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Thema: Jahresbericht 2008 der GNOME Foundation

88 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sepps Rache am Mo, 13. Juli 2009 um 16:09 #
Eine Desktop-Umgebung wie gemalt. Professionell, klar strukturiert und zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk! Weiter so! Danke, liebe Plattfüße!
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Von grünkern am Mo, 13. Juli 2009 um 16:15 #
Hmm ... vielleicht werde ich auch noch zum Friend of GNOME.
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Von ga ga mail am Mo, 13. Juli 2009 um 16:35 #
Wollten die nicht auf QT umsteigen oder dauert das noch?
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    Von grünkern am Mo, 13. Juli 2009 um 16:36 #
    Will kein GNOME-Entwickler und wird auch nicht passieren.

    PS: Das heißt Qt und wird "kjut" ausgesprochen.

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    Von vicbrother am Mo, 13. Juli 2009 um 17:41 #
    GNOME möchte weder QT noch Qt. GNOME forkt sich lieber in ein GNOME mobile und in ein GNOME 3.0 auf. Ich bin schon auf die GNOME-Shell gespannt!
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      Von Affenkopp am Mo, 13. Juli 2009 um 17:52 #
      Schonmal die Überschrift gelesen? Ich zitiere nochmal: »Ubuntu remix?«
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        Von katzenbabyzertreter am Mo, 13. Juli 2009 um 19:11 #
        Seit wann interessiert vicbrother die Überschrift oder das Thema? Das ist völlig wurscht, Hauptsache mal wieder gegen GNOME gebasht.
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          Von hundekuchenbacker am Mo, 13. Juli 2009 um 19:16 #
          Hat er doch gar nicht.
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            Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 13. Juli 2009 um 20:15 #
            Wenn du zwischen den Zeilen liest und ihn kennst, dann weisst du es er dies tat.
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              Von vicbrother am Mo, 13. Juli 2009 um 21:08 #
              Zwischen den Zeilen lesen bedeutet etwas hineininterpretieren was man selbst gerne lesen würden.

              Ich sage es nochmal:
              Ich bin gespannt auf die GNOME-Shell.
              GNOME wird nicht auf QT und Qt setzen.
              GNOME entwickelt zu wenig Aktivitäten für GNOME 3.0 und stösst zeitgleich GNOME mobile an.
              Ich bin Pöse.

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                Von Endkunde am Mo, 13. Juli 2009 um 21:24 #
                Wie geil: Der Übertroll schlechthin gibt die Unschuld vom Lande. XD

                PL aufgepasst - nächste Niveaustufe nach unten ist irgendwo bei 9Live... :)

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                Von hundekuchenbacker am Mo, 13. Juli 2009 um 21:25 #
                GNOME entwickelt zu wenig Aktivitäten für GNOME 3.0 und stösst zeitgleich GNOME mobile an.

                Das ist jetzt aber was anderes als du geschrieben hast. Inwiefern entwickelt GNOME 3.0 zu wenig Aktivitäten, bzw. kannst du das beurteilen?

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                  Von vicbrother am Mo, 13. Juli 2009 um 22:08 #
                  Zwar ist GNOME 3.0 angekündigt, es fehlen mir aber wirkliche Neuerungen. Wie du in der Zusammenfassung lesen kannst, wird seitjeher ja schon bei GNOME ausgemistet, da sollte GNOME 3.0 etwas mehr bringen. Die GNOME-Shell ist ein Ansatz, ist aber m.E. keine Versionssprung wert.
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                    Von hundekuchenbacker am Mo, 13. Juli 2009 um 22:17 #
                    GNOME Shell und GNOME Zeitgeist sind die Hauptziele für 3.0 neben den Ausmistungen. Ein Desaster wie KDE4 will man natürlich vermeiden. Und eine komplett neue Shell ist für den User schon Umstellung genug und rechtfertigt durchaus einen Versionssprung.
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                    Von asdf am Di, 14. Juli 2009 um 07:22 #
                    Was man bis jetzt von Gnome 3 erkennen kann, sind meiner Meinung deutlich mehr sichtbare Änderungen als es beim Sprung von KDE3 nach KDE4 gab.

                    Natürlich hat sich bei KDE viel am Unterbau getan. Für den User sieht es aber nicht nach viel mehr aus als ein neues Theme.

                    Das nicht bei jedem Major Release der halbe Code weggeworfen wird finde ich positiv. So kann man ein Disaster - wie beim Sprung von Gnome 1 nach 2 oder auch KDE 3 nach 4 - vermeiden, und bekommt man hofftentlich einen Desktop mit viel Neuem, ohne eine mehrjährige Stabilisierungsphase zu benötigen bis er wieder gut benutzbar wird.

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                      Von norbo am Di, 14. Juli 2009 um 08:04 #
                      Für den User sieht es aber nicht nach viel mehr aus als ein neues Theme.

