnen zu sein. Auf Lange Sicht könnte es sogar MySQL helfen, denn wer weiss – vielleicht wird MySQL auch in der offiziellen Strategie von Oracle zum kleinen Bruder der Oracle DB?

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    Von Nathan am Mo, 20. April 2009 um 17:29 #
    am meisten Angst hab ich um OpenOffice. Wir damit überhaupt Geld verdient? Im Gegensatz zu Mysql und Virtual Box gibt es keine wirkliche Alternative. Und MS kriegt schon panik (http://www.microsoft.com/student/discounts/daswahreoffice/default.aspx soll kein Werbung sein)
    Aber wie kann man mit OpenOffice Geld verdienen? Support? Oder gibts demnächst eine neue Lizenz, die besagt das oo.o nur noch auf Solaris benutzt werden darf ;-)
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      Von Mister M am Mo, 20. April 2009 um 17:57 #
      Microsoft wird bestimmt eine nette Summe springen lassen um sich Openoffice vom Hals zu schaffen.
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        Von Lutze am Mo, 20. April 2009 um 18:48 #
        Dann wirds von Novell geforgt: Go Oo
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          Von zyx am Di, 21. April 2009 um 13:10 #
          Die Manpower des momentanen Novell-OpenOffice-Teams reicht dafür ganz bestimmt nicht.
          Novell braucht die Hauptarbeit von Sun und in Zukunft von Oracle, um danach seine Anpassungen vornehmen zu können.
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    Von nico am Mo, 20. April 2009 um 23:23 #
    mysql? wird wohl weiter existieren, villeicht aber auch "nur" über eine Oracle-Engine. Die Frage ist hier wohl eher, ob man die community-edition einschlafen lässt oder mehr auf die community setzt als früher.

    Java. Java ist mitlerweile nicht mehr weg zu denken aus der Enterprisesegment. Fast alle sind von Java abhängig. Interessante Frage ist jetzt, wird Oracle Java öffnen oder versuchen alle anderen stärker in eine Abhängigkeit zu bringen.

    Netbeans, eine geniale Entwicklungsumgebung. Nur kann man bei Oracle damit was anfangen oder spielt man lieber mit Eclipse?

    OpenOffice wird immer besser, nur von Entwicklerseite hört man eher negatives. Die Abhängigkeit von Sun hat sicher bereits öfters gebremst. Auch hier ist die Frage, kann Oracle etwas damit anfangen und wenn nicht öffnen sie es richtig oder lassen sie OOo verhungern? Andererseits könnte aus OOo ein richtig vollwertiges Office heranwachsen, wenn sie es schaffen ihre Bussinessanwendungen damit auber zu verküpfen.

    Das Problem bei Oracle ist, die haben bisher ihr Geld mit teuren Lizenzen gemacht. Auch sind sie eher aggresiv unterwegs, ich erinner nur an die Peaplesoft übernahme und diverse angriffe auf mysql AB. Vom Produktportfolio passen beide zusammen, von der Firmenphilosophie sind sie komplett gegensätzlich. Da werden wohl in den nächsten Wochen einige Köpfe freiwillig gehen.

    Es gibt auch noch andere Sparten wie Hardware inkl. der CPUs die wohl auf dem Prüfstand stehen werden. Mit dem entsprechenden Einsatz könnte Oracle zu einem kleinen IBM oder MS heranwachsen. Kommen aber die BWLer zum Zug, könnte die hälfte von Sun eingestampft werden.

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      Von spiegelberg am Di, 21. April 2009 um 16:58 #
      OpenOffice könnte man auch einfach als Verhandlungsmasse für einen schmutzigen Deal mit Microsoft verwenden. Lasst ihr uns im Datenbanksektor in Ruhe, dann machen wir eurer Cash Cow MS Office die Bahn frei und erkennen gleich noch implizit ein paar Softwarepatente rund um OpenXML für eure nächste FUD-Kampagne an?!

