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Thema: Richard Stallman unterstützt Protest gegen Berner Übereinkunft

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Zeitungsredakteur am Mo, 8. Februar 2010 um 17:43 #

Warum muss immer alles kostenlos verfügbar sein ? Diese forderung gleicht einer krankhaften ideologie die immer und immer wieder runtergebetet wird. Dabei ist es doch klar das Musiker, Filmemacher Jounalisten und Programmierer nur überleben können wenn sie Geld für ihre Werke verlangen.

Die Kostenloskultur im Internet ist für die Zunahme der Arbeitslosigkeit verantwortlich, allein durch diesen Open-Source kram gehen ja schon viele Arbeitsplätze in gewinnorientierten Firmen verloren. Wenn jetzt Musik und Filme auch noch kostenlos verfügbar sind na dann gut Nacht, dann lohnt es sich nicht mehr neue Musik zu machen und unsere Gesellschaft wird kulturell veröden.

Es ist ja für Zeitungsmacher wie mich schon schlimm genug zu sehen das die Artikel die ich schreibe danach kostenfrei online verfügbar sind und teilweise noch illegal kopiert werden. Das das dann noch kommerzielle Firmen wie google illegal kopieren und in ihre Suche aufnehmen ist noch schlimmer, die verdienen milliarden wärend wir Urheber leer ausgehen. Sowas gehört schlichtweg verboten, zum Teufel mit den diebischen Suchmaschinen.
Illegale Tauschbörsenprogramme wie Piratebay werden immer mehr heruntergeladen und installiert ohne das die Benutzer dieser illegalen Software vor gericht gestellt werden. Da ist es doch ganz klar das die Urheber nix mehr verkaufen können wenn es alles gratis gibt. Und dann noch unverschämt die Piratenpartei wählen und nach der Abschaffung des Urheberrechts krähen wenn sie verklagt/abgemahnt wurden weil die Urheber ja angeblich die bösen Feinde sind.

Deswegen kann die Zukunft nur in einem schärferen Urheberrecht liegen, man muss die Diebe im Internet gnadenlos bestrafen. Filesharing verbieten, illegale Seiten sperren, und Google verpflichten den Großteil seiner einahmen in einen Leistungsschutzrechtsfonds einzuzahlen der dann den verlagen zugute kommt. Zudem sollte es ein Gesetz geben das dazu verpflichtet das nur noch Paid Content angeboten werden darf denn solange es noch irgendwo gratis Seiten gibt und seis nur die Wikipedia bleibt die Gratis Moral im Internet erhalten und die Leute sind nicht bereit für die Qualitätsprodukte der Presse zu zahlen.

Ja ich bin echt sauer auf dieses gebaren der Leute im Internet, bei uns wurden deswegen neulich erst wieder 20 Leute entlassen. Schlechte Zeiten für Urheber im Zeitalter der Internetraubritte die das Geistige Eigentum nur so wegstehlen wie es ihnen passt.

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    Von DerAndere am Mo, 8. Februar 2010 um 18:33 #

    Es gibt zwei Möglichkeiten für dich: Entweder du bist so bescheuert und forderst die komplette Überwachung, nur weil du sonst zu wenig verdienst und jeden Kunden wie einen Verbrecher behandeln willst, oder du suchst dir nen anderen Job, wenn du mit der aktuellen Situation unzufriedne bist. Das Leben ist nunmal keine heile Welt und wenn du wie der Großteil der anderen Medien nicht in der Lage bist, das Internet richtig zu verstehen (sieht man ja auch an Ausdrücken wie "Tauschbörsenprogramme wie Piratebay werden immer mehr heruntergeladen"), dann hast du von deinem Job heutzutage scheinbar eh zu wenig Ahnung.

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    Von Rafael Eduardo Wefers Verásteg am Mo, 8. Februar 2010 um 18:35 #

    Ich hoffe für den Autor das es sich hierbei um eine schlechte Glosse handelt, ich hoffe inständig.

    Für den gegenteiligen Fall: Wenn ein Zeitungsredakteur (sic!) einen solch schlechten Schreibstil pflegt, dann sollte er sich möglichst bald eine Zweitqualifikation jenseits des Journalismus suchen. McDonalds sucht sicher noch Mitarbeiter für den McDrive.

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    Von Ein Pirat am Mo, 8. Februar 2010 um 18:43 #

    I lol'd hard.
    "Illegale Tauschbörsenprogramme wie Piratebay werden immer mehr heruntergeladen und installiert"
    Das ist schon mal ein Highlight.
    Dann gibst du dich als Zeitungsmacher aus und machst aber 1000 Fehler im Text.
    Schlechter Trollversuch. No Fish.