                      Der User zog es auch vor, so lange Zeter und Mordio zu schreien bis der Windows95-Desktop wieder komplett nachgebildet war. Ein neues Menü? -> Kommt nicht in Frage, das alte Startmenü muss wieder her. Folder views? -> Rahmen auf dem Desktop sind inakzeptabel, die Vorteile interessieren nicht, der alte Desktop muss wieder her. Plasmoids? Braucht man nicht, also weg damit. (Erklärt man ihnen aber, dass selbst das Panel, das Menü, die Uhr etc. alles Plasmoids sind, kommt ein lapidares "Man hätte das Zeug ja nicht als Plasmoids programmieren müssen".) Selbst das Cashew-Nüsschen oben rechts war zuviel der Änderungen.

                      Ich bin echt gespannt, wie die Zwerge es schaffen wollen, gegen die Resistenz der Benutzer irgendwelche Innovationen durchzusetzen.

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                        Von Windows 95 am Di, 14. Juli 2009 um 08:16 #
                        Tja, der ganz normale Enduser denkt eben ein bisschen anders als so mancher Entwickler. Er sieht nicht ein, warum er auf bewährte Bedienkonzepte, die gut funktionieren und an die er sich gewöhnt hat, verzichten soll. Ich finde es unsagbar arrogant, sowas den Usern vorzuwerfen. Eigene Meinung und Wünsche dürfen wohl nur die KDE-Entwickler haben, oder was? Super Einstellung.
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                          Von norbo am Di, 14. Juli 2009 um 11:27 #
                          Er sieht nicht ein, warum er auf bewährte Bedienkonzepte, die gut funktionieren und an die er sich gewöhnt hat, verzichten soll.

                          Umso interessanter wird es zu beobachten sein, wie die Reaktionen der Benutzer auf die Gnome Shell ausfallen.

                          Ich finde es unsagbar arrogant, sowas den Usern vorzuwerfen.

                          Kläff-kläff-kläff

                          Ich hab ihnen nicht die eigene Meinung vorgeworfen, sondern dass sie einerseits nach Innovationen schreien, aber gleichzeitig jegliche Änderung gegenüber dem 15 Jahre alten Bedienkonzept als unzumutbar erachten.

                          Eigene Meinung und Wünsche dürfen wohl nur die KDE-Entwickler haben, oder was? Super Einstellung.

                          Meinungen und Wünsche haben beide. Die Entwickler sind aber gegenüber den Benutzern insofern im Vorteil, als dass sie die ihrigen auch umsetzen können, wogegen die Benutzer erst mal einen Entwickler von der eigenen Meinung überzeugen müssen (sowas kommt selten gut an). Warum sollten die Meinungen der Benutzer mehr Gewicht haben, als die Visionen des Entwicklers? Wenn ich in meinem Garten gerne gelbe Tulpen habe, pflanze ich sie und freue mich, wenn sie anderen auch gefallen. Wenn der Nachbar aber lieber rote Rosen mag, kann er sich selber welche pflanzen, mich interessiert das herzlich wenig. Oder wenn ich mal etwas anderes - innovatives! - pflanzen will, und er meint OK, aber nur wenn es rot ist, und Rosen müssen es sein (auf alles andere ist er allergisch), dann geht mir seine Meinung ebenfalls am Allerwertesten vorbei.

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                            Von Windows 95 am Di, 14. Juli 2009 um 13:01 #
                            Umso interessanter wird es zu beobachten sein, wie die Reaktionen der Benutzer auf die Gnome Shell ausfallen.

                            Ja natürlich, zumal sich GNOME ja schon vom Selbstverständnis her bei der Bedienung am "0815-Enduser" orientiert.

                            Kläff-kläff-kläff

                            Muss das sein?

                            Ich hab ihnen nicht die eigene Meinung vorgeworfen, sondern dass sie einerseits nach Innovationen schreien, aber gleichzeitig jegliche Änderung gegenüber dem 15 Jahre alten Bedienkonzept als unzumutbar erachten.
                            So differenziert hattest du dich vorher nicht ausgedrückt. Danke für die Klarstellung, so klingt es auch nicht mehr arrogant. Ich glaube, dass es sich dabei nicht unbedingt immer um dieselben Leute handelt. Die einen schreien nach Innovationen, die anderen meckern dann anschließend, wenn welche umgesetzt werden. Und dann gibt's natürlich auch noch die, die Innovationen einfordern und sie dann doch nicht wollen.

                            Ich (Debian-, GNOME-, LXDE- und WindowsXP-User) habe auch seit einigen Wochen einen Rechner mit KDE4 laufen und bin einigermaßen beeindruckt. Das neue Menü gefällt mir auch nicht, weshalb ich auf das alte gewechselt habe (zwei Mausklicks - so muss das sein!). Auch ich gehöre zu den Leuten, die gerne auf dem Desktop Dateien zwischenspeichern und diverse aktuell zu erledigende Sachen dort ablegen. Das ist wahnsinnig verbreitet unter Anwendern, und die meckern natürlich wenn man ihnen etwas "wegnehmen" will. Das sind dann übrigens nicht die Leute, die Innovationen verlangen. Man kann es halt nie allen recht machen. Ich glaube, dass KDE4 mehr Potential birgt, als sich manche vorstellen und werde es auf jeden Fall weiter benutzen und mich näher damit beschäftigen. Ein Linux mit KDE4 neben Windows 7 - das nenne ich Augenhöhe, wirklich klasse! Natürlich bin ich auch gespannt, was GNOME mit der 3.0 so am Start haben wird, und wie weit KDE4 bis dahin ist.

