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Thema: Red Hat steigert Umsatz im Quartal

53 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von traaato am Fr, 24. September 2010 um 23:54 #

Nur mal so gefragt, weil Ubuntu ja kein Umsatz macht aber scheinbar wenigstens eine Richtung Desktop gibt....

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    Von Ohje am Sa, 25. September 2010 um 01:02 #

    Schau mal wer die meisten Entwickler von Gnome, nouveau, dem kernel etc. bezahlt. Dann siehste, dass der Umsatz Gnu/Linux nützt.

    Ob Ubuntu was nützliches tut, ist Ansichtssache. Die Tragen zwar keinen Sourcecode bei, aber locken viele Leute an, die dann evtl. verbreiten, dass Gnu/Linux brauchbarer ist, als sein Ruf.

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    Von Lars213 am Sa, 25. September 2010 um 09:34 #

    1) Red Hat beschäftigt sehr viele Entwickler.
    2) Red Hat unterstützt hunderte freie Projekte.
    3) Red Hat hat unzählige Lösungen als freie Software freigegeben.

    4) Canonical macht Umsatz... dazu gehören auch die viele Millione die Mark S. da reingesteckt hat.

    Und nützt die Arbeit von Canonical etwas? Man macht dumme Windows Lemminge zu noch dümmere Ubuntu Lemminge.

    Inkompetet, unbrauchbar und peinlich. Wie nutzen solche Nutzer irgendeiner "Bewegung"?

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      Von devent am Sa, 25. September 2010 um 10:52 #

      Naja ohne Ubuntu hätte ich damals GNU/Linux nicht probiert und nun ist es das einzige System auf meinen Laptops. Ubuntu wird auch in vielen Behörden und Schulen eingesetzt, und das ist sich ein großer Gewinn für GNU/Linux.

      Ich würde bestimmt GNU/Linux nicht benutzen, wenn man viel selbst einstellen müsste und es schlechte Desktop/Laptop Unterstützung gäbe.

      Canonical macht viel Werbung für GNU/Linux und das ist was GNU/Linux z.Z. am nötigstens hat. Nur wenn es benutzt wird, werden die Hardwarehersteller Treiber entwickeln und öffnen. Das gleiche gilt für Spiele und andere Anwendungen.

      Weder Novell noch RedHat bewerben Desktop Linux, da ist es gut, dass es wenigstens eine Firma gibt die es macht.

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        Von Lars213 am Sa, 25. September 2010 um 12:01 #

        Und wen hätte es gekümmert, dass du Linux ausprobierst oder nicht? Durch den wirtschaftliche Erfolg von Linux was mehreren Unternehmen zu verdanken ist sind Hardware Anbieter in die Pflicht gekommen Treiber und Software für Linux anzubieten. Mit Canonical oder Ubuntu hatte dies wenig zu tun.

        Die Desktops und Anwendungen waren auch vor Ubuntu optimal zu benutzen. Canonical hat nur vorgegaukelt, dass man irgendwas verbessert hätte. openSUSE oder Fedora bzw. davor noch Red Hat Linux oder Mandrive/Mandrake hatten schon immer hervorragende Werkzeuge auch für den einfachen Nutzer der nicht mit der Shell arbeiten will.

        SUSE hat immer auch den Desktop beworben... wie damals RHL und Mandriva gab es im Einzelhandel dazu auch Boxen. Es waren die Millionen die Mark investiert hat um CDs in alle Welt zu verschicken und Online-Plattformen zu gründen. Dieses Geld alleine hat Ubuntu entstehen lassen. Ohne das Geld kann Canonical noch heute nicht alleine überleben... Ubuntu entsprechend ebenfalls nicht.


        Nur durch das Glück einen gelangweilten Milliardär auf seiner Seite zu habe hat Ubuntu etwas Bekanntheit erlangt, mit Arbeit, Entwicklung oder gestalterische Investitionen in den Desktop hat dies nichts zu tun. All die Distributionen die all die Jahre an Werkzeugen und Konzepten gearbeitet haben werden von Ubuntu Nutzern so hingestellt, als ob diese nie etwas geleistet hätten.


        DAS ist der Punkt. Caonical / Ubuntu / Ubuntu Nutzer müssten jeden Tag massivsten Dank für die Arbeit der ganzen Entwickler anderer Projekte und Distributionen zeigen die man eben nur adaptiert und die Geld eines Milliardärs verbreiten konnte.

