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Thema: Wer entwickelt Debian?

56 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von nicht-mathematiker am Mi, 30. September 2009 um 12:52 #
ich finde die bezugnahme auf die gesamtbevölkerung etwas irrsinnig, da es inhaltlich keine aussage über die arbeit der personen liefert, die an debian arbeiten. es würde meiner meinung nach relevanter sein, wieviele leute aus dem it-sektor an debian bzw. an OSS arbeiten.

viele grüße

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    Von catconfuser am Mi, 30. September 2009 um 13:00 #
    Um die von dir geforderte Relation darstellen zu können, müsste man erstmal das notwendige Zahlenmaterial griffbereit haben. Da fängt die Schwierigkeit schon an: wer zählt alles zum IT-Sektor? Jeder Administrator und Helpdesk-Mitarbeiter? Oder nur Programmierer? Werden die irgendwo zentral erfasst? Einwohnerzahlen kann man einfach in Wikipedia nachlesen.
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      Von Jörg am Mi, 30. September 2009 um 13:25 #
      Auch nach dem Umstieg von Debian (4 Jahre) zu Archlinux (1 Jahr) halte ich Debian für die beste Distribution, die es gibt.
      Warum Archlinux?

      Man bekommt nichts fertiges vorgesetzt sondern muss viel selber Denken!

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        Von g4e am Mi, 30. September 2009 um 14:45 #
        aha.
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        Von Andreas am Mi, 30. September 2009 um 17:10 #
        Viel selber denken. Soso. Das musst Du bei Windows auch. Vermutlich sogar mehr als bei einem nutzerfreundlichen (igitt!) Linux.
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          Von Jörg am Mi, 30. September 2009 um 17:22 #
          Windows --> wohl wahr. Ich habe für meine Freundin ein Windows installiert aber bis ich die ganzen Treiber zusammen hatte...........
          Danach noch ein nutzerfreundliches Opensuse, Software ausgewählt und dann automatische Installation und alles lief ohne mein zutun bestens (igitt langweilig!!!)

          Nachdem jetzt mein Archlinux bestens funzt bin ich schon ein klein wenig stolz. :-))
          Da ist nix mit automatisch............

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            Von mf am Mi, 30. September 2009 um 18:48 #
            > Nachdem jetzt mein Archlinux bestens funzt bin ich schon ein klein wenig stolz.:-))
            > Da ist nix mit automatisch............

            Jaja, hatten wir nicht alle unsere Zeiten in welchen man stolz auf seine Basteleien war? ;)

            Auch mir wurde zur Jahrtausendwende mein Suse zu langweilig, weil irgendwann alles funktionierte. Als logische Steigerung folgten Slackware und LFS. Aber irgendwann kennt man auch das und dann siegt die Bequemlichkeit.
            Heute bin ich froh wenn ich bei meinem Ubuntu den UMTS-Stick anstecken kann und ich mit ein paar Klicks online bin. Es spart vor allem viel Zeit wenn man nicht den aufs Minimum abgespreckten Kernel neu backen muss weil man die benötigten Teile raus "optimiert" hat, und die Konfiguration von pppd automatisch im Hintergrund funktioniert ohne die fürs Modem und Provider benötigten AT-Commands zu kennen.

