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Thema: X-Server 1.7.0 freigegeben

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Von dertisch17 am Fr, 2. Oktober 2009 um 15:02 #
Endlich kann ich in jeder Hand eine Maus haben. Ist ja cool, dann könnnen zwei Personen an einem Bildschirm arbeiten. Der X-Server wird auch immer fetter. Hoffentlich verzetteln sich die Entwickler mal nicht. Irgendwann blickt niemand mehr durch, was wo ist. API klein. Aber die Implementierung, die dahinter steckt, ist schon ein dicker Brummer. Die Kunstgriffe werden immer wilder. Einen zweiten Server starten. :-)))
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    Von Udo am Fr, 2. Oktober 2009 um 15:11 #
    MPX ist wohl eher für multitouch als für zwei Mäuse.
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    Von schon passiert am Fr, 2. Oktober 2009 um 15:12 #
    > Einen zweiten Server starten.

    Schon passiert: Wayland.

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      Von Lothar am Fr, 2. Oktober 2009 um 16:24 #
      Und was kann Wayland außer Blumen darstellen?
      Das Ding is doch mehr als Beta... Wenn er sich den Compilieren lässt kann man trotzdem kaum was machen.
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      Von dertisch17 am Fr, 2. Oktober 2009 um 16:32 #
      > > Einen zweiten Server starten.

      > Schon passiert: Wayland

      Oh, das meinte ich nicht. Ich bezog mich darauf: "Multi-Pointer X wurde ursprünglich als eigener Server [...] entwickelt."
      Das klingt nämlich etwas schlecht umgesetzt. Aber war ja wohl nur der erste Ansatz.
      OK, einen Ersatz für X können wir auch starten. :-) Wobei wir bei den X-Trollen sind. Wenn es dann mal einen Ersatz für X gäbe, könnten wir auch beurteilen, wie gut und schnell X denn nun ist.
      Übrigens: Ist euch schon mal aufgefallen, dass X sich nicht mehr über die xorg.conf konfiguriert sondern über HAL. Ihr könnt xorg.conf mal probeweise löschen. Es läuft trotzdem noch. Tippt mal lshal ein! Daraus konfiguriert er sich. Sonderwünsche werden in /etc/hal mitgeteilt. Ich muss eine Weile auf mein Desktop-System (AMD-System) verzichten. Daher habe gerade die Festplatte ausgebaut, in einen USB-Rahmen gesteckt und das System auf dem Laptop (Intel-System) gebootet. Es läuft anstandslos. Das nenne ich saubere Arbeit von den den X-,HAL-,Kernel-,Init-,Grub-,KDE- und Debian-Entwicklern.

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        Von difjdsoifsd am Fr, 2. Oktober 2009 um 16:35 #
        >Ist euch schon mal aufgefallen, dass X sich nicht mehr über die xorg.conf konfiguriert sondern über HAL
        Oha... das erklärt warum beim eben angetesten Opensolaris keine xorg.conf existiert... ;-)
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          Von dertisch17 am Fr, 2. Oktober 2009 um 16:47 #
          Aber du kannst sie erstellen, wenn du möchtest. Wenn sie doch existiert, berücksichtigt er sie auch.
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            Von hmpf am Fr, 2. Oktober 2009 um 18:19 #
            äh - soweit mir bekannt ist, nimmt er eine interne xorg.conf, wenn keine vorhanden ist.
            Also blah.
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              Von Eric MSP Veith am Sa, 3. Oktober 2009 um 00:12 #
              Ja und nein. Falsch ist die suggerierte Botschaft, HAL käme gar nicht zum Einsatz: Kommt es tatsächlich zur Konfiguration von Eingebegeräten bspw. Dafür existieren auch eine Reihe von Optionen, die man in der xorg.conf angeben kann. Z.B. "AutoAddDevices", das bei 1.5.3 aufwärts AFAIK per Voreinstellung wahr ist. Richtig ist aber, daß für die Konfiguration der Grafikkarte oder des Monitors Standard-VESA-Werte existieren, auf die zurückgegriffen wird, wenn der Nutzer keine Einstellungen gemacht hat.
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          Von Mario Schmidt am Sa, 3. Oktober 2009 um 08:32 #
          Versuch es mal mit /etc/X11/.xorg.conf