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          Von namen am Sa, 25. September 2010 um 12:59 #

          > Nur durch das Glück einen gelangweilten Milliardär auf seiner Seite zu habe hat Ubuntu etwas Bekanntheit erlangt, mit Arbeit, Entwicklung oder gestalterische Investitionen in den Desktop hat dies nichts zu tun.

          BULLSHIT!
          Er steckt sein Vermögen für eine Sache rein, an die er glaubt.

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            Von Lars213 am Sa, 25. September 2010 um 15:34 #

            Da kannst du noch so ausfallend werden, dass ändert jedoch nichts an der Realität.

            Ubuntu kann alleine nicht überleben.

            Canonical kann alleine nicht überleben.

            Und mit einem Milliardär im Rücken kann JEDE Distribution der Welt einen solchen Hype künstlich generieren.

            Und mehr ist es nicht. Wichtige Impulse für Linux kommen von ganz anderen Unternehmen.

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              Von dudel am Sa, 25. September 2010 um 16:42 #

              Sei doch einfach mal dankbar, dass jemand Geld in Linux steckt, egal wofür. Marketing ins mindestens genauso wichtig wie Code.

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              Von namen am Sa, 25. September 2010 um 16:55 #

              Kein Sorry: Bei so einem Mist Gelaber, muss man die entsprechende Wortwahl benutzen.

              > Ubuntu kann alleine nicht überleben.
              > Canonical kann alleine nicht überleben.

              Und?

              Schadet es Dir? Fügt Canonical/Ubuntu irgendwelche Schäden der 'Community' zu? Im Gegenteil. Da schadet IMHO Google mit Android mehr der Gemeinschaft. Wenn man denn überhaupt sowas beanstanden kann/darf.

              Wenn Du irgendwann mal nur halb soviel Energie und Geld reinsteckt wie der wahnsinnige Milliardär, dann darfst du solchen Schwachsinn von Dir geben. Dann zeigst du auch gleich mal, wie man es besser macht; mit dem Geld und dem Wahnsinn.
              Ansonsten einfach mal die Klappe halten.

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                Von Lars213 am Sa, 25. September 2010 um 17:44 #

                Treffende Wortwahl... passend zum durchschnittlichen Ubuntu Nutzer.

                Ja, der Hype schadet den kleinen Projekten die sich immer am Rande der Existenz bewegt haben. Mark S. ist ein egoistischer, selbstverliebter Exzentriker dem es nur darum geht zu zeigen wie er den "großen" Firmen versucht ans Bein zu pinkeln und Lemminge um sich scharrt um sich besser zu fühlen. Ein gelangweilter Milliardär eben. Wenn es ihm um die Sache gehen würde gäbe es genug Wege dieses zu beweisen. Aber ihm geht es nur darum sämtliche kleinen Anbieter zu verdrängen um sich auf Dauer neben den zwei großen Anbietern zu sehen.

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              Von namen am Sa, 25. September 2010 um 17:00 #

              Zusatz: Wenns wirklich verletzend rüberkommt: Sorry!
              Nur kann ich das nicht abhaben, wenn man redet, ohne sich mal im Ansatz Gedanken gemacht zu haben zu dem Thema. Und falls das wirklich deine Gedanken zu dem Thema sind, dann tut es mir für dich leid.

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            Von Glaube? am Sa, 25. September 2010 um 23:10 #

            Der glaubt nicht daran, der will sich ein Denkmal setzen. Darum gehts.

            Wenn das noch jemand in 30 Jahren nutzt, hat er gewonnen und ist "unsterblich"

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          Von argonaut am Sa, 25. September 2010 um 16:55 #

          Die Desktops und Anwendungen waren auch vor Ubuntu optimal zu benutzen. Canonical hat nur vorgegaukelt, dass man irgendwas verbessert hätte. openSUSE oder Fedora bzw. davor noch Red Hat Linux oder Mandrive/Mandrake hatten schon immer hervorragende Werkzeuge auch für den einfachen Nutzer der nicht mit der Shell arbeiten will.