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              Von Andreas am Mi, 30. September 2009 um 23:30 #
              Absolut richtig. Ich gelte so im Bekanntenkreis als Linux-Kenner, da ich das System schon lange einsetze. Das dumme ist nur: wenn mich jemand wegen irgendwelcher Probleme fragt, kann ich immer öfter nicht sofort helfen. Weil das System einfach läuft und gut iss. Ich kriege so ziemlich jedes Problem gelöst, weil ich weiß, wo ich zu drehen habe, aber für Einzelheiten greife ich dann aufs Internet zurück. Ich habe auch weder die Zeit, noch die Lust, mir ein Frickel-System, von denen es ja immer noch einige gibt, auf die Platte zu schaufeln, um "nachdenken" zu müssen.
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    Von strassenkoenig am Do, 1. Oktober 2009 um 08:04 #
    full ACK, die Aussagekraft der Statistik ist gruselig und leicht fehl zu interpretieren--- ein einfaches Kuchendiagramm mit n=alle Entwickler und die einzelnen Stücke als Länder wäre mir lieber...
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Von Sturmflut am Mi, 30. September 2009 um 13:22 #
Ich finde es sollte *deutlich* größere Verwunderung über die fehlende Beteiligung aus Asien, Russland, Südamerika und Afrika geben. Das ist nämlich nicht nur bei Debian so sondern bei quasi allen Open-Source-Projekten.

Es ist ja schon komisch dass ausgerechnet aus den Ländern die stark auf freie Software umgestellt haben kaum Beteiligung kommt. Entweder gibt es ein Problem mit dem Upstream oder da wird einfach national ein "Süppchen" gekocht (siehe Red Flag Linux).

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    Von WilliWerkel am Mi, 30. September 2009 um 13:37 #
    Vermutlich haben die Leute in diesen Gebieten andere Probleme.
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    Von Peter am Mi, 30. September 2009 um 14:49 #
    Wieviele beteiligen sich bei Open-Source-Projekten, wenn man dazu immer in ein Internetcafe müsste und keinen eigenen PC zuhause hat? Daher ist die fehlende Beteiligung (zumindestens in Afrika) gar nicht verwunderlich.
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    Von Meier am Mi, 30. September 2009 um 15:05 #
    > Verwunderung über die fehlende Beteiligung aus Asien, Russland, Südamerika und Afrika
    Vermutlich weil der Drang OSS zu verwenden geringer ist. Dort nimmt man sich ein Win vom Kumpel, Photoshop von der Tante und gut. Juckt ja keinen.
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      Von glasen am Mi, 30. September 2009 um 15:24 #
      > Vermutlich weil der Drang OSS zu verwenden geringer ist. Dort nimmt man sich ein Win vom Kumpel, Photoshop von der Tante und gut. Juckt ja keinen.

      Wir Deutschen kaufen natürlich alle brav jedes Programm und benutzen nie irgendwelche kopierte Software. Und wir hören sofort die schlechte Gewissen in unserem Kopf, wenn wir nur daran denken ein Programm unrechtmäßig einzusetzen.

      Wir Deutschen sind ja die vorbildlichsten Softwarekäufer auf diesem Planeten. Ohne uns hätten Adobe und Microsoft schon lange Konkurs angemeldet. Wir sind das Umsatzstandbein Nr.1 dieser Softwarehersteller.

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        Von Meier am Mi, 30. September 2009 um 16:06 #
        > Wir Deutschen
        Keine Ahnung was du für Sorgen mit dem Krempel hast, der hier auf Persos steht. Fakt ist jedoch, daß der Druck in westlichen Industriestaaten wegen "intelectual property"-scheiß was vor die Füße zu kriegen ein klein wenig höher ist als in sog. Schwellenländern.
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        Von coder am Do, 1. Oktober 2009 um 14:13 #
        germany liegt hinter usa und japan.. bald auch hinter china
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    Von Flipper am Mi, 30. September 2009 um 15:25 #
    Also jetzt mal ehrlich. Diese Frage ernsthaft zu stellen zeugt schon von ziemlicher Weltfremdheit.
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    Von noname am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:27 #
    Ich finde auch schade, dass aus China so wenig kommt. Meine Theorie: Abgrenzung!
    Also, man wird nicht einfach so debian entwickler. Dazu braucht man einen Mentor, der einem genügend Vertrauen schenkt. Kulturelle sowie politische Unterschiede sind hier sehr hinderlich für das nötige Vertrauen.
    Und China ist heute so selbstbewußt, dass die sagen, scheiß auf westliche Werte. Kochen können wir auch, wenn nicht besser.
    Falscher Ansatz, ist aber leider Realität.
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Von Shiruba am Mi, 30. September 2009 um 13:22 #
... ist man Debian-Entwickler?