      Oracle wird nun wohl den Kreis der Dinosaurier im FOSS-Umfeld erweitern und neben Novell eine weitere Bedrohung für den eigentlichen FOSS-Gedanken darstellen, weniger weitsichtige Zeitgenossen werten das Geschäftsgebahren dieser Unternehmen dagegen vermutlich eher als erfrischend pragmatisch. Das sind dann im privaten Umfeld oftmals die Konsumzombies und im Untenrehmensbereich die Quartalszahlendenker, vom Geist der Freiheit beseelte Privatanwender oder nachhaltig wirtschaftende FOSS-Unternehmenskunden haben es zunehmend schwerer, nicht vom Eindringen des alten Geistes in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

      Novell-Microsoft-Mono!
      Oracle-Microsoft-OpenXML?

      Sehr bedenklich das Ganze, aber warten wir es ab und hoffen das Beste.

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Von John McClane am Mo, 20. April 2009 um 15:15 #
Ja jetzt hat Oracle ja zwei Filesysteme ZFS und btrfs.
Evtl. wird ja ZFS jetzt unter eine andere Lizenz gestellt.
Mich würde das freuen!
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    Von Hyäne am Mo, 20. April 2009 um 17:54 #
    Ich glaube, die Dateisysteme werden denen weniger Kopfzerbrechen machen. Schließlich haben beide Unternehmen wesentlich mehr zu bieten. ZFS in Linux würde mich aber auch freuen!!! (Bis btrfs ausgereift ist.)
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Von devarni am Mo, 20. April 2009 um 15:15 #
Gefällt mir besser als IBM ;)
Netbeans wird sicherlich so weiter blühen können und nicht in irgendeinen Eclipse Abklatsch eingestampft.
VirtualBox und Co. werden hoffentlich auch weiter entwickelt und weiter verbessert.

Gut. Mal schauen wie es so wird. Goodbye Sun, Welcome Oracle ;)

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Von root_tux_linux am Mo, 20. April 2009 um 15:17 #
Oracle Unbreakable Linux?
Mysql?
Btrfs?
OpenSolaris?
Solaris?


Fragen über Fragen.

Oracle ist auf jedenfall auch ne gute Wahl, waren bis Dato immer gute Unterstüzer der OSS. :)

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Von Lutze am Mo, 20. April 2009 um 15:19 #
Dann wird Red Hat mit OpenSolaris verschmilzt.

MfG

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    Von Andi am Mo, 20. April 2009 um 15:22 #
    Das habe ich mich auch gefragt... Wäre doch konsequent von Oracle.
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    Von ttt am Mo, 20. April 2009 um 15:34 #
    Nein.
    Ich wette, dass Oracle jetzt sein Linuxengagement fast zur Gänze zurückfahren wird.
    Eben wegen Solaris und den anderen "neuen" Sun-Produkten.
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      Von blablabla am Mo, 20. April 2009 um 15:47 #
      Weshalb sollten sie? Linux "blüht" stärker wie open-(solaris). Sich von Linux abzuwenden wäre Selbstmord. Solaris wiederum wird auch profitieren (GPL?) und zusätzlichen Entwicklern, Java wird ebeso profitieren da Oracle Produkte extremen gebrauch von Java machen, bei Mysql gehen einfach die einträge des supports nun an oracle ein Konkurenzprodukt zur Oracle11 ist es nicht..da ganz andere anforderungen, wird somit auch nur profitieren. Bin da ziemlich positiv eingestellt für die zukunft dieser genialen Produkte.
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        Von zzz am Mo, 20. April 2009 um 16:46 #
        Ich halte Deine Argumente nicht für so stichhaltig.
        Solaris ist jetzt ein Solaris-Original, die Oracle-Produkte in Kombination mit Solaris sind unschlagbar.
        Dieses RedHat-Original mit Namen Unbreakable Linux wird schlichtweg nicht mehr benötigt.
        Oracle könnte OpenSolaris ja aufbauen wie OpenSuse oder Fedora.

