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Thema: Linux-Kernel 2.6.31 tritt in die Testphase ein

33 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von dasjfldaö am Do, 25. Juni 2009 um 09:46 #
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Treiber der FUSE nutzt und einem normalen Treiber?
Der eine läuft im Userspace der andere im Kernelspace aber was heisst das konkret?
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    Von Christopher Roy Bratusek am Do, 25. Juni 2009 um 09:57 #
    Hab mich nie damit befasst, aber der FUSE Treiber hat kein eigenes Modul (außer fuse.ko), den Rest erklären dir die anderen :-))

    PS: Ein neues Foto von Linus!

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    Von alios am Do, 25. Juni 2009 um 09:57 #
    Alle im Kernel Module und Treiber laufen im selben Addressraum, dadurch kann ein fehlerhafter Treiber die gesamtstabilität des Systems beeinflussen. Läuft der Treiber im Userspace, ist er ein ganz normaler Prozess, der, wenn er abstürzt nicht das gesamte System mitreisst. Ein weiterer Vorteil ist, dass es für Leute die die Kernel Internas und APIs nicht gut kennen jetzt viel einfacher ist einen Treiber zu entwickeln. Auch das Debuggen eines Userspace Prozesses ist viel einfacher.

    Gruss
    Markus

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      Von alios am Do, 25. Juni 2009 um 10:03 #
      Noch eine weitere Anmerkung. Immer wieder wird der Linux Kernel für seine monolithische Struktur kritisiert, dass also alle wichtigen Systemdienste wie Gerätetreiber, Dateisystemtreiber, Speicherverwaltung etc. als Bestandteil des Kernels laufen. Das andere Konzept sind s.g. Mirco Kernel wie L4, Mach etc. Hier kümmert sich der Kernel um das Aufsetzen des Systems, empfangen von Interrupts und stellt Möglichkeiten zur Kommunikation zwischen Prozessen (Messages) zur verfügung. Alles weitere wird dann von Userspace Prozessen, häufig dann auch Server genannt, erledigt. Diesem Konzept öffnet sich der Linux kernel nun auch.
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        Von volltroll.de am Do, 25. Juni 2009 um 10:38 #
        Nicht zu vergessen, daß auch FS-Treiber, die Lizenzrechtlich nicht in den Kernel passen, ohne weiteres genutzt werden können .
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        Von optional am Do, 25. Juni 2009 um 11:56 #
        Ein monolithischer Kernel ist als einziger fetter Prozess zusehen der natürlich abstürzen/hängen kann, wenn Teile von ihm fehlerhaft programmiert sind. Wie ein normales Programm eben.

        Es gibt für so einen Kernel nicht den Speicherschutz den der Kernel für die Programme die "auf ihm laufen" anbietet: Ein Programm bekommt seinen eigenen Speicherbereich und kann nur darin "herumpfuschen", d.h. fehlerhafte Programme beeinflussen keine anderen. In Windows 98 hatte der Kernel z.B. keinen Speicherschutz, deswegen konnten Programme andere mitreißen, wenn sie etwa unabsichtlich in deren Speicherbereich geschrieben hatten.

        Mikrokernel wie L4 gelten schon immer als eigentlich elegantere Lösung, da die gesamte Funktionalität modularisiert ist und das viele Vorteile bietet. Der einzige große Nachteil an Mikrokerneln ist, dass IPC, also die Inter-Prozess-Kommunikation, d.h. die Nachrichten zwischen den Servern/Modulen des Kernels prinzipbedingt langsamer ist als die Kommunikation innerhalb eines großes Prozesses wie einem monolithischen Kernel.

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          Von Peter L. am Do, 25. Juni 2009 um 12:35 #
          Na ja, ich habe ein bisschen mit FUSE rumexperimentiert und es als unglaublichen CPU-Fresser empfunden. Die Context Switches sind nicht nur theoretisch ein Flaschenhals. Reine µKernel sind deshalb nicht für den Desktop-Betrieb geeignet.
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            Von volltroll.de am Do, 25. Juni 2009 um 12:46 #
            "Die Context Switches sind nicht nur theoretisch ein Flaschenhals. Reine µKerne sind deshalb nicht für den Desktop-Betrieb geeignet."
            Ich glaube, daß man dafür auch HW unterstützung einbauen kann, dann sollte dieses Problem behoben sein, aber wer macht das?
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            Von peschmae am Do, 25. Juni 2009 um 21:19 #
            von FUSE im speziellen auf µKernel im ganz allgemeinen zu schliessen halte ich dann doch für etwas gar übertrieben... ;-)
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            Von l4 am Fr, 26. Juni 2009 um 09:14 #
            Bei richtigen Mikrokerneln liegt der Overhead deutlich unter 10%.
            Beispiel USB unter L4:
            "[...] DDEUSB [...] is able to offer access to usb with an overhead of 2.4 percent compared to
            L4 Linux and 6.4 percent compared to native Linux"