Und warum ist es verwunderlich dass es keine Entwickler aus China und Indien gibt? Dort ist es doch einfacher, an eine illegale Windowskopie zu kommen, als sich ne Linux-ISO zu laden und sie zu brennen.

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    Von Christopher Roy Bratusek am Mi, 30. September 2009 um 13:33 #
    >> als sich ne Linux-ISO zu laden und sie zu brennen.

    Ja, weil liboobs and libpr0n gar nicht durch den Proxy kommen ;)

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      Von Jörg Zweier am Mi, 30. September 2009 um 18:04 #
      Ja, daran könnte es tatsächlich liegen. Siehe auch http://packages.debian.org/sid/pornview

      Debian ist doch im Prinzip selbst Schuld. Wieso nehmen die überhaupt auch solche Programme wie pornview auf? Bei dser Aufnahme sollte man sich auch etwas über die Zielgruppe Gedanken machen. Dass auch Chinesen dazu gehören, scheinen die wohl oftmals auszublenden.

      Schade eigentlich, denn so verbauen wir uns nur selber die Chance, dass Linux und respektive Debian unter Chinesen ein höheres Ansehen erlangt.

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        Von Mind am Mi, 30. September 2009 um 19:08 #
        Ja, und sowas wie Tor, SSL, OpenVPN sollen die auch gleich rausnehmen, denn das ist in China auch nicht gerne gesehen. Dann würden bestimmt noch mehr Leute mitarbeiten.

        Sorry, aber Debian hat keine Zielgruppe. Debian hat ein Ziel: Ein freies und gutes Betriebssystem zusammenzustellen. Es ist nicht das Ziel das möglichst viele Leute es benutzen oder daran mitentwickeln. Das passiert nur, weil viele das Ziel und/oder die Qualität des Produktes gutfinden. Wenn die Chinesen ein Problem mit einem Bildberachter haben, weil ihnen der Name nicht gefällt, dann ist das ihr Problem. Genauso können sich die ganzen Glaubensfritzen beschweren das Debian mit Daemonen im Bunde ist, oder das man Rezepte für alkoholische Getränke mitliefert.

        Das Leute aus kranken Gründen mit soetwas probleme haben, soll nicht das Problem von Debian sein.

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        Von catconfuser am Do, 1. Oktober 2009 um 11:13 #
        >..Programme wie pornview auf? Bei dser Aufnahme sollte man sich auch etwas über die Zielgruppe Gedanken machen. Dass auch Chinesen dazu gehören, scheinen die wohl oftmals auszublenden<

        Sag mal, hast du sie noch alle? Pornview ist ein Bildbetrachter wie alle anderen auch - nur mit einem zugegebenermaßen bescheuerten Namen. Die Internetfilter in China richten sich übrigens überwiegend gegen westliche Nachrichtenseiten.

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    Von as am Mi, 30. September 2009 um 13:40 #
    >Und warum ist es verwunderlich dass es keine Entwickler aus China und Indien gibt?

    Frag ich mich auch. Jeder der mit "denen" schon mal was zu tun hatte weis, dass Innovation im weitesten Sinne nicht deren Sache ist.

    Innovation hat immer etwas mit Eigeninnitiative zu tun. Eigeninnitiative wird an den Schulen in diesen Ländern wenig gefördert ehr sogar unterdrückt. Auswendiglernen und nachahmen sind die Eckpfeiler der dortigen Bildungseliten.

    Indien ist z.B. der größte SW Produzent der Welt. Gibt es aus Indien ein SW-Produkt oder ein Os Projekt, das Weltweit annerkannt ist? Gibt es irgend eine Innovation im SW bereich aus Indien? Algorithmen? Prozesse? Anderes?

