Login
Newsletter
Werbung

Thema: Rootless X kommt

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von bombom am Do, 16. Juli 2009 um 15:11 #
das klingt ja sehr optimistisch. Mein letzter Wissensstand ist, dass ausschließlich GPL Treiber die nötigen Schnittstellen für KMS benutzen können.
Also muss nur NVidias Treiber geöffnet werden, oder das Nuveau Projekt einen benutzbaren Treiber ausbringen.

Das kann sich ja dann nur noch um Jahrzehnte handeln...

  • 0
    Von Atari_Tos am Do, 16. Juli 2009 um 15:47 #
    Ach was. Wenn der eine Treiber die Schnittstellen nutzt, kann das der andere auch.
    Einfach weiter im Takt: legal, illegal, scheißegal...
    0
    Von mir am Do, 16. Juli 2009 um 16:35 #
    Na und? Dann wird eben eine BSD-lizensierte Schnittstelle für den binary-only Treiber geschrieben. Die Kommunikation ist dann:
    (GPL) Kernel (BSD) Schnittstelle (CS) Treiber

    Und zack ist wieder alles möglich und auch noch völlig legal.
    Und wenn die Schnittstelle dann tatsächlich nur die Informationen einfach weiterleitet ist der Overhead auch praktisch Null.

    (Ich dachte, NVidia macht das jetzt auch schon so...)

    • 0
      Von panzi am Do, 16. Juli 2009 um 19:16 #
      So funktioniert die GPL nicht. Alles was zusammengelinkt wird (egal ob statisch oder dynamisch) wird bei der GPL als eine Einheit betrachtet. Wenn ein Teil einer solchen Einheit unter der GPL steht muss das auch der Rest tun. Deswegen liefert ja auch niemand eine Linux Distribution mit den Nvidia Treibern aus. Das wäre illegal. Zur Zeit vollbringen die User, die den Nvidia Treiber installieren die illegale Handlung (und die scheißen eben da drauf).

      Das mit der Kernel Schnittstelle hat einen anderen Sinn: Zumal ein Kernel Modul für einen gewissen kernel kompeliert sein muss, müsste Nvidia für all die 100.000 kernels von jedem patchlevel jeder Distribution ein Kompilat anbieten. Das geht natürlich nicht. Deswegen haben sie irgendwie einen Binärkompatibilitätslayer geschaffen. Dann muss nur dieser neu kompeliert werden und der ladet den Binärtreiber. Meiner Meinung nach sollte der Linux kernel sowas sowieso bieten. Ist ja arg das man alle Module neu kompelieren muss wenn sich garnix an der API geändert hat (wenn ich das richtig verstanden hab).

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung