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Thema: Andalusien verteilt Open-Source-Laptops an Schulen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Jo:rg Zweier am Di, 22. September 2009 um 22:33 #
Oh, schön. Open Source findet anscheinend immer mehr Anklang. Gerade in den letzten Wochen häufen sich ja die Nachrichten. Binnen eines Monats sind vier namhafte Firmen der Linux Foundation beigetreten. So langsam geht es wirklich aufwärts.

Wenn sich auch nur <1% der Schüler annähernd mit dem System befassen, werden wir bald einen starken Entwicklerzuschuss aus Andalusien und umzu erleben. In Russland stehen die Chancen auf eine Errichtung einer vollständigen Open-Source-Infrastruktur in Schulen auch nicht schlecht.

Die nächsten Jahre werden somit sehr spannend zu beobachten sein.

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    Von Sturmflut am Mi, 23. September 2009 um 11:15 #
    > Wenn sich auch nur <1% der Schüler annähernd mit dem System befassen, werden wir bald einen starken Entwicklerzuschuss aus Andalusien und umzu erleben.

    Der Logik folgend: Wo sind denn dann die ganzen Chinesen? 80% der Desktops im Reich der Mitte laufen angeblich mit Red Flag Linux.

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      Von Jo:rg Zweier am Mi, 23. September 2009 um 17:10 #
      Hm. Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang, denn die meisten Chinesen benutzen ein illegales Windows und nicht Linux.
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        Von Sturmflut am Do, 24. September 2009 um 10:45 #
        Der OP geht davon aus dass das Verhältnis zwischen "Anzahl User" und "Anzahl Beiträge zu Projekten" irgendwo linear ist, also mit einer stärkeren Verbreitung von FOSS in einem bestimmten Gebiet auch wieder mehr Entwickler aus diesen Reihen dazustoßen.

        In der Realität stimmt das aber IMO einfach nicht. Weder bei kompletten Desktops noch bei Einzelsoftware (Firefox, OpenOffice). Es gibt ganze Landstriche die quasi überhaupt nicht mit Entwicklern vertreten sind obwohl die Leute sehr wohl die Software nutzen.

        Gründe dafür sind IMO vor allem Unterschiede in der Mentalität und Sprachbarrieren, ganz besonders in Asien. Da kanns sein dass eine Truppe Entwickler in Japan einfach eine regionale Infrastruktur mit Wiki, Repository etc. aufzieht und sich global dann nicht bemerkbar macht. Die Software ist am Ende dann auch oft nicht international nutzbar weil keinerlei Rücksicht auf Internationalisierung genommen wurde und auch wenig Interesse an Kommunikation mit Ausländern besteht.

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