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      Von asdf am Mi, 30. September 2009 um 13:50 #
      Das liegt aber denke ich auch daran, dass die Leute mit IIT-Abschluss das Land verlassen und wo anders ihr Glück versuchen ;)
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        Von Neuer am Mi, 30. September 2009 um 17:49 #
        Galt mal: Jede 7. Firma in Silicon Valley wurde von einem Inder gegründet. Mag heute nicht mehr stimmen, aber bedeutet einfach nur, dass Inder halt in USA ihre Firmen gründen.

        Gruss,
        Kay

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          Von Jörg Zweier am Mi, 30. September 2009 um 18:12 #
          Hallo Du,

          trotzdem wundert mich es, wie wenig Open-Source-Entwickler aus Indien und umzu kommen. Sieht man sich mal die Statistiken an, scheint Windows auch nach Jahren der Linux-Förderung in Indien noch ein großes Thema zu sein. Warum ist das so? Indien hat schon seit Jahren zahlreiche Konzepte, die darauf abzielen, Linux in staatlichen Projekten weiter einzuspannen.

          Liegt es vielleicht daran, dass wir den "Ansturm" erst in wenigen Jahren merken werden, weil Schulen erst zögerlich auf Linux umgestiegen sind und die Schüler auch erst ein gewisses Alter erreichen müssen, um sprachlich und technisch in der Lage zu sein, selber aktiv mitzuwirken?

          Gruß
          Jörg

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    Von Patrick Matthäi am Mi, 30. September 2009 um 13:42 #
    Man gilt dann als Debian Entwickler, wenn man den offiziellen Status dazu hat, also nicht nur nebenbei beim Bier eins zwei Pakete maintained, sondern schon son @debian.org Email Kürzelchen hat.

    Sprich man muss durch New Maintainer durch, die Tests bestehen, Advocates haben etc.

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      Von Meier am Mi, 30. September 2009 um 15:07 #
      > Advocates haben
      Was fürn Ding? O.O
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        Von Jörg Zweier am Mi, 30. September 2009 um 18:23 #
        Den Begriff gibt es im Deutschen und Französischen auch. Wahrscheinlich hat auch dieser Begriff im Zuge der Modernisierung der Deutschen Sprache an Bedeutung verloren.

        "advocates" ist die Pluralform von "adovocate", was auf Deutsch so viel wie "Adokat" bedeutet. Ein Advokat ist in der Rechtsprechung ein "Rechtsanwalt".

        Es könnte aber auch sein, dass er Befürworter im Sinne von "supporter" meint (siehe auch "Larrouse English-German"). Also, dass du Kontakte innerhalb der Community geknüpft hast, die sich dafür aussprechen, dass du Maintainer wirst.

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          Von Patrick Matthäi am Mi, 30. September 2009 um 19:58 #
          Letzteres ist genau damit gemeint :)
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          Von OhMann am Do, 1. Oktober 2009 um 07:21 #
          > advocates" ist die Pluralform von "adovocate", was auf Deutsch so viel wie "Adokat"
          > bedeutet. Ein Advokat ist in der Rechtsprechung ein "Rechtsanwalt".

          advocates ist die Pluralform von adOvocate, was auf Deutsch soviel heißt wie ADOKAT, wobei der Advokat ein Rechtsverdreher ist?

          Wie kann man in einem Satz ein Wort gleichen Ursprungs auf so unterschiedliche Art und Weise falsch schreiben? Dafür kriegste fast einen Preis.

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            Von Jörg Zweier am Do, 1. Oktober 2009 um 22:02 #
            Oh. Selbst nach mehrfachem Korrekturlesen, sind mir beide Rechtschreibfehler nicht aufgefallen. Das passiert mir leider häufiger. Sollte wohl die Schrift etwas größer stellen. :)
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Von Heckmeckdreckweg am Mi, 30. September 2009 um 13:38 #
Zählen wir mal die Zahlen zusammen:

USA 214
BRD 172
F 90
UK 72
E 44
====
Summe 592

Mehr nicht weltweit?