          Sorry, aber das ist einfach falsch. Ich hatte alles vor Ubuntu durch: Red Hat, SuSE, Debian, Gentoo, Slackware. Aber Ubuntu "Breezy Badger" war das erste Linux, das mich damals für seine Verhältnisse richtig weggeblasen hat. Und ich hab es nicht zugeschickt bekommen, sondern selbst heruntergeladen.

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          Von devent am Sa, 25. September 2010 um 17:04 #

          Du hast aber vielleicht eine Einstellung.

          Open Source heißt erst mal das Rad nicht immer neu erfinden zu müssen, das hat Canonical bestens verstanden. Man baut auf das Werk der Entwickler bevor auf.

          Wie gesagt, Canonical braucht doch nichts an den tollen Programmen zu verbessern, die bevor Ubuntu schon von OpenSuse, Fedora, Debian und Mandriva verwendet wurde.

          Aber Canonical macht endlich mal Werbung für GNU/Linux auf dem Desktop. Von Mandriva oder openSuse habe ich damals nichts gehört, aber von Ubuntu.

          Canonical zeigt doch ihren Dank, in dem sie die Software verwenden. Sie schmücken sich doch nicht mit fremden Federn. Sie machen die Autoren von GNU/Linux berühmt, kümmern sich um OEM Verträge, stellen Support für Desktop Linux zur Verfügung. Was bitte willst du mehr?

          Geht es nur darum, dass Canonical wenig Codezeilen beiträgt? Muss doch nicht jeder und jeder kann sich auf das konzentrieren, was er am besten kann. Vielleicht hat Canonical nur Begrenze Ressourcen.

          Du benimmst dich wie ein Platzhirsch, der keine anderen Produkte mag.

          Und wenn es ein "gelangweilten Milliardär" war, der Cononical erst machbar machte. Ist doch besser als andere "gelangweilte Milliardäre", die lieber eine weitere Jacht kaufen oder Handtaschen für 100.000Euro für die Freundin.

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        Von qqq am Sa, 25. September 2010 um 13:46 #

        "Weder Novell noch RedHat bewerben Desktop Linux"

        Doch, das tun sie, mit ihren kommerziellen Unternehmens-Desktops.
        SUSE Linux Enterprise Desktop 11:
        http://www.novell.com/de-de/products/desktop/
        Red Hat Enterprise Linux 5 Desktop:
        http://www.de.redhat.com/rhel/desktop/

        Von daher erklärt es sich auch, warum Novell und RedHat sich so stark u.a. an der Gnomeentwicklung beteiligen.

        Es ist also falsch zu sagen, Novell/SuSE und Red Hat hätten den Linux-Desktop aufgegeben. Sie haben es lediglich aufgegeben, mit Desktopprodukten für Privatleute Geld verdienen zu wollen. Sowohl SuSE als auch RedHat sind genau daran schon 2003 gescheitert. Canonical ergeht es in dieser Hinsicht auch nicht viel besser, die "Privatnutzer-Kundschaft" ist letztlich dieselbe geblieben.

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          Von feuerfrei am Sa, 25. September 2010 um 17:27 #

          Der entscheidende Unterschied zwischen Ubuntu, RH, SuSE und auch Debian war (Gentoo bildete eine rühmliche Ausnahme, hatte aber ein anderes Zielpublikum, bzw. hatte durch Stage1 Installationen schon mal vor gesiebt ;) ), dass man von Anfang an auch die nicht professionellen Benutzer versucht hat mit an Bord zu holen. Jeder kann etwas beitragen und jeder kann lernen mehr beizutragen.

          Das hat sich heute etwas geändert. Debian hat sich etwas vom Maintainerkult verabschiedet, SuSE hat sehr von der Aufteilung in openSUSE, SLES und SLED profitiert und auch Fedora ist offener. Ja offener. Die Idee, dass offener Quellcode auch mit mit offener Entwicklung einher gehen kann, war damals(TM) nicht so präsent wie es heute der Fall ist.

          Ubuntu hat natürlich auch viele Fehler gemacht, wer mehr Leute ohne viel Erfahrung mit spielen lässt, muss mehr in QA investieren. Seit zwei Jahren wird das mehr und mehr umgesetzt, hat aber noch einen weiten Weg vor sich.