          Gruß

          Mario Schmidt

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        Von peters am Fr, 2. Oktober 2009 um 22:07 #
        > Oh, das meinte ich nicht. Ich bezog mich darauf: "Multi-Pointer X wurde ursprünglich als eigener Server [...] entwickelt."
        > Das klingt nämlich etwas schlecht umgesetzt. Aber war ja wohl nur der erste Ansatz.
        Ne, da hast du was falsch verstanden. Damit ist doch nur gemeint, dass MPX ursprünglich ein Fork vom X-Server-Projekt war.
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        Von vicbrother am Sa, 3. Oktober 2009 um 13:13 #
        HAL? Ist das nicht das Ding das unter GNOME rausfliegel soll, weil man keine Abstraktionsschichten (Phonon, Solid,...) mag? Wird mein GNOME denn auch ohne HAL noch funktionieren?
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        Von Jörg Zweier am Sa, 3. Oktober 2009 um 17:12 #
        $ lshal
        error: dbus_bus_get: org.freedesktop.DBus.Error.FileNotFound: Failed to connect to socket /var/run/dbus/system_bus_socket: No such file or directory

        Also hat meine xorg.conf wohl doch eine Funktion. Wofür ein überladenes HAL, wenn man die Programme selbst viel besser konfigurieren kann?

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          Von limbo am Mo, 5. Oktober 2009 um 16:38 #
          error: dbus_bus_get: org.freedesktop.DBus.Error.FileNotFound: Failed to connect to socket /var/run/dbus/system_bus_socket: No such file or directory
          da läuft wohl irgendwas mit deinem HAL falsch...

          Wofür ein überladenes HAL, wenn man die Programme selbst viel besser konfigurieren kann?

          weil HAL geil und du dem offensichtlich nicht gewachsen bist.

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            Von Jörg Zweier am Mo, 5. Oktober 2009 um 23:03 #
            Richtig. Das gebe ich auch offen zu. Ich bevorzuge generell Programme, die kleiner, schneller und leichter zu konfigurieren sind. Das fängt bei Editoren an - Wieso 10 Editore, wenn VIM alles kann? -, geht über PDF-Reader - MuPDF kann PDFs schnell und perfekt darstellen, nicht mehr und nicht weniger. Wofür also Programme wie ePDFView oder Okular mit überladenem Poppler-Backend? - und endet bei Systemprogrammen, wie HAL. Ich will mich nicht stundenlang damit beschäftigen, nur ein Programm zu konfigurieren oder die Ursache zu finden, weshalb es nicht wie gewünscht funktioniert. Das hatte ich bereits oft genug bei HAL etc. Warum kompliziert, wenn es auch leicht geht? Systeme mit Busybox laufen doch schließlich auch und sind bei Weitem einfacher zu durchblicken, wenn man zum ersten Mal von den Programmen liest und sich den Code anschaut.
mehr HAL
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Von noname am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:16 #
Ich hab gelesen, dass HAL ausgemustert wird. Womit konfiguriert sich der X server denn nu? Weiss jemand schon mehr darüber?
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    Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:29 #
    Da HAL ersatzlos gestrichen wird: gar nicht mehr.
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      Von noname am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:38 #
      Das heißt, was hal jetzt macht, wird dann von xorg erledigt?
      Oder wird xorg n0ch ein mini-hal mitführen? Quasi nur für sich alleine.
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        Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:45 #
        Quark. Hatte die Ironie-Tags vergessen. Natürlich gibt es Ersatz für HAL und der übernimmt dann die Arbeit.
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    Von Michael am Fr, 2. Oktober 2009 um 21:03 #
    Xorg wird für die sog. device enumeration, direkt libudev/udev verwenden (was natürlich linux spezifisch ist).
    Die konfiguration selber soll aber nicht in udev rules erfolgen, damit der code noch weitestgehend portabel bleibt.
    So wie ich es verstanden haben, soll die konfiguration wieder zurück zu xorg.conf, was ich persönlich nicht so schlecht finde.
    HAL war nie als konfigurationsdatenbank konzipiert worden und die konfiguration über XML files ist alles andere als intuitiv

    http://thread.gmane.org/gmane.comp.freedesktop.xorg.devel/2108

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Von irgendwem am Fr, 2. Oktober 2009 um 19:38 #
...wären wirklich ganz nett. der x-server ist eigentlich mit das wichtigste open source projekt. kernel, basistools, desktop, webserver - das alles lässt sich austauschen, nur für den x-server gibt es keine echte alternative. leider hat der x-server eben so seine macken: er dürfte auf einigen grafikchips gerne etwas stabiler laufen, dann gibt es code der kaum gewartet wird und nicht zu vergessen dieser flickenteppich aus extensions, von denen teilweise mehrere das gleiche tun.

es ist schade, dass sich hierfür nicht mehr entwickler finden lassen. das liegt wohl auch daran, dass es einfachere und motivierende arbeiten gibt als grafiktreiber zu entwickeln. ;) es fehlt an freiwilligen und firmen, welche den x-server oder eine der nicht einmal halbfertigen alternativen durch bezahlte mitarbeiter unterstützen. beim linux-kernel klappt das doch auch!