Arm! Echt, Leute, arm!

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    Von erklärbär am Mi, 30. September 2009 um 13:43 #
    Mehr braucht man auch nicht. Es geht ja nicht um die Entwicklung der Software, sondern um das Schnüren von Paketen. An Ubuntu wird beispielsweise nur von einer Handvoll von Leuten entwickelt, und trotzdem ist es bisher die erfolgreichste Linux-Distribution aller Zeiten.
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      Von Heckmeckeckdreckschreckscheckw am Mi, 30. September 2009 um 13:52 #
      Und ich dachte, an Debian sitzen über Tausende von Leuten, weltweit verteilt, dran. Ebenso Ubuntu.
      • 0
        Von null am Mi, 30. September 2009 um 14:10 #
        Lesen!
        Von eingetragenen, sprich ofiziellen Entwicklern ist die Rede, also Menschen, die wirklich permanent und produktiv an Debian bauen. Die Masse der Anwender, die eigene Programme entwickeln, mal einen Bugpatch einreichen und hier und da mal was reparieren duerften einige (zehn)tausen sein.
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    Von Peter am Mi, 30. September 2009 um 14:57 #
    Wenn du nicht nur die Entwickler der TOP5-Länder zusammenzählst, kommst du insgesamt auf 957 Entwickler.
    Also weltweit gibt es eindeutig mehr als deine 592 :)
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    Von gj am Mi, 30. September 2009 um 15:00 #
    Weltweit sind es mehr, Du hast ja nur die größten 5 genannt.

    Es gibt da noch Entwickler aus Finland, Schweden , Japan, Italien, Brasilien, ... Insgesamt sind auf der Webseite, die da verlinkt ist, 1000 aktive Entwickler genannt.
    Ich find das ok.

    Ausserdem: Die Anzahl der Entwickler ist ja auch kein Anzeichen für die Qualität, oder?

    • 0
      Von Meier am Mi, 30. September 2009 um 15:08 #
      > Ausserdem: Die Anzahl der Entwickler ist ja auch kein Anzeichen für die Qualität, oder?
      Doch! Je mehr Köche, desto besser der Brei. Weiß man eigentlich sowas.
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    Von Jörg Zweier am Mi, 30. September 2009 um 18:33 #
    Je weniger, desto besser.

    Ist leichter zu organisieren und sagt auch etwas über den Stand der Software aus. Manch ein Programm benötigt schon den einen oder anderen sed-Aufruf im Quellcode, weil Pfade sich nicht an die Debian-Guidelines halten oder erfordern Patches, wenn bspw. eine GCCv4-Kompatiblität nicht vorliegt. Verfügten die Programme nicht über solche Schwächen, bräuchten wir weniger Maintainer, die bei jedem neuen Release nicht mehr tun müssten, als die Versionsnummer auszutauschen. Bei einer Vielzahl der Pakete reicht dies bereits aus. Es gibt aber genug, bei denen weitreichendere Änderungen erforderlich sind.

    Insofern würde eine geringere Zahl ganz klar zeigen, dass der Auslieferungszustand der Programm bereits so ideal ist, dass die Maintainer im Prinzip nur ein ./configure ; make ; make install durchführen müssen und es direkt als Paket verpacken können. Wer sich mal ein paar PKGBUILDs (von Arch Linux) angeschaut hat, weiß, dass dies bei den wenigsten Programmen der Fall ist.