                            Warum sollten die Meinungen der Benutzer mehr Gewicht haben, als die Visionen des Entwicklers?
                            Ok, das ist natürlich ein Argument, weil wir hier ja über die Linuxwelt reden. Bei kommerziellen Produkten sieht das natürlich anders aus, da wird gemacht was der Kunde will - er zahlt ja.

                            Deinen Gartenvergleich verstehe ich nicht ganz. Ist ja klar, dass jeder in seinem Garten pflanzt was er will. Nur in so einer Art Gemeinschaftsgarten, der von vielen genutzt wird, wollen andere eben auch ihre Meinung sagen. Da kann dann der Gärtner nicht einfach alles anpflanzen was er will, nur weil er ja die Arbeit macht.

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                              Von norbo am Di, 14. Juli 2009 um 14:19 #
                              > Kläff-kläff-kläff
                              Muss das sein?

                              Tschuldigung, klang nur so nach spontanem Beissreflex.

                              Ich glaube, dass es sich dabei nicht unbedingt immer um dieselben Leute handelt. Die einen schreien nach Innovationen, die anderen meckern dann anschließend, wenn welche umgesetzt werden.

                              Ja, das denke ich auch. Aber aus Sicht der Entwickler spielt es keine Rolle ob zwei völlig gegensätzliche Forderungen von einer Person oder zwei Gruppen kommen. Sie wissen lediglich, dass sie bei jeder Entscheidung einen grossen (oder v.a. lauten) Teil der Benutzer gegen sich haben.

                              Auch ich gehöre zu den Leuten, die gerne auf dem Desktop Dateien zwischenspeichern und diverse aktuell zu erledigende Sachen dort ablegen. Das ist wahnsinnig verbreitet unter Anwendern, und die meckern natürlich wenn man ihnen etwas "wegnehmen" will.

                              Da sind wir aber genau bei einem der von mir angesprochenen Punkte. Es gab (ab 4.1) mit Folder Views einen Ersatz für genau diese Arbeitsweise, die alle vorherigen Funktionen bot, aber weitaus flexibler war und interessante neue Arbeitsweisen ermöglichte. Die Kritiker gaben aber erst Ruhe, als alles wieder genauso funktionierte und aussaht wir unter KDE 3 und Windows. Und was das KDE-Projekt in der Zwischenzeit an Spott und Hähme einstecken musste, geht auf keine Kuhhaut. Das meine ich mit Innovationsfeindlichkeit. Gut, so wie es jetzt gelöst wurde, sollte jeder damit zufrieden sein. Aber die Energie die es braucht, um alles in einer klassischen und einer innovativen Variante anzubieten, könnte auch besser investiert werden.

                              Ok, das ist natürlich ein Argument, weil wir hier ja über die Linuxwelt reden. Bei kommerziellen Produkten sieht das natürlich anders aus, da wird gemacht was der Kunde will - er zahlt ja.

                              Ja genau, und mein Gartenvergleich zielte in die gleiche Richtung. Wenn der Gärtner für seine Arbeit bezahlt wird, können die Besucher natürlich Ansprüche stellen (als Steuer- oder Eintrittszahler). Genauso wie bei kommerzieller Software. Aber wenn jemand einen Garten anlegt, ihn nach seinen Wünschen gestaltet, und ihn dann für Besucher öffnet, können sich diese zwar ihre Meinung bilden und diese auch äussern, aber es steht ihnen nicht zu, Forderungen zu stellen. Wenn natürlich alle immer nur von "Unkraut" und "stinkendem Komposthaufen" reden, kann er sich überlegen, mal auf die Besucher zu hören und etwas zu ändern. Aber wenn er eine Vision von einem "naturbelassenen urtümlich gestalteten Dschungel" hat, wird er das mit Sicherheit nicht tun. Dann denkt er sich höchstens "wer meine Vision nicht teilt oder versteht, kann ja draussen bleiben".

                              Aber das ist ja eigentlich alles nichts neues, und ich sehe dass du mich verstanden hast. Gerade wenn man Innovationen erwartet, darf man sich nicht wundern, wenn sich tatsächlich etwas ändert. Ich habe in der Vergangenheit mehrmals meine Arbeitsweise angepasst, zum Beispiel hatte ich schon mit KDE3.5 keine Dateien mehr auf dem Desktop, und das Kickoff-Menü verabscheute ich zu Beginn. Aber aus lauter Faulheit hatte ich es nach einer Neuinstallation mal nicht umgestellt, und inzwischen gelange ich über die Favouriten oder durch eintippen des Programmnamens schneller zum Ziel als jemals zuvor. Etwas Flexibilität und das Wissen, dass auch gute Neuerungen manchmal etwas Eingewöhnungszeit brauchen (was nicht an der Neuerung, sondern an der eigenen Trägheit liegt) hilft oft ungemein.

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                                Von Windows 95 am Di, 14. Juli 2009 um 14:36 #
                                Danke für die ausführliche Antwort. Ich glaube, dieser Satz von dir trifft es genau:

                                Gerade wenn man Innovationen erwartet, darf man sich nicht wundern, wenn sich tatsächlich etwas ändert.