        Java wirst Du in Zukunft nicht mehr ohne Support (ca. 800 Euro die Stunde) installieren können. :-)
        SAP freut sich schon darauf.

        Mysql war nie ein wirkliches Konkurrenzprodukt für Oracle.

        Netbeans braucht man nun auch nicht mehr wirklich.

        Vielleicht wird ja StarOffice als OracleOffice weitergeführt und OpenOffice eingestellt. Außer FUD ist da aus der Linuxecke noch nicht viel gekommen. In so einem Fall kann ja Novell einmal zeigen, was es wirklich so drauf hat.

        Wer Ironie findet, darf sie natürlich behalten und GPL-mäßig weiterverwenden.

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    Von Der Ottograph am Mo, 20. April 2009 um 17:25 #
    Verschmolzen nicht verschmilzt
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Von Mr. database am Mo, 20. April 2009 um 15:33 #
...Hatte ich den letzten Tagen, als ich mich fragte welches RDBMS für die Umsetztung eines Projektes zu verwenden sei. Die Frage dürfte sich mit diesen News recht klar Richtung Postgres entwickeln...
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Von blubber am Mo, 20. April 2009 um 17:21 #
Naja ich bin da mal gespannt was diese Übernahme bedeutet.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ganze positiv auf die OS-Projekte von Sun auswirkt.
- Netbeans wird eingestellt (schade eigentlich, da die gerade in den letzten Versionen richtig Fahrt aufgenommen haben und insgesamt für mich eine rundere IDE darstellten als Eclipse)
- MySQL (habe mich schon relativ früh davon verabschiedet und bin auf PostgreSQL umgestiegen, kann mir aber nicht vorstellen, das Oracle das groß weiterleben lässt)
- Solaris (das könnte Oracle forcieren wollen)

Insgesamt ist zu bedenken: Was tut Oracle WIRKLICH in der Open Source Welt? Welche Projekte von denen sind Open Source?

- Unbreakable Linux - haben die übernommen, um in Richtung Linux Fuß zu fassen, das zu CSS zu machen war undenkbar
- Oracle ADF - ist in Apache MyFaces eingeflossen, speziell Trinidad glaub ich
- JDeveloper - weis ich nicht
- SQLDeveloper - weis ich auch nicht

Alle Produkte, die in der OracleDB drin sind ApEx usw. sind alles CSS - verständlich wer will seine Performance-Geheimnisse gern preisgeben.
Und mit deren Produkten, speziell ab 10g mehren sich leider auch die schlechten Erfahrungen damit.

Ich finde deshalb diesen Schritt zu Oracle bedenklich.

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Von Markus am Mo, 20. April 2009 um 17:25 #
So, aus den zwei eher negativ zu wertenden Übernahmegerüchten (Sun -> IBM, Red Hat -> Oracle) ist also eines geworden.
Ich weiß noch nicht ganz was ich davon halten soll. Am meisten mache ich mir Gedanken über btrfs und zfs. btrfs ist sehr interessant um nicht zu sagen wichtig für Linux. Stellt Oracle das jetzt ein weil sie ja zfs haben? Das ist nicht zu erwarten denke ich. Vielleicht stellt Oracle zfs und Solaris unter GPL so wie sie es bei btrfs machen?

Zum Glück bleibt Red Hat jetzt wohl (hoffentlich) unabhängig. Red Hat tut so viel für die Linux-Entwicklung und bezahlt so viele gute Kernel-Hacker dafür, dass bei den BWLern von Oracle wohl sofort der Rotstift freudig vibriert hätte. Red Hat passt schon von seiner Philosophie nicht zu Oracle. Hoffentlich kommt jetzt IBM nicht auf den Gedanken Red Hat zu übernehmen...

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    Von nico am Mo, 20. April 2009 um 23:35 #
    gibt es ausser RedHat eigentlich wirklich ein entscheidendes, vertrauenswürdiges eigenständiges Unternehmen im Linuxumfeld?