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      Von Auslacher am Mi, 30. September 2009 um 18:50 #
      Mehr oder Weniger sind in dem Bezug falsch. MEHR Maintainer insgesamt damit alle Pakete betreut werden sind besser. WENIGER Entwickler bei manchen Paketen ist sinnvoller da Köche, Brei, Vergleich usw.
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Von tagundnacht am Mi, 30. September 2009 um 18:45 #
Mich würde mal interessieren, wie die Debian Entwickler ihr Geld verdienen?
Bzw in welchen Firmen die arbeiten?? selbstständig, Angestellt?
Ich frage mich immer wie die Leute soviel Zeit haben um für lau an Debian oder anderen Projekten arbeiten.
Vielleicht sind deshalb auch weniger Leute aus ärmeren Ländern wie Indien...
Ich würde auch gerne an einen freiem Projekt mitarbeiten nur kann ich mir dass nicht leisten ,-(
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    Von Ichaus Norwegen am Mi, 30. September 2009 um 20:34 #
    Naja, zeitlich waere es fuer mich sicher machbar, mal was beizutragen.
    arbeite in oslo bei opera als entwickler und bin eigentlich immer spaetestens um 16 uhr aus dem buero (meist auch schon um 15 uhr). ab 17/18 uhr ist also an vielen tagen locker freizeit, so dass man, wenn man wollte, schon genug stunden haette um was beizutragen ;-)
    ich tu's nur nicht :( mag halt nach der arbeit auch mal was tun, was nichts mit entwickeln zu tun hat (hey, paar Schritte weiter ist ein See! auch ein wald ist zu fuss erreichbar, da kann man(n) mit dem hund hin).
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    Von Martin Zobel-Helas am Mi, 30. September 2009 um 23:20 #
    > Mich würde mal interessieren, wie die Debian Entwickler ihr Geld verdienen?

    In dem man zB Open-Source-Software im Unternehmen einsetzt, die das Unternehmen auch braucht, und halt während der Arbeitszeit daran weiterentwickeln darf. Alternativ arbeitet man zB bei einem Support-Unternehmen, wo es doch häufiger auch mal vorkommt, dass Kunden einen darum bitten, sich um die Paketierung und Pflege eines Debian-Paketes zu kümmern. Etliche Perl-Pakete die ich zB auf der Arbeit für einen Kunden brauche, sind so ins Debian Paket Repository gewandert.

    Andere wiederum arbeiten selbstständig. Auch ein netter Teil von deutschen Debian Entwicklern arbeiten in deutschen Behörden, die dort OSS vorantreiben. Beispiel sind hier unter anderem das Auswärtige Amt, oder aber auch das LiMux-Projekt der Stadt München.

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    Von Feuerfrei am Do, 1. Oktober 2009 um 03:23 #
    Das hohe Maß an Freizeit, das viele, nicht nur manche, aber natürlich nicht alle, im "Westen" genießen und das gerne mal für selbstverständlich wahrgenommen wird, spielt sicher eine Rolle. Das schöne ist, wenn man freie Software als Hobby betreibt, bei den meisten Projekten kann man so viel machen, wie man eben machen kann. Wenn man nur ein paar Stunden erübrigen kann, dann ist das auch ok. Man sollte nur dann keine zeitintensiveren Aufgaben übernehmen, aber das versteht sich eigentlich von selbst.
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    Von M G Berberich am Do, 1. Oktober 2009 um 09:09 #
    Du arbeitest so viel, daß Dir neben der Arbeit und den für's Überleben nötigen Tätigkeiten (schlafen, essen, einkaufen, …) keine Zeit mehr bleibt? Garkeine Freizeit? Keine Hobbys? Glaub' ich nicht.

    Und wenn ich Recht habe, liegt es nicht an mangelnder Zeit, sondern an falschen Prioritäten.