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            Von qqq am Sa, 25. September 2010 um 19:20 #

            Falls Du den ersten Satz ("dass man von Anfang an auch die nicht professionellen Benutzer versucht hat mit an Bord zu holen") ausschließlich auf Ubuntu beziehst, dann stimmt das so nicht. Gerade SuSE versuchte immer, beide Gruppen mit ins Boot zu holen. Ab Version 7.0 spaltete man u.a auch deshalb die SuSE Distro in eine Personal- und eine Professional-Variante auf.

            SuSE brachte übrigens auch eine Art Hilfe-Datenbank mit jeder Distro mit: die sog. SDB, gleichermaßen wichtig für Anfänger wie für Profis.
            Hier findest Du beispielhaft eine sehr alte Version:
            http://www.archive.geschichte.mpg.de/doc/support-db/sdb/inhalt.html
            Hinzu kamen die legendären gedruckten, deutschsprachigen SuSE-Handbücher mit über 1000 Seiten in der Professionalvariante.

            Außerdem wurden proprietäre Pakete, die eindeutig auf Privatpersonen zielten, wie etwa proprietäre Opensound-Pakete mitausgeliefert, gerade zu Zeiten, als sich das von SuSE maßgeblich unterstützte Alsa noch in den Anfängen befand.
            Auch die Existenz von Yast spricht genau dafür (zu Suse 7.0-Zeiten war das noch yast1): Anfängern wurde damit die tiefergehende Konfiguration ihres Linuxsystems erst ermöglicht, Profis schätzten daran den Zeitgewinn.

            Man sollte auch nicht vergessen, dass die alte SuSE im Vergleich etwa zu Canonical ihre Produkte (in diesem Fall Distroboxen) tatsächlich eine Zeitlang erfolgreich verkauft hat. Bestimmte Erstauflagen mit etwa 80000 Boxen waren schon nach einem Monat "vergriffen":
            http://www.pcwelt.de/start/software_os/archiv/12414/suse_linux_70_vergriffen/
            An SuSE war in dieser Hinsicht nichts "rein virtuell", gerade der zwischenzeitliche Erfolg war eindeutig in Zahlen (nach)meßbar.
            Das Ganze muß man zudem auf dem Hintergrund sehen, dass eine Suse 7.0 Personal im Jahre 2000 bei Erscheinen 89DM und eine Suse 7.0 Professional 129DM kostete. Daneben gab es noch eine Professional-Updateversion für 79DM:
            http://www.golem.de/0007/9007.html

            Insofern hat Ubuntu bzw. Canonical tatsächlich noch einen weiten Weg vor sich. Die Zeiten haben sich natürlich geändert, aber Ubuntu war definitiv nicht das erste "gelungene" Privatnutzer-LInux-Desktopsystem und auch nicht die erste Distro, die versucht hat, Anfänger und professionelle Nutzer gleichzeitig anzusprechen und einzubinden.

            Allerdings - da hast du vollkommen recht - war Suse noch nie so offen und so frei wie in openSuSE-Zeiten. Das ist eindeutig das Verdienst Novells. Hoffen wir, dass der zukünftige SuSE-Linux-Aufkäufer hier nichts zurücknimmt.

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              Von argonaut am Sa, 25. September 2010 um 19:56 #

              YaST war einer der Hauptgründe, die mich von SuSE weg hin zu Debian und Ubuntu getrieben haben.

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                Von qqq am Sa, 25. September 2010 um 23:23 #

                Yast bis etwa Suse 6.3 hat alles selbst Konfigurierte derart glattgebügelt, dass man es deinstallieren musste. Daran erinnere ich mich auch noch. Diese Zeiten sind aber schon längst vorbei. Yast beschränkt sich mittlerweile nur noch auf Korrekturen, die z.B. bei der Installation von distributionsfremden Paketen und manchen Updates notwendig sind (u.a. Wiederanpassung falsch gesetzter Rechte an den vom System vorgegebenen Zustand). Heutzutage lässt Yast selbst bearbeitete Konfigurationsdateien vollkommen in Ruhe.

                Ich sage nicht, dass z.B. Debian GNU/Linux als Stable nicht out-of-the-box funktionieren kann, aber manche von Debian vorgegebene Standardeinstellungen (u.a. für Festplatten; siehe hdparm) sind wirklich nicht gut gewählt. Hier ist OpenSuse klar besser und "desktopfreundlicher".