    Mandriva? bekannt als Pleitegeier
    Ubuntu? Von vielen in der Community verspottet, träumt von der Größe eines RedHats, nur passen die Zahlen noch nicht
    Novell? Die mit dem "Teufel" MS einen Packt schliessen, iFolder propritärisieren
    Nokia? sie haben qt und einen berg von unterschiedlichsten mobilen Betriebsystemen, aber kein richtiges Linux
    IBM? ausser Geld, ein paar Patente und Code? nix, keine eigene Distro, nur Interesse am Enterprise

    Kurz, wir brauchen RedHat

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      Von lx am Di, 21. April 2009 um 16:39 #
      > Ubuntu? Von vielen in der Community verspottet, träumt von der Größe eines RedHats ...
      Ein weitere Beweis für die Gehässigkeit der Linuxuser untereinender.
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        Von zyx am Di, 21. April 2009 um 17:54 #
        Und IBM in dieser Liste aufzuführen, obwohl man weiß, dass sie mit AIX etwas weitaus Besseres als Linux für den Enterprisebereich im eigenen Hause haben ...
        http://www-03.ibm.com/systems/de/p/os/aix/
        Dazu noch OS/2, das mittlerweile leider aufgegeben wurde.
        Alles proprietär, nicht frei, nicht kostenlos, nicht OpenSource.
        Das ist per se nichts Schlimmes, IBM ist halt nur sehr breit aufgestellt.
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          Von nico am Di, 21. April 2009 um 23:00 #
          du sagst es, ibm spielt auf allen parties mit. denen ist es egal auf den kisten läuft, hauptsache sie haben ihren vertrag. man sieht sich eben als dienstleister. lebt aix noch? aix war doch das tolle unixderivat bei dem man mit sco zusammen entwickelt und zwischenzeitlich vertrieb eingestellt hatte. aix ist sicher genauso besser oder schlechter als linux wie es Solaris ist oder irix war. Eben abhängig vom Einzelfall und dem Aufgaben.
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        Von nico am Di, 21. April 2009 um 23:06 #
        nicht falsch verstehen, ich mag ubuntu, hab es neben anderen distris auch in verwendung. aber es ist auffällig wie stark andere anhänger sich sehr gern gegen ubuntu positionieren. zwar hat ubuntu als marke eine redhat sicher längst überholt, redhat kennen nur noch die erfahrenen nutzer. neuen muss man erst mal erklären wer das ist. ubuntu kennt jeder einsteiger. auf entwicklerseite ist die bedeutung von redhat aber ungeschlagen und auch im ansehen, wenn es um größere geschäfte geht.
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      Von Waldmeister am Mi, 22. April 2009 um 09:28 #
      > Mandriva? bekannt als Pleitegeier
      > Ubuntu? Von vielen in der Community verspottet, träumt von der Größe eines RedHats, nur passen die Zahlen noch nicht

      Eigentlich ein schönes Beispiel, dass die Linuxer sich lieber selber bekriegen als nach außen hin Einigkeitn zu zeigen. Wieso denke ich gerade an die Volksfront von Judäa? :-(

      Und wie schwer es ist, als Linux-Distributor Geld zu verdienen. Wie so oft im Internet-Zeitalter gibt es einen "Marktführer" (Redhat, Google, Ebay, Amazon), der Rest läuft unter ferner liefern.

      > Novell? Die mit dem "Teufel" MS einen Packt schliessen, iFolder propritärisieren

      War falscher Alarm, aber weil so viele ja gerne ihre Vorurteile bestätigt sehen wollen, wird sich das sicher noch einige Zeit halten. ;-)

      http://www.pro-linux.de/news/2009/14077.html

      > IBM? ausser Geld, ein paar Patente und Code? nix, keine eigene Distro, nur Interesse am Enterprise

      IBM oder auch HP wissen genau, dass es genügend Gründe für sie gibt, selber keine Distribution anzubieten.