                                Weiterentwicklungen sind halt nicht immer nur "schöner" und "schneller", sondern eben manchmal auch "anders" und fordern eine gewisse Umstellung auf Nutzerseite. Nur wer sich nie auf einen solchen Umlernprozess einlässt, kann auch nie von solchen Änderungen profitieren.

                                Es bleibt spannend, die Entwicklungen in diesem Bereich zu verfolgen und mitzuerleben.

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                                  Von vicbrother am Di, 14. Juli 2009 um 15:30 #
                                  Genau, der Satz Gerade wenn man Innovationen erwartet, darf man sich nicht wundern, wenn sich tatsächlich etwas ändert trifft es sehr gut.
                                  Und das KDE-Projekt zeigt auch, dass man auf die Benutzer hört und auch alte Features die die Benutzer haben wollen integriert!
                                  Das ist ganz wichtig!

                                  Und der Schritt, KDE 3.5 und KDE 4.x eine zeitlang nebeneinander zu fahren ist genial, keiner wird sofort zu etwas gewzungen sondern kann sich seinen Workflow in Ruhe anpassen. Bei kommerzieller Software erlebt man das leider zu selten!

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                                    Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 22:20 #
                                    Zumindest GTK+2 und GTK+3 lassen sich parallel installieren, ohne Pfade via configure flags anzupassen, da aber viele gemeinsame Programme dabei sind z.B. Nautilus, wird das bei GNOME nur via configure flags funktionieren, was aber auch kein Beinbruch ist. Schöner wärs natürlich, man könnte sie einfach so nebeneinander nutzen.
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Von gv am Mo, 13. Juli 2009 um 18:05 #
Oft ist zu hören, Canonical gebe nichts an Linux zurück - da spricht dieser Bericht anderes...
Vielleicht nicht dem Kernel - aber seinem Hauptaugenmerk sehr deutlich:

"Google war mit 30.000 US-Dollar der größte Sponsor vor Canonical mit 20.000 USD."
Und das von einem Unternehmen, das Größenordnungen von Google entfernt ist. Mich beeindruckt das.
Danke auf die Isle of Man.

gv

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    Von me am Mo, 13. Juli 2009 um 18:21 #
    1. Richtig

    2. Sie müssten nicht mal etwas zurückgeben, wer die GPL akzeptiert sollte auch deren Nachteile akzeptieren und nicht meckern

    3. das größte was sie linux doch geben ist mehr Benutzer

    Bravo Canonical! :-)

    (wär nur schön wenn man eventuell doch den 6 Monate release Zyklus aufgäbe, den bugs würde es gut tun. Aktualisierte software wie firefox oder gimp könnte man ja trotzdem anbieten (ubuntu-backports? warum kommen in die backports eigentlich so wenig Aktualisierungen?))

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      Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 13. Juli 2009 um 20:26 #
      >> das größte was sie linux doch geben ist mehr Benutzer

      Nunja, das hat nicht nur Vorteile, klar mehr Treiber von mehr Herstellern, mehr Support, PC oftb mit Linux, aber was bekommen wir im Gegenzug? Windowsniveau, damit meine ich nicht das Niveau, dass Teilweise hier herscht, sondern im Umgang mit Linux. Und: irgendwann gibt's genug User, damit "echte" Linux Viren und Würmer lukrativ sind. Klar ist das Problem schnell behoben, aber wer installiert direkt alles aus den Quellen? Eben, man hätte nichts anderes mehr zu tun. Was noch? Viel zu viel Vielfalt, alleine für GNOME gibt es 6 Panelapplets zum Einhängen von Medien, welche sich in zwei Gruppen aufteilen, innherhalb einer Gruppe sind die Änderungen trivial, verschwendete Zeit durch zuviel verdoppelten Code. Das wiederum führt dazu, dass sich keiner mehr auskennt und alles nur noch komplizierter wird. Wir sind ein wirrer Haufen, in einem mehr oder weniger geordnetem Chaos. Wir sollten erst mal das Chaos beseitigen, und dann an die Linussche "World Domination" denken.

      Nur meine Meinung.

      :-))

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        Von me am Mo, 13. Juli 2009 um 23:44 #
        Wie, zuerst wollen dass mehr menschen linux benutzen aber dann nicht zufrieden sein wenn ein distributor ne distri schafft der für die mehrzahl der user einfachgenug ist? wenn mehr leute linux nutzen muss man auch damit rechnen dass die malware für linux zunimmt, das ist ja wohl mehr als normal....linux ist bei weitem kein perfektes system, und glaub mir, die distris müssen so einfach werden, die leuten sehen socschon keinen grund auf linux umzusteigen, zumal die meiste hardware unter windows immer noch um welten besser läuft als unter linux, man iehe nur mal die scanner einschränkungen unter linux..
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          Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 10:41 #
          Nein, ich habe gesagt, dass wir erst uns zusammenreißen müssen, bevor wir die "World Domination" in Angriff nehmen, wenn du schon kommentierst, dann bitte im Bezug auf den ganzen Kommentar.
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        Von Keno am Di, 14. Juli 2009 um 10:53 #
        Das klingt für mich wie die legendäre Szene aus "Life of Brian": "Ich frage Euch, was haben uns die Römer eigentlich gebracht?" - "Nun ja, die Wasserversorgung. Öffentliche Schulen. Den Wein! Und jede Frau kann sich trauen, nachts alleine über die Straße zu gehen."

