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Thema: boot.kernel.org nimmt Betrieb auf

28 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Herr Foo am Di, 22. September 2009 um 20:26 #
Wenn ich das richtig verstanden habe: man lädt sich einmal ein kleines generisches Image herunter, mit dem man dann "beliebige" Distributionen testen kann, die live geladen werden?
Wenn dem so ist, muss ich sagen, dass ich total begeistert von der Idee bin - wer auf so etwas kommt ist echt genial! Dann weiß ich auch, warum ich mir eine 32MBit-Leitung zugelegt habe :)
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    Von Lars am Di, 22. September 2009 um 21:43 #
    Na, da werden sich die Macher aber freuen, so schnell den Stand eines Genies erreicht zu haben ...
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    Von zweifler am Di, 22. September 2009 um 23:02 #
    Und das funktioniert? Sind bei den 56kb schon alle nötigen netzwerktreiber + firmware dabei? Und welcher Kernel kommt zum einsatz? Das wäre ja schlecht, wenn die Distribution, die man testen will zwar Festplattencontroller und Wlan chip erkennt, der 56k Loader aber nicht.
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      Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 00:38 #
      Der 56k Loader ist ein modifiziertes gpxe.
      Booten kann man nur von Netzwerkchips die BootP unterstützen.
      Die Festplatte spielt zu diesem Zeitpunkt noch keine Rolle.

      Das Live Image wird via Netzwerk in den Speicher geladen und dann erst ausgeführt.
      Man braucht also ne dicke Leitung und viel Speicher.

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Von vukoxx am Di, 22. September 2009 um 21:13 #
hab fürnen moment noch überlegt was ich aus dem bootmenu in meinen server kopieren will..
glaub ich mach meinen pxe-kram jetzt einfach weitestgehend platt :(
echt unglaublich, iso runtergeladen, in virtualbox gestartet, freude
Dauer insg. ~120sec MustHaveSeen
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    Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 00:41 #
    Ich hab das mal testweise bei uns ins Netboot Menü eingefügt.
    Funktioniert recht gut.

    Allerdings die anderen Netbootgeschichten mache ich da nicht platt da wir einige Sachen im Netbootmenü haben die boot.kernel.org nicht bietet.

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      Von PXEler am Mi, 23. September 2009 um 09:37 #
      Gibts ein Howto, wie ich boot.kernel.org in mein PXE-Boot-Menue einfuegen kann?
      Ich bin schon etwas bewandert mit dem Hinzufuegen von PXE-Images, braeuchte also nur die notwendigen Dateien und gegebenenfalls Konfigurationen.
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        Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 11:22 #
        Ein Howto dazu gibt es leider nicht.

        Ich habe das ISO via Loopback gemountet und mir die Datei gpxe.krn auf den TFTP Server kopiert.
        Diese wird dann als Kernel angegeben.

        Die Einträge in der Menükonfiguration sind dann einfach:

        LABEL boot.kernel.org
        KERNEL gpxe.krn

        Übrigens das geht mit netboot.me genauso.

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Von Tork am Di, 22. September 2009 um 21:48 #
Sehe ich das richtig, daß es zur Zeit nur Live-CDs gibt und keine zum installieren?
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    Von Tork am Di, 22. September 2009 um 22:10 #
    Ich zieh meine Frage zurück, Installationen sind möglich. Perfekt!
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    Von Sebastian am Di, 22. September 2009 um 22:11 #
    Auf der Ubuntu-Live-CD ist auch ein Installer. Eine Live-CD ohne Installer kenne ich hier nicht. D.h. Loader starten, ausprobieren und wenns gefällt gleich installieren. :-D

    Wird zwar vermutlich länger dauern als direkt von der CD, aber dafür hat man sonst keinen Aufwand mehr.

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Von Helge am Di, 22. September 2009 um 22:19 #
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Projekten? Ich habe spontan nichts gefunden. Zwei Dumme - ein Gedanke?
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    Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 00:45 #
    Sie benutzen beide das gleiche Werkzeug. Ein modifziertes gpxe.
    Allerdings kann man bei netboot.me glaub ich eine Konfigurationen hinzufügen.

    Anscheinend hat jemand sowas schon für boot.kernel.org gemacht. Man kann also von netboot.me direkt auch boot.kernel.org aufrufen.

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    Von spaetz am Mi, 23. September 2009 um 09:17 #
    Jupp ähnliches Kozept. Aber was bei netboot.me genialer ist (keine Ahnung ob bei boot.kernel.org):

    Du kannst einfach einen dhcp server konfigurieren und dann lädt der Rechner das Image direkt von netboot.me. Kein noch so kleiner USB Stick/floppy/CD ROM nötig. *echtes* netboot.

    Ich brauche netboot hautpsächlich bei Rechnern, die noch nicht von USB booten könnnen und kein CD Laufwerk haben, da ist das genial.

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      Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 11:23 #
      Funktioniert bei boot.kernel.org genauso, aber ist unnötig da im Bootmenü von netboot.me boot.kernel.org schon aufgeführt ist.
      Man kann also aus netboot.me auf boot.kernel.org zurückgreifen.
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Von ja aber... am Di, 22. September 2009 um 23:41 #
...für ganz blöde: Ich seh das richtig, dass man das nicht mit einem System machen kann, dem nur wenig RAM zur Verfügung steht, also z.B. 512MB, denn irgendwo muss das Image ja gespeichert werden.