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              Von feuerfrei am So, 26. September 2010 um 20:12 #

              Da hast du mich völlig falsch verstanden. Mir ging es um alles was übers Anwenden hinaus geht. Einfach runter gebrochen, wie lange dauert es, wie wird einem geholfen, wie strukturiert ist die Prozedur, wenn jemand mehr machen will als nur anwenden. Und speziell, wenn diese Person keine Erfahrung im software life cycle management hat.

              Seit 2004 hab ich nichts mehr mit SuSE zu tun, aber wie viele Schulungen z.B. zum Thema Paketmanagement veranstaltet denn Novell in meiner Nähe oder virtuell?

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      Von böserGedankekurzgefasst am So, 26. September 2010 um 02:52 #

      Ubuntu war die damals erste brauchbar vorkonfigurierte Distri und dafür bin ich wirklich dankbar.
      Und nein, keinesinnvollenmenüsundtreiber-Suse und Debian waren das nicht und wären es vermutlich nie gewesen, bzw. Debian tickt selbst heute noch etwas anders.

      Und vergleichbare Distris wie Mandriva gab es damals noch nicht. Distris, die mit GUI starteten waren meisten mit irgendwelchen 1000 Techdemos etc zugemüllt.

      Und so toll Red Hat auch sein mag, den Endnutzerdesktop haben sie nie wirklich angepeilt.

      Außerdem sind Computer kein Selbstzweck und man möchte so wenig Konfigurationsaufwand wie möglich mit ihnen verbringen. Sieht L. T. auch so und den würdest du bestimmt keinesfalls als inkompetent bezeichnen.
      Und anders herum gibt es z.B. auch gute Windowsadmins, die die Powershell richtig einsetzen.
      Es steht dir natürlich frei, dir im Keller darauf einen abgehen zu lassen, dass du jede Woche deine neueste aktuelle Linuxdistri selbst zusammenwirfst und dabei nicht auf andere Distributionen zurückgreifst, aber ich glaube, normale Menschen haben bessere Beschäftigungen.

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        Von pfffffffffffffffffffffffffffff am So, 26. September 2010 um 15:14 #

        "Und vergleichbare Distris wie Mandriva gab es damals noch nicht. "

        Mandriva hatte damals nur einen anderen Namen: Mandrake (Linux), von 2002 bis 2004 die Nr.1 auf Distrowatch.

        Und vergleichbare Distros gab es damals natürlich: Suse, Xandros, Lindows/Linspire, Libranet, RedHat (bis 2003). Suse 9.0 z.B. war genauso fortgeschritten wie Ubuntu heutzutage. Niemand mußte damals z.B. den proprietären NVidiatreiber auf der Konsole nachinstallieren. Im Gegensatz zu Ubuntu fixte Suse seine Bugs und lieferte neu erschienene Treiber in Kernel-Updates als funktionierende Backports nach (z.B. forcedeth). Neue Softwareversionen (KDE, Gnome u.ä.) wurden auf den jeweiligen ftp-Servern (SuSE, GWDG.de, usw.) bereitgestellt und niemand mußte dabei mit komplizierten, in punkto Sicherheit durchaus fragwürdigen PPAs herumfrickeln. Suse wäre es auch niemals in den Sinn gekommen, einen großen Teil seiner Softwarepakete nicht zu betreuen so wie das Canonical mit Universe und Multiverse praktiziert.

        Der "Aufstieg" Ubuntus als kostenfreie Privatnutzerdistro im Linux-ein Prozent-Desktop-"Markt" war nur möglich, weil es nichts kostet, natürlich auch gut ist und weil - das ist das Wichtigste - Verluste zur Zeit dank Shuttleworth irrelevant sind. Da Canonical hier in Gelddingen trotzdem ziemlich eingeschränkt ist, schreckt man auch vor Geldausgaben z.B. für Entwickler zurück und flüchtet sich lieber in fragwürdige Blog-Postings. Die kosten ja schließlich nichts.

        Jeder hier weiß, dass es auf die Dauer nicht funktionieren kann, wenn man umsonst bzw. ohne Erfolg arbeitet. Das sind die alten Märchen vom Füllhorn, die Träume der Menschen ändern sich wohl nie.

        Man flüchtet sich auch bei Canonical IMO zudem gerne in Illusionen: Mit Red Hat könne man als Canonical im Serverbereich ja nicht konkurrieren, Canoncial möchte lieber etwas mit der Cloud machen. Nur blöd, dass u.a. Red Hat in dieser Hinsicht schon längst wieder einige Schritte weiter ist.