        Warum hast Du vor Vielfalt solche Angst? Und warum willst Du alles vereinheitlichen?

        Solange ich auf der Arbeit gezwungen bin, mich mit Windows und einer Reihe proprietärer Software rumzuschlagen, solange hat Linux offentlichtlich noch keine hinreichend große Benutzerschaft.

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          Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 11:48 #
          Oh man, in welcher Sprache muss ich schreiben, dass ihr mich versteht?
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            Von Keno am Di, 14. Juli 2009 um 13:34 #
            Entschuldige, aber willst Du nicht standardisieren und vereinfachen, um aus dem daraus entstandenen Produkt die "World Domination" zu starten?

            Genau das tat übrigens Canonical mit Ubuntu. Nun haben sie viele Nutzer, aber Du beschwerst Dich immer noch.

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    Von TJ am Di, 14. Juli 2009 um 10:14 #
    20TSD USD sind nichts wert im Vergleich zu den Code Beiträgen der Gemeinschaft und Firmen. Es geht auch nicht nur um den Kernel, es geht um alle Kernanwendungen. Canonical ist ein Schmarotzer der nichts macht... und die 20TSD werden eh steuerlich abgesetzt, mehr steht da auch nicht hinter.
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      Von blumenwiese am Di, 14. Juli 2009 um 11:00 #
      Mir fallen auf anhieb Bazaar, Upstart, das Notification System, 100 Papercuts ein, es gibt sicher mehr. Das und 20.000 USD sind eine Menge für eine Mini-Firma, die nichtmal Gewinn macht.
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Von stereo am Mo, 13. Juli 2009 um 22:03 #
Kein Wort über M$-Icaza Mono in diesem Bericht. Ruhe vor dem Sturm?

Wird C#/Mono bei GNOME 3.1 der Standard, um die 47 Sprachen von GNOME zu assimilieren?

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    Von Wurstwasserverdampfer am Mo, 13. Juli 2009 um 22:16 #
    Genau, was ist mit dem Verbrecher? Ich dachte immer, in den USA gibt es noch die Todesstrafe - so what? Kann ja wohl nicht angehen, dass die bei GNOME einfach machen, was sie für richtig halten und nicht das, was vic für richtig hält, nä?
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    Von dudududududu am Mo, 13. Juli 2009 um 22:30 #
    Kein Wort über M$-Icaza Mono in diesem Bericht.

    Warum auch? Mono ist kein GNOME-Projekt und wird auch nicht über die GNOME-Foundation finanziert, sondern direkt von Novell.

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Von hein am Mo, 13. Juli 2009 um 23:53 #
Trotzdem bleibt die Frage, warum nicht Qt wo es jetzt ja keinen Grund mehr gibt dagegen. Das wäre doch mal eine echten Neuerung für Gnome3.

Wie gut, dass es auch noch LXDE gibt.

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    Von asdf am Di, 14. Juli 2009 um 07:32 #
    > warum nicht Qt

    Weil es aus technischer Sicht einfach nicht sinnvoll wäre. Da würde bedeuten, dass man mehr oder weniger wieder bei Null anfängt. Ein Aufwand der mit den wenigen Vorteilen welche Qt bietet nicht zu rechtfertigen ist.

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      Von Maxminus am Di, 14. Juli 2009 um 10:11 #
      Das stimmt doch gar nicht. Gnome ist derzeit ein riesiger Toolkitzoo, QT dazu würde auch nicht schaden und mit seinem sauberen Design die Qualität unter der Haube positiv beeeinflussen. Es geht ja vor allem darum, worauf zukünftige Komponenten aufsetzen.
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        Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 10:43 #
        >> Das stimmt doch gar nicht. Gnome ist derzeit ein riesiger Toolkitzoo

        Es gibt nur ein Toolkit: GTK+, du wirst uns aber sicherlich noch aufklären, welche noch dazu gehören. Wenns wirklich so viele sind wie du sagst, dann könnten die ja wirklich Qt noch dazu nehmen.

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    Von blumenwiese am Di, 14. Juli 2009 um 08:12 #
    Die Frage ist eher wozu? Mal davon abgesehen, dass keiner der Entwickler eines GNOME-Projektes das wollte - das würde jahrelange sinnlose Portierungsarbeit bedeuten, nur um von Pepsi auf Cola zu wechseln.
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    Von lxlxlx am Di, 14. Juli 2009 um 08:16 #
    Wie gut, dass es auch noch LXDE gibt.

    LXDE basiert übrigens auch auf GTK+.