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Von kordnann am Fr, 2. Oktober 2009 um 23:44 #
3D unter Linux ist einfach scheiße! Wie groß ist denn die Chance, dass in absehbarer Zeit diese §%&//$E%& Freezes schlicht nicht mehr möglich sind? Ich hatte unter Windows schon wirklich lange keinen kompletten Freeze mehr - aber Linux mit z.B. selbst Intel-Grafikkarte und 3D ist einfach ein einziger Scheiß! Wie oft hat mir Wine den PC ins Nirvana geschickt? Das Problem hatte ich verzeinzelt sogar mit nativen Programmen... Und meine Erfahrung mit Via-Treibern will ich gar nicht erst erwähnen. Oder sind diese Freezes aufgrund schlechter Treiber irgendwie technisch unumgänglich? Kann ich mir fast nicht vorstellen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
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    Von Apfelmann am Sa, 3. Oktober 2009 um 09:08 #
    Bei Intel, Sis, Via und Unichrome kann man glaube ich man froh sein wenn 2D ohne grössere Probleme functioniert da die treiber wohl sehr pflege bedürftig sind oder mehr eine Baustelle sind.
    Hauptproblem bleibt wie erwähnt wurde mangel an entwicklern einzige wo man derzeit kaum bis keinen Ärger hat sind nvidia karten.
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    Von kleini am Sa, 3. Oktober 2009 um 13:29 #
    Hm ich hab gestern über 6 std WoW+Addons mit WINE (Ubuntu Jaunty) gespielt und musste dann aufhören (viereckige augen bekommen hab). Also 3d Beschleunigung und der propitäre Nvidiatreiber laufen bei mir 1a (gtx+ 9800). Selbst wenn ich Compiz aktiviert habe (nur zur Show wenn Freunde da sind) und den WoW Login Screen (Desktop2) einfade, mich einlogge ins Spiel und wieder zum anderen Desktop switche, wo mein Browser läuft, gibt es große Augen hier (also wegen den Würfel und so^^). Dieses Linuxzeugs, zum Teufel noch eins, es hat mich erwischt :)

    MfG.

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    Von tom am Sa, 3. Oktober 2009 um 14:21 #
    Welchen Intel-Grafikchip benutzt Du denn?
    Und vor allen Dingen, welche Distro (doch wohl nicht Ubuntu Jaunty)?
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      Von kordnann am Sa, 3. Oktober 2009 um 14:40 #
      Das war eine GMA 950, wenn ich mich recht erinnere. Und ja, irgendein Ubuntu lief auf dem Rechner.

      Bei meinem derzeitigen Rechner ist es eine Ati-Onboard Radeon 3100 - und auch dort gibt es ab und an mal einen Freeze. Die Frage bleibt: wieso ist das überhaupt möglich? Wieso kann ein Treiber den gesamten X-Server einfrieren?

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        Von tom am Sa, 3. Oktober 2009 um 15:12 #
        Ich kann Dir leider nicht helfen, weil ich keinen Intel-Grafichip verwende.
        Aber speziell Ubuntu Jaunty hat aufgrund schwerwiegender Änderungen im Bereich der Intel-Grafiktreiber schwerste Probleme mit Intel-Grafikchipsätzen. Aus ähnlichen Gründen können auch Probleme mit ATI-Treibern auftreten, weil auch von Xorg an anderen Komponenten wesentliche Änderungen vorgenommen wurden.
        Das ist aber eher ein Fall für die jeweiligen Distroforen. Jaunty wurde im Hinblick auf Xorg und den Intel-Grafiktreibern schlichtweg zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt veröffentlicht.
        Ubuntu Hardy läuft nicht zufriedenstellend mit Intel GMA950?
        Bleeding-Edge zu benutzen ist nicht immer die beste Wahl, es sei denn, die Hardware ist sehr, sehr neu.
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        Von tom am Sa, 3. Oktober 2009 um 15:31 #
        Vielleicht hilft Dir das weiter:
        https://wiki.ubuntu.com/X/Troubleshooting/IntelPerformance
        https://wiki.ubuntu.com/X/Troubleshooting/
        Die von Dir benutzte Ausgabe der Linux-Distro, welche die vehementen Probleme verursacht, würde ich aber an Deiner Stelle nicht mehr benutzen.
        Offensichtlich ist der dortige Inteltreiber im Hinblick auf Deinen GMA950-Chip schlichtweg "defekt".
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    Von unreal am Sa, 3. Oktober 2009 um 20:12 #
    Die Aussage 3D unter Linux sei scheiße, ist Blödsinn.