        "Und so toll Red Hat auch sein mag, den Endnutzerdesktop haben sie nie wirklich angepeilt."

        Das stimmt nicht. Geschichtskittung pur. Red Hat hat nur 2003 eine radikale Kehrtwendung vollzogen: Angesichts der drohenden Pleite konzentrierte man sich mit Produkten der Marke "Red Hat" in Zukunft auf Firmen.

        Red Hat hat nachwievor einen kostenpflichtigen Firmendesktop im Angebot, deswegen entwickeln sie so vehement an Gnome mit. Das ist genau das, was allen Linuxnutzern nützt.

        Die eigentliche Gnome-Endnutzer-Distro namens Ubuntu entwickelt in Gestalt von Canonical an Gnome merkwürdigerweise nicht mit. Canonicals Code landet zum Großteil auf einer Deponie namens "Launchpad".

        Du beschwerst Dich auch darüber, dass Red Hat keine Desktop-Endnutzer-Distro abliefert. Das stimmt nicht, diese Distro nennt sich Fedora und letztendlich gehört selbst CentOS hier dazu. CentOS kann nur existieren, weil Red Hat freiwillig seine RHEL-Sourcen (inklusive Updates) jedermann zum freien Download zur Verfügung stellt (gemäß der GPL müßten sie die Sourcen nur an Kunden liefern; siehe hierzu die Novell-Praxis mit SLES-/SLED-Updates).

        Gleichzeitig implizierst Du mit dieser Behauptung bzw. deutest an, Red Hat würde nichts für den Linux-Desktop tun bzw. Ubuntu würde viel mehr als Red Hat für den Linux-Desktop tun.

        Dabei ist es Canonical, die nichts für den Linux-Desktop, d.h. die nichts vor allem für ihren eigenen Gnome-Desktop tun, weil sie praktisch keine Codebeiträge an Gnome-Upstream zurückgeben.
        Canonical/Ubuntu entwickelt auch nicht an Gnome3 mit.
        Das ist eine Katastrophe für Linux.

        Gnome wird so in Zukunft nur weiterhin aus Red Hat- und Novell-Ideen bestehen. In dieser Hinsicht ist Ubuntu lediglich eine epigonale RedHat-/Fedora/OpenSuse-Distro in deb-Form ohne die Fähigkeit, schwere Bugs selbst fixen zu können (siehe ext4- und Xorg-Bugs in Lucid). Letzteres ist fatal, da Upstream nichts tun wird, um ubuntuspezifische Bugs zu fixen.

        An Deinen Ausführungen sieht man nur, wie schnell Menschen vergessen.


        "normale Menschen haben bessere Beschäftigungen."

        Normale Menschen haben Hobbies. Linux ist dabei allemal besser und geistreicher als z.B. TV-Schauen.

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          Von böserGedankekurzgefasst am So, 26. September 2010 um 18:31 #

          Nein, Linspire, Mandrake, Suse und vor allem Xandros waren nicht genauso gut benutzbar, Punkt. Vor allem Linspire war echt ein Witz.

          "Das stimmt nicht. Geschichtskittung pur. Red Hat hat nur 2003 eine radikale Kehrtwendung vollzogen: Angesichts der drohenden Pleite konzentrierte man sich mit Produkten der Marke "Red Hat" in Zukunft auf Firmen."
          Na toll, dann hat Red Hat es halt nie so weit geschafft. Ein Riesenunterschied.
          Kann ja sein, das Red Hat was für Firmendesktopbenutzer programmiert ;die einen Admin haben. Nur ist es halt nicht out of the box eingerichtet. Und darauf kommt es an. Ich habe einfach keine Lust, nach der Installation noch mal mehr als 2 Stunden da rumzukonfigurieren.
          Für Netzwerkinstallationen - dafür ist Red Hat auch gedacht, denke ich mal - ist das vertretbar, aber für Heimanwender nicht. ich verlange ja nicht mal, das das so wie bei Windows funktioniert, aber eine Homeinstallation, bei der man nicht erst den Destop starten bzw. nachinstallieren muss, irgendwelche nicht benötigten Tools runterschmeißen muss und Selbstverständlichkeiten nachinstallieren.