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    Von mir am Di, 14. Juli 2009 um 09:42 #
    Nenne mir *einen* vernünftigen Grund, wieso GNOME auf Qt umsteigen sollte.
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      Von hein am Di, 14. Juli 2009 um 10:14 #
      Bessere Designqualität und Wartbarkeit des Quellcodes, Vereinheitlichung auf dem Desktop.
      • 0
        Von blumenwiese am Di, 14. Juli 2009 um 10:31 #
        Es sind immer die Qt-Fanboys, die von "Vereinheitlichung auf dem Desktop" faseln und nerven, meinen aber damit eigentlich immer, dass alle gefälligst ihr Lieblingstoolkit zu verwenden haben. Wenn von ihnen aber jemand fordern würde, dass sie gefälligst zwecks Vereinheitlichung auf Mono, Swing, GNUstep oder wxWidgets umsteigen sollen, dann würden sie plötzlich doch was dagegen haben.
        • 0
          Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 12:06 #
          Wenn von ihnen aber jemand fordern würde, dass sie gefälligst zwecks Vereinheitlichung auf Mono, Swing, GNUstep oder wxWidgets umsteigen sollen, dann würden sie plötzlich doch was dagegen haben.

          Ich bin KDE Nutzer, aber einen einheitlichen Desktop basierend auf GNUstep würde ich ziemlich cool finden.

        0
        Von Lesen! am Di, 14. Juli 2009 um 10:31 #
        Das sind Argumente für eine Entscheidung *vor* Beginn eines Projekts. Gefragt wurde aber nach einem Grund für einen *Wechsel* des Toolkits. Ein Wechsel von GTK+ auf Qt wäre mit einem dermaßen großen Aufwand verbunden, dass die Frage absolut berechtigt ist, ob das einen Sinn hat.
        0
        Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 10:39 #
        >> Bessere Designqualität und Wartbarkeit des Quellcodes

        Stimmt, GTK+ Code sieht voll scheiße aus!11!!! Paradebeispiel hierfür

        >> Vereinheitlichung auf dem Desktop.

        Ahhh, die alte Leier.

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          Von Zwölf am Di, 14. Juli 2009 um 11:01 #
          > Stimmt, GTK+ Code sieht voll scheiße aus!11!!!
          Das Toolkitgezanke zwischen GTK- und Qt-Leuten ist mir zwar wurst, aber PyGTK als Beispiel für les-/ wartbaren GTK-Code zu bringen ist panne.
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            Von blumenwiese am Di, 14. Juli 2009 um 11:03 #
            aber PyGTK als Beispiel für les-/ wartbaren GTK-Code zu bringen ist panne.

            Warum?

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              Von Zwölf am Di, 14. Juli 2009 um 11:13 #
              (GTK vs. Qt) vs. (PyGTK vs. PyQt)
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                Von autor am Di, 14. Juli 2009 um 11:16 #
                Wenn schon, dann (gtkmm vs. Qt) vs. (PyGTK vs. PyQt). Im C-Bereich hat Qt ja nix brauchbares zu bieten. Noch ein Punkt, der gegen Qt spricht.
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                Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 11:46 #
                Die Rede war von GTK+ und Qt, den Toolkits, nicht von einer bestimmten Sprache. Von daher war es nicht Panne.
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                  Von Zwölf am Di, 14. Juli 2009 um 11:57 #
                  Du hast ein natives API (Qt) mit einem Binding (PyGTK) verglichen. Genauso könnte man sagen GTK sei Mist weil PyQt so hübsch ist. Entweder oder. :)
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                    Von autor am Di, 14. Juli 2009 um 11:59 #
                    Eben. Toolkits anhand einer Programmiersprache zu vergleichen machen nur Nixblicker.
                    0
                    Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 12:03 #
                    Ich habe gar nichts verglichen, ich habe lediglich dem Mysterium vo der "Unwartbarkeit von GTK+-basierten Programmen" einen Riegel vorgeschoben.
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                      Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 12:13 #
                      Ich habe gar nichts verglichen, ich habe lediglich dem Mysterium vo der "Unwartbarkeit von GTK+-basierten Programmen" einen Riegel vorgeschoben.

                      Dann schau Dir halt mal den Gimp-Quellocde an. Praktisch alle großen GTK-Applikationen sind doch in C geschrieben, was bringt es also, wenn PyGTK gut lesbar ist?

                      Ich bin übrigens nicht der Meinung daß Gnome auf Qt umsteigen sollte, das ist nicht praktikabel. Ich bin aber durchaus der Meinung daß es besser wäre, wenn sich unter Linux ein GUI-Toolkit als Standard etablieren würde. Das heißt ja nicht, daß es trotzdem noch verschiedene Desktops geben könnte. Das wird aber nicht passieren.

                      • 0
                        Von autor am Di, 14. Juli 2009 um 12:20 #
                        Dann schau Dir halt mal den Gimp-Quellocde an. Praktisch alle großen GTK-Applikationen sind doch in C geschrieben, was bringt es also, wenn PyGTK gut lesbar ist?

                        Das ist Entscheidung der Entwickler, denn die müssen ja schließlich entwickeln. Der GIMP-Quellcode ist im übrigen ziemlich gut und von Leuten die Ahnung haben. Es gibt auch große GTK-Applikationen die in C++ geschrieben sind, Beispiel Inkscape.

                        • 0
                          Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 12:42 #
                          Das ist Entscheidung der Entwickler, denn die müssen ja schließlich entwickeln. Der GIMP-Quellcode ist im übrigen ziemlich gut und von Leuten die Ahnung haben.

                          Ich habe größere Teile davon gelesen. Sehr übersichtlich und leicht verständlich ist das ganze nicht.