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    Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 8. Februar 2010 um 18:46 #

    Klar. Wir sind an der Arbeitslosigkeit schuld. *puh* Jetzt haben ja wenigstens mal die Ausländer/Neger/Juden/Nicht-Arier/Frauen/Inder/Araber/Terrorfürsten/Bushmänner/US-Amerikaner/Heiden/Andersdenkende/1,25€-Jobber/400€-Jobber/Schlitzaugen (um mich auf dein Niveau zu begeben) mal Pause. Ist doch auch mal was.

    Und Nein, OpenSource vernichtet keine Arbeitsplätze. Ausserdem gibt es etliche Interpreten, die (mehr oder weniger) gute Musik kostenlos anbieten (z. B. Gee Tee Age, oder das Scooter-Community-Album "Posse Drums")... achja Jamendo.com nicht zu vergessen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Feb 2010 um 18:50.
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    Von Markus am Mo, 8. Februar 2010 um 18:53 #

    Sie sind in der Zeitungsbranche?
    Sie haben 20 Leute entlassen?
    Glaube ich nicht. Ein Unternehmer, der nach 20 Entlassungen immer noch ein Zeitungsdruckerei hat, achtet auf eine bessere Ausdrucksweise und Rechtschreibung.

    Lassen Sie bitte einen Ihrer Redakteure auf Ihren Text los, damit er die Fehler für Sie recherchiert, wenn Sie es nicht selbst tun.
    Was Sie hier darstellen ist schlichtweg nicht durchdacht und falsch.

    Die Art und Weise, mit der Sie hier schreiben ist der Grund, wesshalb ich den Großteil der heutigen Presseerzeugnisse nicht mehr als Qualitätsprodukt anerkennen will. Da ist jeder Blog eines halbwegs versierten Azubis haltbarer.

    Bevor Sie hierauf antworten, fragen Sie sich bitte, ob Sie mir das Geschriebene auch ins Gesicht sagen würden. Ich kann das von mir selbst behaupten.

    Ach, noch eine Frage am Ende: Was haben Sie dafür bezahlt hier Ihre Meinung kunt zu tun?

    • 0
      Von DerAndere am Mo, 8. Februar 2010 um 20:12 #

      Du hast das falsch verstanden: Er erwartet jetzt von uns, IHN für seine Meinung hier zu bezahlen. Wenn wir das nicht tun sind wir Urheberrechtsmörderverbrecher.

      • 0
        Von Anonymous am Di, 9. Februar 2010 um 17:35 #

        Raubmordkopierer, wenn schon.
        So viel Stil muss sein. ;)

        @Zeitungsredakteur:
        Geh spielen. Dann kannst Du ja mal versuchen, eine Film-DVD unter Linux (nicht SUSE/Ubuntu) anzusehen oder was Handfestes zum Thema ACTA zu recherchieren (bisher bin ich nur auf Gerüchte und Befürchtungen gestoßen).

        Grueße
        Ignatz

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    Von Leser am Mo, 8. Februar 2010 um 20:34 #

    Sind die Zeitungen doch selbst schuld. (Und auf die beziehst du dich doch, gell?) Etwa zu Timoschenko gibt es auf Google-News sage und schreibe aktuelle 982 Artikel. Ich lese aber nicht 982 verschiedene Artikel, sondern nur zwei. Sowas nennt man in der Fachsprache Marktübersättigung.

    Wozu sollte ich einen Cent bezahlen, wenn ich den Spaß auch so erfahren kann? Aus Mitgefühl zu den Journalisten? Nee nee... Ich bezahle durchaus für Zeitschriften und Artikel, aber auch nur, wenn ich sie nicht irgendwo kostenlos herbekomme. Irgendwo verständlich, oder? Es geht auch kein Privatmann mehr hin und kauft sich eine Linuxdistribution in der Bücherei, obwohl man sie kostenlos runterladen kann und bei Problem i.d.R. sowieso auf die Infos im Internet angewiesen ist.

    Übrigens habe ich Technology Review im Abo und kaufe mir immer die NovoArgumente. Diese Artikel gibt es nämlich sonst nirgends zu lesen, erst recht nicht in der Qualität. Übrigens kann sich das Internetangebot beider Zeitschriften lesen lassen. Es ist für Nicht-Abonennten lesenswert (Archiv, ausgewählte Artikel) und für Abonennten stellt es eine Ergänzung da. (Diskussionsforen und natürlich auch Archiv)

    Ich verstehe nicht, warum ihr euch nicht auf die Sachen konzentriert, die wirklich in eurem Einzugsbereich liegen und die nur ihr gut machen könnt. Etwa ein vernünftiger Lokalteil im Fall von Regionalzeitungen. Für Aachen etwa muss ich mir die ganzen Lokalinfos mühsam von verschiedenen Websites zusammensuchen. Die Aachener Zeitung/Nachrichten ist ihr Geld für mich aber nicht Wert, da sie mich überhaupt nicht anspricht.