    Lediglich diverse Grafiktreiber sind noch nicht ausgereift, bzw. gibt es einen Haufen an minderwertigen Grafikkarten (in diversen Notebooks, etc.), wo der Hersteller des Grafikchips noch nicht einmal Windowstreiber auf der Webseite anbietet. Zuletzt wieder bei AMD/ATI gesehen.

    Verwende selbst eine NVidia 9800 GTX Karte, welche unter meinem 64-bit Linux problemlos in 3D ihren Dienst verrichtet.

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      Von naja am Sa, 3. Oktober 2009 um 21:07 #
      Das mag daran liegen, dass der Nvidia Treiber den Großteil der Grafik Infrastruktur unter Linux wegwirft und durch seine eigenen Bibliotheken ersetzt,
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        Von irgendwer am So, 4. Oktober 2009 um 15:47 #
        Tja, Mesa ist nicht so der Hit. Daher nutzen dieses weder die proprietären Treiber von NVidia noch die von Ati. Und so wie ich das sehe, wird sich da auch nicht so schnell was ändern. Jetzt kürzlich war ja gar von Patentproblemen bei Mesa die Rede. Ich hoffe, die entwickeln einfach in einem Land ohne Softwarepatente weiter... (Für die USA, Japan (und Europa?) kann man das ja als Compiler-Parameter implementieren. Und tschüss OpenGL 3...)
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Von Marcel am Sa, 3. Oktober 2009 um 00:25 #
Hat die neue Version vielleicht auch etwas mit diesem Bug zu tun: http://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=20500 (Record extension not sending event)? Wäre prima, wenn dieser Fehler behoben wäre.
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Von Chilli am Sa, 3. Oktober 2009 um 10:09 #
Wie läuft denn diese Onboard GPU unter Linux? Intel unterstützt ja OpenSource Treiber und legt afaik seine Spezifikationen offen. Hat da jemand Erfahrung?
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Von Lee am So, 4. Oktober 2009 um 15:56 #
Ich finde grade Intel haben die besten Treiber entwickelt.

+EEE 1000H mit Intel Treiber 2.8 (aktueller ist 2.9)
+Archlinux (Kernel KMS)
= keine Probleme!

Probleme gibt es mit/bei Ubuntu. ich denke weil Ubuntu irgendwelche Xorg Patches benutzen und die müssen nicht immer gutes mit bringen (bewiesen haben die das seit Hoary!)

unter Archlinux kann ich zb. mit eee 1000h True Combat ELITE (800x600) ohne Probleme spielen. FPS zw. 20 und 60! und JA glxgears täuscht! ;)

Gruss, Lee


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    Von Jörg Zweier am Mo, 5. Oktober 2009 um 23:09 #
    Ja, ich hatte bisher mit meiner Intel GMA unter Arch Linux noch nie irgendwelche Probleme. Unter Ubuntu gab es früher regelmäßig Abstürze. Obwohl ich nun den testing-Zweig von Arch Linux seit einigen Jahren nutze, hatte ich mit keiner meiner Grafikkarten (ATI, Intel, Nvidia etc.) nennenswerte Probleme. Darunter sind auch 10 Jahre alte Karten, die trotz ihres Alters immer noch perfekt mit dem aktuellsten X.org zusammenarbeiten. Komisch, dass viele gerade unter Ubuntu Probleme hatten, denn die setzen ja bekanntlich nicht auf die aktuellste Software. Ich hatte mir den Umstieg auf Arch Linux Testing anfangs auch komplizierter vorgestellt (in Hinsicht auf Softwarefehler), aber wie es aussieht, ist es wohl deutlich unproblematischer als ein aktuelles Ubuntu. *mutmaß'*
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