          Ich sehe auch nicht, wie es Linux schadet, dass Ubuntu Gnome nicht mitentwickelt, im Gegenteil, das Gnomeprojekt ist auch so schon genug fragmentiert.

          "Normale Menschen haben Hobbies. Linux ist dabei allemal besser und geistreicher als z.B. TV-Schauen. "
          Allemal und da möchte ich nicht dadurch gebremst werden, dass irgendwelche Pfade in meiner IDE nicht vernünftig vorgegeben sind. Daher Ubuntu.

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    Von dudel am Sa, 25. September 2010 um 16:31 #

    Wenn es eine Firma gibt, die Linux vorwärts bringt, dann ist es Red Hat.

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Von AB am Sa, 25. September 2010 um 04:37 #

...zu USD 24 gekauft und gestern verkauft. :lol:

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    Von Analyst am Sa, 25. September 2010 um 06:48 #

    Aktionäre sägen an dem Ast auf dem sie sitzen! Die nächste Finanzkrise ist nicht mehr so weit weg weil die Börse nach dem Prinzip "ich kenne einen, der kennt einen, der weiß wer das Geld hat" funktioniert. Tatsächlich gibt es dieses Geld aber nicht!
    Mal so nebenbei, langfristig wird Linux sowohl auf dem Desktop als auch im Server-Markt an Boden verlieren.

    MfG, Analyst

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      Von Ohje am Sa, 25. September 2010 um 09:27 #

      Juhuu ich sehe Gespenster!

      All die Leute, die seit kurzem Linux nutzen, sind also garnicht da? Und dass es immer mehr werden, ist auch nur Einbildung?

      Danke, gut zu wissen :-)

      *Troll fütter*

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      Von Profi am Sa, 25. September 2010 um 09:52 #

      Die Linuxfirma geht ganz gut wie du siehst.

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        Von Analyst am Sa, 25. September 2010 um 22:15 #

        Aus einer Statistik:

        ....Waren 2005 noch 24 Prozent aller Server Linux-basiert, so wurde damals für 2007 ein Anstieg auf 33 Prozent prognostiziert. Tatsächlich sei der Anteil der Linux-Server bis Ende 2009 sogar auf nur noch 21,2 Prozent gefallen.

        MfG

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          Von Genau am Sa, 25. September 2010 um 23:17 #

          (D)eine Statistik?

          Äusserst Aussagekräftig.

          Eine andere Statistik besagt, dass über 30% aller Server alleine auf Debian laufen. Dann rechne nochmal RHEL, SLES etc. hinzu, und denke dir, dass Windows hier keine Allmacht ist. Sondern eher eins von vielen Systemen.

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          Von gg am So, 26. September 2010 um 17:29 #

          Nun ja, IDC wertet ja jährlich die Verkaufszahlen der Server-Hardware Hersteller aus und kommt für 2010 zum Schluss, dass Windows 6,7% zum Vorjahr hinzugewann und Linux 30% Zuwachs !

          http://www.heise.de/newsticker/meldung/Marktforscher-Aufwaertstrend-im-weltweiten-Server-Geschaeft-haelt-an-1066080.html

          http://www.linux-magazin.de/NEWS/Q2-2010-x86-schiebt-Servermarkt-weiter-aufwaerts

          http://h41131.www4.hp.com/de/de/stories/Linux_XXL_-_HP_weiter_bei_Linux_fhrend.html

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      Von feuerfrei am Sa, 25. September 2010 um 17:37 #

      Dann bin ich ja beruhigt, denn auf dem Embedded-Markt, dem Servermarkt und dank "Cloud everywhere" auch indirekt im Desktopbereich macht mir das Wachstum ehrlich gesagt langsam Angst.

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        Von Analyst am Sa, 25. September 2010 um 22:22 #

        Das ist die Wahrheit:

        http://marketshare.hitslink.com/os-market-share.aspx?qprid=9

        MfG

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          Von Genau am Sa, 25. September 2010 um 23:15 #

          Vor 3 Jahren wäre Linux da nichtmal aufgetaucht. Ist doch ne super Steigerung.

          Bei vielen deutschen Webseiten werden auch schon deutlich mehr Linuxuser registriert. Tolle Sache, oder?