            Quelle:
            http://os.inf.tu-dresden.de/papers_ps/vogt-beleg.pdf

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Von Die Dürrr am Do, 25. Juni 2009 um 10:25 #
...sieht gar nicht mehr so dick aus :)
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    Von asdf am Do, 25. Juni 2009 um 12:23 #
    Joa, auf dem Bild sieht er fast wie ein BWLer aus *würg* ;)
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      Von Jasager am Do, 25. Juni 2009 um 12:30 #
      Das neue Bild ist echt mies. Bitte kehrt zum bisherigen Foto zurück, da hatte Linux Gemeinsamkeiten mit dem wohlgenährten, zufriedenen Pinguin und das Bild hat mich jedes mal selbst ein wenig glücklich und zufrieden gemacht, wenn ich es zu Gesicht bekam.

      Ansonsten weg mit Linus und gleich einen Pinguin als Logo. :)

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        Von soriac am Do, 25. Juni 2009 um 14:40 #
        Denn wie ich bemerke, sieht Linus auf diesem Foto irgendwie älter aus, was ich gut finde, denn da sehe ich, dass ich doch gute Gesellschaft habe und nicht der einzige bin, dem man die letzten 15 Jahre denn doch ansieht.

        Dieses Foto jedenfalls macht Linus mir wieder sympatischer ;-)

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    Von Keiser am Do, 25. Juni 2009 um 12:31 #
    Das täuscht, hat bestimmt einer das Foto vom 16:9 Format auf 4:3 geschrumpft. :-)
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    Von stefan am Do, 25. Juni 2009 um 13:36 #
    irgendwie war er gemütlicher, als er noch dick war :o)
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    Von Franz Ferdi Sieber am Do, 25. Juni 2009 um 16:36 #
    ...sieht gar nicht mehr so dick aus:)

    Jetzt muß nur noch sein Kernel etwas spochtlicher werden und dann wird Linux nimmer sooft von BSD überholt...

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    Von b00n am Fr, 26. Juni 2009 um 08:32 #
    Wo ist eigentlich seine Brille geblieben?
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Von catconfuser am Do, 25. Juni 2009 um 11:30 #
>Die Einstellung des Grafikmodus ist nun auch für Radeon-Chips der Familien R1xx bis R5xx möglich<

Mal Žne dumme Frage: wie macht man das denn?

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    Von Christopher Roy Bratusek am Do, 25. Juni 2009 um 12:02 #
    Das bezieht sich auf die Konsole.

    vga= (z.B. vga=791 für 1024x768 u. 8 o. 16bit Farbe(weiss ich net so genau)) als bootparameter.

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    Von Halbwissen am Do, 25. Juni 2009 um 12:11 #
    Am besten man sucht im Internet nach Kernelmodesetting bzw KMS. Für Ubuntu gibt es nen ppa und bei Fedora könnte es sein, dass das sogar schon integriert ist. Bin mir da nicht ganz sicher.
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Von Fragender am Do, 25. Juni 2009 um 14:43 #
Könnte ich CUSE dafür benutzen, um in /dev eine Pseudo-Soundkarte zu erstellen (wie ein FIFO), das die Daten über Netzwerk an einen anderen Rechner weiterleitet, der alles an die physische Soundkarte mittels ALSA übergibt?
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    Von dominikh am Do, 25. Juni 2009 um 18:21 #
    Keine Ahnung, aber du könntest ebenso gut Pulseaudio benutzen dafür.
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      Von Fragender am Fr, 26. Juni 2009 um 01:28 #
      PulseAudio ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zu bloatig. Ich brauche die ganzen Features nicht, die es unterstützt. Eine kleine FIFO-like Lösung würde mir schon ausreichen (wäre sowieso performancetechnisch überlegen zwecks Einsparung von Overhead).
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Von DuuuuDoooooooooh am Fr, 26. Juni 2009 um 15:48 #
Motiviert wurde dieser Treiber unter anderem von Entwicklern, die die für das Open Sound System (OSS) spezifischen Geräte ohne weitere Kernel-Unterstützung ansteuern wollen.

OSSv4 rockt... seid dem OSS OSS ist (OpenSoundSystem als OpenSourceSoftware), also ermm... GPL bzw. BSD bzw... ja... halt Freigelassen von 4Front gehts richtig schön Vorwärts.

Ich hab bei archlinux ALSA durch OSSv4 abgewechselt... und was soll ich sagen: Geile Quali, CPU rödelt auf 0% (Overhead gegen Null), Alsa Emulation roxxt (ET läuft über et-sdl-sound->alsa(ossV4 emu)->OSSv4 richtig gut und dazu läuft auch anderes parallel weiter (TS, Musik, etc...).

Thx to VMix.

Ich hoffe dass OSSv4 es zum Default bringt und das verdammt verbuggte ALSA endlich in dr Schrottpresse verschwindet =)

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