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Thema: openaddresses.org gestartet

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Von Hans-Jörg Stark am Do, 1. April 2010 um 09:22 #

Nun, die Erfahrung hat uns eines bessere belehrt: wir haben verg. Jahr eine Umfrage unter OSM und OA (=VGI volunteered geographic information) Anwendern durchgeführt bei der 421 vollständige Interviews durchgeführt wurden. Eines der Ergebnisse war:
95% der VGI user waren Männer mit einem auffällig hohen Bildungsniveau.
An der FOSSGIS in Osnabrück vor ein paar Wochen haben wir das diskutiert und auch die OSM Leute haben zugegeben, dass für das Mitmachen bei OSM doch eine beträchtliche (technische) Hürde überwunden werden muss. Man kann nicht jede oder jeden einfach an einen PC setzen und sagen 'mal mal mit bei OSM'. Das ist zu kompliziert (das ist kein Vorwurf an OSM!!!). Und da meine ich, dass OA da wesentlich weniger von Anwendern verlangt.
Was die Datenhaltung betrifft. Ja, da kann man wirklich drüber diskutieren. Der Hauptgrund, weshalb OA (vorerst) die Daten separat hält ist einzig die Performance für die Dienste, die wir rund um OA anbieten (vgl. http://code.google.com/p/openaddresses/wiki/RESTService) und die sind doch ordentlich schnell.
Auch Openrouteservice (http://129.206.229.146/openrouteservice) greift nicht nativ auf die OSM Daten zurück, sondern prozessiert diese und speichert sie separat! Die Datenstruktur von OSM ist nicht ausgelegt für solche Dienste. Daher spricht schon einiges dafür, dass zwar Redundanz in Kauf genommen, dafür aber Performance gewonnen wird.

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