    Würden die Lokalzeitungen ihren Job richtig machen, würden die Städte auch wieder mehr gedeien, da sie den Lokalpolitikern Feuer machen können. (Die Überregionalen Zeitungen schaffens schließlich auch die Bundespolitiker unter Druck zu setzen!) Und die Liste der Probleme in der Städten ist lang: Verschuldung, kaum vorhandens Stadtleben, gelangweilte Jugendliche, ...

    Zum Thema Musik und Filme: Ich kann mir all die Musik, die ich auf Youtube höre nicht leisten. So einfach ist das... (Bin übrigens Student.) Von Software will ich garnicht anfangen. Ich benutze zwar fast nur noch Linux... Aber zu Windowszeiten hatte ich zwischenzeitlich Software im Wert von mehreren tausend Euro benutzt... (Jetzt zwar auch, aber von der teuren Software die ich benutze gibt es ja immerhin Stundentenversionen...)

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      Von Seriously am Mo, 8. Februar 2010 um 22:58 #

      Jedem das Recht auf eigene Meinung, aber allein dieser Satz "Illegale Tauschbörsenprogramme wie Piratebay werden immer mehr heruntergeladen und installiert ohne das die Benutzer dieser illegalen Software vor gericht gestellt werden."
      strotzt nur so vor inhaltlichen Fehlern.
      Es gibt keine "illegale Tauschbörsenprogramme", Software dieser Art ist völlig legal. Nur wenn eine Datei urheberrechtlich geschützes Material beinhaltet, wird es problematisch. Kinderpornographisches Material oder andere strafbare Mediendateien zählen auch dazu. Die kann ich aber auch altmodisch per Datenträger (CD, USB-Stick etc.) verbreiten.
      Piratebay ist desweiteren kein Programm, sondern eine Internetseite, die als Suchmaschine für eben diese Torrents dient. Kein Herunterladen, kein Installieren.
      Was das Rechtliche angeht: Die Rechteinhaber (nicht die Urheber wohlgemerkt) gehen immer stärker gegen die Nutzer vor, insbesondere gegen solche, die große Mengen Daten nicht nur herunterladen, sondern auch zum Download bereitstellen. Abmahnungen und Geldstrafen sind die Regel, von einem Paradies für "Raubkopierer" kann also nicht zwingend die Rede sein, auch wenn die Downloadzahlen noch immer sehr hoch sind.
      Die Betreiber von ThePirateBay wurden übrigens auch verurteilt, teils sogar zu Gefängnisstrafen.

      Schade, dass sich hier nicht wirklich gut informiert worden ist.

      • 0
        Von Kano am Mo, 8. Februar 2010 um 23:04 #

        Wenn "Qualitätsjournalismus" mit der selben Mühe betrieben wird wie dieser Artikel, dann gute Nacht.

        Für so einen Müll, inhaltlich wie sprachlich, wäre ich sicher nicht bereit, auch nur einen Cent auszugeben.
        Mein guter Herr "Zeitungsredakteur", das war ein Eigentor der Sondergüte.
        Kostenloskultur lebe hoch. :roll:

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    Von Neuer am Di, 9. Februar 2010 um 11:43 #

    Dein Problem heißt Fortschritt.

    Die wenigen Arbeitsplätze bei einer Firma wie Microsoft verhindern im Grunde nur sehr viel mehr Arbeitsplätze, wie sie jetzt langsam entstehen, weil leistungsfähige Software zum Nulltarif zur Verfügung steht.

    Was Kulturgüter angeht, so finde ich, dass Du nur teilweise Recht hast. Musik etwa funktioniert nur, indem ich permanent kostenlos mit ihr berieselt werde, bis ich bereit bin zu bezahlen. Dazu nutzen die Infrastruktur, die ich bezahle, ob Radio, TV-Sendemasten oder Internet-Kabel.

    Ich bin absolut dafür, dass sie ihre Sachen behalten dürfen. Allerdings sollten Dinge, die im Radio "kostenlos" oder sogar bezahlt, bestochen, etc. gesendet werden, dadurch Frei werden. Entweder behalten und nur verkaufen, oder komplett verschenken.

    Was für eine Kultur könnten wir haben, wenn Leute Musik von denen hören, die es zum Spass machen, statt für Geld? Vielleicht gibt es da dann auch mehr als eine Melodie, mehr als einen Rhythmus?

    Gruss,
    Kay

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