Irgendwie entgeht mir allgemein der Sinn, runterladen muss man es sowieso, warum dann nicht gleich auf eine CD(RW) oder Stick/Karte? Die Medien könnte man offline wenigstens ohne Probleme kopieren und müßte nicht dauernd wieder was laden. Den einzigen Vorteil, den ich da sehe, wäre der der vermutlich vorhandenen besseren Aktualität.

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    Von marv am Mi, 23. September 2009 um 03:08 #
    Naja, der "Aufwand" des Brennens mehrer CDs beim Durchtesten von Distros entfaellt. Fuer Zeitgenossen wie mich duraus ein Argument ;)
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      Von ja aber... am Mi, 23. September 2009 um 16:44 #
      Mh, ich würde ja mal behaupten, dass die ~2 Minuten für das "Blanken" einer RW + neubeschreiben dann nicht wirklich ins Gewicht fallen. Zu dem, was passiert eigentlich, wenn's Übertragungsfehler gibt, gibt es dann intelligents, lies blockweises, Checksumming und ein redownload fehlerhafter Blöcke oder muß man den Download dann komplett neustarten?
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    Von Patrick am Mi, 23. September 2009 um 08:19 #
    Bedeutet es das zum starten erst mal ca 700MB runtergeladen werden und wenn ich den Rechner aus schalte und noch mal starten will, dann muss ich noch mal die 700MB laden?
    Dann lade ich doch lieber gleich das iso runter und starte es in einer Virtuellen Umgebung. Da kann ich dann so oft ich will testen.
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      Von ja aber... am Mi, 23. September 2009 um 16:42 #
      > Bedeutet es das zum starten erst mal ca 700MB runtergeladen werden und wenn ich den Rechner aus schalte und noch mal starten will, dann muss ich noch mal die 700MB laden?

      So hab ich das zumindest verstanden, irgendwo müssen die Daten ja zumindest temporär landen, d.h. z.B. auf einem kleinen Fileserver mit wenig RAM wird das nichts und wenn zwecks Speicherung an den Platten rumspielen würde, ginge ja der Vorteil des Livesystems drauf. Selbst mit DSL16k würde der Download eines 700MB-Images immer noch rund 7-8 Minuten dauern, jedes mal. Die grundsätzliche Idee finf ich ja in Ordnung, allein an der Umsetzung und deren Sinnhaftigkeit zweifle ich.

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Von ISO-User am Mi, 23. September 2009 um 07:35 #
Kann man damit auch eine ISO Datei die ich mit auf den Stick packe auswählen? Oder ein ISO Image von der HDD?

So könnte ich mehrere Live-CDs als Iso über das Startmenü auswählen?

Mein Wunsch war schon länger einen bootfähigen USB Stick zu haben, dann ISO Dateien drauf kopieren und diese bottfähigen Isodateien dann starten. Wenn es mit gPXE nicht möglich ist, geht es mit anderen Werkzeugen?
Danke

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Von Unwichtig am Mi, 23. September 2009 um 09:21 #
Ich nutze PXE schon einige Zeit im Netzwerk mit angepassten Recovery- und sonstigen Images.
Leider habe ich immer das Problem, dass ich die Images immer manuell anpassen muss um diese fuer PXE/TFTP vorzubereiten.
Gibt es irgendwie eine Moeglichkeit einfach ISO-Images zum Booten bereitzulegen?
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    Von RipClaw am Mi, 23. September 2009 um 11:35 #
    Schön wärs aber leider nicht. Auch hier wurden die Distributionen entsprechend vorbereitet.
    Ich hab mir mal die Konfiguration für die Knoppix Einträge gezogen:

    http://boot.kernel.org/bko/live/knoppix/knoppix.conf

    So wie das hier konfiguriert ist, haben die den Kernel und die initrd aus dem ISO gezogen.
    Anscheinend wird bei Knoppix zuerst der Kernel und die Initrd geladen und von dort dann das ISO Image via HTTP in den Speicher geladen und gemountet.

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Von LArs am Do, 1. Oktober 2009 um 12:36 #
Hi Jungs!
Ich find das ne super idee!!

Bin gestern mal drauf gekommen, sowas zu machen, als ich meinen 2.pc zusammengevbaut hatte.... wollt halt kein xp draufspielen.

Problem ist:
Hab nen USB-Image gemacht, nur kann ich nichts laden, bzw. ich habe auch keine Netzwerktreiber....

Kann mir Jemand Schritt für Schritt erklären, wie ich Vom Download übers Image zum Booten per http komme??

Ich kenn mich mit Linux leider nicht so gut aus.
Würd mich SEHR FREUEN, wenn mir da jemand helfen könnte!

MfG LArs

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Von worker am Do, 13. September 2012 um 11:22 #

Und falls mir eine Distro zusagt, kann ich sie dann nochmal herunterladen(?)
Ist das nicht letztendlich eine Traffic- und Zeit-Vergewaltigung?

Welchen _echten_ Sinn soll das Ganze denn haben?

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