                          Es gibt auch große GTK-Applikationen die in C++ geschrieben sind, Beispiel Inkscape.

                          Sicher, aber die meisten GTK Anwendungen sind immer noch in C geschrieben.

                          • 0
                            Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 13:29 #
                            Sicher, aber die meisten GTK Anwendungen sind immer noch in C geschrieben.

                            Noch? In was sollten sie auch sonst geschrieben werden? Aus guten Gründen werden viele Anwendungen in C geschrieben.

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                    Von blumenwiese am Di, 14. Juli 2009 um 12:15 #
                    Vielleicht sollte man mal darauf hinweisen, dass das Konzept "API" unabhängig von einer Programmiersprache ist. APIs kann man beispielsweise in UML-Diagrammen darstellen. Täte man dies, dann wären Qt und GTK+ gar nicht so unähnlich.

                    Dann gibt es noch das sogenannte ABI, das Application Binary Interface. Das ist dann die Art und Weise, wie die API binär in der shared library abgebildet ist, da spielen dann z.B. Aufrufkonventionen und Name Mangling eine Rolle. Hier entscheidet sich auch, wie gut man die Library an andere Sprachen anbinden kann.

    0
    Von TJ am Di, 14. Juli 2009 um 10:12 #
    Es gibt noch immer viele Gründe gegen Qt... und es gibt technischen keinen für Qt.


    Wird dieses lahme Geflame nie enden?

    • 0
      Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 14:58 #
      Es gibt noch immer viele Gründe gegen Qt... und es gibt technischen keinen für Qt.

      OK, dann zähl mal auf.

      • 0
        Von TJ am Di, 14. Juli 2009 um 17:36 #
        * Qt steht alleine unter der Kontrolle von Nokia. Lizenzmodelle können sich da schnell ändern.
        * C++ ist pauschal nicht besser.
        * C ist pauschal nicht schlechter.
        * GTK+ hat bessere und weitreichendere Bindings.
        * Von GTK+ aus kommt man leichter an jede beliebige Sprache.
        * Über Qt ist immer der Umweg C++.
        * C Erfahrung ist weiter verbreitet.
        * Qt hat - wie erwähnt - keinerlei technische Vorteile.
        * Eine Umstellung auf ein anderes Toolkit wäre, dafür dass es keine Vorteile bringt, viel zu viel Arbeit.

        Wo sind denn nun die Vorteile von Qt? C++? Sehr amüsant. Der angebundene Moloch an Bibliotheken? Guter Scherz. Was bleibt noch? Die Farbe? Das Logo? Ja wenn dir Grün wirklich mehr zusagt solltest du unbedingt auf Qt setzen.

        • 0
          Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 20:11 #
          * Qt steht alleine unter der Kontrolle von Nokia. Lizenzmodelle können sich da schnell ändern.

          Naja, Qt steht in der Zwischenzeit unter LGPL. Die Entwicklung von gtk ist aber wahrscheinlich offener als die von Qt.

          * C++ ist pauschal nicht besser.
          * C ist pauschal nicht schlechter.

          Das ist eine ziemliche Null-Aussage. Für objektorientierte Programmierung ist C++ meiner Meinung nach besser geeignet, da es einen dabei weit besser unterstützt als C.

          * GTK+ hat bessere und weitreichendere Bindings.

          Möglich, aber über den praktischen Nutzen davon kann man streiten. Ich kenne jedenfalls kein gtk-Programm das in Lisp oder Haskell geschrieben ist, auch wenn es für einige Leute sicher interessant ist, solche Bindings zu haben.

          * GTK+ hat bessere und weitreichendere Bindings.

          Das bezweifle ich ganz stark. In der Zwischenzeit können sicher mehr Leute Java als C programmieren und der Weg von Java nach C++ dürfte einfacher sein als der Weg von Java nach C. Und viele Leute die C können, können noch lange nicht objektorientiert programmieren.

          * Qt hat - wie erwähnt - keinerlei technische Vorteile.

          Es hat den gewaltigen Vorteil, kein reines GUI Toolkit zu sein. Als Programmierer finde ich es angehnehm, einheitliche APIs zu haben. Außerdem ist die Dokumentation besser, was auch nicht zu unterschätzen sit.

          * Eine Umstellung auf ein anderes Toolkit wäre, dafür dass es keine Vorteile bringt, viel zu viel Arbeit.

          Da hast du allerdings recht. Ich finds allerdings schade, daß sich unter Linux bis jetzt kein Standard-Toolkit etabliert hat. Ich sehe nicht, was es dem User bringt, wenn jede Applikation ein anderes Toolkit verwendet (etwas übertrieben, zugegeben).

          Wo sind denn nun die Vorteile von Qt? C++? Sehr amüsant. Der angebundene Moloch an Bibliotheken? Guter Scherz. Was bleibt noch? Die Farbe? Das Logo? Ja wenn dir Grün wirklich mehr zusagt solltest du unbedingt auf Qt setzen.

          Gute Dokumentation, einheitliche APIs nicht nur für GUI, einigermaßen gute IDEs, C++ ist besser für OOP geeignet als C, da es viele Sprachkonstrukte mitbringt, die einem bei OOP unterstützen, einigermaßen gutes Build-System (was nimmt man eigentlich mit gtk für einfache Projekte? autotools?), bessere Cross-Plattform Unterstützung.