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            Von Analyst am So, 26. September 2010 um 06:29 #

            Noch ein Link:

            http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_investition_software_weltweiter_marktanteil_von_windows_waechst_im_februar_leicht_story-39001022-41528298-1.htm

            MfG

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          Von feuerfrei am So, 26. September 2010 um 20:25 #

          Die Wahrheit ist auch, dass dein Beitrag zumindest mal 5 Linux IP-Stacks durchlaufen hat bevor er pro-linux erreichte. Wenn du ihn mit einem Androidtelefon geschrieben hättest, stünden die Chancen nicht schlecht, dass er ausschließlich Linuxkernel bereist hat. Und dieses "ausschließlich", weckt bei mir Argwohn.

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      Von Gooboo am Sa, 25. September 2010 um 19:07 #

      ich kenne einen, der kennt einen, der weiß wer das Geld hat"
      .

      Ich kenne einen, der kennt einen, der weiß das du Müll redest.

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        Von ano am Sa, 25. September 2010 um 19:49 #

        Ich kenne einen, der einen kennt, der weiß, dass du die Rechtschreibung nicht beherrschst.

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        Von Analyst am Sa, 25. September 2010 um 22:43 #

        Na, dann wollen wir doch mal hoffen, dass nicht schon am Montag alle Leute auf den Gedanken kommen ihr gespartes Geld von der Bank abholen zu wollen.
        Mit jedem Hunderter den du auf die Bank trägst darf sich die Bank zusätzlich 900 Euro gutschreiben was, aber im nichts anderes bedeutet, dass die wegen deiner 100Euro Spareinlage 1000Euro an jemand anderes verleihen dürfen.
        Dieses Verhältnis ergibt sich aus der Tatsache, dass nur 10Prozent aller gesparten Einlagen von den Eigentümern wieder abgehoben werden. Der Rest bleibt für immer auf der Bank, es sei den die Sparer fürchten wegen einer Finanzkrise um ihr Erspartes und wollen es alle am selben Tag abheben. In dem Fall wäre dann auch die Börse pleite!

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          Von jlkjlj# am So, 26. September 2010 um 07:58 #

          "Na, dann wollen wir doch mal hoffen, dass nicht schon am Montag alle Leute auf den Gedanken kommen ihr gespartes Geld von der Bank abholen zu wollen."

          Das würde auch nichts nehr nützen, der größte Teil des ersparten Geldes ist nämlich schon längst nicht mehr da. Es steht nur noch formell in den Sparbüchern. Die ganze Kohle ging u.a. für Ramschkredite und Boni drauf. :-)
          Da man gemäß Deinen Aussagen auch nur etwa 10% des eingesackten Geldes tatsächlich über ein Lebensalter hinweg zurückgeben muß, lässt sich dieses Bankenhauptproblem auch geschickt verschleiern.
          Wer als Arbeitender so mit seinem verdienten Geld umgeht, hat praktisch zeitlebens nur für die Banken gerabeitet, und das für ein paar "Hungerzinsen".
          Meine Aufforderung: Hebt alles ab bis auf wenige Tausend Euro. Dann dauert es nur noch kurze Zeit und nach einer Inflation (das nicht mehr vorhandene ersparte Geld würde wohl über Staatsgarantien ausbezahlt werden und zwar in Gestalt von frisch gedrucktem Geld) mit nachfolgender Währungsreform können wir wieder alle bei Null anfangen.

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            Von Analyst am So, 26. September 2010 um 12:04 #

            Passend und sehr lehrreich auch dazu die 6 Videos auf Youtube:

            http://www.youtube.com/results?search_query=fabian+der+goldschmied&aq=0

            MfG

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              Von feuerfrei am So, 26. September 2010 um 21:02 #

              Kopp-Verlag. alles klar, kann man sich wohl schenken.

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                Von Analyst am Mo, 27. September 2010 um 05:42 #

                Was hat ein Verlag mit dem z.Z. existierendem Finanzsystem zu tun? Ich denke die allerwenigsten sehen sich alle 6 Video an und versuchen herauszufinden warum man sich diese Videos deiner Meinung nach schenken kann.

                Übrigens wird die HRE uns noch mehr als die 150 Milliarden Steuergelder kosten. Lässt man sie Pleite gehen werden sehr viele Sparer dank dieser Zockerbude, ihr Erspartes verlieren und weitere Banken kippen.

                MfG

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