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      Von tagundnacht am Fr, 2. Oktober 2009 um 09:47 #
      Natürlich arbeite ich nicht Tag und Nacht, aber ehrlich gesagt, bin ich ganz froh in meiner Freizeit nicht auch noch vor dem Computer zu hocken, sondern mache was mit meiner Familie, Sport oder treffe Freunde.
      Da ich selbstständig bin und weiss wie schwer man sich zur Zeit sein Geld mit Software verdient, die man verkauft. Bin ich schon sehr interessiert wie sich Entwickler freier Software finanzieren ohne Beamter oder ähnliches zu sein.
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    Von Robert Tulke am Fr, 2. Oktober 2009 um 05:27 #
    Warum können Debian Entwickler nicht beides tun - Geld verdienen und spass an Debian in der Freizeit haben?

    In jedem Fall können Sie das und die meisten machen das sicherlich auch genau so.

    In welchen Firmen Sie arbeiten ist unwichtig - wer will das schon wissen.
    Schließlich macht es keinen Unterschied ob jemand bei Ebay, IBM oder in einer 2 Mann Firma arbeitet es sind auch viele Selbständig! Und viel Zeit... nun ja so ein Debian Entwickler hat in der Regel ein paar Pakete um die er sich kümmert das kann privates Interesse an den jeweiligen Paketen/Programmen sein oder aber er entwickelt diese sogar selbst!

    Was muss man als Entwickler machen bugfix und neue Pakete bauen... Wenn man sich eine Umgebung eingerichtet hat kann man weniger als in einer Minute ein neues Paket bauen. Man kann es installieren und testen. Viel Zeit ist es sicherlich nicht die da aufgeopfert wird - das ist natürlich Paketabhängig große Projekte erfordern sicherlich auch mehr Arbeit.

    Es gibt im übrigen auch Firmen die ein Interesse daran haben das der Entwickler oder Admin oder ... an Debian mit arbeitet. Ich selbst habe in einer Firma gearbeitet wo das nicht von uninteresse war. Ich habe bis vor einem Jahr nichts anderes gemacht als ein eigenes auf Debian basiertes Betriebsystem zu warten und zu pflegen.

    Damals waren es nicht mehr als 2 Hände voll an Paketen, die von mir für die Firma selbst angepasst wurden und vom original Debian Etch abwichen. Ich habe mir der Einfachheit für jedes Paket ein Bashscript geschrieben was alles vollautom. macht somit wurden die Pakete mit einem "./befehl" aufruf erstellt.
    Ich bezeichne mich selbst aber def. nicht als Debian Entwickler. Die Pakete sind in meinem Fall auch nicht direkt an Debian zurückgegangen.

    Dennoch kann man helfen. z.B. im auffinden von Fehlern und diese an die Paketverwalter zu schicken oder einfach nur in dem man sich am "Übersetzungsprojekt" in die Mailingliste schreibt oder mal auf den Debian Seiten "wie kann ich helfen" oder im Wiki umschaut.

    Grüße
    Robert

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Von Christian Perrier am Fr, 2. Oktober 2009 um 08:01 #
As publisher of the original data pointed in this news item, I'd like to point that the right link to it is now http://www.perrier.eu.org/weblog/2009/10/01#devel-countries.


It's fun to see that a work in progress article from my blog ended up being commented here. Interesting to see how many comments it got...for something that was done just for fun.


I also have to point that this post was inspired by another one from my friend Alexander Reichle-Schmehl, famous Debian evangelist and much better German speaker than me..:-)


Anyway, thanks for using this data and I hope you folks enjoyed it

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Von kaonashi am Fr, 2. Oktober 2009 um 23:41 #
...ist schon echt gut muss ich sagen. Ich arbeite damit jetzt seit etwa eine 3/4-Jahr und bin immer glücklicher damit. Zuvor hatte ich Fedora und Mandriva und beide waren irgnedwann in irgendeiner Form unbenutzbar, auch wenn es meist nur Kleinigkeiten waren. Mit Debian (stable wohlgemerkt) hab ich das nicht. Das läuft und läuft und läuft...

In der Hinsicht ist es wie RHEL, nur das es halt keinen Enterprise-Support hat.

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