          Ich sag nicht, daß Gnome auf Qt umsteigen soll, aber ich halte Qt schon für ein recht gutes Framework (aber es gibt auch andere gute wie Cocoa).

          • 0
            Von Christopher Roy Bratusek am Di, 14. Juli 2009 um 22:18 #
            >> daß sich unter Linux bis jetzt kein Standard-Toolkit etabliert hat

            De facto sind es ja zwei, und dass ist den meisten schon zu viel.

            >> Möglich, aber über den praktischen Nutzen davon kann man streiten.

            Nunja, so können viele bei ihrer Lieblingssprache bleiben und trotzdem bei Gtk bleiben.

            >> Ich kenne jedenfalls kein gtk-Programm das in Lisp

            Ich wusst gar nicht dass es überhaupt lisp bindings gibt, oder meinst du mit lisp was anderes as common-lisp?

            >> Gute Dokumentation,

            Gut ist die von GTK+ auch. Und vollständig, zumindest habe ich bis jetzt noch nichts in der Doku vermisst.

            >> einigermaßen gute IDEs

            Geany ist auch gut. Anjuta ist nicht so meins, aber jedem seins.

            >> C++ ist besser für OOP geeignet als C, da es viele Sprachkonstrukte mitbringt,

            Schon.

            >> einigermaßen gutes Build-System

            CMake gehört nicht zu Qt, oder meinst du dieses moc Zeugs?

            >> (was nimmt man eigentlich mit gtk für einfache Projekte? autotools?)

            Was man will. Autotools sind einfach der de facto Standard. Ich bevorzuge ein Bashscript als configure Ersatz und eine handgeschriebene Makefile, automake wiedert mich an.

            >> bessere Cross-Plattform Unterstützung.

            Quantitativ dürften Qt und GTK+ gleich sein, Qualitativ könnten da schon Unterschiede sein. Aber praktische Erfahrung habe ich nur mit x86 und x86_64.

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              Von Michael am Di, 14. Juli 2009 um 22:49 #
              De facto sind es ja zwei, und dass ist den meisten schon zu viel.

              MacOS X hat mit Cocoa eine recht gute Klassenbibliothek. Ich sehe nicht, welchen Vorteil es hätte, wenn die Hälfte der Applikationen Cocoa verwenden und die andere Hälfte gtk/Qt oder irgendwas anderes.

              Ich wusst gar nicht dass es überhaupt lisp bindings gibt, oder meinst du mit lisp was anderes as common-lisp?

              http://www.cliki.net/Gtk

              CMake gehört nicht zu Qt, oder meinst du dieses moc Zeugs?

              Ich meinte QMake. Für einfache Projekte ist das durchaus ok und man verbringt nicht Monate damit zu kapieren, wie es funktioniert.

              Was man will. Autotools sind einfach der de facto Standard. Ich bevorzuge ein Bashscript als configure Ersatz und eine handgeschriebene Makefile, automake wiedert mich an.

              Also automake fand ich komplett grauenvoll.

              Quantitativ dürften Qt und GTK+ gleich sein, Qualitativ könnten da schon Unterschiede sein. Aber praktische Erfahrung habe ich nur mit x86 und x86_64.

              Mit Cross-Plattform meinte ich, Windows, MacOS X und Linux.

              Schade daß aus dem Gnustep Projekt nichts geworden ist. Persönlich würde ich mir sowas wie Gnustep/Etoile als Standard unter Linux wünschen.

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Von Andre am Di, 14. Juli 2009 um 10:03 #
Ach darum ist Sugar so langsam und unbrauchbar. Warum nehmen die nicht was leichtgewichtiges? Bei aller Sympathie für Negroponte, diese OLPCs haben ein absolut krudes Bedienkonzept und machen einen unausgereiften Eindruck auf mich, der das Geld nicht wert ist.
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Von kaonashi am Mi, 15. Juli 2009 um 12:17 #
Ich freue mich das Gnome so konstant fortschreitet und eine Menge Projekte integriert. Daher verstehe ich auch Linus Tovalds Aussage nicht die Gnome-Entwickler wären sog. Interface-Nazis.

Was nutzt denn ein Desktop-System wenn ich jedes µ einstellen und konfigurieren kann? Ich denke das wäre selbst Profis zuviel. Wenn ein komplexes System ein einfaches Interface aufweist, nennt sich sowas in der Regel benutzerfreundlich. Das Ganze tut dann einfach das was es soll.

Sicher sieht KDE frischer und moderner aus, ist aber gleichsam schwieriger zu durchschauen. Ein Desktop ist ja nicht nur für Leute gedacht, die seit Linux-Urzeiten dabei sind, sondern gerade auch für unerfahrenere Nutzer. Für diese ist ein Desktop mit zig Konfigurationsmöglichkeiten kein so hoher Anreiz sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Es gibt zwar auch Dinge die bei Gnome noch verbessert werden können, aber im allgemeinen überwiegen die positiven Aspekte wie Einfachheit, Stabilität und Funktionalität.

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