      > Kurz, wir brauchen RedHat

      Auch Redhat ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wenn die guten Zahlen da mal einbrechen, wird es die auch mehr interessieren, weiter Geld zu verdienen, als der nette Kumpel der Linux-Fanbois zu sein.

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Von Serge am Mo, 20. April 2009 um 17:41 #
Um MySQL etc. mache ich mir ja weniger sorgen. Da hat Oracle ja kein wirkliches Interesse es einzustellen.
Bei Java sicherlich auch nicht. Allerdings könnten ein paar Java-Nutzer ins Grübeln kommen.
IBM wird sich das überlegen: nicht zuletzte auch bekannt für WebSphere, Eclipse........
SAP ist ja schon Länger Oracles Erzfeind. Netweaver/Java statt ABAP.....

Java ist zwar jetzt open-source. Aber ob das dabei groß was hilft....

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    Von gujeroo am Mo, 20. April 2009 um 18:20 #
    Oracle hat einige Java Applications im Angebot, unter anderem den JDeveloper und den SQLDeveloper. Die Installer und Tools sind in Java geschrieben, damit sie plattformunabhängig sind.
    Oracle wird Java auf jeden Fall behalten. Und IBM hätte eher Swing und JavaFX eingestellt, wobei Oracle da vielleicht alles beim Alten beläßt.
    Das einzige wo sich Oracle hier entscheiden werden wird ist JDeveloper oder NetBeans. Ich persönlich hoffe auf NetBeans...

    IBM wird Eclipse weiter ausbauen, dafür haben sie zuviel Zeit und Geld hineininvestiert.

    Was SAP macht, kann ich mir nicht vorstellen, die haben ja in letzter Zeit auch vermehrt auf Java gesetzt. Aber wo immer SAP draufsteht ist ja ABAP drin.

    Ich seh für Java keine Gefahr, denke eher daß Swing und NetBeans bei Oracle eine größere Chance haben.

    Vielleicht wird sich Oracle ja mehr in Richtung OpenSource bewegen? Wer weiß...

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Von Lutze am Mo, 20. April 2009 um 22:46 #
als eine Trollsocke?
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Von orakel am Di, 21. April 2009 um 14:02 #
Ich denke Oralce wird folgendes anstellen mit der gekauften Sun:

- Solaris wird das primäre Betriebssystem mit vielen Optimierungen für die Oracle DB und Oracle Applikationen
- Unbreakable Linux wird wohl längerfristig zu Gunsten von Solaris eingestellt, weil es keinen Sinn mach zwei Betriebssyteme weiterzupflegen.
- Oralce wird versuchen Solaris im x86-Markt stärken zu positionieren, damit Unbreakable Linux nicht mehr nötig ist
- MySQL wird als low-budget DB weiter im Sortiment bleiben und die Spielerei Oracle Express runtergefaheren, wenn nicht sogar eingestellt
- Für Java wird sich nichts ändern, denn dort merkt Oracle selber, dass sie von OSS nur profitiert...
- OpenSolaris wird wohl als Nebenschauplatz ohne strategisches Interesse von Oracle gesponsort. Ich denke nicht, dass OpenSolaris im Sinne eines Red Hat Enterprise Linux und fedora geführt wird...

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    Von Feuerfrei am Mi, 22. April 2009 um 10:31 #
    OpenSolaris: Es wird wohl das Ende bevor es überhaupt richtig los ging. Sun versucht seit geraumer Zeit Entwickler von OpenSolaris zu überzeugen, schreiben sie jedenfalls dauernd. Sie hätten es vielleicht schaffen können, da sie einen gewissen Ruf genießen und auch schon fleißig Leute wie Ian eingekauft haben, Oracle aber nicht und es passt auch nicht zu ihrem üblichen Geschäftsgebahren. Die Übernahme ist gut für Solaris, macht aber OpenSolaris zu einer Art Totgeburt. Als Basis für Solaris wird die Plattform natürlich weiter existieren, aber nicht leben, um mal so schlecht metaphorisch zu bleiben.
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